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Bitter & Sweet Teil 3 – Verlorene Welt

Bitter & Sweet Teil 3 – Verlorene Welt

Von Linea Harrys

Wie das manchmal so ist mit Trilogien, am Ende geht ihnen schon mal die Puste aus. Und das war bei Jillian und ihren Hexenfreunden im dritten Teil leider nicht anders. Ich hatte mir dieses Buch mit in den Urlaub genommen. Da ich es am Ende des Urlaubs seiner Besitzerin zurückgeben wollte, ich eh keine Alternative zur Hand hatte und es die ganze Woche schlechtes Wetter war, blieb mir ja nun nichts anderes mehr übrig, als diesen letzten Teil zu lesen. Irgendwie wollte ich es dann auch abschließen. Aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht.

Der Überwiegenden Teil der Erzählung um unsere Superhexe Jilian spielt bei ihrem Vater in der Unterwelt. Ja, ihr habt richtig gelesen, in der „Unterwelt“. Und das war mir dann doch eine Spur zu viel Fiktion. Erschwerend kommt noch hinzu das unsere kleine Heldin ein Superheldin zu sein scheint. Situationen in denen selbst ein gestandener Dämon und langjähriger Bewohner dieser Unterwelt an sein Grenzen stößt, sind für Madam scheinbar ein Klacks. An diesen Stellen macht es sich die Autorin meiner Meinung nach doch etwas zu einfach, so das schnell Langeweile aufkommt. Wie gesagt, ich hatte leider keine alternative dabei.

  • Humor: Sobald unsere Heldin in der Unterwelt angekommen ist, haben die dortigen Bewohner die auf der falschen Seite stehen nicht mehr viel zu lachen. An sonsten ist mir das Schmunzeln der ersten zwei Bände schon im ersten drittel ausgegangen und eher einem gelangweilten Gähnen gewichen.
  • Fesselfaktor: Leider zwischen Realität und Unterwelt auf der Strecke geblieben.
  • L’amour: Ein bisschen Kuschelsex hier und ein bisschen Knutscherei da.
  • Fantasie: Da mir Jillian’s Abstecher in die Unterwelt im zweiten Teil schon ein Quäntchen zu viel des Guten war, war mir das halbe Buch das in der Unterwelt feststeckt dann erst recht zu viel.
  • Tiefgang: Ähhh ne!
  • Schreibstil: Wenigstens der ist Konstant geblieben und verlangt vom Leser keine Höchstleistungen. Ist auch mal ganz angenehm.
  • Couver / Titel: Passt wieder mal fabelhaft zum ersten und zweiten Teil. Aber der Zusammenhang zwischen Handlung und Titel hat sich mir immer noch nicht eröffnet. Ich gebe die Hoffnung auf.
  • Empfehlenswert: Ach nun ja… Ich find es schon ganz gut die Trilogie komplett gelesen zu haben. Bin halt son Mensch der gerne etwas fertig macht. Wenn man so oder so nicht gerade etwas anderes vor hat schadet es ja auch nicht.
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Bestandsaufnahme – Ich bin ich

Ich habe mir eben mal meine ach so gute Vorsätze für das Jahr 2017 durchgelesen und war eigentlich ein wenig gelangweit. Das, dies und jenes habe ich mir vorgenommen für das jungfräuliche 2017. Wie immer viel zu viel. Einen Teil davon konnte ich umsetzten, für einen anderen reichte die Zeit nicht und noch andere Dinge verloren an Bedeutung. Wie das nun mal so ist im Laufe eines ganzen Jahres. Es geschehen Dinge die man nicht vorhersehen kann (zum Glück) die alles ändern. Oder man ändert durch eine Impuls seinen Blickwinkel und somit auch seine Horizont wodurch man wiederum ganz neue Wege sieht die vorher nicht da waren.
Ich glaube ich habe vor allem im letzten Jahr gelernt diese Weg zu sehen und zu gehen. Und ich muss sagen das es mir gut getan hat.
Nun stehe ich wieder vor einem neuen Jahr das mit vielen Überraschungen auf mich wartet. So möchte ich wieder die Gelegenheit nutzen, mir ein paar Gedanken zum alten und zum neuen Jahr zu machen. Aber diesmal nicht als Auflistung von guten Vorsätzen die ich erreicht habe, die ich nicht erfüllen konnte und die ich mir einmal mehr auf die Fahne schreibe.

