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12tel Blick im August

12tel Blick August 15

 

Im August hatte ich so meine liebe Not einen schönen 12tel Blick zu fotografieren. Irgendwie hatte ich an den Wochenenden immer ziemlich viel um die Ohren. Und wenn ich dann Abends wieder Zuhause war, war das Licht einfach nicht mehr schön. Ich musste sowieso in den letzten Monaten feststellen, das diese Blickrichtung, rein lichttechnisch, eher nicht so optimal ist. Ich habe bei der Wahl meines 12tel Blick’s gar nicht berücksichtigt, das ich aus dieser Position fast den ganzen Tag Gegenlicht habe. Im Nächsten Jahr bin ich schlauer.
Im August hat man aber das Glück, wenn man morgens um 7.00 Uhr zur Arbeit fährt, das es dann so gerade schon hell ist und das Licht über den Maiskronen eine ganz tolle, eigene Stimmung Zaubert.
Ich habe dieses zweifelhafte Glück und habe es auch gleich genutzt. Diesen 12tel Blick habe ich am 21.8.15 morgens um 7.00Uhr aufgenommen. Es war noch sehr frisch draußen und das Gras war noch ganz feucht vom Morgentau. Das sind wohl die ersten Boten, die uns sagen das wir die letzten Sommertage noch genießen sollen.
Rückblickend war es ein wirklich schöner Sommer. Wir hatte viele schöne warme Tage, wenn auch einige zu warme. Da macht man sich so seine Gedanken wie die Sommer der kommenden Jahre wohl werden… Die Frage die jetzt aber erstmal im Raum steht ist, wie wird der Herbst, und kann man auf dem nächsten 12tel Blick wohl schon die ersten bunten Blätter sehen?

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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Alte Bekannte Teil 2

Auch dieses kleine Blumenväschen war schon mal bei mir in der Guten Stube. Es ist aber nur die Gleiche und nicht die Selbe. Der Preis wiederum ist weder der Gleiche noch der Selbe. Er ist ein bisschen günstiger.

Preis: 10€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interesiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/86408899-keramikvase-laendliches-design-vintage

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Nackt unter Krabben

Nackt unter Krabben

Von Marie Matisek

Endlich mal ein „Sommerbuch“! Ich finde es immer netter, wenn ein Buch zur Jahreszeit passt. Und was würde wohl zum August besser passen, als ein Sommerurlaubsbuch.

Die nette kleine Sommergeschichte beginnt damit, daß Falk ganz unverhofft den Strandkorbverleih seines Onkels Sten auf der Nordseeinsel Heisterhoog erbt. Falk ist eigentlich Soziologie-Student im zigsten Semester und ist auch sonst eher der „kommste heute nicht kommste morgen“ Typ. So hat er sich auch das Strandkorb-Verleih-Gewerbe etwas einfacher vorgestellt. Doch dank der tatkräftigen Unterstützung  eines liebenswerten Klabautermann’s und eines selbsternannten Strandsheriffs hat Falk bald alles im Griff. Bis zu dem Zeitpunkt, als er wegen zu langer Studienzeit von der Uni fliegt. Da Falk nun nicht weiter weis in seiner Not, verkauft er kurzer Hand sein Erbe zu dem auch der Dünenabschnitt gehört, auf dem der Inseleigene Immobilienhai Hubsi schon seit Jahren scharf ist. Doch das daß ein Riesenfehler ist und Falk von diesem Zeitpunkt an nicht nur  sprichwörtlich die Standkörbe wegschwimmen, merkt er erst als es schon fast zu spät ist.

Ein wunderbar lustig leichtes Sommerbuch mit viel Nordsee-Charme und salziger Seeluft. „Sie waren Müde von der Sonne und der frischen Seeluft, das sah man an ihrem Gehtempo und an der Art wie mühselig die Väter die vollgepackten Bollerwagen hinter sich herzogen. Es war eine glückliche und erfüllte Karawane.“ Oh ja, da werden Urlaubserinnerungen wach. Wenn man schon mal Sommerurlaub an der Nordsee gemacht hat, kann man an diesen Stellen fast den Sand zwischen den Zähnen schmecken und den allabendlichen Sonnenbrand spüren. An dieser Stelle ein rührseliges Danke an meine Eltern für die tollen Sommer an der Küste.

