„Netzwerken- oder wie bekommt man mehr Leser“

Schreibzeit_02.15. Netzwerken oder wie bekommt man mehr Leser

In der Schreibzeit ruft Sabine diesen Monat zum Thema „Netzwerken- oder wie bekommt man mehr Leser“ auf.
Wie ich das gelesen habe, war ich ganz happy, ein Thema zu haben, mit dem ich mich aktuell sowieso schon etwas länger beschäftige.
Wenn man sich meine Blog-Vita mal so anschaut, könnte sich der eine oder andere fragen.“ Warum hat sie da nicht schon früher drüber nachgedacht. Die Gute Stube gibt’s doch schon seit Mitte letzten Jahres.“
Das liegt wohl daran, dass, als ich die Gute Stube ins Leben rief,  ich nur schemenhaft wusste, was ein Blog überhaupt ist. Eigentlich wollte ich nur ein paar alte Schätzchen und Erbstücke verkaufen (die ganze Geschichte findet ihr hier). Also fragte ich meinen Bruder, der in der Branche recht gut bewandert ist und schwubdiwub war ich eine Blogerin. Als Ben meinte: „Schau dir doch mal meinen Blog oder den von Anne-Birga (die einzigen Blogger, die ich persönlich kenne) an“,  ging mir langsam ein Licht auf, was bloggen überhaupt bedeutet. Ich  war sehr dankbar, einen Kanal gefunden zu haben, in dem ich nicht nur kreativ sein kann, sonder auch meine Leidenschaft für Aufgemöbeltes und Dekoratives darstellen kann.
Von da an stellte sich mir immer nur die Frage: “Wie finde ich neue Käufer?“ Da im Augenblick aber saure Gurkenzeit ist und in meiner Werkstatt fast Minusgrade herrschen, hatte ich zwischen den Jahren Zeit, mich mal mit ein paar anderen Blogs zu beschäftigen.
Was tun die anderen eigentlich alle so? Auf welchen Plattformen sind die alle unterwegs? Will ich das auch? Warum nicht? Na, ich probier’s mal aus. Und siehe da… sobald ich einen Facebook-Account eingerichtet hatte, war ich nicht nur stolz wie Bolle, sondern hatte auch tatsächlich ein-zwei Kommentare.  Also: weiter so…
Ich freu mich schon auf andere Plattformen. Pinterest und Instergram kenne ja sogar ich, aber was ist eigentlich Bloglovin und dieses Google+ Ding? Naja, ich werd’s schon raus kriegen.

Und dann ist da ja auch noch die Sache mit dem Kommentieren. Bis jetzt habe ich immer die Rolle des stillen Beobachters eingenommen. Erstmal schauen, wie das so geht… Sieht einfacher aus, als es ist. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja noch gefallen daran. Im realen Leben muss ich ja auch zu allem meinen Senf dazu tun.

Aber die einzige wirklich alles entscheidende Frage, die ich mir bei dieser ganzen Netzwerkerei stelle, ist: „WANN MACHEN DIE DAS ALLE?“
Wie schafft ihr das bloß alle, auf all diesen Plattformen so präsent zu sein und dann auch noch tolle Posts zu schreiben und mit noch tolleren Bilder … (Sind wir jetzt wieder beim Thema „die Frau von heute“?)
Im Augenblick finde ich das alles noch ziemlich zeitintensiv und hoffe, dass, wenn man den Bogen erstmal raus hat, alles etwas schneller von der Hand geht.
Aber es würde mich wirklich mal interessieren, wie viel Zeit der normale Blogger so im Durchschnitt in der Woche für seinen Blogg und seine Netzwerkerei investiert. He Bine, wäre das nicht ein spitzen Thema für die nächste Schreibzeit!?

