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12tel Blick im September

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Das hier ist so zu sagen der 12tel Blick in letzter Sekunde. Mitte des Monats war der Mais schon so trocken das wir schon seit zwei Wochen drauf warten das er endlich runter kommt. Schließlich wird schon seit Tagen Land auf Land ab alles kurz und klein gehexelt. Und ich wollte doch so gerne einen 12tel Blick einfangen der dokumentiert das die Mais in diesem Jahr so früh wie selten geerntet wurde. Vorgestern hatte ich Glück. Als ich auf dem Heimweg war rief mich mein Mann schon an, das der Mais geschnitten würde. Und als ich dann endlich zuhause war konnte ich dieses „Beweisfoto“ noch schnell einfangen.

Auch kann man auf dieser Aufnahme noch sehr schön sehen, wie Trocken der Mais schon ist. Da ist nicht ein grünes Blättelein mehr zu sehen. Aber auch kein Wunder bei so wenig Regen. Diese Jahr ist eben alles ein bisschen anders.

Die beiden Miezen, fanden den Hexlerlärm übrigens gar nicht komisch und haben sich den ganzen Nachmittag unter Omas altem Eichenschrank auf dem Dachboden verkrochen. Schlaue Miezen! Lieber verkriechen als in die Fänge des Mähdreschers zu geraten. Ich habe einen Augenblick auf der Bank hinter der Scheune gesessen und mir das geschäftige Treiben der Lohnunternehmer angeschaut. Da konnte man es auf dem Land überall flitzen sehen. Kaninchen, Hasen, Fasane und bestimmt auch viel Mäuschen waren auf der panischen Fluch vor dem Getöse. Ich war wirklich froh, das die beiden Kater in der Werkstatt waren und hätte am liebsten alle anderen Tiere auch gleich in Sicherheit gebracht. Ein wirklich schlimmer Tag für alle Feldbewohner und man kann nur hilflos zuschauen. Nicht schön.


Diesen Artikel habe ich mit dem 
Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

Artikel

Der Bücher-Bollerwagen im September

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Das war bis hier hin aber wirklich ein rekordverdächtiger September. Wenn man das auch leider nur vom Wetter und nicht von den Besuchern am Bollerwagen berichten kann. Ich schätze mal es war einfach zu heiß zum Fahrradfahren und darum wurde auch weniger getauscht. Vielleicht lag es auch am Angebot. Ich werde mal versuchen mehr Gewicht auf Romane und Erzählungen zu legen. War vielleicht ein bisschen zu viel von Herr Peale und seinem Psychogedöns.

Aber was den Versuch mit den Lesezeichen anging, die sind mir regelrecht aus dem Wagen gerissen worden. Innerhalb von zwei Tagen waren alle weg und es wurden keine gestohlen. Da war ich fast genauso überrascht wie mein ewig skeptischer Gatte. Aber gefreut hat es mich natürlich auch und dierekt dazu veranlasst das Angebot für die nächste Saison aufzustocken.

Aber jetzt wollen wir erstmal die letzten schönen Spätsommertage nutzen und schauen ob das neue Angebot im Bücherbollerwagen den Leuten die hier so vorbeikommen besser schmeckt.

Übrigens bin ich lange nicht die einzige, die die Idee hatte Dinge an die Straße zu stellen um den Überschuß mit anderen zu teilen. Die Idee von Finn Kliemann, eine Eierverschenkmaschine zu bauen ist einfach nur genial. Da hab ich für nächstes Jahr gleich schon ein paar anregungen, den Bücherbollerwagen ein bisschen auszubauen.

