Bildergalerie

Freigang

Gestern hatte unser beiden Fellnasen Jesse und Johann das erste mal Freigang.

Erst waren sie noch ein bisschen ängstlich und unschlüssig. Da drin war es ja auch ganz nett. Aber dann ging auch schon das Abenteuer los.

Nachdem sie sich erstmal vom Podest runter getraut haben und das erstmal seit fast einem Jahr Sand unter den Pfoten gespürt und die Nasen ins Grass gedrückt haben, waren sie nur noch schwer zu bewegen Abends wieder ins sichere Katzendomizil zu kommen.

freigang_10

So ein kleiner Kater und so ein weites Land. Jetzt heißt es loslassen lernen

Bildergalerie

Wir wollten hier mal Hallo sagen…

…und uns vorstellen. Wir sind

Jesse_1

Jesse, der mit dem kleinen weißen Fleck

Johann_1

und Johann, der mit dem feschen Halstuch.

Wir wohnen jetzt seit ungefähr vier Wochen in Katrins Werkstatt und fühlen uns hier auch ganz wohl. Aber wenn wir so durch die Fenster nach draußen schauen, dann freuen wir uns schon sehr auf unsern ersten Freigang. Da gibt es ja so viel zu sehen und zu erkunden.  Und schließlich ist es schon bald ein Jahr her, seit dem wir das letzte mal draußen frei laufen durften. Damals waren wir auch noch sehr klein und wir könne uns gar nicht mehr so richtig dran erinnern, wie das war. Dann hat uns das Tierheim Lippstadt aufgenommen und unsere Pflege-Paten-Tante, die Susi hat uns bei sich zuhause groß gezogen. Das war eine verrückte Zeit. Obwohl es bei Susi wirklich sehr schön war, so hatten wir doch immer Angst und mochten uns nicht gerne Anfassen lassen. Als Straßenkätzchen sind wir da eigen. Man hat ja auch einen Ruf zu verlieren. Leider hat unsere Scheu vor Menschen dazu geführt, das uns keiner haben wollte. Die wollten alle nur Schmusekatzen und das wollten wir nicht sein. Also mussten wir dann doch irgendwann ins Tierheim zurück, weil wir für Susannes Wohnung zu groß wurden, und die ja schon zwei Katzen hat. Im Tierheim haben wir dann eine Menge Menschen und noch viel mehr andere Katzen kennen gelernt. Da war eigentlich immer was los. Aber eigentlich auch immer ein bisschen zu viel. Wir haben halt auch gerne mal unsere Ruhe. Johann ist dann leider auch noch Krank geworden, so das uns nun erstrecht keiner haben wollte. Aber unser liebe Susanne hat uns nie aufgegeben und uns jeden Tag besuch, uns umsorgt und sich um Johann gekümmert. Aber sie hat sich auch viele Sorgen um uns gemacht, was uns wirklich sehr leid tut.

Vor einigen Wochen kamen dann Katrin und Ralf vorbei. Sie hatten wohl unsere Anzeige auf der Katzenseite des Tierheims gelesen. Da haben wir drum gebeten auf eine Hofstelle zu kommen, da wir bis heute keine großen Schmuser sind und lieber unser eigenes Ding durchziehen wollen. Ihr erster Besuch bei uns war auch wirklich ganz nett. Es gab jede Menge Leckerlis. Uns sie waren auch nicht so aufdringlich, wie so manch anderer Mensch.

Wie Katrin dann das zweite mal da war, war’s dann schon nicht mehr so nett. Wir mussten mir ihr und Susi zum Tierarzt. Na schönen Dank! Und wie Katrin dann das dritte mal da war, ging gar nicht. Dann hat die uns in Kisten gesperrt, und einfach mitgenommen. Zu Glück war wenigstens Susi dabei.

