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Häkeldecke in hellgrau

Da ich letztes Jahr krankheitsbedingt sehr lange zuhause war habe ich mir ein Projekt vorgenommen, das hoffentlich etwas länger dauert. Außerdem wollte ich auch mal etwas anderes häkeln als immer nur Kissen. Und so entschied ich mich für diese wunderschöne kleine Häkeldecke, dessen Anleitung ich in der Simply Häkeln 05/15 gefunden habe.

Ich war total begeistert von dem Muster und noch begeisterter als ich gesehen habe das man sich die alten Ausgaben noch Online bestellen kann.
Den Vorschlag bezüglich des Materials habe ich aus Kostengründen einfach mal ignoriert. Stattdessen habe ich mich für ein Wollegemisch aus 60% Baumwolle und 40% Polyacryl entschieden, das im Superschnäppchen nur 2€ pro Knäul kostet und dazu wunderbar weich ist. So kam ich bei einem Wolleverbrauch von 22 Knäulen zwar auf einen Materialwert von 44€, aber ich finde das ist noch vertretbar. Immerhin hat meine erste Decke das stolze Maß von 140cm x100cm. Für den Anfang doch ganz gut. Und auch sehr gut zum Anfangen. Das Muster setzt sich ausschließlich aus Stäbchen, Büschelmaschen und so Muscheldingern zusammen, die aber auch nicht weiter schwer sind und jedem Anfänger leicht von der Hand gehen sollten. Außerdem wird jede Maschenart in der Anleitung nochmal explizit beschrieben. Also alles absolut Narrensicher.

Verlinkt mit: Handmade on tuesday und Creadienstag

 

 

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Der Pfau

Der Pfau

von Isabel Bogdan

So ein nettes kleines Buch hab ich aber schon lange nicht mehr gelesen und ich muss gestehen, das ich am Ende fast ein bisschen traurig war, das es eben schon zu Ende war. Und es hat so schön in die Jahreszeit gepasst. Eine Komödie die in den eingeschneiten Highlands spielt, ist genau die richtige Medizin für diese miese Erkältung mit der ich mich die letzte Woche rumgequält habe.

Lord und Lady McIntosh leben sehr beschaulich auf ihrem Landsitz in den Schottischen Highlands zusammen mit ihren zwei Hunden, einer eigensinnigen Gans und eben einer Herde Pfauen, von denen einer ganz plötzlich etwas gegen die Farbe blau hat, insbesondere gegen blaue Autos. Das wär nicht weiter schlimm, da das Auto der Macintosh nicht blau ist und sie sonst auch keinen weiteren Bezug zu der Farbe blau haben. Wären da nicht eine Gruppe von Investmentbanker, die sich für ein Wochenende in den Westflügel der Macintosh, zwecks einer Teambuildingmaßnahme eingemietet hätten. Der Wagen der leicht überspannten Chefin ist blau und damit nimmt diese unterhaltsame Komödie in bester britischer Manier ihren Lauf.

Kurze Geschichte kurze Handlung, aber deswegen nicht weniger gut. Besonders gut hat mir gefallen, das die Geschichte immer mal aus einer anderen Perspektive erzählt wir und somit auch der etwas dösige Jagdhund der Chefin zu Wort kommt, den aber keiner nach seiner Meinung fragt. Hätten sie mal.

