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12tel Blick im Januar 2016

12tel Blick Januar 2016

Pünktlich zum Anfang des Jahres kam dann also doch noch der Winter zu uns und nun ist er endlich da, der Schnee. Wenn auch nicht in der Pracht und Fülle, die OWL in ein Winterwunderland verwandelt hätte, so bin ich doch auch schon über diese zarte Puderschicht dankbar. So konnte ich euch wenigstens noch ein bisschen Abwechselung bieten. Auch wenn der Schnee jetzt schon wieder weg ist.
Aber so ist das ja schon seit langem. Da wünsch man sich sehnlichst weiße Weihnacht, aber der Winter kommt dann doch meist erst im Januar. Vielleicht sollte man Weihnachten besser in den Januar verlegen. Dann hat man auch noch viel mehr Zeit all die Geschenke zu besorgen. Ich werde das mal beantragen.
Der Januar ist ja einer meiner Lieblingsmonate. Nicht zu letzt, weil ich im Januar Geburtstag habe. Aber auch noch wegen einer Vielzahl anderer Gründe. Ich habe da zufällig heute einen ganz tollen Text drüber gelesen, der meine Vorlieben für diesen ersten Monat im Jahr nicht besser hätte ausdrücken können.


Die 12tel Blick Reihe hat mir im letzten Jahr schon sehr viel Spaß gemacht und ich bin ganz glücklich das Tabea sie weiterführt.
Dieses mal möchte ich aber von Anfang an dabei sein und lasse für zwei Monate den 12tel Blick 2015 und 2016 parallel laufen. Also, nicht wundern, wenn es hier im Januar und Februar zwei Blickwinkel gibt.

12tel Blick im Januar

Mein neuer 12tel Blick ist wieder ein Ausblick von uns Zuhause. Dieses mal aber nicht nach Südwesten, sonder nach Südosten. Hier kann man morgens immer die tollsten Sonnenaufgänge beobachten und man hat tagsüber nicht das Problem, das man gegen die Sonne fotografieren muss. Man lernt ja dazu. Natürlich habe ich auch die schöne winterliche Schneestimmung genutzt um meinen ersten 12tel Blick für das Jahr 2016 zu fotografieren. Wer weis ob wir dieses Jahr nochmal Schnee bekommen. Allerdings habe ich am selben Tag noch Schneebilder aus der alten Heimat gesehen. Da liegt dann doch ein bisschen mehr. Aber jeden Monat für den 12tel Blick nach Süddeutschland fahren, das erscheint mir dann doch etwas zu aufwendig

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

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IMM Cologne 2016

Nun war es endlich so weit. Ich sollte zur Kölner Möbelmesse fahren. Erst am Samstag zum dekorieren und dann am Mittwoch als Besucher. Ja, ich weis das sich jetzt einige von euch fragen werden: „Wie konnte sie beruflich nur so weit kommen, ohne einmal auf der Kölner Messe gewesen zu sein“. Nun ja, was soll ich dazu sagen… Talent?
Ist auch egal. Ich fand es war ein sehr lehrreicher und dank meiner Lieblingsfotografin, die mich begleitet hat, auch ein sehr netter Tag. Aber sonderlich erleuchtet fühle ich mich jetzt nicht. Höchstens von den Unmengen an tollen Lampen und Leuchten, die überall dekoriert waren. Und somit sind wir auch schon beim ersten Trend von dem ich euch berichten wollte.

Lampen! Wohin man sah Lampen. Große Lampen, kleine Lampen, dicke Lampen, dünne Lampen, Lampen aus Draht, Lampen aus Glaß, Lampen aus Beton. Stehlampen, Tischlampen, Hängelampen. Alles was Rang und Namen und ein Kabel hat war vertreten. Aber auch immer schön anzuschauen. In der Halle der Jungdesigner musste ich oben erwähnte Lieblingsfotografin davon abhalten, gleich mehre der traumhaft schöne Drahtlampen klammheimlich abzuschrauben und in ihre „Brühltasche“ zu stecken. Zum Glück hatten wir keinen Phasenprüfer dabei.

imm 2016 Pflanzen

Ob der Pflanzen Trend jetzt endlich mal wieder abnimmt bleibt zu hoffen. Es gab zwar noch einige Hersteller, wie hier bei Bretz, die ihren Stand in eine art grüne Oase zwischen all dem dunklen Schwarz gestalteten. Aber es scheint doch weniger zu werden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Imm 2016 grafische Muster

