Artikel

Vorfreude auf 2017

vorfreude-auf-2017

Wie jedes Jahr beginnt auch dieses mit vielen guten Vorsätzen und der großen Hoffnung, das dieses Jahr nun alles besser werden würde. Mir erschien es bislang immer etwas rätselhaft, warum sich das Schicksal unbedingt an einem, von uns Menschen ausgesuchten Datum im Kalender halten sollte um sich zum Guten zu wenden. Und warum man sich immer nur zum „neuen Jahr“ etwas vornimmt. Zum neuen Jahr sind wir immer so voller Motivation und Übermut, das wir uns meist viel zuviel vornehmen. Also werden wir hier in der Guten Stube den Trend des Vorsätze setzens mal mitspielen, aber dabei schön bescheiden bleiben. Stress habe ich schon wirklich genug in meinem Leben. Da muss ich ihn mir nicht noch selber machen.

2017 steht bei mir auf jeden Fall im Zeichen des Lernens. Letztes Jahr habe ich mir schon überlegt, das ich gerne Imkern möchte und mich auch gleich für einen ganzjährigen Imkerkurs angemeldet. Da freue ich mich schon sehr drauf. Nicht nur wegen des leckeren Honigs, sondern vor allem wegen des Naturschutzgedankens. Den Bienen geht es in unsere Pestizietverseuchten Welt nicht gut. Das ist nichts neues. Aber vielleicht kann ich dem einen oder anderen Volk helfen in einer Welt zurechtzukommen, an der wir schuld sind. Mal schauen vielleicht werde ich auch regelmäßig über das erlernet und dem Umgang mit dem Summsegetier schreiben.

Klavierspielen steht auch ganz oben auf meiner Liste der Dinge für 2017. Durch Zufall habe ich eine ganz tolle Klavierlehrerin kennen gelernt die das Wagnis auf sich nehmen will mich unter ihre Fittiche zu nehmen. Mal schauen wie geschickt ich mich anstelle und ob es mir wirklich so viel Spaß machen wir wie ich mir das vorstelle.

Nun ja, Imkern und Klavierspielen sind zwei Dinge die viel Zeit in Anspruch nehmen werden. Und eigentlich möchte ich noch einiges Mehr machen dieses Jahr. Ich habe mir eine ganze Reihe von Workshops rausgesucht die ich besuchen möchte um meine Fähigkeiten im handwerklichen Bereich noch zu verbessern. Darüber möchte ich hier natürlich dann auch berichten. Und ich hoffe das ich dieses Jahr auch wieder mehr Zeit für meine Möbel finden werde. Das Thema kam letzes Jahr wirklich ein bisschen zu kurz. Aber so hat eben alles seine Zeit.

Letztes Jahr habe ich auch dadrüber nachgedacht, das ich wirklich gerne mal ein Buch schreiben würde. Aber das war alles noch nichts konkretes. Inzwischen habe ich immerhin schon mal eine Idee bezüglich des Themas.  Jetzt könnte ich diese Jahr eigentlich mit der Ausarbeitung und Umsetzung anfangen. Mal schauen ob mir dafür noch Zeit bleibt. Schön wärs ja.

Ich denke man kann gespannt sein, was ich von all diesen spannenden Vorhaben wirklich durchziehe. Denn eines ist absolut unumstößlich und wir allem anderen diese Jahr untergeordnet. Ja, auch ihr und die Gute Stube werden sich hinten anstellen müssen.