Unser neues Zuhause fanden wir zunächst recht gewöhnungsbedürftig. Aber schnell haben wir gesehen, das es viel größer ist als im Heim. Hier können wir ganz toll spielen und uns jagen, ohne das gleiche ne andere dumme Miez im Weg steht und uns anfacht. Auch ist die Verpflegung sehr gut. Da kann man nicht meckern. Könnte nur etwas mehr sein. Aber Katrin und Ralf geben sich wirklich viel Mühe. Und dann wollen wir mal nicht so sein. Straßenkatzen-Stolz hin oder her. Jetzt sind wir ja Hofkatzen und die streichen ihren Dosenöffnern auch schon mal um die Beine. Dann machen die auch schon mal ne Dose extra auf. Wenn wir dann auch noch bald raus dürfen, fängt das richtige Miezenleben für uns wieder an. Wir haben schon gesehen, hier gibt’s irre viel Mäuse.

Bild

Vorfreude auf Ostern und eine Tischdekoration

Tischdekoration zu Ostern_1

Ostern war eigentlich nie so mein Fest. Weihnachten, ja klar! Da gibt’s viele tolle Dinge zu Dekorieren und zu Basteln. Da kommt die ganze Familie zusammen und es gibt immer super Essen. Aber Ostern war das komischerweise nie so. Die typische Osterdekoration ist doch mehr kitschig als schön. Und irgendwie wurde Ostern in meiner Familie nie der Stellenwert von Weihnachten eingeräumt.
Bis vor c.a. Einer Woche bei uns das Telefon klingelte. Mein Bruder war dran, der mit mir die Osterplanung durchsprechen wollte. Na ja, wenn’s denn sein muss… Bis er dann sagte: „wir würden Ostsonntag gerne mit der Kleinen Eiersuchen und ihr habt doch den großen Garten“ Da zerriss es mir fast das Herz. Das ich da nicht dran gedacht habe. Ein Kind muss zu Ostern doch Eier suchen und wo ginge das wohl besser als bei uns auf dem Land. Also lief in genau dem Augenblick die Ostermaschinerie an.

Tischdekoration zu Ostern_2

Als erstes mal die Tischdekoration. Wie schon gesagt ist Osterdeko prinzipiell kitschig. Aber da Rosa diese Jahr ja ziemlich angesagt ist konnte ich auch gleich in die selbe Kerbe hauen und das beste daraus machen.
Und so kitschig finde ich meine selbstbemalte Eier gar nicht.

Tischdekoration zu Ostern_3

Vor einiger Zeit habe ich mir eine Strickliesel zugelegt. Warum weis ich auch nicht so genau. Ich wollte mal eine haben und fand diese schönen Bänder, die man mit ihr macht, ganz toll. Aber was ich mit diesen Bänder machen sollte wußte ich leider auch nicht. Bis ich einen tollen Pin auf Pinterest gefunden habe. Die haben einfach Draht in die Bänder eingezogen und da alle mögliche draus geformt. Und schon hatte ich eine weitere schöne Idee für meinen Ostertisch.

Tischdekoration zu Ostern_4

Gestern habe ich dann den ganzen Tag Eier gefärbt, Körbchen bestückt und Kuchen gebacken. Immer mit der Vorfreude, das am Sonntag der kleine Krümel durch unseren Garten saust und sich über all die vielen Eier und Nester freut. Ich wußte gar nicht das Ostern so viel Spaß machen kann.

Nur dummer weise würde ich gerne noch viel mehr verstecken als ein einziges Kind finden kann. Wie schön das es bald mehr werden.

Artikel

Heute habe ich leider kein Foto für dich… Oder ein „Creativa“ Reinfall

Creativa 2016

Wie ich letzten Monat schon geschrieben habe, ist diese Jahr wohl das Jahr der Messen. Diesen Monat stand die Creativa in Dortmund an. Angeblich „Europas größte Messe für kreatives Gestalten. Ich habe extra einen Tag Urlaub dafür geopfert und auch ein bisschen was gespart. Es war ja immerhin eine Verbraucher-Messe und ich habe gehofft, dort auf kostengünstige Art, meinen Wolledurst zu stillen. Auch hatte ich euch ein paar neue Ideen und Trendentwicklungen mitbringen wollen.