Ein Trend der mir besser gefällt als all das laffe Grünzeug, sind die vielen tollen grafischen Muster, die man an jeder Ecke gesehen hat. Grafische Muster sind ja so wunderbar vielseitig einsetzbar. Ob als Tapete oder als Objekt. Ob als Bodenbelag oder als Vase, es sah immer gut aus und man kann diese Muster immer gut nutzen um Farbwelten miteinander zu kombinieren. Ein wirklich toller Trend, der alles leicht und locker erscheinen lässt und hoffentlich noch eine zeitlang anhält. Ich bin jetzt richtig motiviert auch mal etwas in so einem Muster zu gestalten.

imm 2016 Trendfarbe Pantone

Und nun zu meinem aktuellen Lieblingsthema: „Trendfarben“. Als Pantone vor gut zwei Monaten die Farben den Jahres veröffentlicht hat, haben wohl so einige Möbelhersteller geschlafen.

Gut ja, man sah mal hier und da ein zartes Rosè oder ein dezentes himmelblau um die Ecke blitzen. Aber im großen und ganze dominierte doch sehr die Farbe Gelb das Geschehen. Und auch immer noch das Marsala, Trendfarbe 2015, war vertreten. Naja, vielleicht ja noch der Stand vom letzten Jahr mit etwas trendigem Miniongelb aufgepeppt. So ein neuer Stand kostet ja schließlich auch ne Mark.

Imm 2016 Hülsta

Apropo „ne Mark kosten“ Ich glaube den Aufwendigsten Stand hatte Hülsta. Der ganze Stand war überwiegend im dunklen Tönen gehalten und mit diesen elastischen weißen Schnüren regelrecht eingewoben. So kamen sie im Kontrast gut zu Geltung. Das gemeine an der Sache war aber, das besagte Schnüre an fahrbaren Schienen befestigt waren und man durch das horizontale verschieben der Schnurrwände das Gefühl hatte, das sich der gesamte Stand bewegte. Nichts für Zartbeseitete und Leute mit Gleichgewichtsstörungen.

An dieser Stelle muss ich mich eigentlich auch entschuldigen. Wie mir von Herrn Herrmann (Marketingleiter der Firma Hülsta) sehr eindrücklich klar gemacht wurde, handelt es sich hierbei um gar keinen „Stand“, sondern viel mehr um ein „Gesamtkunstwerk“, das einzig und allein dafür geschaffen wurde das Motto „Hülster bewegt“ umzusetzen. Aber ich kann kann ja nicht jedes Mal „Gesamtkunstwerk“ schreiben Herr Herrmann. Das sehen sie doch ein.
Trotz aller Blödelei haben die Hülsta Marketing Leute meiner Meinung nach ihren Job wie immer sehr gut gemacht und es war ein spannender Besuch auf dem Gesamtkunstwerk. Ich war wirklich ein bisschen bewegt.

Auch entschuldigen muß ich mich, aber diesmal bei meinen Lesern, für die nicht ganz so tollen Fotos. Es war aber auch wirklich dunkel und permanent standen mir Leute vor der Linse.
Im Großen Und Ganzen war es ein spannender Tag und ich finds toll das ich das auch noch als Arbeitszeit verbuchen kann. Da ich, wie schon gesagt, das erste Mal auf der Imm war und nächstes Jahr wieder hin möchte, bin ich jetzt schon gespannt wie sich die von mir beschriebenen Trends entwickeln und durchsetzten werden. Hach… ich bin ja so neugierig. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. schon allein aus dem Grund, um nächstes Jahr bessere Bilder mitzubringen.

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Das unerhörte Leben des Alex Woods

Das unerhörte Leben des Alex Woods
oder warum das Universum keinen Plan hat

Von Gavin Extence

Dieses Buch ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich mit der Wahl des Titel so gar nicht einverstanden bin. Der Original Titel, „The Universe Versus Alex Woods“ ist aber auch nicht besser.
I
ch finde das Leben des Alex Woods gar nicht unerhört, sonder zu Anfang sehr belustigend und zuletzt bemerkenswert.