  • Humor: Wunderbar britischer Humor, der der mir ebenso gut schmeckt wie den Protagonisten am Ende das Geflügelcurry…
  • L’amour: Nein nein, wär hier auch fehl am Platz.
  • Phanatsie: Also für eine so verworrenen Geschichte brauchte die Autorin sicherlich einiges an Phantasie, aber durchaus nachvollziehbar.
  • Fesselfaktor: Ich habe jetzt schon von zwei Leuten gehört, die sagten: „ach ganz nett mal so zwischendurch“ aber ich konnte es ehrlich gesagt nicht weglegen. So unterschiedlich ist das manchmal.
  • Tiefgang: Ja, vielleicht ein bisschen. Alle beteiligten des Teambuildingseminars kommen an besagtem Wochenende jeder für sich an seine Grenzen und lernen auch ein Stück weit daraus. Wenn auch meist etwas anders, als im Sinne der mitgereisten Psychologin. Wer da was für sich mitnehmen möchte kann das ja gerne tun.
  • Schreibstil: Oh ja, ganz hervorragend. Ich könnte über den Schreibstil mindestens genauso schwärmen wie die Köchin über einen Pfauenbraten. Ups, jetzt aber bloß nicht zuviel verraten.
  • Couver / Titel: Na ja, der Titel sagt jetzt nicht so viel aus aber der Einband ist wirklich sehr schön gestaltet.
  • Empfehlenswert: Ich finde auf jeden Fall und weis auch schon so einige denen ich es Leihen werde. Schade das ich es der Mama nicht leihen kann. Von der hab ich es ja.

Übrigens schreibt die Autorin anscheinend auch einen recht unterhaltsamen Blog den ich gleich mal abonniert habe.

 

 

 

 

 

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Vorfreude auf 2017

vorfreude-auf-2017

Wie jedes Jahr beginnt auch dieses mit vielen guten Vorsätzen und der großen Hoffnung, das dieses Jahr nun alles besser werden würde. Mir erschien es bislang immer etwas rätselhaft, warum sich das Schicksal unbedingt an einem, von uns Menschen ausgesuchten Datum im Kalender halten sollte um sich zum Guten zu wenden. Und warum man sich immer nur zum „neuen Jahr“ etwas vornimmt. Zum neuen Jahr sind wir immer so voller Motivation und Übermut, das wir uns meist viel zuviel vornehmen. Also werden wir hier in der Guten Stube den Trend des Vorsätze setzens mal mitspielen, aber dabei schön bescheiden bleiben. Stress habe ich schon wirklich genug in meinem Leben. Da muss ich ihn mir nicht noch selber machen.

2017 steht bei mir auf jeden Fall im Zeichen des Lernens. Letztes Jahr habe ich mir schon überlegt, das ich gerne Imkern möchte und mich auch gleich für einen ganzjährigen Imkerkurs angemeldet. Da freue ich mich schon sehr drauf. Nicht nur wegen des leckeren Honigs, sondern vor allem wegen des Naturschutzgedankens. Den Bienen geht es in unsere Pestizietverseuchten Welt nicht gut. Das ist nichts neues. Aber vielleicht kann ich dem einen oder anderen Volk helfen in einer Welt zurechtzukommen, an der wir schuld sind. Mal schauen vielleicht werde ich auch regelmäßig über das erlernet und dem Umgang mit dem Summsegetier schreiben.

Klavierspielen steht auch ganz oben auf meiner Liste der Dinge für 2017. Durch Zufall habe ich eine ganz tolle Klavierlehrerin kennen gelernt die das Wagnis auf sich nehmen will mich unter ihre Fittiche zu nehmen. Mal schauen wie geschickt ich mich anstelle und ob es mir wirklich so viel Spaß machen wir wie ich mir das vorstelle.

Nun ja, Imkern und Klavierspielen sind zwei Dinge die viel Zeit in Anspruch nehmen werden. Und eigentlich möchte ich noch einiges Mehr machen dieses Jahr. Ich habe mir eine ganze Reihe von Workshops rausgesucht die ich besuchen möchte um meine Fähigkeiten im handwerklichen Bereich noch zu verbessern. Darüber möchte ich hier natürlich dann auch berichten. Und ich hoffe das ich dieses Jahr auch wieder mehr Zeit für meine Möbel finden werde. Das Thema kam letzes Jahr wirklich ein bisschen zu kurz. Aber so hat eben alles seine Zeit.

Letztes Jahr habe ich auch dadrüber nachgedacht, das ich wirklich gerne mal ein Buch schreiben würde. Aber das war alles noch nichts konkretes. Inzwischen habe ich immerhin schon mal eine Idee bezüglich des Themas.  Jetzt könnte ich diese Jahr eigentlich mit der Ausarbeitung und Umsetzung anfangen. Mal schauen ob mir dafür noch Zeit bleibt. Schön wärs ja.