Nachdem ich nun schon gut ein halbes Jahr ohne Seelenhund leben muss, was ich mir selbst auferlegt habe, ist meine Vorfreude auf ein neues Familienmitglied nur schwer in Worte zu fassen. Es fällt mir wirklich nicht leicht dieses Gefühl zu beschreiben und wird der nachfolgenden Beschreibung auch nicht gerecht. Es fühlt sich an als hätte man die ganze zeit tierischen Hunger. Und man weis auch wodrauf man Hunger hat… aber man hat es halt gerade nicht da. Ich hätte wirklich nicht gedacht das ein Leben ohne Hund sich so anfühlen kann. Schlimm ist das und für mich, einfach nicht ertragbar. Und so habe ich auch schon mal ganz vorsichtig angefangen zu suchen, werd denn so in unser ziemlich komplexes Leben passen könnte. Die Anforderungen sind sehr hoch, aus Gründen die ich leider nicht ändern kann und somit gestaltet sich die Suche auch recht schwierig. Aber ich bin sicher das wir den richtigen schon finden werden. Es gibt so viele die Niemanden haben und 2017 wird doch schließlich alles besser. Ist doch so.

 

Artikel

Jahresrückblick 2016

jahresrueckblick-2016

Gerade habe ich mir mal den Jahresrückblick vom letzten Jahr durchgelesen und somit auch meine Wünsche und Projekte für 2016 nochmal vor Augen geführt. Nun ja, das mit den umfangreichen Polsterarbeiten wurde wohl nichts. Aber vielleicht dann nächstes Jahr. Nähen kann ich immerhin schon.
Den Bücherbollerwagen habe ich damals angekündigt, dann umgesetzt und er ist auch wirklich toll angenommen worden. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal für die vielen Bücherspenden auch aus dem Freundeskreis. Weiter so, denn ohne Bücher keine Bollerwagen. Und den soll es doch nächstes Jahr mit ein paar neuen Extras auf jeden Fall wieder geben.

Ja, was war denn sonst noch so los in der Guten Stube? Wenn ich so durch die Beiträge des letzten Jahres blättere fällt mir auf, das die Handarbeit doch etwas überhand genommen hat und ich meine Möbel aus gesundheitlichen Gründen schändlich vernachlässigten musste. Aber dafür kann ich jetzt auch Häkeln, Stricken und Nähen und kann mich nächstes Jahr wieder meinem übervollen Möbellager widmen. Das soll nochmal einer sagen ich wär Pessimistin.

Der große Anteil an Handarbeit, der meine doch sehr knapp bemessene Freizeit ausfüllt hat aber auch zur Folge, das ich jetzt wieder mehr Hörbücher höre. Ich könnte ganze Tage mit Häkelnadel und Wollknäuel in meinem großen Schaukelsessel verbringen und den spannenden Erzählungen von Cornelia Funke lauschen. Den ganzen Herbst arbeite ich mich schon durch die drei Teile der Tintenwelt. Ein Hochgenus für jeden Freund der bilderreichen Sprache.
Aber selber lesen ist immer noch besser. Und das habe ich diese Jahr auch sehr fleißig getan. Jeden Monat konnte ich euch hier ein neues Buch vorstellen und ich hoffe, das ich das im nächsten Jahr auch schaffe. Generell gefällt mir meine derzeitiger Veröffentlichungsrythmus sehr gut.
Ein, maximal zwei Artikel und ein Bild fürs Fotoalbum pro Woche. Das ist eine Menge, die ich noch gut bewältigen kann ohne dabei in Stress zu geraten.

Ich glaube eins der schönsten Ereignisse diese Jahr war der Einzug unserer beiden Fellnasen und das sie sich so toll entwickelt haben. Sie bereiten mir jeden Tag so viel Freude und bereichern meine Alltag. Es ist immer das schönste am Tag, Morgens früh aufzustehen, von beiden in der Werkstatt freudigst begrüßt zu werden und dann, nachdem ich sie raus gelassen habe, bei Wind und Wetter draußen zu stehen und ihnen zuzuschauen, wie sie durch den Garten oder übers Feld toben. Soviel pure Lebensfreude und Übermut ist fast ein bisschen ansteckend.

