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Jahresrückblick 2015

Jahresrückblick 2015_2

Letztes Jahr fand ich das ja noch ein bisschen lächerlich. Einen Jahresrückblick für einen Blog, der gerade mal ein halbes Jahr alt ist. Aber dieses Jahr lohnt sich das schon. 2015 ist auch eine ganze Menge passiert. Gutes wie Schlechtes. Aber ist das nicht jedes Jahr so?
Mein ganz persönliches Bloghighlight war die Bekanntgabe, das ich Sascias Winterwunderhäkelbuch gewonnen habe. An dieser Stelle möchte ich mich abermals bei allen Kollegen entschuldigen, die Zeuge meiner euphorischen Entgleisung wurden. Ihr wisst, ich bin sonst nicht so. Ich habe sogar Leute umarmt… Aber das ist doch einmal mehr der Beweis, wie man mit so schlichten Dingen wie einem Buch die Menschen so glücklich machen kann. Liebe Sascia, dein Buch ist sicherlich alles andere als schlicht. Es ist schlicht weg bezaubernd. Ebenfalls an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön für die Freude und den Motivationsschubser.
Ein weitere Meilenstein im Jahr 2015 was die Anschaffung meiner GX7. Wenn man so eine kostspielige Investition tut, dann fragt man sich schon, ob sich das lohnt, nur um für den Blog bessere Fotos machen zu können. Aber ich habe bis heute keinen Cent bereut. Ganz im Gegenteil. Durch diese Anschaffung sind mein Interesse für Motivwahl und Techniken weit über die Blogfotografie hinausgegangen und ich bin jede Woche auf’s neue Stolz euch die Ergebnisse hier zeigen zu können.
Mein Leben besteht natürlich nicht nur aus der Guten Stube. So gab es auch noch einige andere Ereignisse in meinem Leben im Jahr 2015. Beispielsweise unsere nachträgliche Hochzeitsfeier bei uns auf dem Hof. Es war wirklich ein tolles Sommerfest und ich habe munkeln gehört, das wir in Mastholte ganz neue Maßstäbe gesetzt habe.
Wer uns kennt, weis das unsere Hündin Luna dieses Jahr sehr krank geworden ist. Sie ist auch schon sehr alt. Doch sie hat sich so toll wieder bekrabbelt, das uns noch ein kleiner Aufschub geschenkt wurde, für den ich seit dem Tag der Diagnose sehr dankbar bin. Ich habe mir fest vorgenommen jeden Tag so zu leben als wäre er ihr letzter und doch zugleich soviel Alltag dazu zu legen wie sie braucht, damit sie sich wohl fühlt. Ich werte das jetzt mal als ein positives Ereignis, denn es hat mich dazu gebracht die letzte Zeit mit ihr sehr intensiv zu gestallten, was ich sehr genieße.
2015 hatte natürlich auch seine Schattenseiten. Aber ich habe hier ganz bewusst noch nie über all zu Negatives geschrieben und ich werde an der Schelle zum Neuen Jahr auch nicht damit beginnen. Ich glaube auch nicht das ihr das lesen möchtet. 

Nun stehe ich da, voller Spannung und Neugier, was mir 2016 wohl bringen wir. Und auch ein bisschen bangend, da ich ja weis, das so manches unausweichlich ist. Aber ich weis auch das ich nicht alleine sein werde…
Aber nun mal zu den tollen Projekten die ich mir für das nächste Jahr vorgenommen habe. Sobald die Temperaturen in der Werkstatt sich wieder im zweistelligen Bereich einpendeln, habe ich eine sehr umfangreiche Polsterarbeit vor mir, für die ich dann vielleicht doch nochmal Nähen lernen muss. Den Stoff habe ich schon.
Besonders am Herzen liegt mir meine, von mir erdachte Bollerwagenbücherei. Was genau das wird, wird an dieser Stelle latürnich noch nicht verraten.
Was ich mir wünsche für 2016? Da muss ich erstmal nachdenken. Neulich habe ich eine Sternschnuppe gesehen. Mitten in der Nacht, als ich mit dem Hund draußen war. Mein erster Gedanke war „ich wünsche mir das der Hund bald mal fertig ist mit seinem Geschäft. Hier ist es sau kalt“ Aber jetzt mal im ernst. So einen Richtigen Herzenswunsch haben ich glaube ich gar nicht. Ich bin ganz zufrieden, wie es jetzt läuft. Klar, viel Geld und ewige Gesundheit kann jeder gut gebrauchen. Aber wir wollen doch mal realistisch bleiben und Bescheidenheit ist schließlich eine Tugend. Wenn ich schon keine Geduld habe. Vielleicht wünsche ich mir ein bisschen mehr Geduld. Ich habe doch noch einen Sternschnuppenwunsch übrig. 