Ich denke man kann gespannt sein, was ich von all diesen spannenden Vorhaben wirklich durchziehe. Denn eines ist absolut unumstößlich und wir allem anderen diese Jahr untergeordnet. Ja, auch ihr und die Gute Stube werden sich hinten anstellen müssen.

Nachdem ich nun schon gut ein halbes Jahr ohne Seelenhund leben muss, was ich mir selbst auferlegt habe, ist meine Vorfreude auf ein neues Familienmitglied nur schwer in Worte zu fassen. Es fällt mir wirklich nicht leicht dieses Gefühl zu beschreiben und wird der nachfolgenden Beschreibung auch nicht gerecht. Es fühlt sich an als hätte man die ganze zeit tierischen Hunger. Und man weis auch wodrauf man Hunger hat… aber man hat es halt gerade nicht da. Ich hätte wirklich nicht gedacht das ein Leben ohne Hund sich so anfühlen kann. Schlimm ist das und für mich, einfach nicht ertragbar. Und so habe ich auch schon mal ganz vorsichtig angefangen zu suchen, werd denn so in unser ziemlich komplexes Leben passen könnte. Die Anforderungen sind sehr hoch, aus Gründen die ich leider nicht ändern kann und somit gestaltet sich die Suche auch recht schwierig. Aber ich bin sicher das wir den richtigen schon finden werden. Es gibt so viele die Niemanden haben und 2017 wird doch schließlich alles besser. Ist doch so.

 

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12tel Blick im Dezember

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So präsentierten sich die Weihnachtstage des Jahres 2016. Grau, verregnet und eigentlich genau das richtige um sich einzukuscheln und unter den Tannenbaum zu verkriechen. Mir hat’s gefallen. Und so schnell und plötzlich wie Weihnachten vor der Tür stand ist es dann auch schon wieder vorbei. Und es hat auch gar nicht weh getan.

So geht das Jahr nun ebenso wie meine Bilderreihe 12tel Blick 2016 zu Ende. Und wenn ich mir alle Bilder nochmal anschaue die mich über das Jahr begleitet haben, dann kommt da schon die eine oder andere Erinnerung hoch in der man schwelgen kann. Aber auch solche die man lieber zur Seite schieben möchte. Es war halt ein sehr stürmisches Jahr. Aber alles in allem auch ein sehr buntes Jahr. Es gab Rot, es gab Gelb und vor allem viel Grün. Und einmal sogar alle Farben des Regenbogens.

Aber nun genug der Rückblicke. Ab morgen wird nach vorn geschaut. Und somit auch auf einen neuen 12tel Blick, der in Bezug auf die Motivwahl die letzten beiden Jahre weit in den Schatten stellt (das ist jetzt nicht lichttechnisch gemeint). Ich hoffe ich habe euch jetzt schon mal ein bisschen neugierig gemacht auf den nächsten 12tel Blick, die mir einiges mehr abverlangen wird als seine beiden Vorgänger.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

 

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Jahresrückblick 2016

jahresrueckblick-2016

Gerade habe ich mir mal den Jahresrückblick vom letzten Jahr durchgelesen und somit auch meine Wünsche und Projekte für 2016 nochmal vor Augen geführt. Nun ja, das mit den umfangreichen Polsterarbeiten wurde wohl nichts. Aber vielleicht dann nächstes Jahr. Nähen kann ich immerhin schon.
Den Bücherbollerwagen habe ich damals angekündigt, dann umgesetzt und er ist auch wirklich toll angenommen worden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die vielen Bücherspenden auch aus dem Freundeskreis. Weiter so, denn ohne Bücher keine Bollerwagen. Und den soll es doch nächstes Jahr mit ein paar neuen Extras auf jeden Fall wieder geben.

Ja, was war denn sonst noch so los in der Guten Stube? Wenn ich so durch die Beiträge des letzten Jahres blättere fällt mir auf, das die Handarbeit doch etwas überhand genommen hat und ich meine Möbel aus gesundheitlichen Gründen schändlich vernachlässigten musste. Aber dafür kann ich jetzt auch Häkeln, Stricken und Nähen und kann mich nächstes Jahr wieder meinem übervollen Möbellager widmen. Das soll nochmal einer sagen ich wär Pessimistin.