Fehlanzeige!

Bereits beim betreten der ersten Halle war ich ein bisschen erstaunt. Hier ein Schmuckstand, da ein Gedönsstand, dort ein Stand mit kitschigem Kram. Und wo war jetzt bitte die Creativität? Ah da drüben… eine Ausstellerin mit bezaubernd schönen Bilder, aus Stoff genäht und gestickt. Da kann ich bestimmt ein paar schöne Fotos machen und euch etwas Interessantes berichten. Als ich mich also mit meiner Kamera dem Stand nähere, kommt gleich ein schlaksig ausschauender Typ auf mich zu: „ Bitte keine Fotos vom Stand!“ Ähm ja… das war dann der Augenblick in dem ich gedacht habe, dann gibt’s diesmal halt kein Bild zum Beitrag. Glaubt mir, es war nichts da, was eines Bildes würdig gewesen wär.

Ich bin dann noch den ganzen Vormittag durch die Hallen geschlendert und war wirklich enttäuscht. Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Gedönsstände mit Dingen, die so unaussprechlich geschmacklos sind, das sie nichtmal unser dorfeigener Blumenladen im Sortiment hat. Vielzuwenig Wollhändler und die wenigen die da waren hatten Preise das einem der Spaß vergeht. Ich glaube, die haben den Sinn von Messepreisen ganz anders interpretiert wie ich. Und definitiv für einen Werktag viel zu viele Besucher(innen). Es war zu Mittagszeit so brechend voll, das ich mich gefragt habe, müssen die nicht alle Arbeiten? Ach ne… müssen sie nicht.

Aber trotz aller Ernüchterungen habe ich doch drei Erfolge verzeichnen können.

  1. Ich habe jetzt, rausbekommen, wie man Motive mit Hilfe eines Laserdruckers und einer Schmiere die sich „Mattes Medium“ nennt, auf Holzuntergründe übertragen kann.

  2. Ich habe ein Nähset für ein kleines Täschchen ergattert, oder besser gesagt unter Einsatz meines Lebens erkämpft. So habe ich jetzt wenigstens einen Grund endlich mal mit dem Nähen anzufangen. 

  3. Ich habe eine nette Dame kennen gelernt, die mir einen Stempel mit meinem Loge und dem Gute Stube Schriftzug anfertigen kann.

Und ich habe wenigstens ein freundliches Gespräch geführt. An dem Stand von „odernichtoderdoch“ bin ich stehen geblieben, weil er einer der wenigen war, die mir optisch gut gefallen haben. Ich wurde sofort freundlich angesprochen ob ich einen Rabattgutschein für den Onlineshop haben möchte. Bei vielen anderen Ständen gab es nicht mal Visitenkarten. Als ich mir dann auch noch die Traumschönen Papierprodukte angeschaut habe, musste ich auch gleich zugreifen und habe obendrein noch einen informativen Schwatz mit der jungen Dame gehalten. Das schönste ist aber, das man bei odernichtoderdoch nicht nur kaufen kann, sondern, es auch noch einen fabelhaften gleichnamigen Blog gibt, der mir wirklich gut gefällt und mir schon jetzt einige Inspirationen geliefert hat. Schaut doch einfach mal vorbei.

Gestern habe ich dann erfahren das letztes Wochenende auch die H+H Cologne statt gefunden hat. Da habe ich dann mal Online etwas nachgeschnuppert und festgestellt, das ich wohl auf den falschen Messe war. Soll heißen, das ich mir schon einen Vermerk in den Kalender für nächstes Jahr gemacht habe. So schnell gebe ich mich nicht geschlagen.

 

Bild

Neulich zu Besuch bei Familie Schaf

Familie Schaf_1

Guten Tag, kann ich ihnen weiterhelfen?