Wie schon zu vermuten ist, ist dieser Roman eine Erzählung über das Leben des Alex Woods. Es beginnt damit, das Alex im Alter von 10 Jahren von einem Meteor am Kopf getroffen wir und das auch noch überlebt. Von nun an beginnt Alex Leben eine traurige Eigendynamik zu entwickeln. Durch die Kopfverletzung leidet Alex an epileptischen Anfällen, warum er ein Jahr lang nicht zur Schule gehen kann. Von da an verbringt er viel Zeit mit lesen und gilt ein Jahr später in der Schule als Streber. Die anderen Kinder verspotten ihn deswegen und noch einer Auseinandersetzung mit einigen seiner Mitschüler flüchtet sich Alex in den Gartenschuppen des Übellaunigen Mr Peterson.
Die Beiden, die unterschiedlicher nicht sein können freunden sich an und schnell wird klar, das sie in ihrer Gegensätzlichkeit, wie füreinander geschaffen sind. Sie profitieren von einander wie Jing und Jang und eigentlich könnte das Buch auch hier zu ende sein. Und sind sie nicht gestorben, dann leben sie noch heute. Aber wie das nunmal so ist, muss am Ende doch einer Sterben und das ist Mr Peterson. Der alte Mann leidet an PSP. Einer Krankheit, die auf das Nervensystem einwirkt und zur Folge hat, das man nach und nach seine Muskulatur nicht mehr unter Kontrolle hat. Mr Peterson entscheidet für sich, das er so nicht Sterben möchte und versucht seinem Leben ein Ende zu setzen. Alex ist da jedoch ganz anderer Meinung.

In diesem Buch ist das Thema Krankheit und Tod, und wie man damit umgeht ein beherrschendes Thema. In der Sunday Express ist dazu Folgendes geschrieben worden „Mit Witz und Wärme beleuchtet Gavin Extence eines der dunkelsten Themen unserer Zeit“
Ich finde dieser Satz trifft den Kern des Buches. Ich möchte aber gerne Noch ein Paar Zitate anführen, die mich sehr bewegt haben.

  • …aber so ist das nun einmal mit Begräbnissen. Begräbnisse sind nicht für die Toten. Sie sind für die Lebenden.“
  • …es ist ein Satz der von einem Atheisten viel absurder Klingt als er eigendlich ist: „ Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
    (Alex zitiert an dieser Stelle Kurt Vonnegut aus seinem Buch Schlachthof 5)
  • …wenn man sich Gedanken über all das macht, was man noch erledigen muss. Je mehr man in die Zeit hineinpressen will, desto weniger entgegenkommend wird sie.“

Ich Möchte dieses Buch aber nur denjenigen unter euch weiterempfehlen, die die Augen vor der Realität nicht verschließen, sonder hinschauen und und die Dinge anpacken. Und bei aller Tragik des Lebens das Schmunzeln nicht vergessen.

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Ausgeschaukelt.

Was ein schöner Stuhl! Das dachte ich mir als ich ihn vor gut zwei Jahren ergatterte. Der Kommentar meines Mannes klang da schon ganz anders: „Der ist aber niedrig!“ Das war mir erst gar nicht so aufgefallen. Als ich dann genauer hinschaute, stellte ich fest das es sich wohl um einen Schaukelstuhl ohne Schaukeln handelt. Die hat wohl mal einer abmontiert. Vielleicht sind die Vorbesitzer der Katze damit immer über den Schwanz geschaukelt. Scheußlicher Gedanke.
Wie auch immer. Jetzt hat er auf jeden Fall die optimale Sesselhöhe und man sitz meines Erachtens nach noch ein bisschen bequemer, als wenn er 5cm Höher wäre. Wenn man jetzt noch ein Kuschliges Fell reinlegt liegt man auch stilmäßig absolut im Trend.

Maße:
Höhe: 100cm
Breite: 60cm
Tiefe: 50cm
Sitzhöhe: 43cm

Leider schon verkauft!