Aber natürlich gab es in diesem, wie in jedem Jahr, nicht nur schöne Momente in der Guten Stube und somit auch in unserem Leben hier draußen auf dem Land. Aber auch dieses wie letztes Jahr möchte ich eigentlich nicht viel Worte dadrüber verlieren. Denn es wird dadurch nicht  besser. Es kann halt nicht immer die Sonne scheinen. Und man muss auch an Regentagen versuchen das beste draus zu machen. Ich gebe es zu, 2016 war wohl ein Regenjahr. Aber vielleicht scheint 2017 dann wieder die Sonne und mit etwas Glück bekommen wir auch einen Regenbogen geschenkt.

Bildergalerie

In letzter Minute

Mark Twain hat gesagt: „Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig. Aber es gibt sie und so habe ich es auf den letzten Drücker noch geschafft, ein paar kleine Geschenke für liebe Freund zu basteln, die man Weihnachten eigentlich gar nicht sieht, man ihnen aber trotzdem sagen möchte das man an sie gedacht hat.

holzkugelstern_4

Aber diese simplen wie schönen kleinen Holzkugelsterne eignen sich nicht nur als kleine Aufmerksamkeit. Man kann mit ihnen auch ganz wunderbar Geschenkverpackungen verzieren. Und wenn man dann alle beschenkt hat und immer noch Sterne übrig sind häng man sie einfach an den eigenen Tannenaum. Ein wirklich vielseitiger kleiner Stern.

holzkugelstern_5

Wobei mir der große Stern mit den naturbelassenen Kugeln am besten gefällt. Aber da ich diese Jahr, wie ja schon erwähnt, etwas spät dran war mit meiner vorweihnachtlichen Bastelaktion, habe ich leider von den großen Kugel nur noch genug für gerade mal einen Stern bekommen. Ich habe das dumpfe Gefühl, den hat dieses Jahr ganz OWL gebastelt. Das hat man dann halt davon, wenn man alles auf in der letzten Minute macht. Das passiert mir nächstes Jahr nicht nochmal 😉

holzkugelstern_6

Wenn ihr diesen fabelhaften Stern nachrasten wollt, dann findet ihr hier die Anleitung.

Verlinkt mit Mittwoch mag ich.

 

 

 

 

Bild

Weihnachtliche Tischdekoration

weihnachtliche-tischdekoration_1

Meine liebe Familie, die hier hoffentlich mitliest, wird sich bestimmt wundern das sie diese Bilder schon kennt. Genau, das sind die Bilder vom letzten Weihnachtsfest. Da hatte ich sie alle bei mir in der Bude und wir haben ein schönes Weihnachtskaffe mit nachmittäglicher Bescherung gemacht. Ich kann mich noch gut erinnern das es für Weihnachten viel zu warm war und wir bei fast 15Grad einen schöne Weihnachtsspaziergang gemacht haben… Und so schnell ist ein Jahr schon wieder rum.

weihnachtliche-tischdekoration_2

Letztes Jahr hatte ich nach dem ganzen Weihnachtstrubel irgendwie keine Lust die Fotos zu verbloggen und wer will im Januar schon Weihnachtsdeko sehen. Umso mehr freue ich mich jetzt, das ich sie euch zeigen und gleichzeitig ein bisschen in Erinnerungen schwelgen kann.

weihnachtliche-tischdekoration_3

Die kleinen weißen Tannenbäumchen habe ich natürlich selber gehäkelt. Die Anleitung dafür habe ich bei Ars Textura gefunden. Da ich zu der Zeit noch ganz am Anfang meiner Häkelkarriere stand und das große Fest ja auch näher rückte, hatte ich schon einige Mühe. Aber im Prinzip ist es ganz einfach und hat auch wirklich Spaß gemacht.

weihnachtliche-tischdekoration_4

Auch diese Jahr gefällt mir die Farbkombination schwarz, weiß und Rot noch genauso gut. Das ist nicht so kitschig und hat doch etwas traditionelles. Ein guter Kompromiss, der Zeitlos ist und mit dem man eine menge Dinge kombinieren kann, die nicht nur für Weihnachten geeignet sind. So leistet mein kleiner Freund das Eichhörnchen mir das ganze Jahr Gesellschaft. Nur zu Weihnachten mogelt er sich ins Rampenlicht.