Familie Schaf_2

Erna! Da ist schon wieder so eine nervige Fotografin…!

Familie Schaf_3

Ach Karl Gustaf, ignorier sie doch einfach. Die meint doch nicht dich die will doch nur die kleinen Lämmer fotografieren. Ist doch bald Ostern. Ich versteh gar nicht, was die an den kleinen Quälgeistern so niedlich finden.

Familie Schaf_4

Wie jetzt!? meint die etwa mich? Na klar, ich bin ja auch total süß.

Familie Schaf_5

Was…?

Familie Schaf_6

Wo? ich seh keinen…

Familie Schaf_7

Ach da! Na klar sind wir süß.

Familie Schaf_8

Also, wenn ihr mich fragt… mampf, mampf

Familie Schaf_9

… finde ich euch…mümmel, mümmel

Familie Schaf_10

… ziemlich arrogant!

Familie Schaf_11

Findet ihr nicht? Rülps

Familie Schaf_12

Außerdem stinkt es hier. Da fresse ich lieber woanders weiter.

Familie Schaf_13

Pah!… Lern du erstmal wie man sich benimmt, wenn Besuch da ist. Man redet nämlich nicht mit vollem Mund.

Familie Schaf_14

Das ist ja peinlich!

Familie Schaf_15

Und ich bin doch Süß! ich weis es genau…!

Bildergalerie

Die Begegnung

In Gütersloh gibt es im Stadtpark einen besonders schönen botanischen Garten. Seit dem ich die Fotografie als mein neues Lieblingshobby entdeckt habe, wollte ich schon immer mal mit der Kamera bewaffnet losziehen und den Zauber diese Ortes einfangen. (Irgendwann werde ich auch begreifen, das nur ich die Erinnerungen, die ich mit diesem Ort verbinde, sehen kann. Für alle anderen sind es nur Bilder von Hecken oder seltsamen Laubengängen.)
Gedacht, getan… So bin ich also voller Tatendrang einen Tag, ende November durch besagten Garten gewandelt, immer auf der Suche nach einem tollen Motiv. Hier eine Hecke, da ein Geäst. Aber so richtig begeistert hat mich das alles nicht. Die letzte Rettung für eine erfolgreiche Jagt musste also der Springbrunnen sein. (Wer in Gütersloh den botanischen Garten kennt, kennt auch den Springbrunnen.) Und da es ja nun Winter ist, ist auch kein Blatt mehr am Baum, so das die kalte Spätherbstsonne einen wunderschönen Glitzer auf die Wassertropfen zauberte. Das ist es! Mein Motiv! Aber ich war wohl nicht die einzige mit einem Auge für die Schönheit des Augenblicks. Ein älterer Herr mit einer Nikon hatte die gleiche Idee. Nur mit dem Unterschied das er zu wissen schien was er da tat. Da ich ja ein schüchternes kleines Ding bin, wollte ich den Herrn nicht stören und abwarten bis er von alleine geht. Außerdem wollte ich nicht das er vielleicht mitbekommt, das ich überhaupt keine Ahnung hatte, wie ich das Bild, das ich im Kopf hatte jetzt in den Kasten rein kriegen soll. Kann der denn nicht endlich mal abhauen… Oh nein! Jetzt spricht der mich auch noch an! Er wär hier jetzt fertig und würde mir gerne den Platz überlassen. Es wäre ja nicht ganz einfach mit den sich schnell bewegenden Wassertropfen. Ich brabbelte nur, das meine super tolle Automatik das schon hinkriegen würde. Und schon geoutet. Super peinlich. Doch für den Herrn schien das gar nicht schlimm. Er schien sich gleich berufen zu fühlen, mir zu zeigen wie das den geht. Ob ich wollte oder nicht: „Stellen sie mal ein: Zeitautomatik, Blende 6,irgendwas… das geht da an dem Rädchen. Jetzt müssen sie sich hinkniehen, genau in die Ecke zwischen Bank und Hecke. (von jetzt an ziehe ich für solche Unternehmungen immer alte Klotten an.) Ah super! Durch die große Blende habe wir eine ganz kurze Belichtungszeit von einer 5000stel Sekunde. Da wird jeder Tropfen gestochen scharf. Sie brauchen aber auf jeden Fall ein Tele für die Zukunft.“