Diesen Jahreswechsel möchte ich mal als Anlass nehmen zu schauen wer ich bin und vielleicht auch wer ich werden möchte.

  • Ich bin jetzt eine Frau von fast 42 Jahren
  • Ich bin seit diesem Jahr keine Enkeltochter mehr.
  • Dafür aber immer noch vielfache Tochter, Schwester, Tante und ich kann mit Fug und Recht behaupte sie alle lieb zu haben.
  • Ich bin auch Ehefrau. Meine Mann habe ich natürlich auch lieb!
  • Ich bin Katzen- und seit diesem Jahr auch Hamsterpersonal. 
  • Ich bin (fast) Imkerin
  • Ich bin eine Frau die Klavier spielen kann
  • Ich bin eine Frau die viel und gerne im Garten ist
  • Ich bin eine berufstätige Frau
  • Ich bin seit diesem Jahr keine Motorradfahrerin mehr
  • Ich bin eine Frau die viel liest
  • und die sich viel mit Handarbeit beschäftigt
  • Ich bin eine Bloggerin

Na, da bin ich ja schon mal eine ganze Menge und ehrlich gesagt ist es garnicht so einfach raus zu finden was man alles ist. Ich habe sicherlich noch eine ganz Menge weggelassen, da ich hier nur Dinge aufgeführt habe die mich im vergangenen Jahr beschäftigt haben. Wenn ich was vergessen haben und einem noch was einfällt was ich denn so bin oder was ich nicht bin, dann kann diese lustige Liste gerne ergänzt werden.

Aber jetzt schauen wir uns doch mal an wer ich gerne im nächsten Jahr  werden möchte.

  • Ich möchte Imkerin sein.
  • Ich möchte eine gute Gärtnerin sein mit einer umfangreichen Bienenweide im Garten.
  • Ich möchte eine Frau sein die mehr über Pflanzen und Kräuter weis.
  • Ich möchte eine bessere Klavierspielerin sein.
  • Ich möchte eine Wurmfarmerin sein.
  • Ich möchte eine Frau sein, die mehr Wildtiere im Garten hat.

Ehrlich gesagt schaut das garnicht nach so viel aus. Aber wenn ich diese Liste am Ende des nächsten Jahres unter die Liste setzen kann der Dinge die ich schon bin, dann ist das schon eine ganze Menge. Wahrscheinlich viel zu viel. Und darum bin ich auch schon sehr gespannt welche Wünsche ich werde streichen müssen und was ich vielleicht nächstes Jahr nicht mehr bin weil ich etwas anderes wurde. Spannende Sache.

Aber ganz ehrlich!? Das wichtigste was ich bin, was ich bleiben möchte und was ich auch jedem der hier liest und den ich lieb habe (die Katerjungs und der Hamster können nicht lesen)wünsche ist gesund sein, bleiben und werden. Und darum werde ich diesen Rechner jetzt ausschalten, mich hinsetzten und jedem meiner Liebsten diesen Wunsch schicken.

Bis nächstes Jahr.

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12tel Blick im Dezember

Nun ist auch diese 12tel Blick-Reihe vollständig und es erfüllt mich einmal mehr mit tieferster Zufriedenheit mir in aller Ruhe diese schönen Bilder eines jeden Monats anzuschauen und mir gleichzeitig ins Gedächtnis zu rufe was das doch für ein schönes Jahr war. Auch wenn es am Anfang nicht so schien und wir viel zu viele schwarze Tage hatten. Doch im Frühjahr schien schon wieder die Sonne. Und fast schon ein bisschen zu doll. So hatte ich noch ende März Angst das auf den warmen und viel zu trockenen Frühling ein noch heißerer Sommer folgt. Aber dann kam wie immer alles anders als man meint. Eine kurze Kälteperiode zur Obstblütenzeit hat einen Großteil der diesjährigen Obsternte zu Nichte gemacht. Der darauf folgende Sommer war dann in den Augen so manch anderer eher verregnet, was mir und meinem Garten aber sehr entgegen kam. So brauchte man weniger gießen und auch nicht unter der sengenden Hitze, wie in den Letzten Sommern schwitzen. Beim uns ist das Wasserglas halt immer halb voll.
Und dann kamen die drei Herbststürme. Einen davon verbrachten wir eingekuschelt in einer Ferienwohnung auf Pellworm. Immer mit der Angst im Nacken ob bei uns zuhause wohl gerade das Dach weg fliegt. Aber es ist alles gut gegangen.
Und so hielt langsam aber sicher der Winter auch in Mastholte Einzug, wie man auf diesem letzten 12tel Blick für das Jahr 2017 sehen kann. Pünktlich zu den letzten beiden Adventssonntagen gab es mal richtig Schnee. So ein Glück das ich direkt zum See fahren konnte um diese schöne Winteraufnahme zu machen, die die ewig graue Stimmung eines viel zu kalten Dezembers perfekt eingefangen hat.