Verlinkt mit Deko-Donnerstag

Bildergalerie

Der Adventskalender

adventskalender-aus-filz_1

Noch vor ungefähr zwei Wochen hätte ich diese Jahr nichts dagegen gehabt, Weihnachten einfach ausfallen zu lassen. Aber wie ich meinem Mann dann verkündet habe, das er auch keine Adventskalender bekommt, weil ich da schlicht und einfach keine Lust (und oben drein auch keine Idee) zu habe, da fand er das schon nicht so gut. Um nicht zu sagen, ich glaube er war fast ein bisschen enttäuscht.

Zum Glück bin ich bei einem kleinen Besuch auch Hof 9 dann über diesen bezaubernden Adventskalender gestolpert. Dank der tollen Anleitung ganz einfach nachzumachen.

Außerdem ist es ein Adventskalender mit Mehrwert. Man kann ihn nächstes Jahr wieder verwenden und hat nicht so viel Geschenkpapiermüll.
Das hat mir eigentlich am besten gefallen. Und meinem Gatten, das er heute das erste „Säckchen“ aufmachen darf.

Ich habe übrigens auch einen Adventskalender bekommen. Aber den zeige ich euch nächste Woche.

Verlinkt mit Deko-Donnerstag und Handmade on Tuesday

 

Bild

Adventskalender in der Streichholzschachtel

adventskalender-in-der-schreichholzschachtel_1

Nun steht sie „endlich“ wieder vor der Tür, die stade Zeit. Aber ich muss schon sagen, das es mir die Vorfreude auf die ach so besinnliche Zeit dieses mal wirklich schwer gefallen ist. Vielleicht lieg es dadran, das dieses Jahr alles ein bisschen anders ist. Das ist mir wieder einmal mehr bewusst geworden, als ich die Bilder meiner weihnachtlichen Tischdekoration vom letzten Jahr bearbeitet habe. (Letztes Jahr habe ich es nicht geschafft, die hier zu zeigen. Zu viel Weihnachtsstress) Bestimmt auf jedem zweiten Bild war meine kleine Luna mit drauf. Sie hat immer so lieb unterm Baum gelegen und geschlafen. Dieses Jahr wird da keiner liegen…

Vielleicht ist der Grund für meine Weihnachtsflaute aber auch im all gegenwertigen Konsumwahn zu finden. Man kann schon seit Wochen weder Radio noch der Fernseher anmachen ohne mit Weihnachtswerbung bombardiert zu werden. Normales einkaufen ist ebenfalls nicht mehr möglich. Permanent steht einem son nerviger Weinachtssüßigkeitenaufsteller im Weg und es scheint kein Produkt mehr zu geben das nicht mit dem Fest der Stille wirbt. Da finde ich Weihnachtstoilettenpapier noch das normalste. Das braucht man wenigstens auf dem stillen Örtchen.

Es ist doch wirklich ein Jammer wie unsere Konsumgesellschaft es schafft, einem das schönste Fest des Jahres zu vermiesen. Da war ich richtig entzückt, als ich auf Lena’s Seite diese schöne und doch einfache Idee fand, den Menschen um einen rum einfach eine kleine Freude zu machen.

Man braucht nicht viel. Nur ein paar Dinge, Geduld und Spucke. Und so sollte Weinachten doch auch sein. Ein paar Kleinigkeiten für die Lieben, ohne dabei gleich die ganze Weltwirtschaft ankurbeln zu müssen. Einfach nur ein Zeichen, schau mal ich hab an dich gedacht. Dieses Gefühl kann man in keine Laden und keinem Onlineshop der Welt kaufen. Zum Glück.