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12tel Blick im Dezember

12tel Blick Dezember 15

Nach Weihnachten ist ja bekanntlich vor Weihnachten. Aber irgendwie bin ich dieses Jahr garnicht so böse das es rum ist. Diese Jahr wollte sich die heimelige Weihnachtsstimmung trotz aller Bemühungen nicht einstellen. Ich schiebe das jetzt mal auf die sehr unweihnachtlichen Temperaturen. Den 12tel Blick im Dezember habe ich auch extra am 24sten aufgenommen. Zum Glück war auch es schön sonnig, wenn mir Schnee auch lieber gewesen wär. Aber das kann man sich halt nicht aussuchen.

Trotz allem war es ein sehr schönes Weihnachtsfest und ich werde mich wahrscheinlich noch lange an der 2ter Feiertag zurückerinnern. Da war die  wilde Horde in voller Stärke bei uns zum weihnachtlichen Frühstück geladen. Wie schon einige mal erwähnt haben wir ja keine Kinder. Da ist es dann umso schöner, wenn meine kleine Nichte uns besuchen kommt. Es  ist immer so ein magisches Funkeln in den Kinderaugen, wenn sie das Geschenkpapier mit ihren kleinen Händen aufreißen, um sich nach getaner Arbeit direkt dem nächsten Packet zu widmen. Da ist das auspacken spannender als das was drin ist.

So geht das Jahr 2015 nun zur Neige. Aber keine Angst… ich werde mich mit einem Rückblick noch gebührend verabschieden.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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Ben möchte so einiges wissen

liebster-award

Mein Bruder nennt es „ein Stöckchen zugeworfen bekommen“. Na das kennt man ja als kleine Schwester, das man mit Dingen beworfen wird. Dieses mal waren es aber keine Bauklötze oder Legosteine, sondern knallharte Fragen. Ja, ja, so ändern sich die Zeiten.
Das ganze nennt sich in Bloggerkreisen „Liebster Award“ und beinhaltet das beantworten von 11 Frage, die den drei Nominierten, also auch mir, gestellt werden. Und eins will ich euch sagen. Das war nicht leicht.

Ben möchte gerne wissen:

