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Blumenwiese

Wier nun also wie gestern versprochen ein bisschen mehr von unserer Blumenwiese.

Wie bereits erwähnt kann man auf dem großen Bild garnicht genau erfassen was hier denn alles schönes wächst. Doch leider sind wir der Meinung das es ruhig etwas mehr der Artenvielfalt hätte sein dürfen. Ich denke aber auch das so einiges nicht aufgegangen ist. Ob es am fehlenden Wasser oder an den Dohlen lag, die direkt nach dem säen in Scharen über unser Feld hergefallen sind weis man nicht. Aber ich denke das wir im nächsten Jahr (in dem es dann hoffentlich mehr regnet) noch mal eine andere Mischung ausprobieren werden.

Mein Mann war so schlau und hat einen wunderbar geschwungenen Weg durch die Wiese gemäht. So steht man nicht nur als Außenseiter daneben, sondern kann mitten rein gehen ins bunte Treiben aus Bienen, Hummeln und vor allem Schmetterlingen, die sich aber leider nicht Fotografieren lassen wollten. Vielleicht beim nächsten mal-

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12tel Blick im Juni

Nun sind wir mitten drin, im kalendarischen Sommer, wobei der phänologische schon fast rum ist. Sehr zum leid meiner Bienen. Denn mittlerweile sind so ziemlich alle Trachten abgeblüht und für die Mädels ist nichts mehr zu holen. Was sie sehr zickig macht, was wiederum zu meinem Leid ist. Ich habe in den letzten drei Wochen jede Menge Stiche einkassiert. Und dabei habe ich ihnen so eine schöne Blumenwiese vor die Haustür gestellt. Aber irgend wie wollen sie da nicht rein. Größten teils Hummel, Wildbienen und vor allem Schmetterlinge erfreuen sich an dem bunten Teppich aus allerlei. Na ja, so ist für die Wildlinge wenigstens auch gesorgt. Das einzige wirklich dramatische in diesem Jahr ist das ausbleiben von Regen. Mich wundert es das auf diesem trockenen Boden überhaupt was wachsen kann. Aber es wächst! Und um euch einen besseren Überblick über das, was da alles so wächst zu verschaffen, werde ich euch morgen noch mal einige Nahaufnahmen unserer tapferen Blümlein und Bienlein zusammengestellt. 

Fürs erste bin ich jetzt mal gesapann wie lange es noch so schön blüht. Wenn ich mir den Wetterbericht nämlich mal anschau ist weit und breit kein Regen in Sicht. Das macht mir doch so langsam ein bisschen Angst. Sehen zu zukünftig unsere Sommer aus?

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

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Mit dem Mond oder hinter dem Mond?

Unter Berücksichtigung der Mondphasen zu gärtnern ist nichts neues. Ganz im Gegenteil sogar eine jahrhunderte alte Lehre, die heute aber wie so vieles gute in den Hintergrund gerückt wurde. Hinter die modernen Dünger und Pestizide der großen Chemiekonzerne. Man wird heute oft belächelt, wenn man sein Leben ein Stückweit nach dem Mond richtet, als die die hinterm Mond leben. Aber ist da nicht vielleicht doch was dran an dem alten Wissen um die unterschiedlichen Mondphasen, seine Zyklen und ihre Auswirkungen auf alles was auf unserem Erdball so vor sich geht?

Auf das Thema bin ich eigentlich einmal mehr über die Imkerei gestoßen. Ein Kollege erzählte mir von einer Imkerin, die ihre Völkerbearbeitung nach dem Mond ausrichtet und das sie damit ganz erstaunliche Erfolge erzielt. Könnte also doch was dran sein und somit für mich Grund genug mir die Sache mit unserm altbekannten Trabanten und seinem Einfluss auf uns, die Natur im allgemeinen und die Bienen im Speziellen mal genauer anzuschauen.

