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Der Adventskalender

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Noch vor ungefähr zwei Wochen hätte ich diese Jahr nichts dagegen gehabt, Weihnachten einfach ausfallen zu lassen. Aber wie ich meinem Mann dann verkündet habe, das er auch keine Adventskalender bekommt, weil ich da schlicht und einfach keine Lust (und oben drein auch keine Idee) zu habe, da fand er das schon nicht so gut. Um nicht zu sagen, ich glaube er war fast ein bisschen enttäuscht.

Zum Glück bin ich bei einem kleinen Besuch auch Hof 9 dann über diesen bezaubernden Adventskalender gestolpert. Dank der tollen Anleitung ganz einfach nachzumachen.

Außerdem ist es ein Adventskalender mit Mehrwert. Man kann ihn nächstes Jahr wieder verwenden und hat nicht so viel Geschenkpapiermüll.
Das hat mir eigentlich am besten gefallen. Und meinem Gatten, das er heute das erste „Säckchen“ aufmachen darf.

Ich habe übrigens auch einen Adventskalender bekommen. Aber den zeige ich euch nächste Woche.

Verlinkt mit Deko-Donnerstag

 

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12tel Blick im November

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Nun ist sie da, die stade Zeit. Auch wenn ich mich diese Jahr, aus verschiedensten Gründen nicht so drauf freuen konnte wie all die Jahre zuvor. Das soll aber nicht heißen, das Weihnachten bei uns nicht eingezogen wär. Das Haus ist geschmückt, der Baum bereits ausgesucht und die Plätzchen für den ersten Adventskaffee sind gebacken (wenn auch nicht von mir).  Dieses Jahr ist halt alles nur etwas leiser und bescheidener. Vielleicht ist das so wenn man älter wird.

Wie auch immer… Der November war wirklich nochmal ein schöner Monat. Eigentlich war von Herbststürmen, die für diese Zeit üblich sind bis Bodenfrost alles dabei. Gibt es dann jetzt schon frischen Grünkohl?

Aber wir hatten auch einige sonnenverwöhnte Tage, die ausgenommen warm waren, so das ich viel draußen und mit den Fellnasen unternehmen konnte. Die beiden haben sich ganz toll in ihrer Freigängerdasein eigelebt. Meistens sind sie nicht weit weg vom Hof und immer wenn ich draußen bin kommen sie angetigert und drehen mit mir ein paar Runden durch den Garten. Das finden sie super und tollen und toben immer um mich rum. Ich hätte nie gedacht, das die beiden mal so anhänglich werden.

 

Wenn ich mir den 12tel Blick im November so anschaue, so hat er doch einige Ähnlichkeit mit dem im März. Und lässt mich mit schrecken dadran denken wie lang der Winter, der erst begonnen hat noch ist. Von mir aus könnte es direkt nach Weihnachten schon wieder warm werden. Das war früher auch nicht so. Da hab ich den Winter und seine langen kuschligen Tage vor dem Kamin geliebt. So ändern sich die Zeiten.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

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Adventskalender in der Streichholzschachtel

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Nun steht sie „endlich“ wieder vor der Tür, die stade Zeit. Aber ich muss schon sagen, das es mir die Vorfreude auf die ach so besinnliche Zeit dieses mal wirklich schwer gefallen ist. Vielleicht lieg es dadran, das dieses Jahr alles ein bisschen anders ist. Das ist mir wieder einmal mehr bewusst geworden, als ich die Bilder meiner weihnachtlichen Tischdekoration vom letzten Jahr bearbeitet habe. (Letztes Jahr habe ich es nicht geschafft, die hier zu zeigen. Zu viel Weihnachtsstress) Bestimmt auf jedem zweiten Bild war meine kleine Luna mit drauf. Sie hat immer so lieb unterm Baum gelegen und geschlafen. Dieses Jahr wird da keiner liegen…

Vielleicht ist der Grund für meine Weihnachtsflaute aber auch im all gegenwertigen Konsumwahn zu finden. Man kann schon seit Wochen weder Radio noch der Fernseher anmachen ohne mit Weihnachtswerbung bombardiert zu werden. Normales einkaufen ist ebenfalls nicht mehr möglich. Permanent steht einem son nerviger Weinachtssüßigkeitenaufsteller im Weg und es scheint kein Produkt mehr zu geben das nicht mit dem Fest der Stille wirbt. Da finde ich Weihnachtstoilettenpapier noch das normalste. Das braucht man wenigstens auf dem stillen Örtchen.

Es ist doch wirklich ein Jammer wie unsere Konsumgesellschaft es schafft, einem das schönste Fest des Jahres zu vermiesen. Da war ich richtig entzückt, als ich auf Lena’s Seite diese schöne und doch einfache Idee fand, den Menschen um einen rum einfach eine kleine Freude zu machen.

