Bildergalerie

Bei uns ist jeder Tag Valentinstag

Eigentlich wären diese drei Teelichthalter ja eher was für den Valentinstag. Aber ich finde man sollte seinem Herzblatt nicht nur einmal im Jahr an einem von der Blumenindustrie gesponserten Tag, zeigen wie gern man ihn hat. Bei uns ist jeder Tag Valentinstag.

Maße:
Höhe: 10cm
Durchmesser: 4cm

Preis für alle drei Teelichthalter: 8€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interresiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/84056223-teelichthalter-3er-set

Und ich sage jetzt nichts dazu, dass es schon wieder drei sind. Die drei Esel waren übrigens noch nicht da.

Bildergalerie

12tel Blick im Juni

12tel Blick Juni

So schön der Mai auch war, so wurde doch das Wetter Anfang Juni schon fast zu einer Trockenzeit. Da hat man schon richtig Mitleid, mit den durstigen kleinen Maispflanzen auf dem Feld. Und auch der Rasen ist stellenweise schon ganz verbrannt.
Aber dann kam der lang ersehnte Regen. Wie auch am 21.06., als ich diese Aufnahme gemacht habe. Kurz danach fing es so richtig schön an zu schütten. Ich könnte schwören, einen tiefen Seufzer von Feld her gehört zu haben. Da wird einem erst so richtig bewusst, wie angewiesen die Landwirte auf das Wetter sind, und was es ihnen beschert.

Im Laufe des Juni hat unsere Kastanie all ihre schönen Blüten verloren und wird jetzt von der Heckenrose abgelöst. „Lieber wär ich eine Hagebutten in der Hecke, als eine Rose in deiner Gnade“ Na? wer hat das gesagt? Ich liebe diese Zitat…Und ich mag auch Heckenrosen. Die erinnern mich immer an die Urlaube auf Sylt .

Aber zurück zu Thema. Die jawohl deutlichste Veränderung auf unserem 12tel Blick im Juni ist… na klar, die Mastholter Schützenfest Fahne. Die habe ich doch wirklich gut getroffen oder? Und dabei mag ich Schützenfeste noch nicht mal. Und schon gar nicht das in Mastholte.
Aber so will es die Tradition, das am Wochenende vor Schützenfest im ganzen Bezirk die Fahnen aufgehangen werden. Da wird jedes Jahr ein riesen Zampano von gemacht. Aber so ist das halt auf dem Land. Mitgehangen, mitgefangen!

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

Bildergalerie

Adel verpflichtet

Dies ist nun schon der vierte Stuhl mit Stablehne den ich in die Finger kriege und euch hier zeigen möchte. Im Augenblick stolpert man aber auch immer wieder über Stühle in diesem traditionellen Design. Egal ob Schöner Wohnen oder Living at Home. Egal ob in weiß, gelb, pink oder schwarz. Diese Stuhlform ist einfach überall. Grund genug, sich mal ein bisschen schlau zu machen was man da überhaupt hat. Und siehe da, hier habe ich einen waschechten Windorstuhl. Man lernt doch nie aus.

Wenn man noch ein bisschen tiefer in die Materie einsteigt, trifft man auf den Namen Ilmari Tapiovaara. Dieser dänische Designer hat die typische Form eines Windorstuhls aufgegriffen und und ihr einen leichten Schliff verpasst. Das hier ist zwar kein Original, aber trotzdem sehr schön.

