Leitfaden für Sachbücher

In den Letzen Wochen und Monaten habe ich vermehr Sachbücher verschlungen und der Stapel der Bücher, die noch gelesen werden wollen besteht ebenfalls zu einem beträchtlichen Teil aus den Selbigen. Doch habe ich über nur wenige Exemplare geschrieben. Ich finde über ein Sachbuch zu rezensieren ist noch mal schwieriger als über eine Roman. Darum nehme ich mir noch mal meinen Leitfaden der Buchbesprechung zur Hand und werde ihn mal etwa bearbeiten.

  • Humor: hat in einem Sachbuch nicht viel verloren und wird deshalb gestrichen

  • Fesselfaktor: auch ein Sachbuch kann fesselt und spannend geschrieben sein. Ist wirklich so.
  • L’amour: Ist mir in einem Sachbuch noch nicht begegnet. Wird gestrichen
  • Fantasie: Auch nicht. Wird ebenfalls gestrichen
  • Tiefgang: Oder eher die Frage ob es mich weiter gebracht hat.
  • Schreibstil: Gerade der Schreibstil ist bei einem Sachbuch ein wichtiger Faktor. Denn wenn der zu vermittelde Stoff noch so spannend ist kan ein schlechter Schreibstil die Lust am lesen und lernen schnell verderben.
  • Empfehlenswert:Ist hier genau so wichtig wie bei einem Roman
  • Cover / Titel: Das ist oft das große Problem bei einem Sachbuch. Man stellt sehr hohe Ansprüche an ein solches Buch. Es soll einem etwas beibringe und das macht eben so bekanntlich nicht so viel Spaß wie sich in einen spannenden Roma zu vertiefen. Ein Sachbuch bedeutet Arbeit und die soll natürlich so angenehm wie möglich sein. Aber wie das richtige raus finden unter der ganzen Flut von all dem gedruckten Wissen. Da liegt es doch am nächsten das zu nehmen, das ma schönsten ausschaut. Aber, wen wundert’s, mit dieser Taktik bin ich schon oft auf die Nase gefallen. Also nicht immer nur nach dem Umschlag beurteilen.

Ergänzen möchte ich meinen Leitfaden der Sachbücher nun noch um folgende Punkte.

  • Wissenswert: In wie weit habe ich etwas durch die lektyre dieses Buches etwas gelernt und wenn ja, war es auch das was ich erwartet habe…
  • Inspirierent: Ich hate es für wichtig immer neue Bereiche für mich zu entdecken um immer mal wieder etwas dazu zu lernen. Man lernt ja schließlich nie aus und so ein Sachbuch kann da durchaus ein lenkendes Element sein.
  • Persönlicher Bezug. (Zu diesem Punkt hat mich mein lieber Bruder inspiriert) Das hier ist schliesslich ein Blog, und vielleicht interessiert es den einen oder anderen, was Dich mit dem Buch verbindet.
  • Bilder und Foto’s: bei vielen Büchern gibt es eine Menge toller Bilder die mir aber dann am Ende doch nicht weiterhelfen, weils ie eben nur hübsch und nicht nützlich sind.
  • Verständliches Fachwissen: Es kann schon sehr frustrierend sein wenn man beim lesen in jedem zweiten Satz über irgendwelche unnützen Fachwörter stolpert die man dann, um den Text in Ansätzen zu verstehen erst mal umständlich nachgoogeln muss.

Und nun bin ich mal gespannt ob das auch alles so klapp. Morgen an dieser Stelle Mehr dazu.

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