Man braucht nicht viel. Nur ein paar Dinge, Geduld und Spucke. Und so sollte Weinachten doch auch sein. Ein paar Kleinigkeiten für die Lieben, ohne dabei gleich die ganze Weltwirtschaft ankurbeln zu müssen. Einfach nur ein Zeichen, schau mal ich hab an dich gedacht. Dieses Gefühl kann man in keine Laden und keinem Onlineshop der Welt kaufen. Zum Glück.

Verlinkt mit Handmade on Tuesday

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Ein ganzes halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr

von Jojo Moyes

Ich finde es sehr verantwortungslos diese Buch ohne Warnhinweis zu verkaufen. „Vorsicht! Nicht ohne ausreichend Taschentücher und Schokolade aufschlagen“. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so berührt hat. Und damit meine ich wirklich berührt. Es gibt Stellen in diesem Buch an denen hat man das Gefühl es wird einem das Hertz heraus gerissen. Das sind wirklich körperliche Schmerzen, die noch Tage lang nachhallen.

Louisa Clark ist ein junges Ding, das in einer Kleinstadt, irgendwo im Nirgendwo mitten in England wohnt. Sie ist keine große Leuchte wie ihre hochbegabte Schwester Katrina und hat wohl auch nicht viel gelernt. Doch sie ist glücklich mit ihrer Stelle im Cafè. Sie liebt den Umgang mit Menschen und genießt den alltäglichen Austausch mit den Gästen. Bis sie eines Tages ganz plötzlich ihre Stelle verliert und sich gezwungen sieht eine neue Arbeitsstelle zu finden. Ihr Eltern sind ihr dabei leider keine große Hilfe. Sie stellen, wenn auch auf eine liebevolle Art, ihre Tochter immer wieder in einem Licht dar, das sie eher etwas tölpelhaft und dösig wirken lässt.
Doch letzt endlich findet sie eine Anstellung. Eine der Wohlhabenderen Familien der Stadt such eine Gesellschafterin für ihren Sohn Will. Will ist auf Grund eines Unfalls vor zwei Jahren Tetraplegiker und kann nur noch seinen Kopf und in Grundzügen seine rechte Hand bewegen.
Louisas Aufgaben sind sehr überschaubar, da Will für alle pflegerischen und medizinischen Angelegenheiten einen gut ausgebildeten Krankenpfleger hat. Louisa ist lediglich dafür zuständig Will zu füttern, ihn mit Getränken zu versorgen und wenn sie sonst nichts zu tun hat, könnte sie ja auch ein bisschen den Haushalt schmeißen. Vor allem solle sie aber gute Laune und Lebensmut verspüen, da der mürrische, aber auch sehr gut aussehende Will allen Lebensmut verloren zu haben scheint.
Und an dieser Punkt fragt man sich dann warum die Stelle nur auf ein halbes Jahr beschränkt ist.
Louisa bekommt nur durch einen Zufall heraus, das sie eigentlich nur eingestellt wurde, um Will neuen Lebensmut zu schenken und ihm zu zeigen wie toll das Leben auch als Tetraplegiker sein kann. Am Ende soll Will dann, seine bereits geplanten Termin bei Dignatas absagen. Aus meiner Sicht eine Unlösbare Aufgabe. Für Louisa die Herausforderung ihres Lebens, an der sie fast zerbricht.

Ich war ein bisschen überrascht, innerhalb eines Jahres schon zum zweiten mal an ein Buch geraten zu sein, in dem eines der Kernthemen Sterbehilfe ist. Und die Frage nach dem Sinn des Lebens nochmal von einer ganz Anderen Seite beleuchtet wird. Ich bin auch nach diesem Buch immer noch der Meinung, das wenn ein Mensch den Wunsch hat sein Leben, über das nur er allein bestimmen sollte, beenden möchte, er auch alles Recht dazu hat. Doch kann ich jetzt vielleicht die, die allein zurückbleiben, etwas besser verstehen und warum sie so verzweifelt dagegen kämpfen.

Hach war das tragisch… Jetzt aber mal eine etwas nüchternere Betrachtungsweise dieser Lektüre.

