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12tel Blick im August

12tel Blick im August

Eben beim bearbeiten meines 12tel Blicks für den Monat August habe ich mit Erschrecken festgestellt, das ich euch diese Jahr nur noch 4 12tel Blicke präsentieren kann. Dann ist das Jahr schon wieder rum. Eigentlich mag man bei dem schönen Wetter der letzten Tage gar nicht dran denken. Aber man kennt das ja. Ehe man es sich versieht, sind vier Monate wieder rum und schon hat man wieder einen Tannenbaum… Ach papelapap! Diese Gedanken verschieben wir jetzt mal auf morgen.

Jedoch sollte ich mir so langsam mal Gedanken, für einen geeigneten 12tel Blick 2017 machen. Das ist wie, 2015 bereits festgestellt, nämlich nicht so einfach. So ein Standort, der einem das ganze Jahr über schöne Bilder liefert will sorgfältig gesucht und ausgespäht werden. Na, ich hab da schon so einige Ideen.

Auf jeden Fall hat uns das Wetter im August nur an ganz wenigen Tagen im Stich gelassen. Vorwiegend war es schön spätsommerlich war, so das ich meinen neuentdeckten Drang für Draußen-Activitäten wunderbar ausleben konnte. Ich habe versucht viele der Sonnenstrahlen zu nutzen und bin häufig um unseren schönen See spaziert, wie man auf den Bildern im Fotoalbum der nächsten Wochen gut sehen kann.
Auch der hier gezeigte 12tel Blick verspricht bereits morgen um 6.30Uhr einen wunderschönen Tag. Doch muss ich an dieser Stelle gestehen, das ich diese Bild gar nicht selber aufgenommen habe. Die meisten die mich kennen werden sich das schon gedacht haben. „Die steht doch niemals freiwillig um  6.30 Uhr auf“ Nein, mein Gatte war so freundlich, mich an besagten schönen Morgen noch ein bisschen im reicht der Träume schlummern zu lassen und hat diese bezaubernd schöne Aufnahme zu Stande gebracht. Worüber ich mich sehr gefreut habe. Lange schlafen und ein tolles Foto. Was will man mehr.

Mit der netten Miez auf dem 12 Blick ist es im August leider nichts geworden. Die beiden Fellnasen fristen aus gesundheitlichen Gründen, immer noch ihr Dasein in unserer, eigents für sie hergerichteten Garage. Aber sie haben schon etwas mehr Abwechslung bekommen. Vor drei Tagen haben wir ihnen den Zugang zum schier unendlichen Reich der Motten, Spinnen, Spinnenweben, Wollmäuse und lebenden Mäuse geöffnet. Unseren Dachboden. Vielleicht wird es dann im nächsten Monat etwas mit Miez im 12tel Blick. Und hoffentlich ist dann auch der Mais schon weg.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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Der Bücher-Bollerwagen im August

Bücher-Bollerwagen im August_1

Vielleicht fragt sich der eine oder andere schon, was aus dem Bücher-Bollerwagen im Juli geworden ist. Ganz einfach, Das hätte für einen Artikel nicht gereicht. An den paar Tagen, an denen wir gutes Wetter hatten und ich nicht im Krankenhaus lag, schienen die Leute nicht gerade tauschfreudig zu sein. Ich habe mittlerweile auch festgestellt, das es sich nicht wirklich lohnt, den Bollerwagen an Werktagen an die Straße zu ziehen. Ich mach’s aber trotzdem gerne und es ist aber auch nicht weiter schlimm. Normalerweise bin ich an Werktagen ja eh nicht zuhause. Aber was ist dieses Jahr schon normal.

Der August lief sich auf jeden Fall schon mal viel besser an, so das ich hier in meiner Liste eine Menge neuer Bücher präsentieren kann. Ich bin ein bisschen erstaunt, wie oft Herr Peale mit einem seiner Werke hier vertreten ist. Habe gerade gelesen, das Herr Peale nicht nur ein ausgesprochen fleißiger Autor war, sondern auch noch Pfarrer und Freimaurer. Interessante Mischung.

