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Gebt den Jungen eine Chance

Schon seit einiger Zeit hat auch die Möbelindustrie auf den Vintage-Trend reagiert und einige wirklich schöne Nachbauten der alten Klassiker auf den Markt geworfen. Mittlerweile sind auch zwei dieser Exemplare bei mir in der Guten Stube eingetrudelt. Und ich finde sie gar nicht mal so schlecht. Gut, sie haben nicht ganz so viel zu erzählen wie ihre großen Vorbilder. Aber man muss dem jungen Volk auch mal eine Chance geben.

Maße:
Höhe: 88cm
Breite: 49cm
Sitzhöhe: 46cm

Preis: 150€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/100614683-vintage-kuechenstuhl-2x-weisse-stuehle-shabby-styl

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Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt

Von Kai Meyer

Wie letzte Woche ja schon angekündigt ist dies nun meine erste Buchbesprechung nach dem neuen Leitfaden und ich bin jetzt und hier beim Schreiben schon sehr gespannt, ob es funktioniert.

Zu erst aber eine kurze Zusammenfassung der Handlung.
Furie wird bald eine Bibliomantin sein. Sie wartet nur noch das ihr Seelenbuch sie findet. Solange hilft sie ihrem Vater, Tiberius Farfax dabei die „Leeren Bücher“ zu finden und mit Hilfe der „schwarzen Tinte“ zu zerstören, um zu verhindern das die „Entscheibung“ eingeleitet wird.  Soweit alles klar?
Beim lesen dieser außerordentlich fantasiereichen Geschichte muss man sich drauf einstellen, das man alle paar Meter über irgendetwas stolpert, das definitiv nicht von dieser Welt ist. Aber keine Angst. Kai Meyer holt den Leser zu jeder Zeit ab und bettet jede Erklärung gefühlvoll in den Kontext ein.
So fantasiereich diese Geschichte auch ist, drängt sich mir doch der Verdacht auf, das Herr Meyer sich die Schnabel Bücher aus der „Stadt der Träumenden Bücher“ geliehen hat. Ebenso so wie die Exlibri Wesen sind, die hier aus den Büchern fallen und bei Tintenherz herausgelesen werden. Und wenn sich unser Helden jetzt nicht in einem Unsichtbaren Refugium, nur sichtbar für Bibliomanten, aufgehalten hätten, sondern am Bahngleis 9 ¾ zusammen mit Harry Potter, hätte mich das auch nicht gewundert. Aber all das verzeihen wir gerne, weil man sich über viel neu Ideen freuen und wundern kann. Wer hat je von einem sprechenden Sessel und einer laufenden Leselampe gehört. Ach Moment mal, war das nicht bei „die Schöne und das Biest…?

  • Humor: Nein, kann ich jetzt nicht behaupten. Die Geschichte ist zwar nicht gerade bierernst, aber an einen richtigen Brüller kann ich mich jetzt nicht erinnern.
  • Fesselfaktor: Auf jeden Fall. Aber von einer Kai Meyer Trilogie habe ich das auch erwartet. Das Buch ist durchweg spannend erzählt und es passiert eigentlich immer irgendwo irgendwas.
  • L’amour: en petit peut… Es gibt eine winzig kleine Leibesgeschichte zwischen Cat und Finian, den Freunden von Furia, die die Erzählung angenehm würzt, aber nicht zu aufdringlich ist. Bin mal gespannt wie es im zweiten Teil mit den beiden weiter geht.
  • Fantasie: Oh ja! So fantasiereich und fiktiv, das es mir schon fast zuviel ist. Immer wenn unsere Helden in Schwierigkeiten geraten, habe sie plötzlich irgendeine, dem Leser völlig unbekannte Fähigkeit und schon sind sie wieder raus aus der Patsche. Alles ein bisschen zu Unvorhersehbar.
  • Tiefgang: Nicht so wirklich. Ist aber auch nicht weiter schlimm. Da ich mit soviel fiktivem Kram abgelenkt wurde, habe ich nichts vermisst.
  • Schreibstil: Wie schon beim Aspekt „Fesselfaktor“ habe ich auch bei diesem Punkt, von einem Kai Meyer Roman nichts anderes erwartet. Wie immer sehr eingängig und gut verständlich geschrieben. Aber nie salopp oder umgangssprachlich.
  • Cover / Titel: „Die Seiten der Welt“ Nicht gerade sehr aussagekräftig, versprechen aber schon eine große Geschichte. Ebenso wie der aufwendig gestaltete Einband, gehalten in schwarz und Gold mit schöner Prägung. Sehr angesagte Kombination. Und ja, ich wurde nicht enttäuscht.
  • Empfehlenswert: Auf jeden Fall. Ich habe das Buch selber von einem Kollegen empfohlen bekommen und würde es jedem weiter empfehlen, der weis was einem beider der Lektüre eines Kai Meyer Romans alles begegnen kann.