Da ich aber null Ahnung davon habe was so ein Mondzyklus überhaupt ist und auch nur ganz entfernt mal was über den aufsteigende und absteigende Mond (nicht zu verwechseln mit abnehmendem und zunehmenden Mond) gehört habe, dachte ich mir ich fange vielleicht mal mit den Grundlagen an. Wer kreist da eigentlich um wen und warm soll das was mit uns zu tun haben.
Also, Fakt ist: Der Mond umkreist in einer elyptischen Bahn in 27.321Tagen die Erde. Und wir, die Erde, umkreist inklusiver des Mondes innerhalb von 365 Tagen die Sonne. Und ohne den Mond, der mit seiner Anziehungskraft Ebbe und Flut bestimmt gäbe es vermutlich kein Leben auf unserm schönen Planeten. Somit steht auch fest das der Mond Wasserbewegungen beeinflusst, oder besser gesagt hervorruft. Und da alle Lebewesen so wie auch die Bienen und die Pflanzen und wir auch zu einem  beachtlichen Teil aus Wasser bestehen ist es doch nur logisch das wir eigentlich irgendwie ……Wobei ich an dieser Stelle gestehen muss das die Verfechter des gärtnern’s (Und auch Imkern’s) nach dem Mond von kosmischen Strahlungen reden.

Nun ist die nächste Frage wann der Mond wo ist um welchen Einfluss auch immer auf uns zu haben. Um das beantworten zu können muss man erst mal wissen welche Mondstände und Phasen es überhaupt gibt. Und da bin ich schon mal sehr froh das es eigentlich nur zwei gibt, die zu beachten sind. Den ab- oder zunehmende Mond, und den auf- oder absteigende Mond und und seine Wanderung durch die jeweiligen Sternzeichen. Na, verwirrt? Nicht schlimm. Ist alles ganz einfach.
Der ab und zunehmende Mond ist das was wir sehen können. Nämlich die  Phasen des Mondes von Neumond (hier ist der Mond nicht zu sehen) über den zunehmenden Mond ( Er stellt sich uns als umgekehrtes „C“ da). Dann kommt der legendenumwobene Vollmond, der abnehmende Mond (in Form eines „C“) und letztendlich wieder der Neumond.
Vom aufsteigenden Mond spricht man, wenn der Selbige seinen tiefsten Stand über den Horizont passiert und von hier aus seine Wanderung durch die Sternzeichen Steinbock, Wassermann, Fische, Widder, Stier und Zwilling antritt. Bis er nach c.a. 12Tagen seinen höchsten Stand erreicht und ab hier wieder abwärts durch die Sternkreiszeichen Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage Skorpion und Schütze wandert.

Der Zeitraum in dem der Mond aufsteigt wird im allgemeinen als Zeit des Wachstums und des Vermehrens betrachtet. Wogegen die Zeit in der der Mond absteigt als Zeit der Ernte, des Loslösens und der Verringerung gesehen wir. Hat eben alles seine Vor und Nachteile.
Nun kommt es bei dieser Betrachtungsweise also da drauf an vor welchem Tierkreiszeichen der Mond steht und danach wird dann die Wirkung auf uns Erdenbewohner festgelegt. Die Tierkreiszeichen werden ja bekanntlich in vier Elemente eingeteilt

  • Feuer: Widder Löwe Schütze
  • Luft: Zwilling, Waage, Wassermann
  • Erde: Stier, Jungfrau, Steinbock
  • Wasser: Krebs, Skorpion, Fische

Und jedes dieser Elemente wird einem Pflanzenorgan zugeordnet, welches  durch die kosmischen Stahlen an den jeweiligen Tagen begünstigt werden.

  • Feuer/Wärme = Frucht
  • Luft/Licht = Blüte und Samen
  • Erde = Wurzel
  • Wasser = Blatt

In der Praxis schaut das dann so aus, das man die jeweiligen gärtnerischen Tätigkeiten auf die Tage verlagert, an denen die Sterne günstig stehen. Zum Beispiel erntet man seine Kirschen am besten an einem Tag an dem der Mond im Widder, Löwe oder Schütze steht. Also einem Feuertag, der auch für die zu erntende Frucht steht. Ist doch alles ganz leicht. Vorausgesetzt man weis wann der Mond im Widder oder Löwen oder Schützen steht. Also ich weis das nicht. Aber ich weis wo ich es nachlesen kann. Und das ist schon mal ein entscheidender Vorteil.

Maria Thun hat durch zahlreiche Versuche die Wirkung der Himmelskörper und ihre Verbindungen untereinander, auf das gärtnerische tun untersucht und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in Zahlreichen Büchern für die Nachwelt verfasst. Außerdem hat sie einen Kalender entwickelt in dem man Tag für Tag die genaue Planetenkostellation nachschlagen kann und schon weis man was man an dem Tag zu tun oder auch noch besser zu lassen hat. Dieser Kalender wurde nach ihrem Tod von Ihrem Sohn Matthias Tuhn bis zum heutigen Tage weitergeführt und ist über den Thunverlag zu beziehen.

