Die Eibe

 

Steckbrief:
  • Lateinischer Name: Taxus baccata
  • Familie: Die Familie der Eibengewächse
  • Blütenfarbe: grün/gelb
  • Blütenform: Zapfen
  • Blütezeit: Mai bis April
  • Blattfarbe: Immergrün mit dunkelgrünen Nadeln
  • Blattform: Nadelförmig
  • Fruchtschmuck: Rote Beeren
  • Winterhart: Winterhart
  • Wuchseigenschaft: Aufrecht; mehrstämmig
  • Wuchshöhe: Bis zu 15 Meter
  • Giftpflanze: Eine der giftigsten Giftpflanzen unserer Breitengrade. Sie ist in fast allen Pflanzenteile hochgiftig.
  • Alter: kann bis zu 4000 Jahre alt werden
  • Besonderheit: zweihäusig
Standort und Pflege:
  • Licht: Lieber schattig. Unsere Eibe scheint mit Sonne aber kein Problem zu haben.
  • Bodenart: Gerne kalkhaltige Böden; kiesig bis tonig
  • Bodenfeuchte: Feuchte Böden werden bevorzugt
  • Närstoffbedarf: Braucht Närstoffreiche und humose Böden
  • Schnittfest: Ausgesprochen schnittfest. Daher sehr beliebt als Formgehölz und Heckenpflanze
Bienenweide:

Die Eibe scheint über keine nennenswerten Pollen oder Nektarwerte zu verfügen so wie der Ilex. Deswegen wird sie sogar von vielen Bienen und Insektenfreunden verteufel. Als nutzlos und überflüssig verschrieen. Ich habe da mittlerweile etwas andere Ansichten und richte mein Augenmerk nicht ausschließlich auf das Wohl der Insekten. Als formstabile Heckenpflanze, die obendrein auch auch im Winter belaubt ist, hat sie durchaus eine Berechtigung in meinem Garten. Sie bietet vielen Vögeln gerade in der kalten Jahreszeit Schutz und Sicherheit und hilf durch ihre Winddichte im dahinter liegenden Garten Erosionen zu vermeiden.

Heilpflanze:

In der homöopathischen Medizin findet die Eibe ihre Berechtigung in Form von Globulin undFertigmitteln. Sie werden unterstützend bei Tumor- und Hautkrebserkrankung eingesetzt. Ansonsten sollte man von der Eibe eher die Finger lassen. Ist halt giftig.

Wissenswertes:

Wie schon im Steckbrief erwähnt ist die Eibe eine unserer giftigsten Pflanzen. In fast allen Teilen enthält sie das leistungsstarke Gift Taxin. Nur ihr rotes Fruchtfleisch ist genießbar. Da aber die Haut der leuchtent roten Beeren und auch die innen befindlichen Kerne wiederum giftig sind, wird von einem verzehr dringend abgeraten. Sie ist aber nicht nur für uns Menschen ungenießbar. Haltern von Weidetieren wissen um die Gefahr die dieser Baum in sich birgt. Nur unsere Gartenvögel können von ihren Früchten profitieren.

Geschichtliches:

Auch bei der Eibe begegnen uns wieder die Kelten. Sie verehrten die Eibe als Sinnbild für das ewige Leben, da es fast keinen anderen Baum oder Strauch gab der ein derart biblisches Alter erreichte. Aber sobald die Menschen gelernt haben aus ihrem besonders biegsamen Holz Bögen und Möbel zu fertigen war es vorbei mit der Heiligkeit. So wurde ihr im Mittelalter noch sehr großer bestand in den Wäldern Mitteleuropas schnell dezimiert. Da die Eibe ja bekanntlich ein langsam wachsender Baum ist und somit nicht in unsere Wirtschaftswälder passt wird ihr Bestand wohl auch nie mehr die einstige Größe erreichen. Durch ihre beliebtheit bei den Bogenbauern wurde die Eibe auch Bogenbaum genannt

Quellen:

https://www.heilkraeuter.de/lexikon/eibe.htm
http://www.biologie-schule.de/eibe-steckbrief.php
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/darum-ist-die-eibe-so-giftig-35371
https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/eibe/europaeische-eibe-gewoehnliche-eibe-taxus-baccata
http://www.eibe-hecke.de/die-geschichte-der-eibe/

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich hab einen Einzigen davon und den musste ich unglücklicherweise bereits einmal umsetzen. Nun soll er ein Lücke schließen in der Gehölzhecke, damit wir Nachbars nicht mehr ins Wohnzimmer gucken. Damit er breiter austreibt, habe ich ihn letztes Jahr kräftig gestutzt. Drück mir mal die Daumen bitte.
    Viele Grüße
    Karen

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