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Blumen-Decke

Letztes Jahr im Herbst habe ich erfahren, das zwei sehr liebe Freund Eltern werden. Wieder einmal Grund genug für mich, mich hinzusetzen und die Häkelnadel zu schwingen. Hatte ja noch lange Zeit. Erst im Frühjahr soll es so weit sein. Aber wie das in letzter Zeit mit fast allem so ist. Fertig war die Decke erst nachdem das Kind zwei Monate alt war. Aber besser spät als nie.

 

Dieses bezaubernde Muster nennt sich Afrikanische Blume und eine taugliche Anleitung ist zum Glück zu Hauf im Internet zu finden.
Ich habe hier einmal mehr meine Lieblingsbaumwolle von Lana Großa verhäkelt Anordnung und Farbzusammenstellung bleibt natürlich jeden selbst überlassen. Ich habe mich diese mal für „planlos bunt“ entschieden. Auch mal ganz schön.

Die neue kleine Erdenbewohnerrin hat sich auf jeden Fall über ihre Kuscheldecke gefreut. Und ich muss schon sagen, Sie steht ihr ausgesprochen gut.

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12tel Blick im Juli

Selbst die Alten können sich an keinen Sommer wie diesen erinnern. Eine Hitzewelle jagt die nächste. Temperaturen bis 38Grad und kein Regen in Sicht. Der ein oder andere Städter mag sich über so einen Rekordsommer freuen und auch die Freibadbetreiber hören auch Nachts den Geldbeutel noch klingeln. Doch für Menschen wie uns, die im vermeintlich „Grünen“ wohnen und mit ansehen müssen wie ihre Pflanzen im Garten und auf dem Land langsam aber sicher vertrocknen ist dieser Sommer eine Qual. Erst denkt man sich man gießt am besten nur die Neuanpflanzungen. Die waren schließlich nicht billig und brauchen noch viel Wasser. Der alte Baumbestand hat sicherlich tiefe Wurzeln und kommt sonst ja auch alleine klar. Aber plötzlich merkt man das selbst die alte Buche, die hier schon länger steht als irgendein Bewohner dieses Hofes denekn kann, ihre Blätter zum Schutz vor der Trockenheit aufgibt und abwirft. Und dann bekommt man Panik. Neuanpflanzungen kosten Geld, aber man kann sie ersetzen. Alte Bäume nicht! Und an genau dem Punkt waren wir im Juli. Nicht auszudenken wenn die alte Hecke vertrocknet in der so viel Vögel ein zuhause haben. Oder die große Birke die hier schon so lange steht, plötzlich vertrocknet und nicht mehr da wäre. Also ist man fort an Tag und Nacht damit beschäftigt alles zu wässern was man nicht so leicht ersetzen kann. Leichter gesagt als getan. Das Wasser mit dem wir gießen ist das gleiche das auch uns zur verfügung steht. Es wird tief aus dem Boden gepumpt und niemand weis wann es leer ist… Wieviel können wir an wen verteilen und wie lange kommen wir damit hin? Wer bekommt kein Wasser damit jemand anderes genug bekommt um durchzuhalten und wann kommt endlich Regen?
Der eine oder andere wird jetzt wahrscheinlich den Kopf schütteln und sagen: „Die übertreibt doch maßlos!“ Aber genau so stellt es sich für uns da. Und ich befürchte das wird erst der Anfang sein. Heute Überlegen wir wer von unseren Pflanzen Wasser bekommt um diesen Sommer zu überstehen. Wer wird es Morgen sein der kein Wasser abbekommt? Ich Hoffe das dieser Sommer so einige Menschen wach gerüttelt hat und so mancher sein Konsumverhalten überdenkt. Denn ohne Wasser geht nix! Und wer jetzt meint das ich einfach nur einen schönen grünen und vorzeigbaren Garten haben möchte, der hat es nicht verstanden. Denn ohne Bäume, Blumen, Sträucher und Wiesen geht noch weniger.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen