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Ikarus

Bei diesem Stuhl ist mir natürlich als erstes die schöne Schnitzerei in der Rückenlehne aufgefallen. Ich musste dann gleich an die Geschichte von Ikarus und seinen Flügeln aus Wachs denken.

Ikarus Vater Dädalus hat für sich und seinen Sohn Flügel gebaut, damit sie aus dem Labyrinth des Minotauros auf Kreta fliehen konnten. Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge. Vor dem Flug schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht    zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne, beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde.
Zuerst ging alles gut, aber dann wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte und ertrank.

Was für eine traurige Geschichte…

Aber ein sehr schöner Stuhl…

Leider schon verkauft.

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12tel Blick im Mai

12tel Blick Mai 15

Also über den Mai können wir uns nun wirklich nicht beschweren. Ich konnte so viele schöne Bilder von meinem 12tel Blick aus der Guten Stube machen, dass ich mich am Ende nur schwer entscheiden konnte, welches ich denn nehmen sollte. Aber auf dem hier haben die Blüten unserer kleinen Kastanie fast schon um die Wette gestrahlt.
Dieses Jahr sind die Kastanienblüten so zahlreich, dass ich noch einen kleinen Eintrag ins Fotoalbum hinzugefügt habe.

Diese Aufnahme habe ich am 17. Mai zur Mittagszeit gemacht. Da steht die Sonne fast senkrecht über der kleinen Wiese und lässt das Grün der Büsche und Bäume fast schon unnatürlich leuchten. Nein, nein, ich habe da nichts nachbearbeitet.
Auch auf dem Feld rechts von der Zufahrt tut sich so langsam was. Dieses Jahr gibt es mal wieder Mais. Sehr zur Freude aller Mitbewohner, außer mir. Ich mag lieber die schönen kleinen Kartoffelpflanzen, die Ende Juni immer so schön blühen und über die man mühelos hinwegschauen kann. Aber das ist nur meine Meinung hier im Haus.
Die Bäume an der Straße sind in der kurzen Zeit auch schon so zugewachsen, dass man „Hof-Schlepphorst“ gar nicht mehr sehen kann. Im April-Bild ist der alte Hof sehr gut im rechten Teil des Bildes zu erkennen. Ein wirklich sehr schöner, historischer Hof, der in den letzten Jahren von Grund auf in Stand gesetzt wurde.
Oft machen wir sonntags einen kleinen Spaziergang dorthin und schauen uns die aufwendigen Restaurationsarbeiten an. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich für so etwas mal begeistern könnte.
Ja, so ändern sich die Zeiten. Genau wie der 12tel Blick aus der Guten Stube.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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Stövchen blau/weiß

Na das passt doch ganz prima zusammen. Letzte Woche das Service und diese Woche ein Stövchen. Aber ich glaube, das man besser beraten ist, wenn man das Service mit einem schlichten Stövchen und das Stövchen mit einer schlichten Kanne kombiniert. Jedes Teil für sich gesehen ist doch so markant, das es dem anderen die Show stehlen würde. Das ist wie in einer guten Beziehung. Da ist auch immer einer der Dominante und einer der Zurückhaltende, der sich eher unterordnet. Ich werde jetzt nicht auf die Frage antworten welche Rolle ich in meiner Beziehung bekleide.

Preis: 30€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interresiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/81609811-Stoevchen-aus-Porzellan-mit-blauweissem-Muster

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Zitronenlimo und Strohhalmfläschchen

Endlich war es mal wieder so richtig schön warm und sonnig letzte Woche. Da kommt es doch gerade recht, dass ich euch letzten Monat versprochen habe, mit euch Zitronenlimonade zuzubereiten. Und damit sich die ersten Bienen nicht in dem süßen Genuss ertränken, gibt’s eine Anleitung für ein Strohalmfläschchen noch oben drauf.

Aber erstmal zur Limo. Ihr braucht:

– 3 Zitronen
– ½ Tasse Zucker
– etwas Zitronenmelisse
– 1 Liter Wasser

Zitronenlimo_1

Die Zitronen werden ausgepresst und der Zucker schon mal abgemessen und in die Kanne gegeben.

Zitronenlimo_2
Nun kommt noch der Liter Wasser und der Zitronensaft dazu und alles wird so lange miteinander verrührt, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
Ganz zuletzt kommen noch zwei drei Blätter Minze dazu und schon ist eine erfrischende Limonade fertig.

