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Wir Füttern weiter

Mittlerweile ist ja so ziemlich alles teuerer geworden. Vor allem Lebens- und Nahrungsmittel. Dazu gehört natürlich auch das tägliche Vogelfutter. Aber wir können doch jetzt nicht einfach aufhöhren zu füttern. Jetzt haben wir uns über 6 Jahre (seit dem füttere ich durchgehend an c.a. 6 Stellen im Garten) eine tolle, artenreiche und scheinbar stabiele Population an Gartenvögeln aufgebaut. Und ich bin nun mal überzeugte Ganzjahres-Fütterrin. Diese Vogelgesellschaft ist in ihrem aktuellen Bestand leider abhänig von meiner Fütterung. Also füttere ich weiter. Und das mit großer Freude. Es ist zu schön zu beobachten wie die kleinen Pipmätze an die Futterstellen kommen und sich die kleinen Bäuche vollschlagen. Zuversichtlich nun genug Energie zu haben um sich den ganzen Tag von Früh bis Spät um die Versorgung ihrer Jungen zu kümmern. So haben sie eine Sorge weniger. Und in diesem Jahr ist viel bei und gebrütet worden. Und das macht mich glücklich. Und was gibt es besseres als als mit seinem sauer verdienten Geld etwas zu machen das einen Glücklich macht.

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Nachhaltig wohnen – Was is`n das?

Am Anfang steht die Definition

Anfang des Jahres habe ich mir natürlich auch einige gute Vorsätze für das kommende Jahr überlegt und auch so einige Wünsche formuliert. Einer dieser wünschenswerten Vorsätze ist aus dem Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit in meinem Alltag und meiner Arbeit geschuldet.
Aber was ist Nachhaltigkeit eigentlich und warum sind da gerade alle so scharf drauf?
Nachhaltig ist ein Wort das aktuell in aller Munde ist und von jedem gerne benutzt wird. Aus den unterschiedlichsten Motiven, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
Aber ich denke mir, wenn man ein so wichtiges Wort schon benutzen möchte, dann sollte man auch wissen was es wirklich bedeutet. Also bin ich mal ein bisschen auf Definitions-forschung gegangen. Bei Wikipedia bin ich nicht so recht fündig geworden. Da gibt es zwar ne prima Begriffserklärung aber am Ende sind die sich da auch nicht so richtig sicher wie man diesen Begriff heute benutzt. Offiziell sei er zu einem „Gummiwort“ verkommen. Das Gefühl habe ich auch. Allerdings gibt es ein kleines Video. Das macht es für mich noch am anschaulichsten wie ich mein Leben und mein Arbeiten nachhaltig gestalten kann. Ich konnte für mich folgende Punkte ausarbeiten:

  • Nachhaltig bedeutet, Sorgsam mit der Natur umgehen
  • Nachhaltig heißt, die Rohstoffe unserer Erde verantwortungsvoll zu nutzen.
  • Nachhaltig verhalten wir uns wenn wir Dinge nicht wegschmeißen, sondern sie wiederverwenden.
  • Mit Ressourcen zu denen auch Geld gehört sparsam umgehen ist ebenfalls ein Aspekt der Nachhaltigkeit.
  • Wir verhalten uns Nachhaltig wenn wir bei allem was wir jetzt tun an die Zukunft denken und damit ist nicht nur die eigene Zukunft und der eigene Vorteil gemeint.

Eigentlich schon mal eine gute Definition an die man sich in vielen Bereichen halten kann.
Auch hat mir die Definition von Marion Hellweg aus ihrem Buch „Mit Naturmaterialien wohnen“ sehr gut gefallen.

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.“

Langer schwerer Satz. Aber wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt kann man ihn auf fast alles anwenden. Mal schauen ob das auch für mein Leben und meine Arbeit funktioniert.

Für mein Berufsbild als Wohnberaterin und Interiorstylistin frage ich mich, wie kann ich die Wohnungen, Arbeitsplätze und Gärten meiner Kunden nachhaltig und trotzdem schön gestalten? Ist ein praktisches, gemütliches und wohnliches Heim auch mit möglichst wenig Schaden für die Umwelt umsetzbar? Kann ein Garten die Anspüche der Wildtiere die in ihm leben sollen erfüllen und doch strukturiert und für das menschliche Auge schön sein? Wie kann ich als Gestalterin es hinbekommen, dass diese meist gegensätzlichen Ansprüche erfüllt werden und ein zukunftsfähiges Leben möglich ist? Das ist die Aufgabe der ich mich stellen möchte und ich freu mich drauf Euch bei dieser spannenden Entdeckungstour mitzunehmen.

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Bestanden

Seit März 2021 arbeite ich als selbständige Interior-Sylistin für Foto, Film und Messedekoration. Ein Beruf den ich eigentlich schon mein Leben lang ausübe. Bis dahin in Festanstellung, jetzt für die eigene Tasche. Ich hab das gelernt und bin das geblieben. Bis heute. Aber ganz ehrlich? Da muss es doch noch etwas mehr geben als immer nur Werbung.


Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir die Frage gestellt die sich jeder stellen sollte der sich selbständig machen will. „Wie möchte ich mich und mein Gewerbe aufstellen und was möchte ich anbieten?“ Und da erschien mir der Bereich visuelles Marketing zu wenig. Ich wollte endlich mal etwas gestalten für das wirklich echte Leben und nicht immer nur virtuelle Welten ersinnen. Aber tatsächlich ist das wirkliche Leben genau das Gegenteil von dem was wir in der Werbung tun. In der Werbung haben wir immer ein Produkt um das sich alles dreht. In meinem Fall meistens ein Möbel das in Szene gesetzt werden möchte. Wir gestalten eine Raum passend zum Möbel. Im waren Leben hat man meistens erst den Raum, der so ist wie er ist und durch den geschickten Einsatz von verschiedenen Elementen wie Licht, Farbe, Materialien aber eben auch Möbel und Accessoires gestaltet und in Szene gestezt wird.
Um ein bisschen mehr Planungssicherheit für diese neue Aufgabe zu bekommen habe ich mich Mitte des Jahres für eine Weiterbildung entschieden. Denn Bildung schadet ja bekanntlich nie.
Diese Weiterbildung habe ich beim Institut für Innenarchitektur gebucht. Ein 12 teiliger Modullehrgang der online durchlaufen wird. Das hat mir besonders gut gefallen. Alles online, alles in meiner Geschwindigkeit und kein Terminstress. 12 spannende Modul die vor allem zum Weiterlernen und Horizonterweitern angeregt haben. Es hat viel Spaß gemacht einiges zu lernen was für mich ganz neu war aber auch anderes zu vertiefen das ich eigentlich schon kannte aber hier noch mal neu entdeckt habe.


Und so kann ich jetzt nach fast genau 6 Monaten Stolz und zufrieden sagen „Bestanden“.
Es macht mich immer sehr glücklich einen neuen Punkt in meine Vita schreiben zu können und mein Angebot für meine Kunden zu erweitern.
Wenn Ihr Fragen zu dieser Weiterbildung habt, oder euch generell das Thema erwachsenen- und nebenberuflich Bildung interessiert, dann schreibt mir gerne. Vor so etwas braucht man nämlich keine Angst habe, sondern sollte man einfach machen. Manchmla braucht es nur einen kleinen Schubs und ein bisschen Motivation.