12tel Blick im Januar

So traurig und schwer die letzten Tage auch waren, so muss es nun aber doch weiter gehen. Zum Glück sind wohl ich und die Patentante unserer beiden Kater diejenigen, die am meisten trauern. Sein kleiner Bruder hat ihn noch einige Zeit gesucht und vermisst ihn bestimmt auch sehr schmerzlich, hat aber gleich am nächsten Tag seinen ersten Vogel angeschleppt. Tot wohlgemerkt! Und er hat recht, es muss weiter gehen. Auch wenn ich damit nicht gemeint habe, daß er meine hübschen Kohlmeisen frisst. Aber nun gut, es sei ihm gegönnt.

Doch eigentlich wollte ich euch heute meinen neuen 12tel Blick für das Jahr 2017 präsentieren. Dieses Jahr war ich wirklich sehr mutig und habe mich für einen Blickwinkel entschieden, der nicht bei uns am Haus ist. Nein, so einen tollen Gartenteich haben wir nicht. Was ihr hier seht, ist der Mastholter See, aufgenommen am 21.01.17 um 16.00Uhr.
Das wirklich Mutige ist, daß ich mir keinen Orientierungspunkt setzen konnte, wie einen Gullideckel am Boden und dann drei Schritte rechts oder so. Der kleine Wanderweg, der am See langläuft, hat leider keinerlei Orientierungspunkt hergegeben. Ich konnte auch leider das Format nicht größer wählen, so das ich dann nachher das Bild beschneiden kann. Ich stehe schon halb mit dem Rücken im Maisfeld, das spätestens im Mai hier stehen wird. Also bitte ich jetzt schon mal ein wenig um Nachsicht, falls der Ausschnitt nicht immer ganz deckungsgleich ist.
Aber dafür entschädigt das wirklich schöne Motiv, oder? Der 21.01 war ein hundekalter Tag mit strahlendem Sonnenschein und fabelhaft frischer Luft. Diesen schönen Sonnensamstag haben auch die Enten auf dem zugefrorenen See genossen. Obwohl ich an deren Stelle ganz schlimm kalte Füße bekommen hätte. Da habe ich lieber nach meiner Aufnahme noch eine Runde um den See gedreht. Das war übrigens auch ein Grund für eine Motivwahl nicht am Haus. So kommt man gezwungener maßen mal vom Grundstück runter und macht gleich noch einen schönen Spaziergang. Aber auch das Motiv an sich finde ich sehr schön und freue mich schon darauf zu sehen, wie sich die Natur im Laufe eines Jahres am See so verändert. Ich kann halt im Augenblick keine Maisfelder mehr sehen.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

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