Aber für 2018 möchte ich das Glück nicht noch einmal so auf die Probe stellen. Ich habe mir in den letzten Wochen schon eine schönen neuen Blickwinkel von unserem Haus aus gesucht, der eines meiner großen Projekte für 2018 wunderbar einfangen wird. Man darf gespannt bleiben.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen.

 

 

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Kätes kleines Herbarium – Die Mistel – Mythen und Mysterien zur Wintersonnenwende

Heute ist Wintersonnenwende und das ist für mich Grund genug, mich mal  etwas näher mit dieser sagenumwobene und mythenreiche Pflanze zu beschäftigen. So finde ich es doch sehr verblüffend das es einer so unscheinbaren Pflanze zuzuschreiben ist das das große Götterreich Asgard unterging. Doch wenn man ein bisschen Später in der Zeitgeschichte nachschaut hat die Mispel plötzlich ganz positive Eigenschaffen. Denn beispielsweise die alten German wussten nicht nur um Ihre heilenden Kräfte, sondern verehrten die Mistel auch als Glücksbringer wenn sie am Tag der Wintersonnenwende, also genau heute, geschnitten wird. Heute ist der Brauch etwas abgewandelt aus Amerika zu uns geschwappt. Wenn man sich unter einem Mistelzweig küsst bringt eben das Glück. Und wenn man noch bedenkt das sie eine ausgesprochen vielseitige Heilpflanze ist, die sogar in der Krebstherapie Anwendung findet weis man ihren Wert durch aus zu schätzen. Zumindestens als Mensch. Denn die Bäume die von so einem Halbschmarotzer befallen werden, der die Mispel nun mal ist, finden es bestimmt nicht toll von ihr angezapft und um wertvolles Wasser und Nährstoffe gebracht zu werden. Doch die Mispel ist auch schlau. Im allgemeine lebt sie in Symbiose mit ihrem Wirt und zapft im nie soviel ab das der Baum nicht mehr überleben kann. Wär ja auch zu doof sich selber den Ast auf dem man sitzt abzusägen.
Aber schauen wir sie uns doch mal ein wenig genauer an.

Steckbrief
  • Lateinischer Name: Viscum Album
  • Familie: Gehört zu den Sandelholzgewächsen

  • Arten: Laubholzmispel (bevorzugen weichhölzer), Tannenmispel, Kiefernmispel

  • Blütenfarbe: Unaufällige, kleine, gelblichgrüne Blüten

  • Blütezeit: Anfang April bis Ende Mai

  • Früchte: Bildet kleine weißliche Beeren, die im Dezember reif sind

  • Blattfarbe: Grün

  • Blattform: Ledrig, Eiförmig

  • Winterhärte: Wintergrün

  • Wuchseigenschaften: Verankert Ihre Wurzel in der Rinde ihrer Baumwirte

  • Wuchshöhe: Kugelförmig 30cm – 60cm

  • Giftpflanze: Am Giftigsten sind die Blätterstängel. Aber auch die Beeren sind nicht unbedenklich und daher sollte Die Mistel nicht in Reichweite von Kindern wachsen.

Standort und Pflege:
  • Licht: Im Winter wenn Ihr Wirt keine Blätter trägt kann sie zu viel Sonnet nicht gut vertragen
  • Bodenart: Sie berührt niemals den Boden und wächst ausschließlich auf Bäumen
  • Bodenfeuchte: Sie mag am liebsten hohe Luftfeuchtigkeit und wächst verbreitet an Flussauen
  • Beschnitt: Sie kann ganzjährig geschnitten werden, steht aber unter Naturschutz und sollte nicht zum gewerblicher Gebrauch aus der freien Natur geschnitten werden. Ein gesunder Rückschnitt zum erhalt des Wirts ist jedoch erlaubt.
  • Sie ist ein Halbschmarotzer, da sie selber Photosynthese betreibt