Ich war zwar ein bisschen Überfahren und habe noch die Stimme meines Vaters im Ohr „Lass dich im Stadtpark nie von fremden Männern anreden“ Aber ich glaube er meinte etwas anderes.
Ich war so begeistert, wie ich durch ein bisschen technisches Wissen, das ich auch sofort verstanden habe und ganz leicht umsetzen konnte ein so schönes Bild zu Stande gebracht habe. Ich habe dann noch sehr lange mit dem Herrn gefachsimpelt und mein neu erlerntes Wissen ein bisschen vertieft. Es war ein so nettes und motivierendes Gespräch, dem eine Erkenntnis folgte. Die richtige Motivwahl ist in der Fotografie noch lange lange nicht alles. Nun muss ich lernen die Technik zu beherrschen, das Bild, so wie ich es darstellen möchte, auch einfangen zu können.
Es klingt vielleicht ein bisschen bescheuert, aber ich hatte fast das Gefühl, als sollte ich mit dieser Begegnung ein wenig angestubst werden. Schau mal, da geht’s lang, das ist der Weg.

Ich glaube nicht das dem Herrn bewusst war wie glücklich er mich an dem Tag gemacht hat. Nicht nur wegen des tollen Bildes, das ich euch hier zeigen kann. Sondern auch weil ich plötzlich aus dem Nichts einen Motivationsschub bekommen habe, die Dinge so weiterzumachen, wie ich sie begonnen habe.
Ich glaube wenn sich die Dinge so einfach gestallten und fügen, dann sind sie richtig. Ich bin dann gleich am nächsten Tag los um mir für ein Heidengeld ein Teleobjektiv zu kaufen. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.

Artikel

Ambiente 2016

Ambiente_1

Dieses Jahr scheint irgendwie das Jahr der Messen zu werden. Jeden Monat eine. Was ein Stress. Wer glaubt es wär reines Vergnügen, über eine Messe zu bummeln, der hat sich aber geschnitten. Gerade die Ambiente ist für uns mit die anstrengendste. Da wird man von seinen Kolleginnen mit einer art Einkaufzettel losgeschickt und soll sich jetzt in diesem riesigen Jungle aus Unmengen von schönen Dingen zurechtfinden und dann auch noch das finden das alle glücklich macht und das alles mit kleinem Budget und sehr begrenztem Zeitraume. Da ist Mittagspause fehlanzeige und bequemes Schuhwerk gehört ebenso zu Überlebensstrategie wie viel Wasser und ein Hackenporsche. Aber ich hatte das große Glück von zwei alten Messehasen an die Hand genommen zu werden. Unser Requisiteur und meinen ehemalige Ausbilderin haben mich und meine ehemalige Auszubildende mitgenommen und uns sehr geduldig alles gezeigt. Wie lustig, quasi ein Dreigenerationsausflug… Na ja, da möchte ich jetzt nicht näher drauf eingehen.

Es gab wirklich unendlich viel zu sehen. Und dabei waren bestimmt nicht immer so schöne Sachen wie bei House Doctor, Hübsch, Bloomingville und Co. Wobei mir deren Stände schon mit am besten gefallen haben. Das ist halt augenblicklich genau mein Style. Ein bisschen Skandy, ein bisschen Shabby und das ganz gewürzt mit einer Prise Vintage. Hach es gibt so schöne Dinge. Genau so soll es mal in der Guten Stube ausschauen…

Ambiente_2

Ambiente_3

Ambiente_4

Zurück zur Realität! Die Hülle und Fülle der Dinge die uns die unzähligen Aussteller präsentierten war nach kurzer Zeit schon sehr erdrückend. Spätestens nach dem zehnten „Oh ist das schön hier“ Erlebnis, war ich vollkommen gesättigt und musste immer an diesen Song von Silbermond denken. So Viel Ballast Nippes! Aber wir waren ja im Auftrag des Herrn unserer Schmuckschwestern unterwegs und sollten ja auch ein bisschen was mitbringen. Haben wir auch gemacht.