  • Was ist Dein Lieblingsgericht?
    Also das ist ja noch einfach: Königsberger Klopse so wie der Käpten sie macht.
  • Was ist Dein liebstes vegetarisches oder sogar veganes Gericht?
    Das ist auch nicht so schwierig. Meine Freundin Yvonne macht ein Veganes Chili, da lasse ich jedes Con Carne für stehen.
  • Was hat dir musikalisch 2015 am besten gefallen?
    Das ist zwar jetzt nicht mehr ganz brand aktuell, habe ich diese Jahr aber viel gehört. Mein Mann hat mir die neue Live-CD „Gib mir Musik“ von Reinhard May 2014 zu Weihnachten geschenkt. Ja, ich bin bekennender Reinhard May Fan und schäme mich kein Stück dafür! Die habe ich dieses ja wirklich viel gehört. An aktuellen Sachen hatte es mir die „Wolke 4“ im Sommer sehr angetan. Da konnte man die Füßen nicht still halten.
  • Welchen Fortschritt würdest Du mit Deinem Blog nächstes Jahr gerne machen.
    Ich glaube das für die Gute Stube das Wort „Fortschritt“ nicht das richtige ist. Ich würde es eher umzusetzende Projekte nennen. Fortschritt klingt so Gewinnorientiert.
    Ich Spiele schon länger mit dem Gedanken eine Serie zu schreiben in der es um die „Geschichten der Alten“ geht. Ich habe in letzter Zeit sehr viele ältere Menschen kennen gelernt, die so viele tolle Erinnerungen haben, sie aber nie aufschreiben werden. Und so werden dann diese Erinnerungen vergessen werden, was ich sehr schade finde. Das müsste man doch alles mal aufschreiben und festhalten. Außerdem kann man das ganze noch mit einer tollen Portaitserie verbinden. Ich trau mich nur noch nicht zu fragen, ob mir einer seine Geschichte erzählt, damit ich sie weiter erzähle. Na mal schauen…
  • Gibt es jemanden (kann auch schon tot sein) von dem Du Dir wünschen würdest, er oder sie würde Dein Blog lesen und kommentieren?
    Eine wirklich schwierige Frage, da ich ja gar nicht so genau weis wer hier alles mitliest. Und von denen die mir wichtig sind weis ich das sie diese Zeilen hier lesen.
    Schauen wir mal bei den Toten… Elvira Degering, Freundin meiner Eltern und nicht nur, aber vor allem in beruflichen Fragen, so eine Art Mentorin für mich. Wenn sie nicht gewesen wäre, hätte ich heute nicht den Beruf den ich seit 20 Jahren mit Freude ausübe. Ich glaube ihr hätte gefallen, was ich euch hier so alles zeige und schreibe.
    Danke liebe Elvira für diesen tollen Start.
  • Von wem (kann auch wieder schon tot sein, muss aber latürnich nicht) würdest Du Dir wünschen, dass er oder sie (mehr) bloggen würde?
    Meine Großeltern. Die die ich nicht mehr Fragen kann, wie das damals so alles war. Wenn die einen Blog wie ein Tagebuch geschrieben hätten, könnte ich all die alten Geschichten jetzt nochmal nachlesen.
  • Wenn Dir eine gute Fee jeden Monat 10.000 Euro überweisen würde, Du aber im Gegenzug Deinen Job an den Nagel hängen und „Gutes“ tun müsstest, was würdest Du dann Gutes tun?
    Jeden Monat 10.000 Euro? Das würde ich glaube ich aufteilen. Wenn ich nicht mehr in die alte Tretmühle müsste würde ich hier auf unserm Hof mich um alte und herrenlose Tiere kümmern wollen. Sone art Gnadenhof. Klar, das kostet Geld. Aber bestimmt keine 10.000€. Den Rest kann ich dann einer Kinderhilfsorganisation spenden. Man muss ja auch etwas für die armen Kinderlein tun. Sonst denken hier alle noch ich wäre Herzlos…
    Aber ein Hof voller Esel, Hühner, Hunden, Katzen, Schafen, Schweinen… Das wär toll.
  • Welche gedruckte Zeitung, Zeitschrift oder Magazin hast Du zuletzt wirklich gerne, mit Freude oder Interesse oder Genuss gelesen und warum?
    Die Schöner Wohnen Styling. Nicht zu verwechsel mit der herkömmlichen „Schöner Wohnen. Für Leute wie mich eine wirklich sehr schönes Druckerzeugnis, mit vielen interessanten Beiträgen zu Trends im Interieurbereich. Außerdem gefallen mir die Aufnahmen sehr gut und geben mir Anregungen zu eigenen Projekten. Auch das Papier und der Druck sind gut gewählt und haben eine tolle Haptik.
  • Welches Tier fasziniert Dich und warum?
    Mein Hund? Nein, nicht wirklich. Mensch Ben! Hättest du nicht fragen können „Welches Tier magst du am liebste?
    Also, faszinieren tun mich eigentlich alle Tiere die ohne uns Menschen ganz fabelhaft und meist noch besser zurecht kommen. Wenn ich mir so die Feldhasen anschaue, die bei uns rumhoppeln. Die kommen doch ganz fabelhaft ohne Handy, Supermark und Zentralheizung aus. Das würde von uns doch keiner länger als drei Tage aushalten.
  • Was ist schlimmer, Fussball oder Facebook?
    Ach, so schlimm finde ich Facebook ja gar nicht. Es ist in meinen Augen immer eine Frage, wie man damit umgeht und ich muss ja nicht allen Schund lesen, der da so geschrieben wird.
  • Was macht Dein Leben gerade lebenswert?
    Na super! Das beste immer zum Schluß. Da drüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Ich finde mein Leben im Augenblick fabelhaft so wie es ist und ich finde auch es hat sich nie besser angefühlt. Ich werte das mal aus Aufwärtstrend und freue mich auf die tollen Dinge die da in den nächsten 40 Jahren noch kommen werden. Ich glaube, die Neugier macht ein und vor allem mein Leben Lebenswert. Und die Hoffnung das es besser wird, oder alles so schön bleibt, wie es ist.

