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Ein Paar sind noch da…

Und die Berg und Talbahn nimmt kein Ende. Ende letzte Jahres habe ich über die Hochs und Tiefs des Jahres 2019 geschrieben. In der Hoffnung das es bei uns mal etwas ruhiger wird.
Und dann habe ich einen Moment nicht aufgepasst. Eine meiner Bienen sticht mich ganz unschuldig in den Finger. Nichts ungewöhnliches für einen Imker. das passiert halt schon mal. Auch wenn es nicht schön ist. Weder für die Biene noch für den Imker. Aber das es so folgenschwer ausgeht hätte ich auch nicht gedacht. Auf diesen einen kleine Stich hat mein Immunsystem ganz plötzlich mit einem schweren Allergieschub reagiert.
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, da sicher jeder der hier liest weiss, was das bedeuten kann. Dieser Vorfall hat mich auf jeden Fall dazu gezwungen mich von meinen Bienen zu trennen. Und das so schnell wie möglich. Die Situation was schlicht und ergreifend zu gefährlich. Zum Glück habe ich tolle Freunde im Imkerverein, die sofort zu Stelle waren, sich um den Abtransport der Völker gekümmert haben und auch um mich. Denn es war wirklich schlimm für mich.
Die Imkerei ist mehr als ein Hobby. Sie ist eine Aufgabe, die einen so umfangreich in Anspruch nimmt, das man nicht einfach nur jemand ist der Honig ernten kann. Imker zu sein bedeutet so viel mehr. Und ich war es mit Leib und Seele. Das ist, als würde dir jemand deine Identität weg nehmen. Ich glaube ich werde es nie vergessen wie es immer wieder in meinem Kopf hämmerte „ich bin kein Imker mehr, ich bin keine Imker mehr…“. Aber das ist Blödsinn. Vielleicht habe ich aktuell keine Honigbienen mehr in meiner Obhut. Doch sind sie nicht aus meinem Leben verschwunden. Die Bienen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist sich um ein ganzheitliches Leben zu bemühen. Durch sie ist unser Hof zu einem großen Organismus geworden in dem jeder Baustein an dem anderen hängt und dadurch im Idealfall ein großer Kreislauf entsteht. So wie ein Bienenvolk ein in sich abgeschlossener Organismus ist, ist es unser Hof auch geworden. Nun sind die Honigbienen als Volk keine Teil mehr von uns, doch sind sie immer noch da. Sie kommen gerne vom Nachbarn rüber in unsere Garten und teilen sich das reichhaltige Angebot mit ihren artverwandten Schwestern, den Wildbienen. Jetzt ist das Kräfteverhältnis auch ausgeglichener. Jetzt kann man sie gut beobachten, die Sandbienen, die Wollbienen und Pelzbienen. Auch Hummel, Schmetterlinge und andere Insekten sind in diesem Jahr so zahlreich auf unserem Hof vertreten wie nie zuvor. Der Kreislauf beginnt zu laufen.

 

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Wir holen die Gartenmöbel raus.

Sommerzeit ist Biergartenzeit. Und Und da uns die erste Hitzewelle des Jahres bevorsteht holen wir die Gartenmöbel für euch raus. So könnt Ihr euer Biergartenflair diesen im eigenen Garten genießen.

Maße:
Höhe: 82cm
Breite: 38cm
Sitzhöhe: 46cm

Preis: 150€ incl Porto und Verpackung

Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal in meinem Etsyshop vorbei: https://www.etsy.com/de/listing/805470808/gartenstuhlbiergartenstuhleshabby-chic?ref=shop_home_feat_1&frs=1

Der Preis versteht sich für beide Stühle zusammen. 

Zum Lieferumfang gehören nur die zwei Stühle. Alle weiteren abgebildeten Gegenstände dienen der Dekoration.

