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12tel Blick im November

12tel Blick November 15

Jetzt so kurz vor der lang ersehnten Adventszeit hat die Natur sich doch noch durchgesetzt. Letzte Wochen hatten wir die ersten Herbststürme. Mit viel Wind und Regen ist „Heini“ über das Land gezogen und hat alle Blätter schön zum Nachbarn rüber geweht. Zum Glück ist unser Nachbar so weit weg, das da nicht mehr viel ankommt. Auch der ein oder andere Blumenkübel hat sich auf die lang Reise ins gelobte Land gemacht. Aber ich war schneller und hab sie wieder eingefangen.
Aber es war viel zu warm für einen richtigen November. Da kommen ja gar keine vorweihnachtlichen Gefühle auf. Aber das soll sich ja zum Glück mit dieser Woche schlagartig ändern. Also, Handschuhe und Mützen rausgeholt und ab auf den Weihnachtsmarkt. So ein Glühwein schmeckt doch erst bei einstelligen Temperaturen so richtig gut.

Und wer glaubt das es nächsten Monat einen weihnachtlichen 12tel Blick mit illuminiertem Tannenbaum gibt, den hat sich getäuscht.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

 

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Aus einer anderen Zeit.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich könnte mir gut vorstellen, das dieses Tischchen wirklich aus einer Zeit stammt, in der die Telefone noch so aussahen. Damals konnte man sich bestimmt noch nicht vorstellen, das einmal schnurloses Telefonieren möglich wird. Und was bitte soll den Internet sein!?
Das sind immer die Augenblicke, in denen ich mich auf die Zukunft freue und sehr gespannt bin, was es in 30Jahren geben wird, das wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Maße
Höhe: 75,5cm
Breite: 32cm
Tiefe: 32cm

Leider schon verkauft.

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Der Adventskalender

Eigentlich haben wir mit diesem Adventskalender-Ding nur angefangen damit mein Mann nicht so traurig ist wenn ich in der Weihnachtszeit beruflich in Süddeutschland bin. Als ob mich ein paar Schokoriegel ersetzten könnten. Letztes Jahr war ich nun das erste mal die ganze Adventszeit zuhause. Prinzipiell fand mein Mann das besser, als einen Kalender. Als es dann aber wirklich keinen gab, konnten ihn auch die Worte „du hast doch mich!“ nicht vollends trösten. Sowas bricht mir ja das Herz.
Also musste dieses Jahr wieder einer her. Und ich finde er ist auch wirklich sehr ansehnlich geworden. Was man aus alten Toilettenpapierrollen doch alles zaubern kann. Findet der Weihnachtsesel übrigens auch.

An dieser Stelle nochmal ein ganz liebes Dankeschön an alle Kollegen die fleißig mit gesammelt haben.

Und das ist meiner! Von meiner lieben Mama! Sie war diese Jahr so fleißig und hat 72 dieser niedlichen Säckchen gestrickt. Zwei Kalender haben meine Neffen bekommen und einen ich. Ich finde, ich habe auch ein Recht auf so einen schönen Säckchen-Adventskalender. Nur weil wir keine Kinder haben soll ich leer ausgehen. Finn, Du kannst mir nicht erzählen, das die Jungs die ganzen Süßigkeiten alleine essen.

Nächstes Jahr machen wir es vielleicht wie mein anderer Bruder. Die habe einen Familienadventskalender. Er verpackt acht Dinge für sie, sie verpackt acht Dinge für ihn und jeder der beiden verpackt vier Dinge für meine Nichte. Ich finde das ist eine wirklich schöne Idee. Aber wenn ich so dadrüber nachdenke… dann hätte ich ja nur 12 Säckchen die ich aufmachen kann. Neee!

Ich wünsche euch allen eine schöne und stressfreie Adventszeit. Und denkt dran, jeden Tag nur ein Säckchen.

Wenn noch jemand eine Idee für einen Adventskalender braucht, kann er ja mal bei Moni vorbeischauen. Die hat eine ganz tolle Sammlung.