Bienenweide
  • Necktarwert: Gering
  • Pollenwert: Gering

Da die Mistel nicht geraden das üppigsten Angebot an Pollen und Nektar bietet ist sie als Bienenweide eher zu vernachlässigen. Trotzdem wird sie bei den Honigmachern aufgeführt

Heilpflanze

Als Heilpflanze ist die Liste der Beschwerden gegen die sie angewendet werden kann schier unendlich. Kein Wunder das die alten Druiden sie so verehrten, das sie nur mit goldenen Sicheln geschnitten werden durfte. Ich werde hier nur die wichtigsten nennen.

  • Blutdruck regulierent

  • Schmerzlinder besonders bei Rheumaerkrankungen

  • verdauungsbeschwerden

  • gegen Kopfschmerzen und Schindel

  • beruhigt die Nerven

  • Wirkt Blutsillen und wir bei Menstruationsbeschwerden, in den Wechseljahren und blutungen nach entbindungen empfohlen.

Bei der inneren Anwendung sollte man immer drauf achten ein Tee als Kaltauszug anzusetzen. Die gefährlichen Giftstoffe der Mispel werden so nicht gelöst und der Tee kann bedenkenlos in kleinen Schlücken getrunken werden.

Auch in der Homöopathie findet man die Mispel zu meist in Form von Globuli die aus dem Saft der weißlichen Beeren hergestellt werden. Hier wird sie ebenfalls gegen die oben beschriebenen Symptome eingesetzt. bevorzugt auch wenn sie mit schweren Gemütszuständen und Depressionen einhergehe

Qellen:

https://www.die-honigmacher.de/kurs2/pflanze_291.html
https://www.globuli.de/einzelmittel/globuli-von-t-bis-z/viscum-album/
http://heilkraeuter.de/lexikon/mistel.htm
https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/mistel-geheimnisvoller-baum-bewohner-4426

 

 

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Werkstattbericht aus der Töpferei

Hätte ich mir eine Geschichte ausgedacht in der eine Töpferin mitspielt hätte ich sie genau so beschrieben wie Elke Sabatin. Fast schaut sie mit Ihrem grauen Haar und ihren weichen Zügen selber ein bisschen aus wie aus Ton. Liebenswürdig, freundlich und einladend sind die Adjektive die mir Einfall. Auch ihre Hände die rau und rissig sind erzählen von dem irdenen Werkstoff der Tag täglich durch ihre Hände geht und sie eben so gestallte wie ihre Hände den Ton. Und wenn man sich in Ihrem Atelie umschaut könnte man fast meine sie wäre hinein gewachsen in das alte gemauer der ehemaligen Tischlerei. Wo man hinschaut kleine Kostbarkeiten aus Ton in allen Stadien die so Stück nun mal durchläuft.

Und das sind so einige.

Erst ist es nur ein großer massiver Block, aus dem noch was werden möchte. Doch hat man sich erst mal inspirieren lassen von all den schönen Dingen die in Sabines Werkstatt die nur dadrauf waren bewundert zu werden, so wird aus dem unförmigen block schnell eine Schale oder Vase. Vielleicht auch eine Dose oder ein Anhänger. Oder aber eine Vogeltränke wie in meinem Fall. Und zwar nicht irgendeine, sondern eine die auch Katzensicher ist. Das war die Aufganbenstellung. Aber da hatte die Meisterin des Fachs natürlich gleich ein Lösung parat. „Dann machst du eine schöne Schale und drunter einen Zylinder mit Loch. Die beiden teile verbindest du mit einander und steckst eine Stehle durchs Loch. Warte ich zeig dir das mal mit dem verbinden. Dann musst du das hier immer so einritzen. Genau so. sehr schön machst du das“ Das hat mir sowieso am allerbesten gefallen. Immer hat sie gesagt das ich das schön mache. Das ist fast so toll wie wenn die Mama das sagt. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund warum man sich bei Elke einfach so wohl fühlt. Trotz der Tatsache das es in der Werkstatt gefühlte 0 Grad waren war es immer warm und herzlich und wir haben viel gelacht und Elke hat ein bisschen was aus dem Töpferdöschen geplaudert.