Verlinkt mit Handmade on Tuesday

Bildergalerie

Freigang

Gestern hatte unser beiden Fellnasen Jesse und Johann das erste mal Freigang.

Erst waren sie noch ein bisschen ängstlich und unschlüssig. Da drin war es ja auch ganz nett. Aber dann ging auch schon das Abenteuer los.

Nachdem sie sich erstmal vom Podest runter getraut haben und das erstmal seit fast einem Jahr Sand unter den Pfoten gespürt und die Nasen ins Grass gedrückt haben, waren sie nur noch schwer zu bewegen Abends wieder ins sichere Katzendomizil zu kommen.

freigang_10

So ein kleiner Kater und so ein weites Land. Jetzt heißt es loslassen lernen

Bildergalerie

Wir wollten hier mal Hallo sagen…

…und uns vorstellen. Wir sind

Jesse_1

Jesse, der mit dem kleinen weißen Fleck

Johann_1

und Johann, der mit dem feschen Halstuch.

Wir wohnen jetzt seit ungefähr vier Wochen in Katrins Werkstatt und fühlen uns hier auch ganz wohl. Aber wenn wir so durch die Fenster nach draußen schauen, dann freuen wir uns schon sehr auf unsern ersten Freigang. Da gibt es ja so viel zu sehen und zu erkunden.  Und schließlich ist es schon bald ein Jahr her, seit dem wir das letzte mal draußen frei laufen durften. Damals waren wir auch noch sehr klein und wir könne uns gar nicht mehr so richtig dran erinnern, wie das war. Dann hat uns das Tierheim Lippstadt aufgenommen und unsere Pflege-Paten-Tante, die Susi hat uns bei sich zuhause groß gezogen. Das war eine verrückte Zeit. Obwohl es bei Susi wirklich sehr schön war, so hatten wir doch immer Angst und mochten uns nicht gerne Anfassen lassen. Als Straßenkätzchen sind wir da eigen. Man hat ja auch einen Ruf zu verlieren. Leider hat unsere Scheu vor Menschen dazu geführt, das uns keiner haben wollte. Die wollten alle nur Schmusekatzen und das wollten wir nicht sein. Also mussten wir dann doch irgendwann ins Tierheim zurück, weil wir für Susannes Wohnung zu groß wurden, und die ja schon zwei Katzen hat. Im Tierheim haben wir dann eine Menge Menschen und noch viel mehr andere Katzen kennen gelernt. Da war eigentlich immer was los. Aber eigentlich auch immer ein bisschen zu viel. Wir haben halt auch gerne mal unsere Ruhe. Johann ist dann leider auch noch Krank geworden, so das uns nun erstrecht keiner haben wollte. Aber unser liebe Susanne hat uns nie aufgegeben und uns jeden Tag besuch, uns umsorgt und sich um Johann gekümmert. Aber sie hat sich auch viele Sorgen um uns gemacht, was uns wirklich sehr leid tut.

Vor einigen Wochen kamen dann Katrin und Ralf vorbei. Sie hatten wohl unsere Anzeige auf der Katzenseite des Tierheims gelesen. Da haben wir drum gebeten auf eine Hofstelle zu kommen, da wir bis heute keine großen Schmuser sind und lieber unser eigenes Ding durchziehen wollen. Ihr erster Besuch bei uns war auch wirklich ganz nett. Es gab jede Menge Leckerlis. Uns sie waren auch nicht so aufdringlich, wie so manch anderer Mensch.

Wie Katrin dann das zweite mal da war, war’s dann schon nicht mehr so nett. Wir mussten mir ihr und Susi zum Tierarzt. Na schönen Dank! Und wie Katrin dann das dritte mal da war, ging gar nicht. Dann hat die uns in Kisten gesperrt, und einfach mitgenommen. Zu Glück war wenigstens Susi dabei.