Vielleicht ist es dem aufmerksamen Betrachter nicht entgangen, das es im Bücher-Bollerwagen eine Neuheit gibt. Hier kann man jetzt selbstgenähte Lesezeichen kaufen, die ich natürlich höchst persönlich und im Schweiße meines Angesichts gefertigt habe. Eigentlich ist es erstmal nur ein Test. Mal schauen ob das vorbeikommende Volk bereit ist für eine schöne Handarbeit eine Heller springen zu lassen, oder ob es alles Langfinger sind und am Ende des Tages sowohl Spardose wie auch Lesezeichen gemopst wurden. Damit für jeden auch was dabei ist (nicht nur für die Mopser) habe ich eine kleine Sammlung aus 10 verschiedenen Stoffen und farbigen Webbändern gestaltet. Ich bin ja so gespannt, wieviele da nächste Woche noch drin sind.

Bücher-Bollerwagen im August_2

Bücher-Bollerwagen im August_3

  • Nackte Väter von Margit Schreiner
  • Zeit im Wind von Nicholas Sparks
  • Treue Punkte von Susanne Fröhlich
  • Die Falsche Diva von Reinhard Rohn
  • Am Bett vorbei ist voll daneben von Candace Bushnell
  • Die Kunst des Liebens von Erich Fromm
  • Durch Teebaumöl gesund und schön von Heidelore Kluge
  • Die Kraft des positiven Denkens von Norman Peale
  • Illuminati von Dan Brown
  • Lebensfreude neu entdecken und Die Antwort heißt Vertrauen von Norman Peale
  • 100000 Tatsachen schlag es nach
  • Der Wolfsmann Siegmund Freuds berühmtester Fall von S.Fischer
  • Deutsch und anders… von Dieter E. Zimmer
  • Adieu Janette von Harold Robbins
  • Selbstbestimmen von Manfred Spitzer
  • Die Fähigkeit zu lieben von Fritz Riemann
  • Glauben, ein Lexikon für Judendliche von Gundlach und Meister
  • Walpurgisnacht von Gustav Meyrink
  • Der Hüter des Kelchs von Margery Allingham
  • Voodoo Queen von J.p. Rhodes
  • Remember Celia Jones von Valerie Wilson Wesley
  • Business Class von Martin Suter
  • Signale der Persönlichkeit von Max Lüscher
  • Allgemeine Psychologie
  • Lebe ich richtig? Von P.Oderich
  • So hast du mehr vom Leben von Norman Peale
  • Die letzte Reifung von Carsten Sebastian Henn
  • Die Suche nach der vollkommenen Sprache von Umberto Eco
  • Wenn ich liebe von Gayle Forman
  • Sommer am Meer und anderswo, Neue Geschichten aus aller Welt Herausgegeben von Iris Grädler
  • So kommt der Mensch zur Sprache von Dieter e. Zimmer.
  • Das sexuelle Bollwerk von Harry Mulisch

 

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Wir wollten hier mal Hallo sagen…

…und uns vorstellen. Wir sind

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Jesse, der mit dem kleinen weißen Fleck

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und Johann, der mit dem feschen Halstuch.

Wir wohnen jetzt seit ungefähr vier Wochen in Katrins Werkstatt und fühlen uns hier auch ganz wohl. Aber wenn wir so durch die Fenster nach draußen schauen, dann freuen wir uns schon sehr auf unsern ersten Freigang. Da gibt es ja so viel zu sehen und zu erkunden.  Und schließlich ist es schon bald ein Jahr her, seit dem wir das letzte mal draußen frei laufen durften. Damals waren wir auch noch sehr klein und wir könne uns gar nicht mehr so richtig dran erinnern, wie das war. Dann hat uns das Tierheim Lippstadt aufgenommen und unsere Pflege-Paten-Tante, die Susi hat uns bei sich zuhause groß gezogen. Das war eine verrückte Zeit. Obwohl es bei Susi wirklich sehr schön war, so hatten wir doch immer Angst und mochten uns nicht gerne Anfassen lassen. Als Straßenkätzchen sind wir da eigen. Man hat ja auch einen Ruf zu verlieren. Leider hat unsere Scheu vor Menschen dazu geführt, das uns keiner haben wollte. Die wollten alle nur Schmusekatzen und das wollten wir nicht sein. Also mussten wir dann doch irgendwann ins Tierheim zurück, weil wir für Susannes Wohnung zu groß wurden, und die ja schon zwei Katzen hat. Im Tierheim haben wir dann eine Menge Menschen und noch viel mehr andere Katzen kennen gelernt. Da war eigentlich immer was los. Aber eigentlich auch immer ein bisschen zu viel. Wir haben halt auch gerne mal unsere Ruhe. Johann ist dann leider auch noch Krank geworden, so das uns nun erstrecht keiner haben wollte. Aber unser liebe Susanne hat uns nie aufgegeben und uns jeden Tag besuch, uns umsorgt und sich um Johann gekümmert. Aber sie hat sich auch viele Sorgen um uns gemacht, was uns wirklich sehr leid tut.