Maße:
Höhe: 86cm
Breite: 41cm
Sitzhöhe: 44,5cm

Leider schon verkauft

Artikel

Halliglüüd – Erzähltes Leben

Halliglüüd – Erzähltes Leben

Von Christiane Jenemann

Ich kann mir wirklich nicht erklären woher meine Sehnsucht nach der Nordsee und ihren kleinen nordfriesischen Insel und insbesondere der Halligen kommt. Obwohl ich noch nie auf einer Hallig war bin ich doch von ihnen fasziniert. Ich wollte sogar auf einer Hallig heiraten. Aber meine Mama hat mich dann doch umgestimmt und so haben wir auf Pellworm geheiratet, was einer Hallig wohl am nächsten kommt. Da gab es dann wenigstens auch einen Bäcker.
Ich vermute mal was mich an den norddeutschen Halligen so begeistert ist der Wunsch nach Ruhe und Einsamkeit. In eine Welt einzutauchen ohne Stress und Hecktick, in der die Menschen aufhören Fragen zu stellen.
Dieses Glück hatte Christiane Jenemann. Sie Lebt seit 10 Jahren als Zugereiste auf Hallig Hooge. Und wie dass so ist, wenn man dieses außergewöhnliche Leben nicht kennt, ist man erstmal neugierig: „Wie das Leben früher hier wohl war. Aber auch wie das Halligleben heute aussieht.“ Diese Fragen und viele mehr hat sie den Bewohnern von Nordstrandischmoor, Gröde, Oland, Langneß und Hooge gestellt. Viele, vor allem die Alten haben ihr ihre Geschichten erzählt und immer wieder betont: „Hätten wir das man aufgeschrieben!“ Und so hat sie sich hingesetzt und all die alten und neuen Geschichten über das Leben auf den Halligen niedergeschrieben.
Dieses Buch ist eine wunderbar ausgewogene Zusammenfassung aus erzählter Geschichte der Insulaner  und detaillierten Anmerkungen der Autorin. Das ganze wird mit sowohl aktuellen, wie auch alten Bildern wunderschön belebt.
Besonders eindrucksvoll finde ich die Berichte über die Sturmfluten und wie die Menschen damit lebten. Hier wird sehr eindrucksvoll deutlich, dass sich das Leben auf den Halligen auch bis heute noch um viel wesentlichere Probleme dreht, als das der meisten Städter. Vielleicht ist es gerade das was mir am Leben an und mit der Nordsee so gut gefällt. Der Alltag dort ist einfach viel geerdeter und konzentriert auf die wichtigen Dinge im Leben.

Halliglüüd_4

Wenn ihre so wie ich gerne zuhört wenn die Alten erzählen ist dieses Buch genau das richtige. Und ich finde es toll, dass diese Geschichten aufgeschrieben wurden und so niemals vergessen werden.

Vielen Dank Christiane Jenemann.

Bildergalerie

Wollen Rose kaufen?

Kennt ihr das? Erster Abend, erstes Date. Ihr geht ins … Nichtschwimmer vielleicht, mit nem Supertypen den ihr anbetet. Alles läuft bestens. Die Frisur sitzt, die Unterhaltung läuft. Und dann kommt sonen „wollen Rose kaufen“ Typ vorbei und vermasselt dir die ganze Tour. Denn wenn dein Angebeteter dir keine Rose kauf ist die Botschaft jawohl recht eindeutig. Wenn er es aber doch tut, ist er die längste Zeit dein Angebeteter gewesen. Männer die so etwas kitschiges tun kann ich nicht ernst nehmen. Sollte euch das aber doch mal passieren, ist das hier die richtige Vase dafür.
Da mein Mann zum Glück nicht so „romanisch“ veranlagt ist musste ich auf eine andere Blume zurückgreifen.  Das soll jetzt keine Kritik sein!

Preis: 10€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interresiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/83297691-weisse-porzellan-vase-vintage

Bild

Deko-Donnerstag „Vasen Sammelsurium“

Die Kategorie, die in der Guten Stube definitiv am besten gefüllt ist, sind die Vasen. Und da dachte ich mir, das ist doch mal was für den Deko-Donnerstag.

Meine Vasen-Sammelleidenschaft hat vor etwas mehr als drei Jahren angefangen. Da war ich bei einer Kollegin zu besuch und die hatte so eine ganz tolle und große Sammlung, aus weißen alten Vasen auf der Fensterbank stehen. Das sah wirklich ganz toll aus. Und weil bekanntlich alles was sie hat, ich auch haben will (Insider) fing ich unbewusst auch an zu sammeln. Mein erstes gutes Stück würde ich auch nie hergeben. So nach und nach wurden es aber immer mehr und damit man Platz für noch mehr hat muss ich mich halt manchmal von der einen oder anderen trennen. Aber so ist das halt beim Sammeln. Wenn man immer alles behalten würde, würde es ja horten heißen.

Ich kombiniere meine Vasensammlung auch immer gerne neu und stelle sie wieder anders zusammen. Das ist ähnlich wie mit dem Geschirr. So schaut es in der Guten Stube immer wieder ein bisschen anders aus, ohne das ich dafür viel Geld ausgeben muss.