Und jetzt kommen wir mal wieder zurück zu den Bienen. Gott sei’s gedankt, Matthias Thun ist Imker. Und der hat sich hingesetzt und geschaut ob die Sache mit den viel Elementen auch auf die Biene übertragbar ist. Was er rausgefunden hat kann man natürlich auch nachlesen in seinem Buch Die Biene – Haltung und Pflege: Unter Berücksichtigung kosmischer Rhythmen. Die Kurzfassung findet ihr hier. Und die noch kürzere bei mir.

  • Feuer/Wärme = Frucht = Honig
  • Luft/Licht = Blüte und Samen = Brut / Völkervermehrung
  • Erde = Wurzel = Bau
  • Wasser = Blatt = Stich

Also, die ganze Sache mal sehr Laienhaft zusammengefasst: An Honigtagen bearbeitet man die Völker am besten wenn man möglichst bald ernten möchte. An Bruttagen macht man Ableger. An Bautagen gibt man ihnen einen zweiten Brutraum, oder was auch immer zu bauen und an Stichtagen lässt man besser die Finger von den netten kleinen Immen. An diesen Tagen möchte sie nämlich nicht gestört werden. Und ob ihr das jetzt glaubt oder nicht. Letzten Sonntag  stand der Mond im … somit war es ein Wasser / Blatttag. Also auch ein Stichtag. Ich bin zwar nicht gestochen worden, aber so zickig waren meine Ladys noch nie. Ist ja vielleicht doch was dran.

So, nun noch schnell ein Fazit. Im Prinzip klingt das alles sehr interessant und auf jeden Fall lohnenswert sich ein mal intensiver mit der Materie auseinander zu setzen. Wenn das ganze für berufstätige auch eher schwer umzusetzen ist. Da bleibt mir manchmal gar nichts anderes übrig die Völker an einem „Stichtag“ zu bearbeiten. Aber wenn man dann beobachtet das sie wirklich Stechlustiger sind weis man wenigstens wo’s her kommt

Quellen:
http://www.bienenliebe.info/konstellationen.html
https://www.krautundrueben.de/mondkalender-gaertnern-nach-dem-mond
http://www.mondkraft.com
http://www.aussaattage.de/Maria_Thun_Aussaattage/Aussaattage.html
https://www.amazon.de/Die-Biene-Berücksichtigung-kosmischer-Rhythmen/dp/3928636618/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1529664510&sr=8-2&keywords=matthias+thun

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12tel Blick im Mai

Also das mit dem daumendrücken und bitten um Regen hat im Mai ja noch nicht so toll geklappt. Das müssen wir aber noch mal üben. Dafür bin ich um so erstaunter über die exlosionsartige Entwicklung unsere Blühfläche. Trotz des erheblichen Wassermangels und der schirr endlosen Hitzeperioden des Wonnemonats Mai hat sie sich zu einem schönen dichten Teppich gemausert. Irgendwie haben alle Unwetter und Gewitter einen großen Bogen um unser Land gemacht. Ein besseres Bild hätte der letzte Tag im Monat mir nicht bescheren können rundherum Gewitter und Weltuntergang und bei uns, strahlender Sonnenschein. Na, ich will mich mal nicht beschweren. 

Am 9.5. wurde jedejfalls eingesät. Das ist jetzt also drei Wochen her. Ich finde dafür schaut es schon ganz ordentlich aus. Auch wenn ich beim besten Willen noch nicht erkennen kann was da alles so blühen wird, wenn was blühen wird. Wir lassen uns überraschen.

Wir haben auch schon unseren ersten Wiesengast. Der kleine Feldhase sitzt fast jeden Morgen auf unserer Fläche und frühstückt erst mal in aller Ruhe. O.K. Ich gebe zu am 21.5. war noch nicht all zu viel zum fressen da und über diesen Misstand scheint Meister Lampe auch nicht begeistert. Aber mittlerweile scheint es ihm bei uns schon ganz gut zu gefallen und wir bekommen von ihm so regelmäßig besuch das er sich inzwischen auch einen Namen verdient hat. Ich wollte schon immer mal einen Hasen „Rasputin“ nennen. Da drüber kann man jetzt denken was man will. Mir gefällt’s.