Vor einigen Wochen kamen dann Katrin und Ralf vorbei. Sie hatten wohl unsere Anzeige auf der Katzenseite des Tierheims gelesen. Da haben wir drum gebeten auf eine Hofstelle zu kommen, da wir bis heute keine großen Schmuser sind und lieber unser eigenes Ding durchziehen wollen. Ihr erster Besuch bei uns war auch wirklich ganz nett. Es gab jede Menge Leckerlis. Uns sie waren auch nicht so aufdringlich, wie so manch anderer Mensch.

Wie Katrin dann das zweite mal da war, war’s dann schon nicht mehr so nett. Wir mussten mir ihr und Susi zum Tierarzt. Na schönen Dank! Und wie Katrin dann das dritte mal da war, ging gar nicht. Dann hat die uns in Kisten gesperrt, und einfach mitgenommen. Zu Glück war wenigstens Susi dabei.

Unser neues Zuhause fanden wir zunächst recht gewöhnungsbedürftig. Aber schnell haben wir gesehen, das es viel größer ist als im Heim. Hier können wir ganz toll spielen und uns jagen, ohne das gleiche ne andere dumme Miez im Weg steht und uns anfacht. Auch ist die Verpflegung sehr gut. Da kann man nicht meckern. Könnte nur etwas mehr sein. Aber Katrin und Ralf geben sich wirklich viel Mühe. Und dann wollen wir mal nicht so sein. Straßenkatzen-Stolz hin oder her. Jetzt sind wir ja Hofkatzen und die streichen ihren Dosenöffnern auch schon mal um die Beine. Dann machen die auch schon mal ne Dose extra auf. Wenn wir dann auch noch bald raus dürfen, fängt das richtige Miezenleben für uns wieder an. Wir haben schon gesehen, hier gibt’s irre viel Mäuse.

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Katzenkissen

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Ich bleibe ja meiner Leidenschaft für Kissen treu, aber diesmal halt nicht gehäkelt, sondern genäht. Das ist das letzte Projekt meines Nähkurses und ich habe es auch während des Kurses nicht geschafft es fertig zu stellen. Aber ich habe ja mein kleines Nachschlagehelferlein und damit waren die letzten Schritte wie Paspeleinnähen kein Problem für mich.

Die Idee habe ich im hier gefunden. Das mit dieser Flockfolie habe ich nicht ganz verstanden. Aber die niedliche Katze unter ihrer Lampe kann man doch auch schön applizieren. Zusammen mit einer farblich passenden Paspel und einem ordentlichen Hotelverschluss mit zwei schönen Knöpfen schaut mein Kissen doch fast noch schöner aus als das von Living at Home. Papeln finde ich sowieso ganz toll.

Wie schon einige wissen haben wir seit c.a. vier Wochen zwei neue Mitbewohner, die beide der Miez auf dem Kissen zum verwechseln ähnlich sehen. Zu den Katzen gab es auch eine sehr nette Patentante dazu, die uns bei der Versorgung mit Rat und Tat zu Seite steht. Da Johann, der schüchterne von beiden noch ein Problem mit einer Wunde am Hals hat bin ich auch mehr als dankbar für ihre Hilfe und Unterstützung. Da fand ich es naheliegend mich bei der Katzenpatentante mit einem Katzenkissen zu bedanken, das sie hoffentlich noch sehr lange an ihre beiden Schützlinge erinnern wird.