Zitronenlimo_3+4
Da ja jetzt die Grill- und Draußenesssaison begonnen hat, fand ich die Idee mit den kleinen Strohalmfläschchen so praktisch wie einfach. Ihr kennt das doch bestimmt auch: Kaum sitzt man mit seinem leckeren Getränk draußen am Tisch, schon versucht sich das erstbeste Insekt in deinem Drink zu ertränken. Es gibt ja seit ein, zwei Jahren diese tollen trendigen Gläser mit Schraubverschluss und Strohalmöffnung. Da ich aber noch keine Lust hatte, für die Dinger Geld auszugeben, dachte ich mir: „Das kriegste auch selber hin.“
Also bin ich losgezogen, auf der Suche nach den richtigen Flaschen und den passenden Strohhalmen. Und siehe da, ich habe alles im Marktkauf gefunden.

Zitronenlimo_5

In den Flaschen war, sehr zu Freude meines Gatten, Vanillesoße. Für die ganze viele Soße haben wir dann auch recht schnell eine  Verwendung gefunden. Es gab einfach drei Tage lang Wackelpudding mit Vanillesoße. Als Dank dafür hat Ralf mir dann auch die Löcher in die Deckel gebohrt.

Die kleinen Fähnchen an den Strohhalmen habe ich bei epipa gesehen und fand es halt ganz nett. Schnell und einfach umzusetzen und macht doch was her. Bestimmt auch ganz praktisch, wenn man mehrere Leute zu Besuch hat und sich mal wieder keiner gemerkt hat, wem welches Glas gehört.

Zitronenlimo_9+10

Oder eine schöne Idee für den Kindergeburtstag. Ich könnte auch für die Kinder auf unserer großen Sommerparty solche Fähnchenstrohhalme basteln. Aber da bräuchte ich dann, Moment mal… eins, zwei, drei, vier, fünf….

…..siebenundzwanzig, achtundzwanzig, neunundzwanzig, ich zähle noch…

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Teeservice blau/weiß

ch glaube, so langsam fällt es auf, dass ich eine Schwäche für blau/weiße Dinge habe. Diese Kombination schaut immer frisch aus und kann doch so unterschiedliche Wirkungen haben. Im Zusammenspiel mit verschiedenen Holztönen, wie das Tablett hier, wirkt blau/weiß sogar richtig edel. In Verbindung mit ein paar maritimen Accessoires hat man gleich eine frische Nordseebrise in der Nase.
Blau/weiß ist eben sehr flexibel, zeitlos und passt irgendwie fast immer.

Leider schon verkauft

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Deko-Donnerstag „Geschenkte Familiengeschichte“

In unserer Familie ist es schon irgendwie Tradition zu besonderen Anlässen etwas aus dem eigenen Leben zu schenken. Und das hat ganz sicher nichts damit zutun, das man das Ding gerade übrig hat und es ja so schön praktisch und günstig ist, wenn man es los ist.
Diese Kommode haben mein Bruder und seine Frau mir und meinem Mann zur Hochzeit geschenkt. Verbunden mit einer Restauration nach unseren Wünschen. Das war ganz bestimmt nicht günstig und übrig hatten sie das alte Schätzchen auch nicht, da es zuletzt bei meinen Eltern stand und da brav seine Dienste tat.

Nun aber zum Grund dieses außergewöhnlichen Geschenks. Diese Kommode war vor c.a.40 Jahren mal blau und unsere alte Wickelkommode. (He Mama, ist Benni da nicht auch mal runter gefallen? Oder war das Finn?).  Also ein guter alter Bekannter und ein Stück unserer gemeinsamen Geschichte. Ich umgebe mich gerne mit solchen Dinge. Sie erzählen einem die Geschichten von früher und man hat das Gefühl das einem die Menschen mit denen man diese Dinge verbindet immer umgeben. Wie zum Beispiel auch die alte Glasvitrine von meiner Mama. Wenn ich die Türen öffne um etwas rauszuholen riecht es richtig danach wie es bei Mama halt riecht. Manchmal mache ich die Türen sogar auf, nur um dran zu schnüffeln. Aber nur wenn ich alleine bin. Dann muss ich immer an das alte Wohnzimmer mit der lustig niedrigen Decke und dem knarrenden Holzboden denken. So hat man seine Lieben immer bei sich. Und das ist doch wohl das tollste Geschenk das man einem Menschen machen kann der einem soviel bedeutet.