				
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Nähkurs und ein kurzes Resümee

Nähkurs und ein kurzes Resümee

Montag vor einer Woche habe ich meine erste Stunde Nähkurs erfolgreich absolviert!
Da Staunt ihr was!? Ich allerdings auch. In den letzten zwei Jahren habe ich mich dreimal zu einem Kurs angemeldet und immer wieder abgesagt. Aber diesmal habe ich es durchgezogen. Und ich bin sehr erstaunt, was ich am ersten Abend schon tolles Nähen konnte. Das ist ja wirklich einfacher wie es ausschaut.
Aber prinzipiell glaube ich nicht, das Nähen eine meiner großen Leidenschaften, wie Häkeln oder Möbelabschleifen wird. Ich war doch sehr erstaunt, wie wichtig beim Nähen ein geplanter Arbeitsablauf ist. Wenn man da nicht genau die Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte einhält hat man am Ende den teuren Stoff versaut. Das ist beim Häkeln ganz anders. Da fang ich einfach irgendwie, mit einer wagen Vorstellung, was es denn mal werden soll an. Und wenn es dann nichts wird, kann ich immer noch alles aufribbeln und von vorne Anfangen. Dafür hat man beim Nähen aber schöneres Material. Ich finde es gibt erheblich mehr schöne Stoffe, als Wolle. Außerdem geht nähen schneller. In der Zeit in der ich ein Kissen häkele habe ich schon drei genäht.
Im Großen und ganzen stelle ich also fest, das beim Häkeln der Weg das Ziel ist und beim Nähen das Ziel mehr im Vordergrund steht. Na zum Glück. So hat beides seinen Reiz und ich habe wieder etwas dazu gelernt. Als nächstes werde ich mal versuchen beides miteinander zu kombinieren. Wie das Vorderteil eines Kissenbezuges häkeln und die Rückseite aus einem schönen Stoff nähen. Man wächst ja mit seinen Aufgaben.

P.S.: Ich habe übrigens Lesezeichen genäht. Passend zum Monat des geschriebenen Wortes. Die Anleitung dafür habe ich bei Makerist gefunden. Und zwar genau hier.

Verlinkt mit Handmade on Tuesday

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Roter Faden der Buchbesprechung.

Leitfaden der Buchbesprechung

Mit dem Start des Bücher-Bollerwagens am ersten Mai steht dieser Monat jetzt ganz automatisch für mich im Zeichen des gedruckten Wortes. Also wollte ich bei der Gelegenheit auch gleich meine Buchbesprechungen etwas in Form bringen.
Was dabei rausgekommen ist, habe ich mal in einem kleinen Text und Acht Stickpunkten, die ihr sowohl unten wie auch auf dieser Seite nachlesen könnt.

Oft fällt es mir schwer die richtigen Worte zu finden, um ein Buch angemessen zu beschreiben. Ab und an möchte ein Leser nur eine kurze Übersicht zum Inhalt des vorgestellten Buchs. Und manchmal brauche ich auch beim schreiben einer Rezension so etwas wie einige Eckpfeiler an denen ich mich orientieren kann, um nicht von „Höcksken auf Stöcksken“ zu kommen.
In Zukunft möchte ich meine Buchbesprechungen in die unten stehenden Punkte gliedern um es so für euch und auch für mich einfacher zu machen.
Es sind Punkte, die mir bei der Auswahl eines Buches immer sehr wichtig sind. Ich denke mit einer kurzen Anmerkung zu jedem Stichwort kann man sich einen schnellen Überblick über die Qualität eines Buches verschaffen, die bekanntlich ja für jeden einen anderen Schwerpunkt hat.

  • Humor: Kann entweder gut würzen, oder aber auch eine Geschichte erschlagen und ins lächerliche ziehen.
  • Fesselfaktor: Eine gut erzählte Geschichte kann seinen Leser auch ohne viel Aktionsgetuhe an sich fessel.
  • L’amour: Darf eigentlich auch nicht zu kurz kommen. Aber kitschig darf es auch nicht sein.
  • Fantasie: Es gibt ja genügend Leser die von fiktionalen Welten lieber Abstand nehmen. Die muss man ja warnen
  • Tiefgang: Meint die Dinge die zwischen den Zeilen stehen und die für mich ein gutes Buch ausmachen.
  • Schreibstil: Was für den einen leicht zu lesen ist, ist für den nächsten vielleicht sehr schwierig zu verstehen. Manch ein Schreibstil ist so eingängig, das man so nebenbei lesen kann. Bei einem anderen muss man schon all seine Konzentration aufbringen und den ein oder anderen Satz sogar zweimal lesen. Vielleicht der Subjektivste aller Punkte, aber bestimmt nicht unwichtig.
  • Empfehlenswert: Die meisten und vor allem auch die besten Bücher habe ich auf Grund von Empfehlungen gelesen.
  • Cover / Titel: Wenn ich mir im Buchladen ein Buch aussuche, ohne weitere Empfehlung, sind das Cover und der Titel zwei nicht unerhebliche Faktoren für einen Kaufentscheid. Die Frage ist, kann die Geschichte die Erwartungen erfüllen, die das Cover weckt und der Titel verspricht.