Ambiente_8

Nun Aber mal zu der alles entscheidenden Frage, was ist Trend 2016? Und da war ich doch ein bisschen erstaunt. Wo was das Gelb das auf der Imm noch scheinbar alles beherrscht hat. Anscheinend sind die Ambiente Aussteller den Pantonevorgaben treu. Wo man hinsah viel Rosa kombiniert mit Blau und Kupfer. Wer hat eigentlich nochmal gesagt das Messing das neue Kupfer ist. Sicher gab es einige schöne Dinge in Messing. Aber das das eine das andere ablöst kann ich so nicht unterstreichen. Ihr braucht jetzt also nicht alle euer letztes Jahr erst erstandenes Kupfergedöns in den Keller verbannen um auf Messing umzurüsten. Was aber dieses Jahr ein absolutes „Muss“ zu sein scheint sind Geschirre aus Steingut und Keramiken die wie Handgemacht ausschauen. Wirklich wunderschöne Dinge gibt es da jetzt, die mich stark an die 70ger erinnern. Wie toll das ich zufällig ein neues Geschirr brauche.
Auch Naturmaterialien wie Papier, Ton und Schiefer sind genauso oft vertreten wie Beton und Metalle. Alles kann man wunderbar mit einander kombinieren und kann somit die Dinge Mehrfach nutzen.

Ambiente_9

Ambiente_10

Alle in allem war es ein wirklich toller, wenn auch sehr anstrengender Tag.
Vielen Dank an meine lieben Kollegen, die mich und meine Euphorie den ganzen Tag ertragen mussten. Ich hoffe sie nehmen mich das nächste mal wieder mit. Ich verspreche auch ganz brav zu sein.

 

Artikel

IMM Cologne 2016

Nun war es endlich so weit. Ich sollte zur Kölner Möbelmesse fahren. Erst am Samstag zum dekorieren und dann am Mittwoch als Besucher. Ja, ich weis das sich jetzt einige von euch fragen werden: „Wie konnte sie beruflich nur so weit kommen, ohne einmal auf der Kölner Messe gewesen zu sein“. Nun ja, was soll ich dazu sagen… Talent?
Ist auch egal. Ich fand es war ein sehr lehrreicher und dank meiner Lieblingsfotografin, die mich begleitet hat, auch ein sehr netter Tag. Aber sonderlich erleuchtet fühle ich mich jetzt nicht. Höchstens von den Unmengen an tollen Lampen und Leuchten, die überall dekoriert waren. Und somit sind wir auch schon beim ersten Trend von dem ich euch berichten wollte.

Lampen! Wohin man sah Lampen. Große Lampen, kleine Lampen, dicke Lampen, dünne Lampen, Lampen aus Draht, Lampen aus Glaß, Lampen aus Beton. Stehlampen, Tischlampen, Hängelampen. Alles was Rang und Namen und ein Kabel hat war vertreten. Aber auch immer schön anzuschauen. In der Halle der Jungdesigner musste ich oben erwähnte Lieblingsfotografin davon abhalten, gleich mehre der traumhaft schöne Drahtlampen klammheimlich abzuschrauben und in ihre „Brühltasche“ zu stecken. Zum Glück hatten wir keinen Phasenprüfer dabei.

imm 2016 Pflanzen

Ob der Pflanzen Trend jetzt endlich mal wieder abnimmt bleibt zu hoffen. Es gab zwar noch einige Hersteller, wie hier bei Bretz, die ihren Stand in eine art grüne Oase zwischen all dem dunklen Schwarz gestalteten. Aber es scheint doch weniger zu werden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Imm 2016 grafische Muster