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Die Achse meiner Welt

Die Achse meiner Welt

Von Dani Atkins

Die Achse meiner Welt von Dani Atkins ist ein Geschichte über die zweite Chance und wie sie ein Leben beeinflussen kann.

Ich habe mir dieses Buch eigentlich nur gekauft, weil die Kurzbeschreibung auf der Rückseite mich an „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ erinnerte. Aber es ist ein völlig andere Buch wenn auch mit einem ähnlichen Thema.  

Es beginnt damit, das die Hauptperson Rachel sich mit Ihren fünf Freunden am Ende der Highschoolzeit noch ein letztes mal zum Essen triff. Danach wollen die meisten die kleine heimatliche Stadt in der nähe von London verlassen um alle auf unterschiedliche Colleges zu gehen. Doch es soll ganz anders kommen. Durch einen schweren Unfall wir Rachels ganzes Leben aus der Bahn geworfen und nicht nur das ihre.
Nach fünf leidvollen Jahren heiratet ihre damals wie heute beste Freundin. Zu’r Hochzeit wird selbstverständlich auch Rachel eingeladen. Sie entschließt sich nach Hause zu fahren, wo ein Treffen der alten Freund unumgänglich ist. Doch plötzlich kippt die Achse von Rachels Welt.

Als Leser ist man an dieser Stelle genauso verwirrt wir Rachel selber und es wir auch nur sehr langsam deutlich, was eigentlich passiert ist. Ich glaube das ist der Grund warum ich dieses Buch so fesselnd fand wie lange kein zweites. Als Leser bangt man die ganze Zeit ob und wann die Achse wieder kippt und der Alptraum von Vorne losgeht.

Wie schon erwähnt konnte ich dieses Buch kaum weglegen. Es hat mich wirklich tief bewegt. Die Geschichte um Liebe und Leid, um Rachel und Jimmy,  Um die zweite Chance und ob man  sie wirklich haben will, oder ob es wirklich eine Chance ist oder doch nur ein Traum. Ich will auch wie immer nicht zuviel verraten. Nur soviel sei gesagt: Für diese Lektüre braucht man wieder aller Erwartungen wirklich Nerven.

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Indisch Blau…

ist der Name eines traditionsreichen Porzellandekors, das ihr hier in den nächsten Wochen öfter sehen werdet. Ich glaube in Nordfriesland gibt es kaum einen Haushalt, in dem einem nicht Fragmente oder gar ganze Service diese Musters über den Weg laufen. Um so verwunderlicher find ich, das dieses Dekor ursprünglich von chinesischen Porzellandekoren abgeleitet wurde. Für mich ist es der Inbegriff friesischer Gemütlichkeit und ländlicher Gastfreundschaft. Und ein muss in jeder Landhausküche.

Maße:
Tiefe: 9cm
Breite: 9cm
Höhe: 19cm

Leider schon verkauft!

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Kaffee-Pause in der Guten Stube