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hey Katrin,
    das frage ich mich auch immer: Wann machen die das alles?
    Zwar bin ich nicht aktiv auf Pinterest und Co unterwegs, bekomme aber durchaus auf den unterschieden Social Media Kanälen mit, wie aktiv andere Blogger dort sind.
    Ich blogge tatsächlich nur, wenn ich wirklich ein Thema/Foto mit anderen teilen möchte und bin nicht so sehr auf die Vermarktung aus. Wenn man restaurierte Möbel über den Blog verkaufen möchte, sieht das schon wieder ganz anders aus. Dabei können dir Instagram etc. bestimmt behilflich sein, um „bekannter“ zu werden. Blogs sehe ich als super Medium, um sich anderen mitzuteilen und neue Kontakte zu knüpfen. Doch leider mangelt es mir manchmal an Content, sodass ich kontinuierlich 1-2x die Woche etwas veröffentlichen könnte.
    Aber wir bleiben dran und schaffen uns unser kleines Plätzchen im Intefnetz 😉

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  2. Hallo Katrin,
    ja…die Zeit…ich verbringe viele Stunden in der Woche mit Bloggen, lesen, Post vorbereiten, fotografieren….wollte das immer schon mal zusammenrechnen…aber wozu…ich mache es ja gerne. Wenn man mit Herzblut dabei ist…kommen mit der Zeit ein paar Leser dazu!
    LG Astrid

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  3. Da Du hast glaub ich nicht ganz Recht. Immerhin kennst Du mindestens noch Frau „Gedeih und Verderb“ persönlich. Und ich müsste mal meine Freundeskreis durchgehen, wen Du davon noch kennst. Es bloggen mehr Leute als man denkt.

    Was die Zeit angeht: Viele Menschen haben halt Büro-Jobs, die wenig anspruchsvoll sind, dafür aber mit einem internetfähigen Computer daherkommen. Ich erzähle ja selber gerne die Geschichte, dass ich vor Jahren mal eine komplette Woche im Spätherbst jeden Morgen ins Büro gegangen bin, den ganzen Tag nur gebloggt habe. Und ich kenne Leute, die das nicht nur eine Woche gemacht haben.
    Inzwischen bin ich froh, selbstständig zu sein, weil ich mich dann für’s Bloggen im Büro nicht rechtfertigen muss. Ich mach das einfach und es ist okay. Defakto blogge ich aber das meiste zur Zeit zuhause, in wenigen Minuten „zwischendruch“ und ich glaube, es ist auch diese das „Geheimnis“ der meisten Blogger: Man wird mit den Jahren supereffizient, sowohl im Schreiben, als auch im Lesen und Kommentieren und im Aktiv-sein-in-der Blogsphäre. Und um den Bogen zum Arbeiten wieder zu schließen: Das finde ich eine der besten Sachen am Bloggen: Die meisten Arbeitgeber wären um ein ganz aus dem häuschen, wenn ihre Angestellten so effektiv arbeiten würden, wie sie bloggen. Machen sie aber nicht. Stattdessen verwenden sie ihre Fähigkeiten auf etwas zuersteinmal Unwirtschaftliches, Gemeinschaftliches. Das ist wirklich schön und gut.

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    • Also wirklich Herr „ben“! woher soll ich denn wissen das Frau „b“ einen sooo fabelhaften Blog betreibt. Das muß man mir doch mal sagen.

      Ja, wenn man natürlich einen Arbeitsplatz am Schreibtisch hat und so ein Vollblut-Blogger ist wie du, da kann man schon mal schnell nen Post aus der Hüfte schießen. Da beneide ich euch schon etwas. Bei meinem, doch sehr handwerklich geprägtem Tätigkeitsfeld wird das schon schwierige. Aber dann blogge ich doch lieber etwas weniger und muss dafür nicht den ganzen Tag am Rechner sitzen. Wie ich jüngst feststellen muste ist das ja garnichts für mich.

      Aber was mich jetzt schon mal interessieren würde, du bist ja nicht nur selbständig, sondern auch noch Arbeitgeber. Gibt es unter deinen Mitarbeitern auch Blogger? und wenn ja, wie stehst du als Chef denn dazu wenn diene Mitarbeiter während der Arbeitszeit bloggen.