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Die Spargelzeit ist um

Da die Spargelzeit ja nun schon lange um ist, kann ich mich jetzt auch von diesem kleinen Butterpfännchen trennen. Zum schmelzen von Butter, die man dann schön über den Spargel gießt ist es ideal. Sicher, die Spargelzeit kommt nächstes Jahr wieder. Aber wir mögen sowieso viel lieber Sauce Hollandaise.

Maße
Höhe: 8cm
Länge mit Stiel: 16cm
Durchmesser: 10cm

Leider schon verkauft!

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Freundschaften

Freunde

 

Anfang des Sommers war ich bei einer Freundin im Siegerlang. Das ist für mich ein Weg von c.a. 250km. Da ich permanent im Stau gestanden habe, hatte ich auch mal wieder so richtig schön viel Zeit, mich mit mir und meine Gedanken auseinander zu setzen.
Kurz davor habe ich in der Aktuellen Flow noch einen Artiken über die Bedeutung von “Freundschaften in der heutigen Zeit“ gelesen. Und da kam ich dann auch ein bisschen ins Grübeln.

Besagte Freundin kenne ich schon ewig. Ich kann beim besten Willen nich sagen wann und wie wir uns kennen gelernt habe. Irgendwie war sie halt plötzlich da. Und sie war vor allem immer dann da wenn’s wichtig war. Dann bin ich irgedwann nach Süddeutschland gezogen und wir hatten sehr lange so gut wie keinen Kontakt mehr. Man hat sich halt auseinander gelebt. Wie ich dann nach 12 Jahren aus dem Exil zurück kehrte, war sie aber noch da. Wie ein kleiner Fels… Wir haben uns dann wieder regelmäßig getroffen und obwohl sich unser beider Leben komplett geändert hat, war ich doch sehr froh das sich an unserem zueinander nicht viel geändert hat. Vor 3Jahren ist sie dann weggezogen. Und ich bin sehr froh da drüber, das wir es diesesmal geschafft habe. Wir sehen und sprechen uns, wenn auch nicht wöchentlich, so aber doch öfter bis regelmäßig.

Eigentlich hatte ich immer irgendeine beste Freundin. Mal die eine, mal die andere. Ich habe mich da nie großartig festgelegt. Und so sind im Laufe der Jahre so einige, solcher „immer mal wieder“ Freundschaften entstanden. Die sind wie Wein, je älter, desto besser. Es ist schön zu wissen, das sie immer für mich da sind, wenn denn mal. Aber man muss nicht. Ich glaube auch das gerade das den Sinn einer wirklichen Freundschaft ausmacht. Können, nie müssen. So genommen zu werden wie man ist.

Ich persönlich halte Freundschaften schon für etwas sehr wichtiges im Leben eines jeden, das man hegen und pflegen sollte. Überbewerten will ich sie aber auch nicht. Ich glaube ich habe nie krampfhaft versucht Menschen an mich zu binden um Freunde zu haben. Vielleicht ist genau das der Grund warum immer welche da waren und sind.

Ob solche waren Freundschaften den Stellenwert der Familie ablösen, Wie es in dem Artikel der Flow beschrieben wurde, wage ich aber stark zu bezweifeln. So sehr ich meine Freunde und Freundinnen auch mag und schätze, aber Blut ist immer noch dicker als Wasser.
Meine Familie hat für mich den höchsten Stellenwert vor allem (ja, der Hund gehört auch mit zur Familie). Das liegt aber vielleicht auch da dran, dass in unserer Familie immer alles Freiwillig war. Ich wurde nie zu irgendwelchen Familienkram gezwungen. Vielleicht ist das ja der Schlüssel zum Familienglück. Familien müssen mehr wie Freunde sein. Aber das ist ja eigentlich ein ganz anderes Thema, über das ich vielleicht ein anderes Mal schreibe.

Wie ist das bei euch? Habt ihr beste Freunde und wie wichtig sind die für euch?

P.S.: Nachdem ich nun vier Stunden, für 250Km ohne Klimaanlage bei 35Grad Außentemperatur, gebraucht habe, hatten wir noch einen sehr schönen und Sektgeschwängerten Abend. Schee Wars!