  • Humor: Ja, in der Tat. Trotz ernster Thematik hat mich die Autorin einige Mal zum schmunzeln gebracht.
  • Fesselfaktor: 100%
  • L’amour: 200%
  • Fantasie: dieses Buch ist so prall gefüllt, mit der knallharten Realität, da ist kein Platz mehr für Fiktives.
  • Tiefgang: Ja natürlich. Ich glaube über ein solch schwieriges Thema kann man gar nicht schreiben, ohne der Erzählung einen gewissen Tiefgang zu verleihen. Man kommt schon sehr ins Grübeln. Sollte man auch mal.
  • Schreibstil: Dies ist mein erstes Buch das ich von Jojo Moyes gelesen habe und ihr Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut. Sie erzählt die Gesichte größten Teils aus der Sicht von Louisa. Doch es gibt immer wieder vereinzelte Kapitel, in denen andere Personen zu Wort kommen und der Leser noch einmal eine ganz andere Sicht auf die Geschehnisse bekommt. Raffiniert gemacht.
  • Cover / Titel: Ein Cover wie so viel und ein Titel, der erstmal nichts sagend ist. Hätte mir eine Kollegin das Buch nicht empfohlen, ich hätte es bestimmt nicht gelesen. Gut fand ich aber, wenn man erstmal angefangen hat zu lesen, bekommt man durch den Titel eine gewissen Vorahnung worum es wirklich geht.
  • Empfehlenswert: Sicher ja, Aber wirklich nur für Leute die gute Nerven haben und an der Thematik interessiert sind. Aber ich finde auch, das Sterbe Hilfe ein Thema ist, das uns alle mal treffen kann. Will’s Schicksal zeigt uns wie schnell es gehen kann.

 

 

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Bücherbollerwagen im Oktober

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Der Herbst hat für dieses Jahr die Bücherbollerwagensaison beendet. Auch wenn es im Oktober noch mehr schöne Tage gab als erwartet, so war es mir doch meist zu gefährlich den Bollerwagen rauszustellen, da trotz des einem oder anderen Sonnenblitzers auch immer wieder düstere Regenwolken drohten. Jedoch nicht so am 16 Oktober, als ich dieses letzte Bild der Saison gemacht habe. Es war ein wunderschöner Herbsttag, der uns mit viel Sonne, frischer Luft und dem Duft von trockenen Laub verwöhnt hat.

Den ganzen Sommer über habe ich gehofft das mal jemand ein paar Kinderbücher vorbeibringt, den Kinderbücher sind ja bekanntlich die schönsten Bücher. Außerdem habe ich oft beobachtet das Kinder am Bollerwagen angehalten haben und ganz enttäuscht mit leeren Händen weiterzogen weil halt nur son Erwachsenenkram dabei war. Anfang Oktober haben dann aber sehr liebe Nachbarn eine riesige Kiste voll mit Kinderbüchern vorbei gebracht, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe. Wenn es heutzutage wirklich noch Kinder gibt, die ein richtig gedrucktes Buch in die Hand nehmen anstelle eines Tabelts, dann sollte man das doch unterstützen.

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Wie schon erwähnt geht nun der Sommer zur Neige und es wird Zeit ein Resümee zu ziehen. Im großen und ganze ist der Bücherbollerwagen ein voller Erfolg gewesen. Woran ich keine Sekunde gezweifelt habe. Viele Menschen habe sich Bücher geholt und einige auch welche gebracht. Oft ist man mit den Menschen ins Gespräch gekommen und hat einige neue Leute kennen gelernt. Sehr gefreut habe ich mich über die Buchspenden aus den Bekanntenkreisen, die manchmal sehr unverhofft kamen, mir aber gezeigt haben das hier doch mehr mitlesen als wie ich immer meine. Vielen Dank an dieser Stelle für eure Treu und vor allem für eure Unterstützung. Denn nur so kann ich den Bücherbollerwagen nächstes Frühjahr wieder an die Straße ziehen und darauf freue ich mich schon sehr. Ich habe mir auch vorgenommen für nächstes Jahr eine kleine Markise und evt. sogar eine zweite Etage einzubauen. Mal schauen was mir da so zu einfällt. Der Winter ist ja noch lang.

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Zweieiige Zwillinge

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Passend zur kuscheligen Herbstzeit zeige ich euch heute meine beiden Zwillingskissen. Die habe ich schon vor einer ganzen Weile gehäkelt. Im Frühling als die Winterwolle günstig war. Bin ja Schnäppchenjäger. Aber ich finde wegen ihrer extrem dicken und wattigen Wolle passen sie besser in den Herbst.

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Zu häkeln warne sie wirklich ganz einfach und sind somit etwas für blutige Anfänger. 30 Maschen anschlagen und dann immer eine Reihe Stäbchen und eine Reihe Kettmaschen im Wechsel. So entsteht dieses schöne Rippenmuster.

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Das macht ihr dann so lange bis ihr die gewünschte Größe erreicht habt. Bei mir ist das Inlett 30cm x 50cm. Dafür habe ich 97 Reihen bei Nadelstärke 8 gebraucht. Natürlich muss das ganze etwas Länger werden für die Knöpfe. Die langen Seiten habe ich dann zugenäht und die kurze Öffnung mit jeweils zwei traumschönen Knebelknöpfen aus echtem Horn geschlossen. Die Knöpfe sind fast das teuerste am ganzen Kissen. Sie sind es aber auch wert. So bekommen meine beiden zweieiigen Zwillinge gleich eine ganz andere Wertigkeit.

Diesen Beitrag habe ich mit Handmade on Tuesday verlinkt.