Aber man soll ja nicht immer in der Vergangenheit leben, sondern auch mal in die Zukunft schauen. Das Bild auf der Kommode hat mein Vater meiner Mutter zur Verlobung geschenkt und meine Mutter hat es mir dann zum 18ten Geburtstag geschenkt. Ich gebe zu ich habe drum gebettelt.
Ich bin doch mal sehr gespannt ob einer meiner zahlreichen Nichten und Neffen (Ich bin mir sicher sie werden mal zahlreich sein) sich mal da drüber freut wenn ich ihnen einen Teil unserer Geschichte weiter verschenken kann.

P.S.: Restauriert wurde die Kommode bei Wild und Wilhelmstrop

Verlinkt habe ich diesen Artikel mit „Deko-Donnerstag“ von der Seite „Lady Stil“

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Schreibzeit – „Im Moment…“

Schreibzeit im Moment_1

Vor drei Tagen hat Biene ein neues Schreibzeit-Thema herausgegeben, das „Im Moment“ heißt. Das ganze ist so aufgebaut das der Blogger den Satz „Im Moment… mag ich“ einfach weiter schreibt . Von diesen „Sätzen“ gibt Biene 17 Stück vor, die man aber auch nach belieben ergänzen oder weglassen kann. Ein Thema das mir für die Gute Stube auf den ersten Blick zu sehr auf meine Person reduziert ist.
Die Gute Stube heißt ja nicht umsonst Gute Stube – Aufgemöbeltes und Dekoratives. Wenn ich mehr über mich und mein Leben hätte schreiben wollen hätte ich diesen Blog besser „Kätes Welt“ genannt.

Aber umso mehr ich über dieses Thema nachgedacht habe, desto besser gefällt es mir. Wenn auch nicht in seiner ursprünglichen Form und Vorgabe (Liebe Biene, sei mir nicht böse das ich etwas anderes daraus gemacht habe. Aber schließlich soll die Schreibzeit ja zum nachdenken anregen.). Im Moment stehe ich einfach an einem Punk, an dem ich mich frage, wo es hingehen soll mit der Guten Stube. In letzter Zeit haben Artikel, die nicht viel mit Aufgemöbeltem und Dekorativem gemeinsam haben die Überhand gewonnen. Zum Beispiel der „12tel Blick“ und auch die Kategorie „Fotoalbum“ sind zwar sehr schöne Projekte, die mir viel Spaß machen und mir am Herzen liegen. Aber mit dem eigentlichen Sinn der Guten Stube, haben sie nicht viel gemein.
Ben hat in einen Radiointerview man gesagt: „Wenn ich im Bus sitze oder so durch die Stadt gehe denke ich immer wie ich irgendwas verbloggen könnte.“ Der Satz ist in meinem Kopf hängen geblieben, weil es mir auch oft so geht, das ich mich bei jeder Gelegenheit Frage ob dies oder das wohl einen schönen Artikel abgeben könnte. Nur mit dem Unterschied das ich mich immer Frage ob das Thema denn auch zur Guten Stube passt und das finde ich doof.

Schreibzeit Im Moment
So ein Blog ist schon fast ein bisschen wie ein Baum. Es beginnt mit einer kleinen Idee und dann fängt das ganze an zu wachsen. In alle möglichen Richtungen. Man kann seinen Baum beschneiden und somit ganz bewusst gestallten wie er wächst. Das gefällt mir so gut am bloggen. Ich ganz allein kann entscheiden was ich hier veröffentliche und was nicht.
Nun muss ich entscheiden ob ich den Ast stutzen soll der nicht zum Motto der Guten Stube passt und mich wieder mehr meinen Möbeln widmen soll.

Vielleicht sollte ich aber auch den Blognamen ändern. Wie wär’s denn mit „Im Moment… “ ? Denn nichts anderes ist ein Blog. Er zeigt meistens Dinge aus dem Leben anderer Menschen die sie in dem Moment bewegen. Und am nächsten Tag oder eine Woche Später ist der Moment auch schon wieder um und es steht ein neuer Post ganz oben auf der Seite. Wer liest sich den schon die älteren Artikel durch. Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.
Das wäre vielleicht eine schöne Idee für einen zweiten Blog. Aber ganz ehrlich? Im Moment habe ich ja ne ganze Menge, aber bestimmt nicht die Zeit noch eine Blog zu schreiben. Schade eigentlich.

P.S. Im Moment schaut der Garten hinter dem Goethehaus in Weimar besonders schön aus.