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12tel Blick im Juni

So viel dann zu den guten Vorsätzen. Ich haben es im Juni nicht ein einziges mal geschafft ,Abends mit dem Fahrrad zum See zu fahren und einen schönen 12tel Blick im Abendlicht zu fotografiere. Keine Zeit, keine Lust, keine Gelegenheit. Sucht euch was aus. Das hat man nun davon. Schon wieder ein 12tel Blick ohne Sonne. Und dabei hat im Juni schon ganz schön viel die Sonne geschienen. Wenn ich mir das so anschaue habe ich auf nur zwei von sechs Monatsbildern Sonnenschein. Da könnte man ja meinen das es bei uns in Mastholte immer nur regnet. Sehr ärgerlich.

Aber wenigstens die Natur tut brav ihnen Job und produziert fleißig Biomasse, wie man auf diesem 12tel Blick ganz fabelhaft erkennen kann. Auch wenn im Mai schon einiges an Grün dazu gekommen ist. Da hat der Juni noch mal eine Schüppe drauf gelegt, so das die Zweige der Weide links im Bild schon richtig tief runter hängen. Auch ist es lustig zu beobachten wie die Bank im Laufe der letzten drei Monate immer mehr zu wächst. Schön zu sehen, das hier keiner zum Unkraut schneiden vorbei kommt.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

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Regenbogendecke

Eigentlich bin ich gar nicht so für Kunterbunt. Aber als ich die Anleitung für diese traumhaftschöne Regenbogendecke in die Finger gekriegt habe war ich von den vielen schönen Farben, die alle so harmonisch ineinander spielen ganz begeistert. Die wollte ich auch haben. Habe ich mich erst mal auf die Suche nach der richtigen Wolle mit ausreichend (24 unterschiedliche) Farben gemacht. Garnicht so einfach, wenn man nicht ein kompetentes Fachgeschäft weis. Aber zum Glück weis ich eins und die haben mich immer schön mit Wolle versorgt. Und das war nicht wenig. Insgesamt habe ich 34 Knäule von 24 unterschiedlichen Farben und 27 Knäule in weiß verarbeitet. An unserem Markttag hatte ich die Decke ja auch dabei. Ich wurde sehr häufig gefragt wie lange ich denn da dran gesessen hätte. Ich glaube es war ungefähr ein halbes Jahr. Ob das jetzt schnell ist oder nicht kann ich nicht beurteilen, da ich sonst niemanden kenne der so eine Decke schon mal gehäkelt hat. Ist aber auch egal. Wichtig ist das es Spaß gemacht hat und das hat es in der tat. Selbst das vernähen der Fäden war nicht weiter schlimm, wenn man selbige direkt nach der Fertigstellung eines jeden Hexagon vernäht.

Alles in allem habe ich hier 61 Knäule der Wolle Star (100% Baumwolle) von Lana Grossa zu 174 Hexagonen verhäkelt. Das alles zusammen ergab dann eine Gesamtgröße von 180cm x 120cm. Ich würde sagen meine aktuell nicht nur aufwendigste, sondern auch meine größte Arbeit. Mir gefällt sie.

Verlinkt mit Handmade on Tuesday und Creadienstag

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Der Bienenhirte Teil 4 – die Honigmachende

Der Artenname unserer Honigbienen lautet seit jeher „Apis mallifera“ und bedeutet soviel wie die Honigtragende oder machende. Und genau dadrum ging es letzen Samstag beim Bienenkurs, die Honigernte. Ein wirklich spannendes Thema, in das ich mich dieses mal auch tatsächlich schon eingelesen hatte und somit bereits einiges wusste. Die Büffelei hat sich also gelohnt. Wobei ich gar keinen Honig mag.

Wissenswert fand ich auch, aus was eine Biene alles Honig machen kann. Im Endeffekt nämlich nur aus Nektar und Läusekacke, welche eher als Honigtau bekannt ist. Den Pollen, den die Bienen ja ebenfalls fleißig sammeln ist nur für ihren eigenen Futtervorrat da. Und wenn man erst mal bei der Erkenntnis angekommen ist, Fragt sich der gute Imker unwillkürlich, welche Pflanzen eigentlich gute Nektar und welche gute Pollenlieferanten sind. Glaubt man ja nicht, das nur weil euer Garten schön dicht gewachsen und der Rase schön grün ist, eine Biene auch automatisch Nahrung findet. Fehlanzeige! Ich wage zu behaupten das mindestens 70% dessen was so in unseren Gärten steht, für eine Biene soviel Nährwert hat wie eine Betonplatte. In unserem Garten uns ist das bedauerlicher weise nicht anders. Noch nicht. Aber wir sind auf dem besten Weg ein Bienenparadies zu werden. Es ist ganz leicht. Man macht sich einfach mal ein bisschen schlau, welche Pflanzen wieviel Pollen und Nektar liefern und Pflanzt davon mal ein paar in seine Garten. Eine gute Hilfestellung bei der Frage „welche Pflanzen machen denn Sinn“, leistet Herr Bruno P. Kremer mit seinem Buch „Mein Garten – Ein Bienenparadies Die 200 besten Bienenpflanzen“ Einfach mal reinlesen und sich inspirieren lassen und ihr werdet wie ich begeistert sein was es alles für tolle Blumen, Büsche und Bäume gibt. Nur so als Anregung.