Selbstabholung in Rietberg/NRW möglich

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Eine alte Leidenschaft

Denn was wär die Gute Stube ohne Sprossenstühle? Und dann gleich so schöne…

Maße:
Höhe: 90cm
Breite: 43cm
Tiefe: 55cm
Sitzhöhe: 44cm

Preis: 150€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal in meinem Etsy Shop vorbei: https://www.etsy.com/de/listing/805480324/zwei-vintage-stuhle-im-windsorstyle?ref=shop_home_active_10

Der Preis versteht sich für beide Stühle zusammen.
Der Preis für nur einen der beiden Stühle liegt bei 80€ pro Stuhl. Insgesamt haben wir aktuell 5 auf Lager die zusammen gehöhren.

Zum Lieferumfang gehören nur die zwei Stühle. Alle weiteren abgebildeten Gegenstände dienen der Dekoration.

Selbstabholung in Rietberg/NRW möglich

Farbabweichungen gegenüber der Bildschirmdarstellung sind möglich.

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Wir haben wieder geöffnet

Das liest und hört man in den letzten Tagen sehr häufig. Eigentlich sind wir ja nicht so welche die immer dem Trend hinterherrenne. Aber hier machen wir auch gerne mal mit. Wenn auch aus ganz anderen Gründen. Welche das sind? Glaub mir, so viel Zeit hast du nicht.
Fakt ist, du kannst jetzt wieder nach Herzenslust durch die Guten Stube bummeln und noch viel besser auch etwas einkaufen. Alle unsere Artikel findest du ab Heute auf Etsy, hier in meinem Blog, oder bei uns Zuhause.
Vielleicht ist ja genau das passende für dich schon dabei. Und wenn nicht freuen wir uns trotzdem über jeden Besuch und lieben Kommentar.

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Hochs und Tiefs

2019… ein Jahr wie kein zweites. Das kann ich bereits heute, obwohl noch fast ein ganzer Monat vor uns liegt, mit fug und recht behaupten. Wir hatten weis Gott Höhen und Tiefen. Krankheit und Gesundheit, Freude und Verlust, Hoffnung und Niederlagen haben sich dieses Jahr an unserer Haustür die Hand gereicht, das einem ganz schwindelig werden konnte. Doch wir haben versucht aus den glücklichen Momenten, die sicher auch nicht wenige waren so viel Energie zu ziehen, das wir die traurigen solide überdauern konnten. Aber ich muss gestehen das wir das auch nur schaffen, weil wir mittlerweile so viele sind. Und so möchte ich jedem einzelnen unserer Hofbewohner danken, das sie mir jeden Tag auf’s Neue so viel Freude schenken. Da kann man wirklich sagen, wir sind reich. 

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Ein Bienenjahr

Nun ist es quasi rum, mein erstes Bienenjahr und das zweite steht vor der Tür. Zeit ein Resümee zu ziehen. Ich muss noch sehr viel lernen. 

