12tel Blick im September

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Das hier ist so zu sagen der 12tel Blick in letzter Sekunde. Mitte des Monats war der Mais schon so trocken das wir schon seit zwei Wochen drauf warten das er endlich runter kommt. Schließlich wird schon seit Tagen Land auf Land ab alles kurz und klein gehexelt. Und ich wollte doch so gerne einen 12tel Blick einfangen der dokumentiert das die Mais in diesem Jahr so früh wie selten geerntet wurde. Vorgestern hatte ich Glück. Als ich auf dem Heimweg war rief mich mein Mann schon an, das der Mais geschnitten würde. Und als ich dann endlich zuhause war konnte ich dieses „Beweisfoto“ noch schnell einfangen.

Auch kann man auf dieser Aufnahme noch sehr schön sehen, wie Trocken der Mais schon ist. Da ist nicht ein grünes Blättelein mehr zu sehen. Aber auch kein Wunder bei so wenig Regen. Diese Jahr ist eben alles ein bisschen anders.

Die beiden Miezen, fanden den Hexlerlärm übrigens gar nicht komisch und haben sich den ganzen Nachmittag unter Omas altem Eichenschrank auf dem Dachboden verkrochen. Schlaue Miezen! Lieber verkriechen als in die Fänge des Mähdreschers zu geraten. Ich habe einen Augenblick auf der Bank hinter der Scheune gesessen und mir das geschäftige Treiben der Lohnunternehmer angeschaut. Da konnte man es auf dem Land überall flitzen sehen. Kaninchen, Hasen, Fasane und bestimmt auch viel Mäuschen waren auf der panischen Fluch vor dem Getöse. Ich war wirklich froh, das die beiden Kater in der Werkstatt waren und hätte am liebsten alle anderen Tiere auch gleich in Sicherheit gebracht. Ein wirklich schlimmer Tag für alle Feldbewohner und man kann nur hilflos zuschauen. Nicht schön.


Diesen Artikel habe ich mit dem 
Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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