21.5.2018

26.5.2018

30.5.2018

Diesen Artikel habe ich mit dem  Blog von Eva  verlinkt.  Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

 

 

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Noch eine Edelwanderung

Auf meinem Weg zum eigenen Esel habe ich mich ja bereits letztes Jahr im Verein „Interessengemeinschaft für Esel und Mulifreunde“ angemeldet. Da der Verein deutschlandweit tätig ist und Deutschland nun mal sehr groß ist, teilt er sich in kleinen Regionalgruppen, die aber eigentlich garnicht so klein sind. Ich gehöre zur Regionalgruppe OWL. Und diese OWLler sind ganz schön aktiv. Fast jeden Monat findet eine Veranstaltung statt, an der man teil nehmen kann. Von Eselwandern über Zirkuslektionen mit dem Esel bis hin zu lehrreichen Vorträgen zum Thema der Esel im allgemeinen und die für Equiden giftigen Pflanzen im besonderen ist für jeden was dabei. Na und da Pfingstmontag so ein schönes Wetter war und zufällig eine Wanderung ganz bei uns in der Nähe statt finden sollte, dachte ich mir… Ich geh mal mit. Ich habe sogar meinen eigenen Esel bekommen. Da habe ich mich schon sehr gefreut.
Bevor es los ging wurden die Esel erst noch alle auf Vordermann gestriegelt, die Kutschesel wurden angespannt und los ging’s. Die Kutschen vorne weg und wir, das Fußvolk hinterher. Hinter so einer Kutsche geht es sich ja doch etwas sicherer und vor allem gemütlicher. Auch wenn mein Esel Cindy da ganz anderer Meinung war. Lisa und Pedro, ihre eseligen Freund gingen nämlich vor der Kutsche. Der Herdentrieb eines Esels ist wirklich nicht zu unterschätzen. Und hier hab ich auch gleich meine erste Lektion gelernt. Auch bei einem Esel muss man sich von Zeit zu Zeit mal durchsetzten. Aber genau das ist das tolle wenn man in so einem Verein ist. Es ist immer jemand zur Stelle der sich richtig gut auskennt, von dem du viel lernen kannst und der sein Wissen auch gerne mit dir teilt. Und ich hatte gleich 20 von der Sorte dabei. Auch habe ich das ein oder andere wissenswerte über eselunverträgliche Giftpflanzen gelernt. Ein Thema das mich natürlich berennten interessiert.
So ging er dann dahin, der schöne Nachmittag mit den Langohren und ihren Besitzer. Und Nach c.a. 12Km kamen wir reichlich erschöpft und auch ein bisschen Sonnenverbrannt wieder am Hof an. Nachdem alle Esel und Mulis versorgt waren gab es dann bei einer Tasse Kaffe und einem sagenhaften Kuchenbuffet unterm alten Kirschbaum noch jede Menge eselige Unterhaltung. Die wurde immer mal wieder vom lautstarken Esel-iiiaaaa unterbrochen, da die Langohren direkt auf einer Weide hinterm Garten standen. Wo kriegt man so etwas schon geboten.

Ich konnte an diesem Tag wirklich viel für mich mitnehmen und habe eine Menge gelernt. Vor allem, das es immer das beste ist, wenn man in einem Entscheidungsprozess feststeckt, einfach mal Leute frage die sich schon auskennen. Viele Unsicherheiten und Fragen erledigen sich dann oft von ganz allein. Toll das es solche Leute gibt.

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Die gewöhnliche Felsenbirne (Gehölz)

Bei uns wurde Anfang des Jahres das Thema Wildgehölz schon sehr groß geschrieben. Mein Mann wollte gerne eine art Windschutz zwischen Scheune und Garagen. Da sag ich doch nicht nein. Klar, zu Thujen Kirschlorbeer und Co. schon. Sinnvoll und einheimisch sollte es sein. Die Gelegenheit für eine Wildgehölzhecke. Und da darf die Felsenbirne, die schon seit letztem Jahr zu meinen Lieblingsgehölzen zählt natürlich nicht fehlen. Sie hat im Frühjahr wunderschöne weiße Blühten, die für Insekten in dieser frühen Zeit schon das ein oder andere Nektartröpfchen bereit hält.
Sie mag Sonne, sie mag Schatten, sie mag trocken sie mag frisch, sie hat keine Dornen und im Herbst ein wunderschönes buntes Kleid an. Was will man mehr als fauler Gärtner? Aber schauen wir uns das kleine Strauchgehölz doch mal genauer an. Ich bin mir sicher das ihr danach auch welche in euren Garten pflanzen werdet. Wer kann so einer anspruchslosen Schönheit schon wiederstehen?

