Schreibzeit „Gedanken zum Bloggen“

Schreibzeit Gedanken zu Bloggen

Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich mir die Frage gestellt, wo soll es hingehen mit der Guten Stube. Und ich habe viele tolle Antworten bekommen, die mir genau den richtigen Weg gezeigt habe, so das ich mit der Guten Stube heute zufriedener bin den je. Dazu kam das ich kurze Zeit später an einem Punkt in meinem Leben ankam, an dem ich einfach gemerkt habe, das es so nicht weiter geht. Ich habe mich zu sehr unter Druck gesetzt. Und damit meine ich ganz sicher nicht nur das bloggen. Aber zum Glück habe ich einen tollen Mann, der mich mit seiner sanften und ganz eignen Art einfach wieder auf die Spur gebracht hat. Fragt mich bitte nicht wie er das gemacht hat. Und von da an hat sich der Knoten gelöst und die Dinge sind einfach in die richtige Richtung gelaufen. Ich habe mich nicht mehr drum geschert, was der Sinn meines Blogs ist und ob das hier alles zum Konzept passt. Ich habe es einfach wachsen lassen und versucht mitzuwachsen. Dinge die mir leicht von der Hand gingen und sich richtig anfühlten habe ich weiter verfolgt. Anderes das mir Mühe bereitet hat habe ich sein gelassen.
Eine Kollegin, die in energetischen Themen etwas weiter ist als die meisten, hat mal zu mir gesagt: „Wenn die Dinge einfacher werden und scheinbar von alleine laufen, dann sind sie richtig“ Und genau so ist es auch. Ich versuche heute so zu bloggen wie es sich (ausschließlich für mich) richtig anfühlt und dann bereitet es mir auch keinen Stress mehr.

Klar gibt es immer Blogs mit schöneren Bilder und besseren Texten (vor allem welche mit korrekter Rechtschreibung), aber so bin ich eben, nicht perfekt und bestimmt nie die Beste. Aber das muss ich auch gar nicht, denn ich habe gelernt das ich für das gemocht werde was ich halt bin und genau das zeige ich euch hier.

Inzwischen ist die Gute Stube eineinhalb Jahr alt und ich schaue immer wieder gerne in meinen Artikel und Bildern zurück. Es ist wirklich so wie die ganzen Langzeit-Blogger sagen. Es ist eine art Tagebuch. Aber, obwohl es so öffentlich ist, kann nur ich es lesen. Denn nur ich weis, das ich am 30.01.2015 eigentlich zu meiner Nichte wollte und wegen des Schneesturms nicht durch kam, oder was an dem Morgen nachdem ich am See war noch passiert ist.  An all diese Momente kann ich mich noch sehr gut erinnern und dank der Guten Stube werde ich das auch noch sehr lange tun können. Als ich das erkannt habe, habe ich auch verstanden was immer alle damit meinen, wenn sie sagen, du musst das für dich tun und nicht dafür, das hier möglichst viele Leute mitlesen und kommentieren. Ich weis gar nicht wieviele Leute hier täglich unterwegs sind. Und ich glaube ich möchte das auch gar nicht wissen. Machmal schreibe ich etwas und denke dabei an Freunde oder Verwandte. „Wenn Simone das jetzt lies, dann lacht sie bestimmt“ und ich kann es dann richtig hören, ihr lautes Lachen, das so sehr von Herzen kommt. Das sind doch die wichtigsten Leser, von denen ich auch weis, das sie mitlesen.

Ja, Bloggen kostet Zeit. Aber was sollte ich denn sonst mit all meiner Zeit anfangen. Ich habe gelernt die Dinge zu tun die mir Spaß machen, wie lesen, fotografieren, restaurieren, und dann dadrüber zu schreiben. Ganz ohne Druck. Ich habe zwar nach wie vor einen Blog-Kalender, in dem ich eintrage, wann ich welchen Artikel veröffentlichen möchte, aber der setzt mich nicht unter Druck. Ansonsten würde ich die ganzen tollen Ideen über die ich schreiben möchte immer wieder vergessen. Und ich bin auch mittlerweile so weit, das wenn ich einen Bericht bis zum angedachten Termin nicht fertig habe, ich ihn eben einfach einem Monat später veröffentliche. Wie diese Schreibzeit, für die ich diesen Artikel schreibe schon vor Tagen von Bine veröffentlicht wurde. So schreibe ich diese Sätze doch erst Heute. Weil es erst heute passt und sie mir auch erst heute einfallen.

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