Nachdem ich nun all diese kniffligen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet habe, würde ich gerne von

Landlebenblog
epipa und
Findesatz

die Antworten zu folgenden Fragen erfahren.

01. Was bedeutet dir dein Blog und wie wichtig ist er dir?
02. Wie wichtig ist dir dein Beruf?
03. Was bedeutet dir Familie?
04. Wenn du ein Ereigniss aus den letzten 10 Jahren ungeschehen machen könntest, welches wäre das?
05. Dein bisher schönstes Weihnachtserlebnis.
06. Wer oder was motiviert dich?
07. Was verändert sich für dich positiv durch deinen Blog?
08. Hast du ein Lebensmotto und wenn ja welches?
09. Welche Fertigkeit würdest du gerne beherrschen können.
10. Hast du ein besonderes Talent und wie nutz du es?
11. Die Frage nach dem Wert des Lebens finde ich schon sehr spannend. Darum „Was macht Dein Leben     gerade lebenswert?“

Und hier die Regeln, die ich aufführen soll:
– Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser   Person mit deinem Beitrag
– Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
– Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
– Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Abschließen möchte ich mich natürlich noch bei Ben bedanken, das er mich dazu gebracht hat den wohl längsten Artikel meine bisherigen Bloggerdaseins zu verfassen. Im selben Zug möchte ich allen gratulieren, die hier unten angekommen sind. So einen Langen Artikel hatte ich wirklich noch nie.

 

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Die ganze Welt in Indisch-Blau

Dies ist nun für’s erste das letzte Produkt aus der Serie Indisch-Blau. Wenn ich mal so bei Dawanda rumstöber, was sonst noch so, zu diesem Dekor alles angeboten wird, bin ich doch immer wieder erstaunt, wieviele Dinge mit diesem Muster verziert werden. Ich glaube man kann fast seinen ganzen Hausstand damit ausstatten. Mir gefallen am besten die Brettchen. Wenn einer ein paar Brettchen in diesem Dekor hat können wir ja vielleicht Tauschen.

Preis: 15€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/92991299-indisch-blau-essig-und-oel-porzellanflaeschchen

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Ich kann’s noch!

Ich-kanns-noch_1

Früher habe ich sehr viel gehäkelt. Taschen, Adventskalender, Eierwärmer, Weihnachtskostüme für den Hund. Alles ohne richtige Anleitung und so wie es eben gerade geht. Halbes Stäbchen, ganzes Stäbchen, was soll das sein? Irgendwie hielten die Maschen zusammen und es sah auch ganz gut aus. Ich bin halt ein Naturtalent. Handwerklich hoch begabt.