  • Die Kunst des Liebens von Erich Fromm

  • Die Kraft des positiven Denkens von Normann Peale

  • Selbstbestimmung von Manfred Spitzer

  • Deutsch und anders von Dieter E. Zimmer

  • Die Fähigkeit zu lieben von Fritz Riemann

  • die letzte Reifung von Carsten Sebastian Henn

  • Remember Celia Jones von Valerie Wilson Wesley

  • Business Class von Martin Suter

  • Der Hüter des Kelchs von Wargery Allingham

  • Glauben ein Lexikon für Jugendliche von Gundlach und Meister

  • Illuminati von Dan Brown

  • Die Falsche Diva Reinhard Rohn

  • Am Bett vorbei ist voll daneben von Candace Buhnell

  • Flammenbrut von Simon Beckett

  • Bis einer Heult von Nina Schmidt

  • Kindergebete von Albert Bichler

  • Die Sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan

  • So hast du mehr vom Leben von Norman V. Peale

  • Die Suche nach dem vollkommenden Sprache von Umberto Eco

  • Das sexuelle Bollwerk von Harry Mulisch

  • Traumfänger von Marlon Morgan

  • Böse Sterne von Dietmar Bittrich

  • Filmen macht Spaß von Hanns Rolf Monse

  • Wie ich die Welt retten Olaf Schubert

  • Als der Blues begann von Janice Deaner

  • System Neustart von William Gibson

  • Die Welt Ohne uns von Alan Weisman

  • Luthers Frau von Marianne Wintersteiner

  • Voodoo Queen von J.P.Rhodes

  • Treue Punkte von Susamme Fröhlich

  • Wenn ich bleibe von Gayle Forman

  • Geo Themenlexikon Unsere Erde

  • Das Gnu und du Tierische Geschichten von Midas Dekkers

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Zwei alte Küchenstühle


Nun ist es aber wirklich schon einige Zeit her, das ich euch hier ein Paar neue alte Stühle gezeigt habe. Eigentlich wollte ich diesen Urlaub so einiges herrichten und aufmöbeln. Aber zum einen kam mir etwas dazwischen und zum anderen besetzen die beiden Fellnasen immer noch meine Werkstatt. Sogenannte Werkstattbesetzer.
Also habe ich noch zwei alte Küchenstühle im Frankfurter Stiel aus der Versenkung gezogen. Die sind so schön alt, da brauchte ich gar nichts dran machen.

Aber dennoch möchte ich an dieser Stelle dadrauf hinweisen das es sich bei den beiden Stühlen um Herrschaften älteren Jahrgangs handelt. Sie sind zwar noch ausgesprochen rüstig und stabil, so das sie durchaus noch ihre Dienste tun, weisen aber doch die ein oder andere Macke auf. So ist das halt im Alter.

Maße:
Höhe: 84cm
Breite: 45cm
Sitzhöhe: 47cm

Preis: 100€ für beide Stühle
Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:

 

 

Artikel

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen

Die Kunst ein kreatives Leben zu führen
Anregung zur Achtsamkeit

Von Frank Berzbach

Als ich dieses Buch das erste mal gesehen habe, hätte ich nicht gedacht, das ich es wirklich lesen würde. Ich habe es als Dekoration auf einem Messestadt gesehen und ich fand es so schön. Mit seinem schlichten grauen Einband aus rauem Papier und der edlen Kupferprägung, die in einem spannenden Kontrast zu einander stehen, ein echter Hingucker. Das ist bei mir wie bei den Elstern. Etwas so schönes muss ich haben. O.K. Der Titel klingt jetzt auch nicht ganz unspannend, Aber bestimmt son trockenes Sachbuch das einem vorschreibt wo rechts und wo links ist. Egal, es ist hübsch und ich muss es haben. Nur leider ist es mit 29,80€ auch nicht ganz günstig. Also ab auf meinen Amazon-Wunschzettel (Der Link ist für alle, die mir noch etwas schenken möchten. Bin ja auch noch krank.).
Als ich dann letzten Monat im Krankenhaus war wollte mein liebster Bruder mir etwas gutes tun und hat ein bisschen auf besagtem Wunschzettel gestöbert. Er wurde fündig und ich Besitzerin diese Buches. Ich habe mich riesig gefreut. Krankengeschenke sind glaube ich die besten Geschenke. Sie haben soviel Mehrwert, weil sie zusätzlich zu ihrem eigentlichen Sinn auch noch so schön trösten. Und wenn man ein so tolles Krankengeschenk bekommt, dann muss man es auch lesen. Das war mein Glück. Denn so bin ich, zu einer Zeit in der ich viel Ruhe hatte, die braucht man für diese ganz besondere Buch, in den Genuss gekommen diese wirklich ansprechende und alles andere als trockene Sachbuch zu lesen.
Ich habe es so sehr genossen und mit soviel Muße gelesen, das ich mir nicht mal Notizen gemacht habe und somit hier auch nichts zitieren kann. Mal schau ob ich es noch zusammen kriege.

Auf den ersten Seiten findet der Leser ein sehr fein geschriebenes Vorwort des Verlags. Hier wird beschrieben wie ungewöhnlich die Entstehung dieses Buches war. Kein Abgabetermin, keine Weihnachtsgeschäft, keine Vorabauszug, keine Messe und kein Titel sollte das schaffen des Autors unter Druck setzen. Beim Lesen dieser ersten Zeilen ist man als Leser schon so auf Stressfrei eingestellt, das man neugierig wird wie es weiter geht. Was hält dieses Buch für tolle Tips für mich bereit, die mich Achtsamkeit lehren. Was ist das überhaupt, Achtsam? Diesem Themen und noch viele mehr wie „Kreativität ist eine stille Angelegenheit“, „Unzufrieden mit sich und der Welt“ oder „Frieden in einer Teeschale – Die Wirkung einer Schale Tee“ werden von Frank Berzbach mit einer Ruhe und Selbstverständlichkeit behandelt, das man als Leser ganz ruhig wir und runter fährt. Man lernt Achtsamkeit durchs lesen allein.

Gut gefallen hat mir auch, das der Autor immer wieder auf andere Werke kluger Köpfe verweist, so das man viel Anregungen bekommt, sich noch weiter mit diesem Thema, oder Art-Verwanten Themen zu beschäftigen. Man lernt ja schließlich nie aus.