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Wenn die Zukunft kürzer wird als die Vergangenheit.

zum 40sten

Nun sitze ich hier und blicke auf die verstrichenen 40Jahr meines Lebens zurück. Das ist schon eine wirklich lange Zeit. Und der Gedanke, das ich jetzt mal gerade die Hälfte habe ist doch sehr beruhigend. Ich habe also noch soviel Zeit, um all die Dinge zu tun. Die Dinge von denen man immer sagt: „Das würde ich gerne mal machen. Aber es passt jetzt nicht“.
Manche Leute meinen, man muss solche Dinge gleich tun und das Leben auskosten solange es noch geht. Das sehe ich ein bisschen anders. Ich tue die Dinge dann wenn sie passen. Das ist mir sonst viel zu stressig, meinen Wünschen hinterherzuhetzen und ewig unzufrieden zu sein. Es ist viel schöner, wenn sich ein Wunsch erfüllt, ohne das eigene Zutun, einfach nur weil sich die Dinge gerade so gefügt haben. Aber diese Einsicht hat auch mich erst das Alter und die Erfahrung gelehrt. Wohl eines der wenigen Dinge die ich bedaure wenn ich so zurückblicke, das ich diese Einsicht nicht schon früher hatte.

40 Jahre sind eine so lange Zeit, die ich gar nicht auf einen Blick fassen kann. Da sind die 10 Jahre, die seit der letzten „0“ verstrichen sind schon überschaubarer.
Vor genau 10 Jahren habe ich meinen Geburtstag auch hier an der Nordsee gefeiert. Jedoch mit einer etwas anderen Besetzung. Manche Personen gab es in meinen Leben noch gar nicht, Manche waren noch gar nicht auf der Welt. Doch eine war immer da, die letzten 10 Jahr. Sie ist zwar nur ein Hund, aber gerade deswegen ist sie die einzige die seit über 10Jahr alle Hoch’s und Tief’s mit mir erlebt hat, ebenso wie ich mit ihr. Und was wir alles erlebt haben in dieser Zeit. Beziehungen kamen, gingen und blieben. Beruf, Alltag und Urlaube. Freud und Leid, immer war sie dabei. Wie gut das sie nicht reden kann. Das schätze ich sehr an ihr.
Auch beruflich gesehen habe ich jetzt so ziemlich die Hälfte. Auf 20 Jahre Berufserfahrung kann man doch schon stolz sein. Beim 20Jährigen Abitreffen letzte Jahr kam ich mir erst ein bisschen blöd vor. Viele haben nach dem Abi studiert und diverse Berufe ausprobiert, sind ins Ausland gegangen und wieder zurückgekommen. Sie haben sich ihren Weg gesucht (und einige scheinen ihn bis heute nicht gefunden zu haben). Wenn ich gefragt wurde: „Was hast du eigentlich so nach dem Abi gemacht?“ Konnte ich immer nur Antworten: „Ich habe eine Ausbildung gemacht und bin genau das geblieben“  Mehr nicht! Ziemlich einfach, ziemlich schnörkellos. Bis dann eine sagte: „20 Jahr Berufserfahrung! Das ist wirklich eine Menge Wert. Und das auch noch in einem Beruf der dir damals wie heute Spaß macht. Da hast du wohl was richtig gemacht“ Ja, da habe ich vielleicht etwas richtig gemacht. Schade nur das ich da nicht von allein drauf gekommen Bin. Ach übrigens, sollte Mein Chef das hier lesen, sollten wir vielleicht nochmal über mein Gehalt reden. 20Jahre, das ist doch wohl was wert?!

Vielleicht ist es auch noch nicht zu spät was Neues zu machen. Eine Restaurationswerkstatt mit Cafè, Gnadenhof und vielen Workshops. Wie schön das man mit 40 immer noch Träumen kann.
Ich würde auch gerne mal ein Buch veröffentlichen. Vielleicht einen Bildband. Es ist ja noch soviel Zeit.
Und doch rennt sie, die Zeit und das Karusell dreht sich immer schnell. Darum bin ich hier in der Heimat im Geiste, und der die Uhren anders rum laufen. Ich habe mir für eine Woche (fast) nichts vorgenommen. Ich steige mal für eine Woche aus. Das schenke ich mir.

So verbringe ich diesen Tag im Kreise vieler Lieben. Und wenn ich mir etwas wünschen könnet so, das die nächsten 40 Jahr genau so ablaufen. Mit Kaffee, Kuchen und bunten Servierten. Und wer bis Abends bleibt der bekommt Schnittchen.
Diejenigen, die heute nicht bei mir sein könne, an die denke ich ganz fest und esse ein Stück Kuchen für sie mit.