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Leute, die meinen Blog aufmerksam verfolgen, haben ja sicher in letzter Zeit mitbekommen, dass der Anteil der Kategorie „Fotoalbum“ stetig wächst.
Ich habe früher schon immer gern fotografiert und wollte eigentlich sogar mal Fotografin werden. Ich hatte dann, ehrgeizig, wie ich ja nun mal bin, schon in jungen Jahren einige Praktika in den verschiedensten Fotostudios gemacht. Aber irgendwie war das mit dem Fotografieren doch immer nur trockene Theorie und weil mir dann so langweilig war, habe ich eben den Dekorateurinnen geholfen. Und schwubdiwub hatte ich nen Ausbildungsvertrag zur Stylistin an der Backe.
So bin ich keine Starfotografin geworden, sondern ne „Vasenschubse“ oder auch bekannt als „Schmuckschleuder“.
Der Fachbegriff ist “Gestalterin für visuelles Marketing spezialisiert auf die Dekoration von Interieurfotografie“. Klingt super, oder!?

Ich arbeite zwar jeden Tag mit irre teuren Kameras, weiss aber bis heute nicht so richtig, was da eigentlich drin passiert in so einem schwarzen Kasten. Ich weiss, wo der Auslöser ist. Mehr brauchte ich bisher nicht wissen.

Durch das Bloggen, das mit schönen Fotos gleich noch mal soviel Spaß macht, bin ich dann irgendwie wieder bei einem lange vergessenen Hobby gelandet.
Die ersten Bilder für die Gute Stube habe ich mit der Kompaktkamera meines Mannes gemacht. Auch eine Lumix, die mir von Anfang an sehr gut gefallen hat und auch wirklich schöne Bilder macht.
Da ich zuhause nur mit vorhandenem Licht arbeite, war ich auch begeistert, dass die kleine Lumix mit sehr wenig Licht auskommt, wo andere Kameras schon längst den Blitz zuschalten wollen.
Aber es ist halt nicht meine Kamera. Und manchmal braucht man halt auch mal was Eigenes. Außerdem ist es nicht ganz einfach, mit einer kleinen Kompaktkamera mit Schärfe/Unschärfe zu arbeiten, was ich eigentlich sehr gerne mag.
Der Wunsch nach einer mehr auf meine Bedürfnisse zugeschnittenen Knipse keimt also schon etwas länger in meinen hintersten Hirnwindungen. Und als wir dann vor zwei Wochen (Samstags Abends) noch schnell zu Bening wollten, um nur eine Druckerpatrone zu kaufen, ging dann irgendetwas schief…
So richtig zur Besinnung kam ich dann erst wieder auf dem Rückweg, als ich mir dachte, ich frag mal meine Kollegen, ob die Lumix GX7 auch wirklich was taugt. Die müssen’s ja wissen. Ich will mich da jetzt nicht weiter drüber auslassen.
Nach einer zweitägigen Druckbetankung (Danke Sven, dass ich jetzt wenigstens weiss, wo bei einem Objektiv vorne ist) worauf man bei einer Kamera achten sollte, war ich wild entschlossen…
Und somit wurde ich nicht nur stolze Besitzerin einer “Lumix DMC-GX7K“, sondern habe mir auch gleich noch ein “Olympus M.Zuiko 45mm f1.8“ geleistet. Ein ganz tolles Portrait-Objektiv, mit dem man schön mit offener Blende arbeiten kann. Klingt doch schon recht professionell 😉

Alles in allem hoffe ich mit dieser Investition ein neues altes Hobby wiederentdeckt zu haben, welches sich ganz toll mit meinen zwei  Lieblingsbeschäftigungen (Aufmöbeln und Bloggen) verbinden lässt.
Aber glaubt mir, ich muss noch viel lernen.

P.S.: Ich hätte nie gedacht, dass man in einem Expert so eine gute und fachliche Beratung bekommt wie bei Bening in Rheda-Wiedenbrück. Kann ich im Bereich Fotografie nur empfehlen.

8 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Oh, das ist wohl eine sehr gute Investition für viele neuen Bilder. In unserem Haushalt hat sich auch das MicroFourThird System etabliert (also das Objektiv-Anschluss-System). Und ich muss sagen, es ist eine super transportable Kameragröße, die viel Spielraum für Kreativität lässt. Die kann man auch bequem in den Rucksack packen und braucht nicht sofort einen Lastenesel.

    Und die Linse von Olympus ist auch eine super Kaufentscheidung. Wenn Olympus etwas kann, dann sind das gute bis sehr gute Linsen, die auch bei wenig Licht noch sehr schöne Bilder machen. Es gibt zwar sehr viele Kritiker die immer auf allem drauf rum hacken, aber ich bin seit Anbeginn meiner Fotoausstattung noch nicht von Olympus weg gekommen.

    Dann mal gutes Licht und ab gehts. Das Wetter ist ja heute ideal um den Akku leer und die Speicherkarte voll zu machen 😉

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    • Anne hat mir letztes Jahr schon mal erzählt, das ihr eine System-Kamera habt und da ich eure Bilder immer sehr toll finde dachte ich mir, kann das nicht ganz falsch sein.
      Außerdem hat mich das FourThird System letzten Endes überzeugt. Die Möglichkeit nicht nur Olympus, sondern auch Leica Objektive verwenden zu können ist schon toll. Da hat man was worauf man sparen kann 😉

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      • Und bei Leica ist der Spaß ja noch gar nicht vorbei. Es gibt ja mittlerweile unzählige Objektive, die für den mFT angepasst wurden. Da gibt es auch zahlreiche manuelle, wo noch schön händisch der Fokus gesetzt werden kann und die dem ganzen einen ganz eigenen Charme geben. Anne ist teilweise nur mit einem analogen Objektiv an der Kamera durch den Botanischen Garten gezogen und hat wunderbare Bilder mitgebracht, die zwar alle nicht so knackscharf waren, jedoch eigentlich hübscher aussehen, als die Bilder, die nur „das Echte“ Abbilden.

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  2. Hey, ich kann nur danken für das grosse Lob 🙂
    Ich hoffe es werden noch viele weitere tolle Bilder folgen. Ich werde immer mal wieder reinschauen 😉
    Lg

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  3. Ich glaube, dann hab ich ja gut daran getan, bei der Kamera-Entscheidung ein bissl in eine Richtung zu lenken… 😉

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  4. Pingback: Jahresrückblick 2015 | Gute Stube

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