Steckbrief:
  • Lateinischer Name: Amelanchier ovalis
  • Familie: Rosengewächse
  • Blütenfarbe: Sternenförmig und weiß
  • Blütezeit: Frühjahr 
  • Erntezeit: Anfang Juni bis Ende August
  • Blattfarbe: Hellgrün
  • Blattform: Ovale Form; besonders schöne Herbstfärbung
  • Winterhart: Ja, aber nicht wintergrün
  • Wuchseigenschaft: Strauch
  • Wuchshöhe: 1-3m
  • Giftpflanze: Nein
  • Früchte: Früchte sind essbar und im Juni bis Juli reif. Die kleinen Beeren können direkt so vom Strauch genascht werden, aber auch zu Marmelde, Saft oder Likör verarbeitet werden. Man sollte jedoch dran denken, das sich die Vögel ebenso über eine kleine Nascherei freuen. 
Standort und Pflege:
  • Licht: Sonne, Sonne, Sonne. Kommen aber auch im Halbschatten zurecht
  • Bodenart: leicht sandiger, durchlässiger Boden
  • Bodenfeuchte: bevorzugen trockene, durchlässige, eher kalkhaltige Böden. 
  • Schnittfest: durchaus, aber selten nötig
Bienenweide:
  • Nektarwert: Mäßig
  • Pollenwert: Gering, aber besser als nix im Vorfrühling
Heilplanze:

Der gewöhnliche Felsenbirne wird nachgesagt das man durch den verzehr der reifen Früchete den Schlaf und die Herzleistung und den Blutdruck normalisiere kann. Doch sollte man ein bisschen vorsichtig sein beim zerkauen der kleinen Kerne. Diese enthalten wie auch Apfelkerene Blausäure und die kann bei größeren Mengen zu Magenbeschwerden führen

Besonderheiten:

Besonders gut hat mir die erklährung des Nahmens gefallen. Das Wort „Amelanchier“ geht nämlich auf das alte Wort der Kelten für „Äfelchen“ zurück. Das klingt doch wirklich nett oder!?

Quellen

https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/pflanzenportraets/felsenbirne-huebscher-strauch-leckere-fruechte-3666   
https://de.wikipedia.org/wiki/Felsenbirnen
https://www.krautundrueben.de/steckbrief-felsenbirne
https://www.pflanzen-vielfalt.net/bäume-sträucher-a-z/felsenbirne-gewöhnliche/

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12tel Blick im April

Ist das nicht ein toller Zufall? Jetzt wohne ich schon seit knapp 7 Jahren hier und genau in meinem ersten Bienenjahr steht auch zum ersten mal Raps auf dem Nachbarsfeld. Glück gehört zur Imkerei wohl auch ein bisschen dazu. Und ich deute das mal als Zeichen das meine Imkerei damit unter einem guten Stern steht.

Aber auch auf unseren Flächen hat sich ein bisschen was getan. Durch die vielen ungewöhnlich warmen Tage im April hat nicht nur die weiße Rosskastanie scheinbar über Nacht ihre Blätter explosionsartig aus den Blattknospen geschossen. Auch die anderen Bäume der Gegend wie Eiche Birke und Kopfweide haben bereits ihr frisch-grünes Frühlingskleid übergezogen. Nur unsere Buche lässt wie jedes Jahr auf sich warten. Sie ist halt schon eine alte Dame die sich nicht hetzen lässt.
Und auch ich habe das gute Wetter des letzten Monats genutzt und sage und schreibe 80 Stauden gesetzt. Von Aster über Küchenschelle bis Duffnessel ist alles dabei was Bienen, Hummeln und Co. schmeckt. Bei der Auswahl der Stauden wie auch der Sträucher unserer neuen Wildgehölzhecke, die wir schon einen Mont zuvor gepflanzt haben, habe ich mir sehr viel Mühe gegeben Pflanzen auszuwählen, die mit unserem sehr trockenen wie auch sandigen und nährstoffarmen Boden klar kommen. Außerdem sollten es einheimische Arten sein und einen angemessenen Pollen und Nektarwert haben. Ich war doch wirklich überrascht wie groß die Auswahl hier ist. Bis jetzt scheint sich auch alles in unserem Boden wohl zu fühlen. Bis auf die Frühlingsplatterbse. Der ist es wohl doch zu karg. Aber macht nix. Es gibt ja noch so viele andere tolle Stauden die ich probieren kann. Ich für meinen Teil bin aber jetzt schon gespannt wie sich meine Bepflanzungen über das Jahr entwickeln.