Sie töpfert schon seit über 20 Jahre und konnte sich in dieser Zeit einen reichhaltigen Erfahungsschatz ansammeln, den man zur Ausübung eines derart umfangreichen Handwerks auch dringend benötigt. Sie weis so Dinge wie, das rote Glasur mehr Sauerstoff beim brennen braucht als andere Farben. Wann der Ton die richtigen Trocknungsgrad erreicht hat um das erste mal gebrannt zu werden und vor allem worauf es ankommt beim Töpfer. Nämlich auf Spaß an der Freude und an schönen Dingen. Und das hatten wir ganz sicher.

Aber jetzt mal so unter uns. Ich bin doch ganz froh das Elke und ihre zauberhafte Werkstatt so weit weg sind von uns. Sonst wär ich glaube ich nur noch bei Ihr und würde mich von ihr adoptieren lassen und dann würde ich auch Töpferin werden und nach Südfrankreich gehen und ein kleines Töpferatelie haben in einem kleinen Steinhaus am Meer. Genau wie sie… Dann hätte ich drei Esel und die Katerjungs würde ich natürlich mitnehmen… Katrin, Aufwachen! Menno!!!

Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt bei und mit der Elke zu töpfern, kein Problem. Schreibt Ihr einfach eine Mail an sabatin.1@gmx.de

 

 

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Bitter & Sweet Teil 2 – Geteiltes Blut

Bitter & Sweet Teil 2
Geteiltes Blut

Von Linea Harrys

Nachdem ich den ersten Teil dieser netten Teeny-Trilogie innerhalb kürzester Zeit (Ich glaube es war kein ganze Woche ) quasi inhaliert habe konnte ich beim zweiten Teil natürlich nicht an mich halten. Das ist wie mit einer Schachten Pralinen… Da ist man ja auch nicht nur eine und stellt den Rest wieder in den Schrank. Na gut, zumindest ich nicht.

Spannend ging es auf jeden Fall weiter mit Jill und ihrem Vampier, der Ihr an ihrem 18ten Geburtstag doch gefährlich nah kommt. Haben die denn bei Edward und Bella nicht gelernt? Anscheinend nicht. Und so nimmt das Liebesdrama seinen Lauf. Doch wir wären nicht in der Welt von Linea Harrys wenn nicht auch ein paar Dämonen oder „Mairas“ auf der Bildfläche erscheinen würden um Jillian das Leben schwer und für uns die Geschichte spannend zu machen. Und so geht das muntere Treibel um Teeny-Liebe, Teeny-Intrigen und jede Menge Gemetzel (schön sauber und Teenygerecht verpackt) weiter.

Besonders hat mit Jillian’s unfreiwilliges kleines Haustier gefallen. Ein echt irischer Kobold, mit hohem Nervfaktor, um den sie wahrscheinlich 90% der Leserschaft beneidet. Ich übrigens auch.

  • Humor: Die Lage wird deutlich ernster, aber zum Glück gibt es immer noch was zum Schmunzeln.
  • Fesselfaktor: Eigentlich schon noch vorhanden. Da sich die Geschichte aber langsam anfängt zu wiederholen (wie das leider bei so viele Trilogien ist) wird es doch stellenweise etwas vorhersehbar. Bis dann das unerwartete passiert… Aber hier wird nichts verraten.
  • L’amour: Leider über große Stecken ein eher frustrierendes Thema. Ich mag halt lieber wenn die Liebenden das tun können wozu sie eigentlich das sind. Lieb zu einandre zu sein. Und nicht ewig zu schmollen.
  • Fantasie: Jillian’s Abstecher in die Unterwelt ist mir dann doch ein Quentchen zu viel des Guten. Doch wer auf Drachen, Dämonen und Höllenhunde steht ist hier in bester Gesellschaft.
  • Tiefgang: Natürlich nicht. War nach dem ersten Teil auch nicht zu erwarten.
  • Schreibstil: Hier bleibt sich die Autorin treu.
  • Cover / Titel: Pass wie nicht anders zu erwarten war ganz fabelhaft zum ersten Teil. Leicht locker und ein bisschen verspielt in aktuellem Farbdesign. Nur hat sich mir der Sinn des Titels immer noch nicht eröffnet. Kommt vielleicht beim dritten Teil.
  • Empfehlenswert: Klar, wem der erste Teil gefallen hat, der wird sicher die Finger nicht vom zweiten lassen können. Und zum Glück gibt es ja auch noch einen dritten.