 

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Und wieder was gelernt…

Wirklich charmante kleine Dreisatztische. Dachte ich mir so als ich sie geschenkt bekommen habe. „He, das ist doch was für die Gute Stube“ hieß es da. „Die machste schön weiß und dann sind die wieder top!“ Und nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Aber wie ich die Drei dann Zuhause hatte, habe ich sie erstmal genau unter die Lupe genommen. Leider viel mir erst dann auf, das das Furnier des großen Tisches sich wie eine große Blase Abgelöst hat. Da hat Ömmaken wohl ihre Primel drauf stehen gehabt und immer schön gegossen… Ach is wurscht. Das fitcher ich einfach über. Ist doch nen Shabby Chic Dreisatztisch.
Nachdem ich dann alles fein abgeschliffen, grundiert und neu lackiert habe, kam mein Mann in die Werkstatt und meinet: „Kann man so machen, sieht aber scheiße bescheiden aus.“ Jaaa! Er hatte ja recht.
Also die ganze Platte nochmal abgeschliffen und das Furnier komplett abgelöst. Das war vielleicht nervig. Nachdem alle Altlasten runter waren, habe ich die Fläche gespachtelt und wieder geschliffen. Und gespachtelt und geschliffen und gespachtelt und geschliffen… Bis alles schön glatt war. Jetzt noch ein bis zwei Schichten Lack und schon schaut’s besser aus.

Und was lernen wir dadraus?

Maße
großer Tisch:
Höhe: 47cm
Breite: 50cm
Tiefe: 34cm

mittlerer Tisch:
Höhe: 44cm
Breite: 41cm
Tiefe: 29cm

kleiner Tisch:
Höhe: 41cm
Breite: 31cm
Tiefe: 23cm

Leider schon verkauft

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Bis einer heult

Bis einer heult

Von Nina Schmidt

Mo aus Tintenherz hat mal gesagt, das Taschenbücher Bücher in Badeanzügen sind. Daran musste ich bei diesem Buch immer wieder denken und auch ein bisschen schmunzeln. Ich liebe diese netten leichte Romane für zwischendurch. Und genau so ein Buch ist dieses. Eigentlich perfekt für den Sommerurlaub und einen langen Tag am Strand. Ich für meinen Teil habe es gelesen als ich mal wegen eines verdrehten Rückens Krank geschrieben war. Da war der Drops in zwei Tagen gelutscht. Aber nicht weil es so kurz ist. Immerhin ist es erstaunliche 249 Seiten stark. Sondern weil es mich in meiner verdrehten Lage sehr gut unterhalten hat. Blöd war nur das ich andauernd lachen musste.

Aber jetzt mal zur Handlung. Antonia ist eine durchschnittliche Mittdreißigerin wie man sie in Köln wohl zu hauf antrifft. Seit fast zwei Jahren lebt sie mit ihrem Freund Lukas zusammen, hat eine mehr oder weniger sicheren Job, eine mehr oder weniger gute Figur und ist mehr oder weniger recht zufrieden mit sich und ihrem Leben. Alles ganz normal. Bis Lukas Ex auf der Bildfläche erscheint. Wir wissen doch alle über welche unerschöpfliche Macht eine Ex verfügt. Zu allem Überfloss setzt Antonias beste Freundin Katta ihre auch einen Floh über eine haarsträubende Hormontheorie ins Ohr. Ihr zufolge muss eine Frau ihren männlichen Partner vor beendigung des zweiten Beziehungsjahres an der Leine haben. Sonst wäre der auserwählte schneller weg als wie Frau sich den Eyeliner nachziehen könnte.
Von dem Augenblick an lässt Antonia nichts unversucht ihre Beziehung zu retten, erreicht aber natürlich das genaue Gegenteil.

Mir gefällt dieses Buch so besonders gut weil seine Hauptdarstellerin eben keine typische Stadttussi ist. Sie findet kitschige Hochzeiten zum abgewöhnen und benimmt sich auch gerne mal so richtig daneben. Sie trinkt literweise Kölsch anstelle feiner schickimicki Cocktails und ist so unsportlich das ihr der Spinningvorturner rät es doch erst einmal mit Spazierengehen zu versuchen. Da kann ich mich so richtig schön mit identifizieren. Viele Stellen sind sehr Überspitz geschrieben. Aber wenn ihr mal alle Fünfe gerade sein lasst ist der dahinter steckende Humor ein wahrer Genuss für den Freund der kurzweiligen Erzählungen.

Alles in allem eine runde Sache mit viel Spaß und lustigen Anekdoten aus dem Liebesleben einer Kölner Stadtpflanze.