Unser neues Zuhause fanden wir zunächst recht gewöhnungsbedürftig. Aber schnell haben wir gesehen, das es viel größer ist als im Heim. Hier können wir ganz toll spielen und uns jagen, ohne das gleiche ne andere dumme Miez im Weg steht und uns anfacht. Auch ist die Verpflegung sehr gut. Da kann man nicht meckern. Könnte nur etwas mehr sein. Aber Katrin und Ralf geben sich wirklich viel Mühe. Und dann wollen wir mal nicht so sein. Straßenkatzen-Stolz hin oder her. Jetzt sind wir ja Hofkatzen und die streichen ihren Dosenöffnern auch schon mal um die Beine. Dann machen die auch schon mal ne Dose extra auf. Wenn wir dann auch noch bald raus dürfen, fängt das richtige Miezenleben für uns wieder an. Wir haben schon gesehen, hier gibt’s irre viel Mäuse.

Bild

Vorfreude auf Ostern und eine Tischdekoration

Tischdekoration zu Ostern_1

Ostern war eigentlich nie so mein Fest. Weihnachten, ja klar! Da gibt’s viele tolle Dinge zu Dekorieren und zu Basteln. Da kommt die ganze Familie zusammen und es gibt immer super Essen. Aber Ostern war das komischerweise nie so. Die typische Osterdekoration ist doch mehr kitschig als schön. Und irgendwie wurde Ostern in meiner Familie nie der Stellenwert von Weihnachten eingeräumt.
Bis vor c.a. Einer Woche bei uns das Telefon klingelte. Mein Bruder war dran, der mit mir die Osterplanung durchsprechen wollte. Na ja, wenn’s denn sein muss… Bis er dann sagte: „wir würden Ostsonntag gerne mit der Kleinen Eiersuchen und ihr habt doch den großen Garten“ Da zerriss es mir fast das Herz. Das ich da nicht dran gedacht habe. Ein Kind muss zu Ostern doch Eier suchen und wo ginge das wohl besser als bei uns auf dem Land. Also lief in genau dem Augenblick die Ostermaschinerie an.

Tischdekoration zu Ostern_2

Als erstes mal die Tischdekoration. Wie schon gesagt ist Osterdeko prinzipiell kitschig. Aber da Rosa diese Jahr ja ziemlich angesagt ist konnte ich auch gleich in die selbe Kerbe hauen und das beste daraus machen.
Und so kitschig finde ich meine selbstbemalte Eier gar nicht.

Tischdekoration zu Ostern_3

Vor einiger Zeit habe ich mir eine Strickliesel zugelegt. Warum weis ich auch nicht so genau. Ich wollte mal eine haben und fand diese schönen Bänder, die man mit ihr macht, ganz toll. Aber was ich mit diesen Bänder machen sollte wußte ich leider auch nicht. Bis ich einen tollen Pin auf Pinterest gefunden habe. Die haben einfach Draht in die Bänder eingezogen und da alle mögliche draus geformt. Und schon hatte ich eine weitere schöne Idee für meinen Ostertisch.

Tischdekoration zu Ostern_4

Gestern habe ich dann den ganzen Tag Eier gefärbt, Körbchen bestückt und Kuchen gebacken. Immer mit der Vorfreude, das am Sonntag der kleine Krümel durch unseren Garten saust und sich über all die vielen Eier und Nester freut. Ich wußte gar nicht das Ostern so viel Spaß machen kann.

Nur dummer weise würde ich gerne noch viel mehr verstecken als ein einziges Kind finden kann. Wie schön das es bald mehr werden.

Artikel

Heute habe ich leider kein Foto für dich… Oder ein „Creativa“ Reinfall

Creativa 2016

Wie ich letzten Monat schon geschrieben habe, ist diese Jahr wohl das Jahr der Messen. Diesen Monat stand die Creativa in Dortmund an. Angeblich „Europas größte Messe für kreatives Gestalten. Ich habe extra einen Tag Urlaub dafür geopfert und auch ein bisschen was gespart. Es war ja immerhin eine Verbraucher-Messe und ich habe gehofft, dort auf kostengünstige Art, meinen Wolledurst zu stillen. Auch hatte ich euch ein paar neue Ideen und Trendentwicklungen mitbringen wollen.