Heute ist der 21 Juni. Der längste Tag im Jahr. Ab heute werden die Tage wieder kürzer und das merken vor allem die Tier und somit auch die Biene, das es, wenn auch sehr langsam wieder in Richtung Winter geht. Auch wenn man es kaum glauben mag bei 30 Grad im Schatten. Doch die Biene wissen es besser. Der Größte Teil der Tracht ist eingetragen und auch die Schwarmzeit ist nun rum (worüber ich ja eigentlich nicht böse bin). Als nächstes geht es nun dadrum die Jungvölker stark für den Winter aufzubauen und die Wirtschaftsvölker weiter zu pflegen. Ich schätze mal das mir Hege und Pflege des kleinen Sumsegetiers besser gefällt als die klebrige Nummer mit dem Honig. Aber auch hier bin ich einmal mehr sehr gespannt was da auf mich zukommen wird.

(P.S. Da ich ja selber noch keine eigenen Bienen habe und ich es beim Kurs immer etwas blöd finde die Kamera zu zücken, gibt es heute leider kein Bienenbild.Vielleicht kann mir für den Fünften Teil ja mal wieder einer ein Bienenbild zur verfügung stellen)

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Wetterfrosch und Glockenblume

„Wie war das eigentlich letztes Jahr im Mai? Hat es da auch so viel geregnet, oder wann haben letztes Jahr eigentlich die Kornblumen geblüht?“ Diese und viel ähnliche Fragen mehr stellen ich mir oft und ärger mich, das ich sie nicht beantworten kann. Also dachte ich mir, ich setzt mich mal hin und schreib sowohl die Wetterlage, wie einzelne Phänologische Beobachtungen mal nieder und binde diese Aufzeichnungen zu einer art Monats-Wetter und -Vegetationstagebuch. Gedacht, getan! Und hier ist jetzt die Zusammenfassung meiner Beobachtungen im Mai

  • Tage an denen es Geregnet hat: 12
  • Tage an denen es bewölkt war: 5
  • Sonnentage: 13
  • Tage an denen es wechselhaft war: 10
  • Durchschnittliche Höchsttemperatur: 21,3 Grad
  • Wärmste Tag: 33 Grad
  • Kälteste Tag: 9 Grad
  • Wasserstand Anfang Mai: 2,10m
  • Wasserstand Ende Mai: 2,24m

06.05: Der Flieder Blüht
08.05: Der Rhododendron blüht
11.05: Der Ginster blüht.
Die ersten Maisplänzchen sind zu erkennen
Margeriten, Tomaten, Männertreu und Katzenmintze gekauft und gepflanzt
12.05: Die weiße Kastanie blüht
Die Buche hat wie über nacht ihre Blätter bekommen
15.05: Die rote Kastanie Blüht
16.05: Viele Wiesen wurden schon geheut
18.05: Der Storchenschnabel blüht
21.05: Unser Feld wurde mit Unkrautvernichter gesprüht
23.05: Der Mohn am Wegrand blüht
29.05: Glockenblume, Mittagsblume, Heckenrose und Holunder blühen.

Man man, da war ja mal ganz schön was los bei uns. Quasi eine Blütenexplosion. Und ich bin auch ein bisschen erstaunt das es an so vielen Taggen geregnet hat, der Wasserstand aber trotzdem gefallen ist. Nun haben ich aber auch die Tage als Regentage mitgezählt an denen es auch mal nur einen kurzen schauer gegeben hat. Und auch an Sonnentagen hat nicht immer von Morgens bis Abends sie Sonne geschienen. Da kam dann vielleicht auch schon mal ein kleines Wölkchen vorbei. Das finde ich immer ein bisschen schwierig aufzuteilen. Wieviel Wolken dürfen vorbei kommen, damit es noch ein Sonnentag ist und wie viel muss es geregnet haben für einen Regentag. Ich teile das hier immer so nach gut dünken ein.  Sind ja auch schließlich meine Wetteraufzeichnungen und sollen ja auch nur einen groben Überblick verschaffen.

 

 

 

 

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Eselwanderung

Vor bereits einigen Jahren hat mein Mann mir zu Weihnachten eine Edelwanderung geschenkt. Nun mag sich der eine oder andere vielleicht fragen, was eine Eselwanderung ist. Na dann kommt mal mit, ich zeig euch das jetzt.

Das ist Esel Emil. Und Emil Ralf und ich wollten am Pfingstsonntag ein bisschen an der Eder Spazieren gehen. Einen Weg, den Emil schon sehr gut kennt, da öfter mal Leute mit ihm hier lang gehen.

Zu Anfang haben Emil und ich uns noch ganz vorsichtig „beschnuppert“ und wir haben auch noch ein bisschen diskutiert…

…aber sobald wir dann mal raus waren aus dem Dörfchen, haben wir es laufen lassen. Auf der einen Seite Blumenwiesen, auf der anderen…

…immer entlang der Eder ging es so gemächlich dahin.

Zwischendurch ein kleiner Blick in die Karte und ein kleiner Imbiss für Emil.

Picknickpause an der Storchenwiese. Hier konnte Emil nach Herzenslust grasen. Die Wiese rauf…

…und runter

Ich glaub schon das es ihm gefallen hat.

Ein wirklich schöner Tag war das mit dem kleinen Emil und ich kann jedem Esel-Liebhaber nur empfehlen auch mal diese Erfahrung zu machen mit einem Esel zu wandern. Ich für meinen Teil habe so einiges gelernt über das Wesen des Esels und ihre Art zu denken. Auch wenn ich noch Lichtjahre entfernt bin ein Eselexperte zu sein. Frau Odenhardt und ihre Langohren haben mich auf dem Weg dort hin ein Stück weit angeschoben, und Emil auch begleitet.

Vielen Dank dafür ihr Lieben.