Vor zwei Jahren habe ich an einem Imker-Grundkurs teil genommen und mir eingebildet doch ganz gut vorbereitet zu sein. Aber das ist wie mit dem Autofahren. Fahren lernt man erst nach der Fahrschule. Und imkern erst, wenn man ganz alleine vor seinem offenen Bienenvolk steht. Doch ich hatte Glück. Mein erstes Volk, die Cherusker, sind ein wirklich starkes Volk das alle meine dilettantischen Eingriffen über sich ergehen ließ. Mal mehr mal weniger genervt. Aber das ist auch ihr gutes Recht.
Kurz nach den Cheruskern zogen die Teutonen und die Vandalen auf meinem Stand ein. Zwei Junge Ableger vom letzten Jahr. Und hier habe ich meine große Liebe für Ableger entdeckt. Sie sind immer freundlich und gutmütig und viel besser zu überblicken. Besonders die Teutonen entwickelten sich großartig und lagen mir sehr am Herzen. Sie hatten eine wunderschöne fast schwarze Königin. Ja, die Betonung liegt auf „hatten“. Diese besonders schöne Königin schien ein wenig depressiv und suizidgefährdet, schmiss sich eines schönen Tages im Spätsommer aus der Beute und wollte auch trotz meines heldenhaften Einsatzes nicht gerettet werden. So war dieses, von mir liebevoll großgezogene Volk dem Untergang geweiht.
Der einzige Ableger den ich im letzten Jahr gezogen habe startete erst sehr vielversprechend. Doch auch seine Königin verabschiedetet sich irgendwann im Spätsommer auf nimmer wiedersehen. Leider zu einer Zeit in der ein Volk aus eigener Kraft keine neue Königin ziehen kann. Warum nicht? Ganz einfach es gibt keine Männer mehr. Aber das würde jetzt alles ein bisschen zu weit ins Detail gehen.
Fakt ist das mir am Ende meines ersten Bienensommers nur noch die Cherusker und die Vandalen geblieben sind. Immerhin! Zwei große starke Völker die ich nach besten Wissen und gewissen eingewintert habe und letzte Woche wieder auswintern konnte. Die erste Frühjahrsdurchsicht hat zwar gezeigt das man sich auf eine Federzugwaage nicht verlassen kann. Aber ich konnte in letzter Sekunde noch mal nachfüttern. Und mit dieser ersten Frühjahrsdurchsicht schließt sich mein Bienenjahr.

Ich habe aber nicht nur Fehler gemacht, sonder auch viel gelernt. Zum Bespiel das man viel Mehr Ablege machen muss um am Ende für den Fall eines Falles noch ne Königin zu haben die man mal austauschen kann. Kann schließlich immer mal eine abhanden kommen. Auch habe ich gelernt wie wichtig es ist seine Arbeiten Am Volk gut zu organisieren. Sich alles ordentlich zurecht zu legen und gut vorbereitet zu sein. Sich Hilfsmittel zu besorgen oder auszudenken und seine Arbeitsweise zu opimieren. Aber das wohl wichtigste von allen ist für einen Jungimker ein guter Imkerverein. Da ist immer jemand, den man um Rat fragen kann. Immer jemand der mal mit anfasst. Einen Großteil einer guten Imkerei macht die Erfahrung aus. Und die habe ich als Jungimkerin einfach noch nicht. Da ist der Rat der alten Hasen Gold wert und wird von mir sehr hoch geschätzt. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle die, die meine ständigen Fragen mit einer Bienengeduld immer und immer wieder beantworteten und mir so manches mal unter die Flügel gegriffen haben.
Logischer weise habe ich fast alle Arbeiten die in einer Imkerei so anfallen im letzten Jahr zum ersten mal gemacht und hatte immer ein fürchterlichen bammel davor. Das erste mal geerntet, das erste mal geschleudert, das erste mal Wachs geschmolzen, das erste mal Behandelt und noch so vieles Mehr. Vor allen diesen kleineren und größeren Herausforderungen habe ich mir einen riesen Kopf gemacht. Habe Rat und Tat der Kollegen aus dem Verein eingeholt. Habe mir überlegt wie ich was am besten angehe um es möglichst Bienenschonenden und auch mich schonende umsetzen kann. Und am Ende hat dann immer alles super geklappt und ich war wieder um eine Erfahrung reicher. Diese Arbeiten ist dann beim nächsten mal schon viel leichter.
Und so glaube ich, bin ich in diesem ersten Bienenjahr mit meinen Völkern gewachsen. Qausi ein bisschen auch zusammengewachsen. Und so soll es sein. 

Ich habe schon viele Pläne für das kommende Jahr. Einen besseren Ablegerstand bauen und viel mehr Ableger machen. Alternative Behandlungsmethoden gegen die lästige Milbe ausprobieren. Und noch vieles mehr. So blicke ich nun voller Vorfreude und optimismus, aber auch gespannt auf das Bienenjahr 2019. Gespannt was ich denn dieses Jahr von den Bienen lernen kann. Denn bekanntlich ist kein Bienenjahr wie das andere. Da sorgen meine Immen schon für.