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    • Janaja, ich sehe mich ja nicht wirklich als Arbeitgeber. Aber in der Firma, die zufällig auch mir gehört, bin ich nicht der einzige Blogger. Stephan bloggt unter Kroppenstedt.net und Jana unter Hysterie und Zwang. Ich weiß allerdings nicht ob sie während der Arbeitszeit bloggen oder nicht und wir haben dazu auch keine klare Richtlinie. Was wir allerdings haben sind zwei andere Grundlinie: 1. Jeder Mitarbeiter sollte jeden Monat sein eigenes Gehalt erwirtschaften durch bezahlte und verkaufte Arbeit. 2. Jeder Mitarbeiter ist angehalten während der Arbeitszeit Dinge zu tun, die der Firma helfen, wie auch immer. Und ich für meinen Teil fasse da auch „privates“ Bloggen drunter. In dem Sinne also: Ja, jeder darf bei uns auch während der Arbeitszeit bloggen.

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      • Wir sind ja auch eine Bloggerfirma. Ich glaube, mittlerweile hat jeder bei uns in der Firma mindestens ein Blog am Start. Sascha z.B. nur einen Moblog mit Fotos.

        Ich habe mir ja auch den lieben Ben als Vorbild für das Jahresvorhaben genommen: Jeden Tag einen Blogeintrag. Bisher hat das schon gut geklappt. Es ist nicht jeden Tag ein Textstück, manchmal nur ein Schnappschuss von Unterwegs. Aber es entsteht dort mit der Zeit ein Fluß, der es dann von Woche zu Woche einfacher macht ein kleines Thema zu finden, worüber man bloggen kann. Oder das Blog verbessern und darüber berichten.

        Und bei uns in der Firma ist es ja auch vom Vorteil das wir alle wissen was ein Blog ist, schließlich kaufen die Leute genau das bei uns ja auch ein – Blogs aka. Magazinseiten, wo unten drunter genau die gleiche Software (WordPress) werkelt und die Artikel genauso ausgespielt werden, wie bei deinem Blog hier.

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        • Das ist mir schon aufgefallen, das du ein sehr fleißiger Blogger bist. Meine Hochachtung. Ich mag ja diese Regelmäßigkeit. Ich finde das hat etwas beruhigendes. Ich schaffe es zwar nicht jeden Tag zu Bloggen, aber schon mindestens einmal die Woche und vor allem immer am Wochenende. Ich plane gerne und bin auch gerne vorbereitet.
          Freu mich schon auf deinen morgigen Post

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  4. Ich nochmal!
    Also, wenn Du Dich bei Bloglovin und/oder G+ anmeldest, dann läuft eigentlich ziemlich VIELES von ganz alleine! Man findet Dich einfach und kann Dir mir einem Klick folgen, sowie Du anderen Folgen kannst! Du bekommst dann automatisch Infos, wenn Blogger, denen Du folgst einen neuen Post geschrieben haben. Da musst Du gar nichts tun…und das Schöne: Deine Posts erscheinen auch ganz automatisch, wenn Du Dein Profil mit Deinem Blog verknüpfst.

    Glaub mir, alles kein Hexenwerk und einfacher als Du es Dir gerade vorstellst.
    Ich würd Dir auf jeden Fall sofort folgen, zwinker!

    Liebe Grüße,
    Moni

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  5. Ja, das wäre ein Spitzenthema. Ich selbst könnte dies aber kaum beantworten.
    Diese Woche habe z.B. erst max. 1-2 Stunden am Blog gearbeitet. Das war am Montag.
    Heute haben wir Donnerstag!
    In anderen Wochen sitze ich öfter dran. Der Grund: mal habe ich mehr, mal weniger Zeit.
    Mal habe ich auch einfach keine Muse zu schreiben. Und so soll das eigentlich auch bleiben,
    denn sonst würde ich mich nur stressen!
    DANKE, dass Du bei #Schreibzeit mitgemacht hast!
    LG Bine

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