Aber wie das immer so ist. Irgendwann macht man andere Sachen. Der Sommer steht wieder vor der Tür und man hat ganz andere Dinge im Kopf. Die Wolle liegt verwais im Korb und dient nur noch der Katze als Spielkamarat. (Ja, ich weiß! Wir haben gar keine Katze. Aber es ist so ein schöner Gedanke)

Vor einigen Wochen habe ich Sascias wunderschönes Winterhäkelbuch gewonnen. Ich habe mich wirklich über alle Maßen gefreut. Alleine schon weil es ein außergewöhnlich schönes Bilderbuch ist. Randvoll mit den schönsten Winterfotografien, die die Autorin übrigens alle selber gemacht hat. Aber auch die Häkel-Projekte sind wunderschön und vielfältig. Wie immer ist für jeden etwas dabei. Nur nicht für den, der nicht Häkeln kann. Der kann sich nur wehmütig die Bilder anschauen und denken: „Hätte ich doch mal damals im Hauswirtschaftsunterricht besser aufgepasst.“

Zu denen wollte ich nicht gehören. Also, die alten Nadeln abgestaubt und dann hieß es üben, üben, üben. Nachdem sich die ersten Versuche besser anliefen als gedacht (nein, das zeige ich euch hier jetzt nicht…) habe ich mir direkt ein Projekt gesucht. Eine Wimpelkette soll es werden. Sowas kann ja jeder gebrauchen, schaut einfach aus und schließlich braucht der Mensch auch Ziele.
Ich bin dann in den nächsten Wolle-Laden und habe der kundigen Verkäuferin mein Übungsstück und mein zukünftiges Projekt gezeigt. Ja, ich kaufe mein Handarbeitszubehör in einem Fachgeschäft. Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen. Aber ich erhoffte mir von dieser netten Strickliesel den einen oder anderen Tip und vor allem Aufmunterung. Da halte ich das Internet für nicht einfühlsam genug.
Ich wurde nicht enttäuscht. „Hier haben sie eine Masche vergessen, und dort ist eine zuviel. Dann muss das ja so schief werden“ aber auch „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ So verkaufte sie mir für ein kleines Vermögen 4 Garn Wolle und eine Häkelnadel, die eher ausschaut wie eine Zahnbürste. Aber sie liegt wirklich gut in der Hand und ich habe nachgeschaut, im Internet wäre sie auch nicht günstiger gewesen. Nicht viel! Und das war es mir wert.
Von nun an häkele ich also Abend für Abend an meiner Wimpelkette. Ich weis auch schon was ich mit ihr mache. Es ist ja bald Weihnachten.

Ein erster Schritt also, hin zur wolligen Erfüllung all einer Träume. So häkeln können wie Sascia. Ich glaube es ist noch ein langer Weg, aber ich habe ja auch noch viel Zeit.

P.S.: Übrigens auch eine tolle Geschenk-Idee. Wenn ich das Buch nicht schon hätte, hätte ich es mir zu Weihnachten gewünscht.

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Pharisäer Becher

Was ein Pharisäer ist wollt ihr wissen. Das kann ich euch sagen.
Der Pharisäer ist ein sehr starker und gesüßter Kaffee, in dem sich ein Schuß Rum versteckt. Durch eine üppige Sahnehaube wird verhindert das der Rum im Kaffee verdunstet und man ihn so auch nicht riechen kann. Warum sich der rum im Kaffee verstecken muss, weiß in Nordfriesland jedes Kind. Und Wikipedia auch.

Preis: 20€
Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal auf meiner Dawandaseite vorbei:
http://de.dawanda.com/product/92686807-pharisaeer-becher-indisch-blau

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Schreibzeit „Gedanken zum Bloggen“