Also, für alle die ein bisschen weniger Ballast in ihrem Kopf haben möchten, kann ich diese Buch nur empfehlen. Aber ihr braucht bestimmt nicht drauf warten das ich es mal in den Bücher-Bollerwagen lege. Das müsst ihr euch dann schon selber kaufen, oder eben schenken lassen.

 

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Beutel am Ast

Beutel mit Ast_1

So langsam haben wir hier in der Guten Stube viel zu viele  Kissen. Da musste ich einfach mal etwas anderes häkeln. Auf der Suche nach hübschen, wenn auch nicht unbedingt sinnvolleren Alternativen bin ich auf eine Stickanleitung für diesen netten Beutel am Ast gestoßen. Da ich ja bekanntlich noch nicht stricken kann habe ich mir kurzer Hand meine eigene Anleitung erhäkelt und das ist bei rausgekommen.

Eigentlich ein netter Gedönsaufbewahrer, wenn man das Bett in der Ecke stehen hat und der Weg zum Nachtischen zu weit ist. So hat man Teddy und Co immer griffbereit.

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Fair zu Pfoten Award

fairzupfotenaward2

Letzte Woche wurde mir, ob ihr’s glaubt oder nicht, der Fair zu Pfoten Award verliehen. Ja genau, das habe ich mich auch gefragt. Was ist denn das?
Es gibt da scheinbar einen Einsiedler in Spanien, der auf einer art Finca ein Leben lebt, das für einen Einsiedler doch recht gesellig daher kommt. Jedoch scheint seine Gesellschaft vorwiegend aus Tieren zu bestehen.
Ich habe mich mal etwas länger mit seinem Blog beschäftigt und bin auf dieses bezaubernde Video gestoßen. Auf dem Video ist zu sehen, wie er mit Eseln, Ziegen und Schafen, einer Unzahl von Hunden und Katzen auf besagter Finca, ein miteinander von Mensch und Tier geschaffen hat, das in respektvoller Zuneigung und Liebe seines gleichen sucht.

Seit dem unsere Luna nicht mehr bei uns ist, habe ich erst gemerkt, wie still es im Haus ohne sie ist. Wie trist sich ein Spaziergang ohne sie anfühlt. Wie sehr ich es genossen habe, für sie da sein zu können. Ihr all das zu geben, was sie für ein glückliches Hundeleben braucht und ein unendlichfaches zurück zu bekommen. Das kannst du nicht mit Geld bezahlen. Und dann merkst du auch erst wie egal es dir war, das fast dein ganzes Geld zuletzt für Tierarztkosten drauf gegangen ist. Dann merkst du erst, wie viel lieber du dein Geld für den Tierarzt ausgegeben hast, damit es deinem, dir anvertrauten  Tier besser geht, als irgendein neuer Pullover zu kaufen oder sogar eine Urlaubsreise zu buchen.
Wie ich das begriffen habe, das meine Leben ohne Tier an Wert verloren hat, war für mich sonnenklar, ich muss noch viel mehr tun.
Vor ziemlich genau einem Monat habe ich schon einmal die Frage meines Bruder nach dem Wert meines Lebens Mit „Gesundheit“ neu beantwortet, nur um an dieser Stelle meine Ergänzung nochmal’s zu ergänzen.
So kommt es mir mittlerweile vor als wollte mir das Schicksal erstmalig sehr deutlich vor Augen führen, was ich alles hatte in meinem Leben. Fast wie eine Rüge, für meine arrogante erste Antwort letztes Jahr. Geliebtes Tier – Weg, Gesundheit – Weg. Auch Menschen die zu meiner Vergangenheit und Gegenwart gehörten sind diese Jahr so plötzlich aus dem Leben gerissen worden. Erst durch ihren unerwarteten Verlust wird mir vor Augen geführt, wie untrennbar der Wert des eigenen Lebens mit den Menschen die dir am Herzen liegen verbunden ist. Aber das ist ein anderes Thema und will ein andermal berührt werden.

An das Schicksal: Ich hab es ja verstanden. Jetzt hätte ich gerne alles zurück.  

Gesundheit ist die Grundvoraussetzung um das tun zu können was meinem Leben besagten Wert gibt. (Wie gut, das ich erst krank geworden bin als Luna nicht mehr da war) Aber bald bin ich ja wieder kerngesund und kann dann noch so viel gutes tun und der einen oder anderen kleinen Seele da draußen helfen. Sicherlich, wenn auch bedauerlicher Weise wird es auf unserem Hof nie aussehen wie beim Einsiedler. Aber ich möchte versuchen auf meine Weise die Welt ein bisschen besser zu machen, denn das macht mich anscheinend Glücklich. Und wenn es nur Hunde und Katzen sind, denen ich ein Zuhause geben kann. Aber wer weis, vielleicht kommt ja noch der ein oder andere langohrige Geselle dazu.

Aus diesem Grund freue ich mich sehr über den Fair zu Pfoten Award. Ich nehme das jetzt mal als Zeichen, das der Weg, den ich gehen möchte zu einem Leben führt, das am End des Tages einen Sinn hat.