Wenn ihr in meiner Auflistung noch einen Aspekt vermisst, oder euch eine andere Anmerkung wünscht, bin ich für Kritik und Anregungen natürlich wie immer offen.

 

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Am Ende wird alles gut…

Am Ende wird alles gut

und ich finde es immer wieder sehr ermutigend und motivierend zu sehen, das es wirklich so sein kann.
Mein, seit kurzem „ehemaliger“ Kollege, Stefan Carstensen ist das beste Beispiel dafür.
Steve hat Anfang des Jahres in den Sack gehauen. Er wollte, nach eigener Auskunft: „ jetzt son paar eigene Dinge machen“. Aus son paar eigenen Dingen ist dann die Werkstatt Bild und Sprache geworden. Wie ich das gesehen habe bin ich fast geplatzt vor Neid. Aber auch vor Freude. Vor Freude für Steve, seine Frau Sabine und all die Hunde, Katzen und sonstigen Bewohner der alten Schule in Meldorf. Und auch vor Freude, zu sehen, das es möglich ist, sich seine eigene Zukunft zu schaffen, auch wenn man kein knackiger Jungunternehmer mehr ist. Nimm’s bitte nicht persönlich Steve, aber wir sind alle nicht mehr die jüngsten.
Ich habe ja nun auch schon die 40 erreicht und frage mich täglich, ob das denn schon alles gewesen sein soll. Ist man nicht schon viel zu alt um noch was auf die Beine zu stellen? Aber anscheinend ist das keine Frage des Alters, sondern der Beharrlichkeit. Wenn ich daran zurück denke wie lange Steve schon von seinem Dachbodenstudio gefaselt hat. Und wir haben ihn alle nicht wirklich ernst genommen. Aber er ist anscheinend immer dran geblieben und hat sich etwas ganz tolles geschaffen, vor dem ich nur ehrfürchtig meinen Hut ziehen kann.
Ist Beharrlichkeit der Schlüssel zum Erfolg? Wahrscheinlich nicht ausschließlich, aber sicher ein großer Teil davon. Das werde ich mir mal merken.

Ich möchte auf jeden Fall, auf diesem Weg Danke sagen. Danke Steve für die Betthupferl und den Schokopudding vor meiner Tür. Danke für dein immer offenes Ohr und deinen friesischen Schnack den du dir immer bewahrt hast. Und Luna sagt auch danke für all die ungezählten Leckerlis und das Müsli das ihr euch allmorgendlich geteilt habt.
Es ist schön zu sehen das es ein Leben nach der Tretmühle geben kann. Und auch noch so ein tolles.

Ich glaube ich werde spätestens nächstes Jahr mal einen Workshop bei dir buchen. Ist da auch wieder so ein tolles Frühstück im Strandkorb inbegriffen?

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Kissen mit Dreiecksmuster

Kissen mit Dreiecksmuster_1

Eigentlich sollte es gar kein Kissen werden, sondern ein Schminktäschchen.
Hat irgendwie nicht hingehauen. Ich hatte eine nette Anleitung für besagtes Schminktäschchen. Nicht das ich ein Schminktäschchen gebraucht hätte. Ich hatte halt einfach nur Lust die Anleitung und das schöne Dreiecksmuster auszuprobieren. Aber da musste ich feststellen, das es auch Anleitungen gibt, in denen leider nur die Hälfte steht und man mit so manchen Verarbeitungspunkten alleingelassen wird. Na wenn ich mir sowieso meinen Weg suchen muss, dann kann ich auch gleich was ganz anderes aus dem Muster machen. Wer braucht schon ein Schminktäschchen…

Maße:
Höhe: 35cm
Breite: 35cm

Wolle: 100% Polyacryl

Preis mit Inlett: 30€

Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/99869827-kissen-mit-dreiecksmuster-haekelkissen-grafisches

Verlinkt mit Deko-Donnerstag und Häkelliebe