8_Totale

In der Guten Stube lehnt man sich gerne mal zurück, liest die Tageszeitung und genießt eine schöne Tasse Kaffee.
Bis vor kurzem war das kein Problem. Da hatte ich noch so etwas wie eine Kaffeemaschine. Um genau zu sein eine Pad-Maschine.
In meinem ersten Leben als Stadtpflanze hatte ich sogar so einen hochmodernen Kaffeevollautomaten, der auf Knopfdruck und ein bisschen gut zureden, so ziemlich jede Kaffee-Köstlichkeit zaubern konnte. Doch als ich dann auf’s Land zog wollte der Vollautomat lieber in der Stadt bleiben. Da wäre mehr los und da passe er auch besser hin. Recht hat er.
Zu dem Zeitpunkt lief mir besagte Pad-Maschine über den Weg. Auf den ersten Blick passten wir ganz gut zusammen. Schnell ne Tasse Kaffee für kleines Geld. Aber schon nach kurzer Zeit war klar, das sie dem harte Landleben und dem noch viel härtere Wasser, in unserer Region nicht gewachsen war. Irgendwann waren alle Dichtungen porös und so wurde sie erst zu einem Auslaufmodell und später dann entsorgt.
Nun Stand ich da, ohne Kaffeemaschine und folglich auch ohne Kaffee. Diejenigen unter euch, die mich besser kenn, wissen genau: Das kann nicht lange gut gehen. Aber irgendwie wollte ich kein neues Gerät. Obwohl der Kaffeemaschinenmarkt eine scheinbar unendliche Vielfalt an Angeboten, Systemen und Möglichkeiten bereit hält, wollte ich nicht schon wieder so ein elektrisches Gerät haben, das mir früher oder später wieder das Herz brechen wird.
Und so dachte ich mir, ich versuche das mal auf die herkömmliche Methode des Kaffeekochens. Einfach aufgießen. So macht man das bei uns auf dem Land. Und auch meine Schwiegermutter ist der Meinung, das der Kaffee so am besten schmeckt. Na die muss es ja wissen.
Und sie weis auch wie es geht. Sie, meine Schwägerin, mein Großvater und das Internet. Ich habe so einige Zeit rumgetüftelt und viele Leute befragt wie sie denn ihren Kaffee zubereiten. Nun habe ich aus allen Tips für euch das beste zusammengefasst.

Was Ihre braucht:

1_Was brauche ich

Als erstes nimmt man sich mal die Filtertüte vor und knick sie an den zwei Nähten ein, so das sie schön passig im Filter sitzt.

2_Filtertüte knicken

Nun müsst ihr das Ganze einmal mit heißem Wasser ausspülen. Ich wollte das auch erst nicht glauben, Aber macht man das nicht, schmeckt der Kaffee ganz leicht nach Papier. Glaubt mir, es lohnt sich.

3_Filtertüte einsetzen und spühlen

Nachdem alles Wasser durchgelaufen ist, das Kaffeepulver locker einstreuen. Eine der wichtigsten Fragen ist: wieviel Pulver brauch man? Aber das sind wirklich Erfahrungswerte, die man mal machen muss. Ich habe auch so einige Zeit gebraucht, bis ich die Dosierung für nur eine Tasse zurecht hatte. Ich fand drei leicht gehäufte Teelöffel am angenehmsten und vor allem nicht zu stark. Ich bin aber auch eher der Blümchenkaffee Trinker.

Aber jetzt kommt noch der absolute Geheimtip. Das ist die Krönung der Kaffeekochkunst. Eine Prise Salz! Ich wollte auch das erst nicht glauben. Aber mein Großvater, von dem man nicht meinen sollte, das der was vom Kaffeekochen versteht hat mir das mal gezeigt. Macht ruhig mal den Test, mit und ohne Salz.

4_Kaffeepulver und Salz

Als nächstes, ausreichend Wasser zu Kochen bringen und den Kaffee ein erstes Mal aufgießen. Hier ist es jetzt wichtig nur soviel aufzugießen, das die Menge an Pulver gerade so mit Wasser bedeckt ist.

5_erstes Aufgießen

Beim zweiten Aufgießen kann man den Filter jetzt ganz nach Mengenbedarf mit Wasser auffüllen. Jetzt ist ein bisschen Geduld gefragt, bis alles durchgelaufen ist. In der Zeit kann man ja schon mal den ersten Keks essen. Der schmeckt dann auch schon ohne Kaffee.

6_zweites Aufgießen

Und dann ist er auch schon fertig. Nun noch schnell einen ordentlichen Schuss Milch rein und zurücklehnen.

7_Der Kaffe ist Fertig

Hätte ich das vorher gewusst, wie schnell und einfach diese Art der Kaffeezubereitung ist, ich hätte mich schon vor Jahren getrennt. Und das schönste ist, er schmeckt wirklich richtig gut. Ja, Ja. Die von früher wussten schon wie ein guter Kaffee geht.