Schreibzeit Gedanken zu Bloggen

Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich mir die Frage gestellt, wo soll es hingehen mit der Guten Stube. Und ich habe viele tolle Antworten bekommen, die mir genau den richtigen Weg gezeigt habe, so das ich mit der Guten Stube heute zufriedener bin den je. Dazu kam das ich kurze Zeit später an einem Punkt in meinem Leben ankam, an dem ich einfach gemerkt habe, das es so nicht weiter geht. Ich habe mich zu sehr unter Druck gesetzt. Und damit meine ich ganz sicher nicht nur das bloggen. Aber zum Glück habe ich einen tollen Mann, der mich mit seiner sanften und ganz eignen Art einfach wieder auf die Spur gebracht hat. Fragt mich bitte nicht wie er das gemacht hat. Und von da an hat sich der Knoten gelöst und die Dinge sind einfach in die richtige Richtung gelaufen. Ich habe mich nicht mehr drum geschert, was der Sinn meines Blogs ist und ob das hier alles zum Konzept passt. Ich habe es einfach wachsen lassen und versucht mitzuwachsen. Dinge die mir leicht von der Hand gingen und sich richtig anfühlten habe ich weiter verfolgt. Anderes das mir Mühe bereitet hat habe ich sein gelassen.
Eine Kollegin, die in energetischen Themen etwas weiter ist als die meisten, hat mal zu mir gesagt: „Wenn die Dinge einfacher werden und scheinbar von alleine laufen, dann sind sie richtig“ Und genau so ist es auch. Ich versuche heute so zu bloggen wie es sich (ausschließlich für mich) richtig anfühlt und dann bereitet es mir auch keinen Stress mehr.

Klar gibt es immer Blogs mit schöneren Bilder und besseren Texten (vor allem welche mit korrekter Rechtschreibung), aber so bin ich eben, nicht perfekt und bestimmt nie die Beste. Aber das muss ich auch gar nicht, denn ich habe gelernt das ich für das gemocht werde was ich halt bin und genau das zeige ich euch hier.

Inzwischen ist die Gute Stube eineinhalb Jahr alt und ich schaue immer wieder gerne in meinen Artikel und Bildern zurück. Es ist wirklich so wie die ganzen Langzeit-Blogger sagen. Es ist eine art Tagebuch. Aber, obwohl es so öffentlich ist, kann nur ich es lesen. Denn nur ich weis, das ich am 30.01.2015 eigentlich zu meiner Nichte wollte und wegen des Schneesturms nicht durch kam, oder was an dem Morgen nachdem ich am See war noch passiert ist.  An all diese Momente kann ich mich noch sehr gut erinnern und dank der Guten Stube werde ich das auch noch sehr lange tun können. Als ich das erkannt habe, habe ich auch verstanden was immer alle damit meinen, wenn sie sagen, du musst das für dich tun und nicht dafür, das hier möglichst viele Leute mitlesen und kommentieren. Ich weis gar nicht wieviele Leute hier täglich unterwegs sind. Und ich glaube ich möchte das auch gar nicht wissen. Machmal schreibe ich etwas und denke dabei an Freunde oder Verwandte. „Wenn Simone das jetzt lies, dann lacht sie bestimmt“ und ich kann es dann richtig hören, ihr lautes Lachen, das so sehr von Herzen kommt. Das sind doch die wichtigsten Leser, von denen ich auch weis, das sie mitlesen.

Ja, Bloggen kostet Zeit. Aber was sollte ich denn sonst mit all meiner Zeit anfangen. Ich habe gelernt die Dinge zu tun die mir Spaß machen, wie lesen, fotografieren, restaurieren, und dann dadrüber zu schreiben. Ganz ohne Druck. Ich habe zwar nach wie vor einen Blog-Kalender, in dem ich eintrage, wann ich welchen Artikel veröffentlichen möchte, aber der setzt mich nicht unter Druck. Ansonsten würde ich die ganzen tollen Ideen über die ich schreiben möchte immer wieder vergessen. Und ich bin auch mittlerweile so weit, das wenn ich einen Bericht bis zum angedachten Termin nicht fertig habe, ich ihn eben einfach einem Monat später veröffentliche. Wie diese Schreibzeit, für die ich diesen Artikel schreibe schon vor Tagen von Bine veröffentlicht wurde. So schreibe ich diese Sätze doch erst Heute. Weil es erst heute passt und sie mir auch erst heute einfallen.