Ich mag keinen Schnee

Stell dir vor, du ziehst morgens die Rollos hoch und es ist draußen alles weiß.

Was denkst du dann? Ich kann dir sagen was ich gedacht habe.

Oh nein!

Wenn ich morgens die Rollo hochziehe und es schaut draußen so aus, bedeutet das für mich, das die Hühner sich die ganze Woche nicht aus dem Stall trauen und ich mehrmals täglich damit zu tun habe ihnen das Wasser aufzutauen, Futter zu bringen und nach ihnen zu schauen.

Es bedeutet, das die Kater sich alle Schnurrbarthaare abgefroren haben, weil sie nur ihre Nasen aus der Klappe gehalten haben. Auch sie sind freiwillig eine Woche in der Werkstatt geblieben. Die Kaninchen mussten in die Waschküche evakuiert werden. Das fanden sie zwar nicht witzig, aber immer noch besser als bis über beide Ohren eingeschneit zu werden. Das Kaninchengehege war bis zum Knie eingeschneit.

Dieses Wetterextrem bedeutet für uns auch viele viele Sorgen. Was machen die Temperaturen im Versorgungsraum? Hoffentlich frieren die Leitungen nicht zu. Wie kriegen wir diesen großen Hof und die lange Einfahrt geräumt? Wie kriegen wir den Schnee vom Dach und was machen wir wenn das mal alles wieder taut und und und.
Kurtz um, ich mag den Schnee nicht. Und ich kann ihm, wenn ich mir anschauen muss wie sehr unsere  Gartenvögel unter diesen extremen Temperaturen leiden müssen, auch nichts abgewinnen.

Zugegeben, es schaut bei Sonnenschein ganz hübsch aus. Aber wenn ich hübsche Schneelandschaften sehen will, dann kaufe ich mir ein Bildband von den Kitzbühler Alpen.

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