Verlinkt mit Handmade on Tuesday

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Nähen, so einfach geht’s

Nähen, so einfach geht’s

Von Andrea Müller

Wenn ich mal so durch meine ganzen Buchbesprechungen blättere, fällt mir auf das ich schon seit über einem Jahr kein „Sachbuch“ mehr vorgestellt habe. Und dabei habe ich mir letztes Jahr eine ganze Menge Sachbücher angeschafft.
Unter anderem auch das kleine Standardwerk Nähen, so einfach geht’s aus der GU Serie. Ich hatte mir vor zwei Jahren schon Häkeln, so einfach geht’s gekauft um meine Grundkenntnisse ein wenig aufzufrischen und fand es wirklich sehr Lehrreich. Dieses Jahr habe ich nun mit dem Nähen angefangen und da dachte ich mir, als kleines Nachschlagewerk bestimmt nicht verkehrt.
Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es werden sämtliche Grundkenntnisse wie Zickzacknaht, gerade Steppnaht, einfacher Saum, doppelter Saum, Applizieren oder Reisverschluss einnähen behandelt. Eben alles was man für den Hausgebrauch benötigt.

Das kleine Büchlein ist wie alle Bücher dieser Serie um die 60 Seiten stark.  Es werden alle Themen nur kurz angerissen und mit Zeichnungen und Bildern erklärt. Man sollte also wenigstens in Grundzügen schon nähen können. Dieses kleine Heft ist mehr so eine Art Helferlein oder Gedankenstütze. „Hach wie ging das mit dem Ecken nähen doch noch gleich… Mal schnell nachschlagen“.
Außerdem sind viel schöne Anleitung in dem Buch, die man dann nach nähen kann und auch gleich noch etwas lernt. Vor allem die Kissen gefallen mir sehr gut (wen wundert’s). Und hier habe ich mir auch diereckt nachgelesen wie man eine Paspel einnäht. Das brauchte ich nämlich für meine Katzenkissen, das ich euch dann nächste Woche zeigen möchte.

Alles in allem ein sehr schönes Heftchen aus einer sehr schönen Serie die einem das Handarbeiten versüßt und Lust auf größere Projekte macht. Nächstes Jahr kaufe ich mir dann Stricken, so einfach geht’s.

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12tel Blick im Juli

12tel Blick im Juli

Ja sicher, ich bin ein bisschen spät drann mit meinem 12tel Blick. Aber ich war ja auch krank. Erst habe ich tatsächlich überlegt den 12tel Blick im Juli ausfallen zu lassen. Aber dann kam zum Glück die Motivation zurück und hier ist er nun. Wäre ja auch zu schade gewesen diese schöne Serie wegen einer lausigen Krankheit zu unterbrechen.

Der Juli hat sich uns schon von einer deutlich freundlicheren Seite gezeigt, als noch sein Vorgänger. Es gab zwar ab und an mal Regen und dunkle Wolken, aber auch eine Menge Sonne und sogar einige, für meinen Geschmack zu heiße Tage. Ich finde das sieht man auf der Aufnahme sehr schön. Gleißend helle Sonne und doch eine fast geschlossene Wolkendecke am Himmel, die Abkühlung verspricht. Diese Kombination von viel Sonne und Wasser hat den Mais zu einer Rekordhöhe von über drei Metern anwachsen lassen. Seine Krone hat er auch bereits aufgesetzt und somit seine endgültige Wuchshöhe erreicht. Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein mit wachsen.

Das schönste Ereignis im Juli war jedoch der Einzug unsere beiden Katzen. Zwei arme schwarze Kater die niemand haben wollte weil sie so scheu sind. Inzwischen sind sie schon die zweite Woche bei uns und nach weiteren zwei Wochen werden wir sie auch raus lassen können. Wenn ich ganz viel Glück habe kann ich dann im August einen 12tel Blick mit Katze im Garten präsentieren können.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.