Was unser Blumenwiesenprojekt angeht, so hat sich hier auch schon einiges getan. Der Landwirt war vor drei Wochen bereits da und hat gepflügt und gegrubbert. Rechts der Auffahrt liegen schon Kartoffel in langen reihen im Boden. Es tut mir immer ein bisschen in der Seele weh zusehen zu müssen wie sich Hase und Fasan abmühen um auf den hohen Erdwellen zu laufen. Ich habe aber auch schon beobachtet wie ein Fasan von rechtskommend sich von Erdwall zu Erdwall gequält hat, dann die Zufahrt überquerte um dann glücklich und entspannt auf auf der Fläche links der Zufahrt anfing im Boden zu scharren. Wie Fasane das halt so tun. Also, erst mal alles richtig gemacht würde ich sagen.
Richtig scheint mir auch die Entscheidung gegen die Saatmischung die von der EU für Schon- und Blühflächen vorgegeben ist. Wir nehmen zwar prinzipiell diese Saatmischung, konnten aber noch ein bisschen mehr Sonnenblumen, Kornblumen, und sonstiges Blühgedöhns reinmischen lassen. Hätten wir uns für das Schon- und Blühstreifenprogramm entschieden, hätten wir diese Freiheiten nicht gehabt. Also auch hier erst mal alles richtig gemacht. Ich schätze mal das im Laufe der nächsten Woche eingesät wir und dann hei?t es Daumen drücken das es auch ab und an mal einen leichten Landregen gibt.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

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Kräuterwanderung

Wie hier schon ein zwei mal erwähnt, kommt mit den Bienen auch ein gesteigertes Interesse an Flora und Fauna im allgemeinen und der Bienenweide im besonderen. Gerne hätte ich so etwas wie ein Kurs für naturnahes Gärtnern gebucht. Aber irgendwie wollte mir da kein Angebot so richtig schmecken. Also dachte ich mir ich versuche es mal mit den Kräuterwanderungen von Frau Dreppenstedt. Hier bei handelt es sich um geführte Miniwanderungen von c.a. 2 Stunden. Das ist dann auch für untrainierte wie mich leicht zu schaffen. Während der Wanderung wir erklärt, was links und rechts am Wegesrand so alles wächst und was davon genießbar ist und was nicht. Und genau das war mein Problem. Ich wollte eigentlich garnicht wissen ob das was da so schön blüht essbar ist oder nicht. Weil ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann etwas mit Genuss zu mir zu nehmen wo vorher eventuell jemand dran gepinkelt hat. Weiß man’s!? Aber meine Wanderkolleginnen sahen das ganz anders und schmissen sich mit einem Ausdruck der höchsten Verzückung in den Augen auf den Waldboden und Pflückten was es zu Pflücken gab. Für die was das Abendessen auf jeden Fall gesichert.

Versteht mich bitte nicht falsch. Es war eine wirklich interessant gestaltete Wanderung auf dem Bielefelder Blömkeberg und ich habe mich auch sehr gefreut mal ein Feld aus Buschwindröschen und Lärchensporn gesehen zu haben. Das kommt hier in unserer Sandkuhle nicht so häufig vor. Auch Frau Dreppenstedt als äußerst erfahrene Kräuterkundlerin hat diesen Nachmittag zu einem bunten Strauß aus Wissen über Heilpflanzen und Kräuter gestaltet. Doch leider war es nicht das wonach ich gesucht habe. Wie ich mich ernähren kann weis ich schon. Mich interessiert viel mehr wie ich mein Bienen, aber auch alle anderen meiner Gartenbewohner sinnvoll ernähren kann, so das sich alle wohlfühlen und möglichst sich bei uns ansiedeln. Dafür weis ich jetzt aber wenigstens wie ich mich im Falle einer Apokalypse für einige Zeit ernähren kann.

Nun ja, wenn noch jemand ein passendes Kursangebot für mein Interessensgebiet weis, immer her damit.