P.S. Das sind die ersten offiziellen Aufnahmen mit der neuen Kamera. Ist doch ganz gut geworden, oder?

Artikel

Schreibzeit – Was bedeutet Glück für mich?

Schreibzeit_Glück

Diese Frage stellt Bine ihren Lesern in der aktuellen Schreibzeit. Im ersten Augenblick fängt man dann schon mal an zu grübeln. Aber wenn man es genau betrachtet, hatte ich in meinem Leben schon eine ganze Menge Glück.
– Ich habe Glück gehabt, zwei so tolle Eltern zu haben.
– Ich habe dann auch gleich noch mal Glück gehabt, denn auch bei den Geschwistern hätte man          Schlechtere haben können.
– Eine glückliche unbeschwerte Kindheit
– Eine Schule, die meine Schwächen gezielt förderte und mir so zu einem Abschluss mit Abitur       verhalf.
– Eine Freundin meiner Eltern, die mir zu meiner Ausbildungsstelle verhalf und so weiter und so fort…
Ich kürz das mal ein bisschen ab, sonst wird das doch etwas langatmig.

Aber alles in allem sind das Dinge und Gegebenheiten, die ich nicht, oder nur bedingt beeinflussen konnte. Wer kann sich seine Eltern schon aussuchen.
Ich glaube, dass Glück etwas ist, das zu einem kommt und man es ergreifen muss, wenn es da ist. Nur leider erkennt man es nicht immer. Wie viele Gelegenheiten hatte ich in meinem Leben wohl schon, die mir Glück gebracht hätten, hätte ich sie nur erkannt, oder mehr Mut gehabt.
Aber es macht keinen Sinn, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Viel sinniger ist doch die Frage, ob man glücklich ist mit den Entscheidungen, die man für sich und sein Leben getroffen hat.

Klar, ein bisschen Glück zu haben, kann bei dem Umstand, glücklich zu sein, nicht schaden. Aber die Frage, ob man glücklich ist oder nicht, hängt doch in erster Linie von der inneren Einstellung zu den Dingen ab.
Ich bin durchaus zufrieden mit meinem Leben, wie es jetzt ist. Allein die Tatsache, sonntagnachmittags vorm Haus mit einer Tasse Kaffe sitzen zu können und einfach nur seine Ruhe zu haben, macht mich wirklich restlos glücklich.
Aber den Umstand habe ich ja auch ganz bewusst so herbeigeführt: Der schöne Platz vorm Haus ist nicht vom Himmel gefallen und der Pott Kaffee auch nicht. (zum Glück, sonst wäre er jetzt nämlich kaputt). Der Volksmund würde jetzt sagen: „Ich habe da meinem Glück etwas auf die Sprünge geholfen.“ Ich selbst würde eher sagen: “Ich habe einige Weichen gestellt, um Glücklich zu sein.“  Dann gibt es aber auch Situationen, die man nicht beeinflussen kann. Beispielsweise, wenn jetzt jemand Nerviges auf den Hof geeiert käme. Dann wäre es vorbei mit der Glückseligkeit. Aber ich bin ja schlau. Ich gräme mich nicht weiter darüber, halte einen netten kleinen Schwatz und bin dann eben auch mit der Situation glücklich, dass uns Jemand besucht. So ist es eben ein Stück weit eine Frage der Einstellung, ob man glücklich ist oder nicht. Man muss halt auch mal alle Fünfe gerade sein lassen, das Schicksal annehmen.

Meine Schwiegermutter erzählt oft von früher, was für ein glückliches Leben sie bis hierhin hatte. Und auch der Umstand, dass ihr Mann schwer krank und pflegebedürftig ist, schmälert diesen Zustand zwar, aber sie ist doch sehr glücklich, zwei Kinder zu haben, die sie in dieser Situation unterstützen und für sie da sind.
Sie hat diesen schweren Schicksalsschlag für sich angenommen und versucht jeden Tag aufs Neue, mit der Situation klar zu kommen. Sie sagte mir neulich, dass sie glücklich ist, für ihren Mann da sein zu können. Ich finde das sehr bewundernswert.

Glück haben, und glücklich sein sind also zwei ganz verschiedene Dinge. Und oft ist es doch das Streben nach dem vermeintlichen Glück, was uns unglücklich macht. Ich finde es viel schöner, einfach nur zufrieden zu sein und meinen Frieden zu haben.