Der große Anteil an Handarbeit, der meine doch sehr knapp bemessene Freizeit ausfüllt hat aber auch zur Folge, das ich jetzt wieder mehr Hörbücher höre. Ich könnte ganze Tage mit Häkelnadel und Wollknäuel in meinem großen Schaukelsessel verbringen und den spannenden Erzählungen von Cornelia Funke lauschen. Den ganzen Herbst arbeite ich mich schon durch die drei Teile der Tintenwelt. Ein Hochgenus für jeden Freund der bilderreichen Sprache.
Aber selber lesen ist immer noch besser. Und das habe ich diese Jahr auch sehr fleißig getan. Jeden Monat konnte ich euch hier ein neues Buch vorstellen und ich hoffe, das ich das im nächsten Jahr auch schaffe. Generell gefällt mir meine derzeitiger Veröffentlichungsrythmus sehr gut.
Ein, maximal zwei Artikel und ein Bild fürs Fotoalbum pro Woche. Das ist eine Menge, die ich noch gut bewältigen kann ohne dabei in Stress zu geraten.

Ich glaube eins der schönsten Ereignisse diese Jahr war der Einzug unserer beiden Fellnasen und das sie sich so toll entwickelt haben. Sie bereiten mir jeden Tag so viel Freude und bereichern meine Alltag. Es ist immer das schönste am Tag, Morgens früh aufzustehen, von beiden in der Werkstatt freudigst begrüßt zu werden und dann, nachdem ich sie raus gelassen habe, bei Wind und Wetter draußen zu stehen und ihnen zuzuschauen, wie sie durch den Garten oder übers Feld toben. Soviel pure Lebensfreude und Übermut ist fast ein bisschen ansteckend.

Aber natürlich gab es in diesem, wie in jedem Jahr, nicht nur schöne Momente in der Guten Stube und somit auch in unserem Leben hier draußen auf dem Land. Aber auch dieses wie letztes Jahr möchte ich eigentlich nicht viel Worte dadrüber verlieren. Denn es wird dadurch nicht  besser. Es kann halt nicht immer die Sonne scheinen. Und man muss auch an Regentagen versuchen das beste draus zu machen. Ich gebe es zu, 2016 war wohl ein Regenjahr. Aber vielleicht scheint 2017 dann wieder die Sonne und mit etwas Glück bekommen wir auch einen Regenbogen geschenkt.

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In letzter Minute

Mark Twain hat gesagt: „Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig. Aber es gibt sie und so habe ich es auf den letzten Drücker noch geschafft, ein paar kleine Geschenke für liebe Freund zu basteln, die man Weihnachten eigentlich gar nicht sieht, man ihnen aber trotzdem sagen möchte das man an sie gedacht hat.

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Aber diese simplen wie schönen kleinen Holzkugelsterne eignen sich nicht nur als kleine Aufmerksamkeit. Man kann mit ihnen auch ganz wunderbar Geschenkverpackungen verzieren. Und wenn man dann alle beschenkt hat und immer noch Sterne übrig sind häng man sie einfach an den eigenen Tannenaum. Ein wirklich vielseitiger kleiner Stern.

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Wobei mir der große Stern mit den naturbelassenen Kugeln am besten gefällt. Aber da ich diese Jahr, wie ja schon erwähnt, etwas spät dran war mit meiner vorweihnachtlichen Bastelaktion, habe ich leider von den großen Kugel nur noch genug für gerade mal einen Stern bekommen. Ich habe das dumpfe Gefühl, den hat dieses Jahr ganz OWL gebastelt. Das hat man dann halt davon, wenn man alles auf in der letzten Minute macht. Das passiert mir nächstes Jahr nicht nochmal 😉

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Wenn ihr diesen fabelhaften Stern nachrasten wollt, dann findet ihr hier die Anleitung.

Verlinkt mit Mittwoch mag ich.