Fehlanzeige!

Bereits beim betreten der ersten Halle war ich ein bisschen erstaunt. Hier ein Schmuckstand, da ein Gedönsstand, dort ein Stand mit kitschigem Kram. Und wo war jetzt bitte die Creativität? Ah da drüben… eine Ausstellerin mit bezaubernd schönen Bilder, aus Stoff genäht und gestickt. Da kann ich bestimmt ein paar schöne Fotos machen und euch etwas Interessantes berichten. Als ich mich also mit meiner Kamera dem Stand nähere, kommt gleich ein schlaksig ausschauender Typ auf mich zu: „ Bitte keine Fotos vom Stand!“ Ähm ja… das war dann der Augenblick in dem ich gedacht habe, dann gibt’s diesmal halt kein Bild zum Beitrag. Glaubt mir, es war nichts da, was eines Bildes würdig gewesen wär.

Ich bin dann noch den ganzen Vormittag durch die Hallen geschlendert und war wirklich enttäuscht. Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Gedönsstände mit Dingen, die so unaussprechlich geschmacklos sind, das sie nichtmal unser dorfeigener Blumenladen im Sortiment hat. Vielzuwenig Wollhändler und die wenigen die da waren hatten Preise das einem der Spaß vergeht. Ich glaube, die haben den Sinn von Messepreisen ganz anders interpretiert wie ich. Und definitiv für einen Werktag viel zu viele Besucher(innen). Es war zu Mittagszeit so brechend voll, das ich mich gefragt habe, müssen die nicht alle Arbeiten? Ach ne… müssen sie nicht.

Aber trotz aller Ernüchterungen habe ich doch drei Erfolge verzeichnen können.

  1. Ich habe jetzt, rausbekommen, wie man Motive mit Hilfe eines Laserdruckers und einer Schmiere die sich „Mattes Medium“ nennt, auf Holzuntergründe übertragen kann.

  2. Ich habe ein Nähset für ein kleines Täschchen ergattert, oder besser gesagt unter Einsatz meines Lebens erkämpft. So habe ich jetzt wenigstens einen Grund endlich mal mit dem Nähen anzufangen. 

  3. Ich habe eine nette Dame kennen gelernt, die mir einen Stempel mit meinem Loge und dem Gute Stube Schriftzug anfertigen kann.

Und ich habe wenigstens ein freundliches Gespräch geführt. An dem Stand von „odernichtoderdoch“ bin ich stehen geblieben, weil er einer der wenigen war, die mir optisch gut gefallen haben. Ich wurde sofort freundlich angesprochen ob ich einen Rabattgutschein für den Onlineshop haben möchte. Bei vielen anderen Ständen gab es nicht mal Visitenkarten. Als ich mir dann auch noch die Traumschönen Papierprodukte angeschaut habe, musste ich auch gleich zugreifen und habe obendrein noch einen informativen Schwatz mit der jungen Dame gehalten. Das schönste ist aber, das man bei odernichtoderdoch nicht nur kaufen kann, sondern, es auch noch einen fabelhaften gleichnamigen Blog gibt, der mir wirklich gut gefällt und mir schon jetzt einige Inspirationen geliefert hat. Schaut doch einfach mal vorbei.

Gestern habe ich dann erfahren das letztes Wochenende auch die H+H Cologne statt gefunden hat. Da habe ich dann mal Online etwas nachgeschnuppert und festgestellt, das ich wohl auf den falschen Messe war. Soll heißen, das ich mir schon einen Vermerk in den Kalender für nächstes Jahr gemacht habe. So schnell gebe ich mich nicht geschlagen.