Kätes kleines Herbarium – Die Christrose

Lange habe ich im Januar rumüberlegt welche Pflanze ich im ersten Monat des Jahres vorstellen möchte. Es sollte ja gerne etwas sein, das in besagten Monat blüht und das auch in unserem Garten vorkommt. Also ganz erlich… in unserem Garten blüht im Januar garnix. Das kann ich schon mal dierekt vergessen. Aber die liebe Sylvia hat wunderschöne Christrosen in ihrem Garten und war auch so lieb ein zwei Fotos davon zu machen. Und weil im Januar in jeder Gartenzeitschrifft etwas über dieses hübsche kleine Gewächs zu lesen ist dachte ich mir warum nicht. Nächstes Jahr haben wir dann bestimmt auch welche in unserem Garten.

Steckbrief
  • Lateinischer Name: Helleborus niger
  • Familie: gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse
  • Gattung: Nieswurz
  • Blütenfarbe: Weiß bis rosa
  • Blütezeit: Januar bis März
  • Blattfarbe: Dunkelgrün
  • Blattform: 4-9 fach geteilt
  • Winterhart: Immergrün und winterhart
  • Wuchseigenschafft: Horstbildenses Staudengewächs
  • Wuchshöhe: Kann bis zu 30cm groß werden
  • Giftpflanze: Die Wurzel sind giftig
  • Lebensdauer: Mehrjährig bis zu 30 Jahren

Standort und Pflege
  • Licht: Halbschattig bis schattig. Gerne unter Bäumen
  • Bodenart: Sandig bis Lehmig gerne frisch
  • Bodenfeuchte: Trocken bis mäßig feucht
  • Närstoffbedarf: Närstoffreicher und Humoser Boden. Also unter Laubabwerfenden Bäumen ideal
  • Pflanzzeit: Oktober
Bienenweide
  • Nektarwert: Mäßig
  • Pollenwert: Reichlich

Man könnte die Christrose für eine besonders wichtichtige Trachtplaze halten, da sie in einer Zeit blüht in der fast garnichts blüht und dann auch noch viel Pollen liefert, was für die Aufzucht der ersten Brut wichtig ist. Doch leider sind wie jetzt im Februar, die Hauptblütezeit der Schneerose, auf grund der niedrigen Temperaturen auch nur wenige Bienen unterwegs.

Heilpflanze

Da die Christrose wie oben bereits erwähnt stark giftig ist, wird vor einer Anwendung der frischen Pflanze in Selbstbehandlung abgeraten. Jedoch findet sie heute in Fertigpräparaten oder in der Homöopathie vielfälltige Anwendung.
Sowohl in der behandlung von Alzheimer und Demenz, wie auch in der Krebstherapie kommt sie zum Einsatz.

Geschichtliches

Beim meinen Recherchen bin ich noch auf eine Nette Geschichte gestoßen die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Ein Armer Hirte war auf dem Weg nach Bethlehem um das Jesuskind zu begrüße. Doch da er bettel arm war und kein Geschenk dabei hatte und zu dieser Jahreszeit anscheinend auch in Betlehem keine Blumen am Wegesrand stehen, die der arme Hirte dem Kind hätte mitbringen können, weinte er bitterlich. Doch als eine seiner Tränen auf die Erde fiel, wuchs aus aus ihr eine wunder schöne Rose. Überglücklich überbrachte der Hirte die „Christ-Rosen“ als Geschenk dem Jesus-Kind.

Nächstes mal schreibe ich dann vielleicht etwas über Krokusse. Die haben wir nämlich auch selber im Garten. Diese hier sind allerdings auch aus Sylvias Garten. Die die mich kennen hätten sich warscheinlich auch gefragt, wem denn diese Hübschen und schlanken Beine links im Bild gehöhren. Sylvias Huhn Emilia Galoppi wollte halt auch mit auf’s Foto.
An dieser Stelle noch mal lieben Dank an dich Sylvia Heide für die tollen Bilder.

Quellen

https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/christrose-lenzrose/christrose-schneerose-helleborus-niger
https://www.die-honigmacher.de/kurs2/pflanze_48.html
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/christrose.htm

 

 

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