Ein Trend der mir besser gefällt als all das laffe Grünzeug, sind die vielen tollen grafischen Muster, die man an jeder Ecke gesehen hat. Grafische Muster sind ja so wunderbar vielseitig einsetzbar. Ob als Tapete oder als Objekt. Ob als Bodenbelag oder als Vase, es sah immer gut aus und man kann diese Muster immer gut nutzen um Farbwelten miteinander zu kombinieren. Ein wirklich toller Trend, der alles leicht und locker erscheinen lässt und hoffentlich noch eine zeitlang anhält. Ich bin jetzt richtig motiviert auch mal etwas in so einem Muster zu gestalten.

imm 2016 Trendfarbe Pantone

Und nun zu meinem aktuellen Lieblingsthema: „Trendfarben“. Als Pantone vor gut zwei Monaten die Farben den Jahres veröffentlicht hat, haben wohl so einige Möbelhersteller geschlafen.

Gut ja, man sah mal hier und da ein zartes Rosè oder ein dezentes himmelblau um die Ecke blitzen. Aber im großen und ganze dominierte doch sehr die Farbe Gelb das Geschehen. Und auch immer noch das Marsala, Trendfarbe 2015, war vertreten. Naja, vielleicht ja noch der Stand vom letzten Jahr mit etwas trendigem Miniongelb aufgepeppt. So ein neuer Stand kostet ja schließlich auch ne Mark.

Imm 2016 Hülsta

Apropo „ne Mark kosten“ Ich glaube den Aufwendigsten Stand hatte Hülsta. Der ganze Stand war überwiegend im dunklen Tönen gehalten und mit diesen elastischen weißen Schnüren regelrecht eingewoben. So kamen sie im Kontrast gut zu Geltung. Das gemeine an der Sache war aber, das besagte Schnüre an fahrbaren Schienen befestigt waren und man durch das horizontale verschieben der Schnurrwände das Gefühl hatte, das sich der gesamte Stand bewegte. Nichts für Zartbeseitete und Leute mit Gleichgewichtsstörungen.

An dieser Stelle muss ich mich eigentlich auch entschuldigen. Wie mir von Herrn Herrmann (Marketingleiter der Firma Hülsta) sehr eindrücklich klar gemacht wurde, handelt es sich hierbei um gar keinen „Stand“, sondern viel mehr um ein „Gesamtkunstwerk“, das einzig und allein dafür geschaffen wurde das Motto „Hülster bewegt“ umzusetzen. Aber ich kann kann ja nicht jedes Mal „Gesamtkunstwerk“ schreiben Herr Herrmann. Das sehen sie doch ein.
Trotz aller Blödelei haben die Hülsta Marketing Leute meiner Meinung nach ihren Job wie immer sehr gut gemacht und es war ein spannender Besuch auf dem Gesamtkunstwerk. Ich war wirklich ein bisschen bewegt.

Auch entschuldigen muß ich mich, aber diesmal bei meinen Lesern, für die nicht ganz so tollen Fotos. Es war aber auch wirklich dunkel und permanent standen mir Leute vor der Linse.
Im Großen Und Ganzen war es ein spannender Tag und ich finds toll das ich das auch noch als Arbeitszeit verbuchen kann. Da ich, wie schon gesagt, das erste Mal auf der Imm war und nächstes Jahr wieder hin möchte, bin ich jetzt schon gespannt wie sich die von mir beschriebenen Trends entwickeln und durchsetzten werden. Hach… ich bin ja so neugierig. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen. schon allein aus dem Grund, um nächstes Jahr bessere Bilder mitzubringen.

Artikel

Ben möchte so einiges wissen

liebster-award

Mein Bruder nennt es „ein Stöckchen zugeworfen bekommen“. Na das kennt man ja als kleine Schwester, das man mit Dingen beworfen wird. Dieses mal waren es aber keine Bauklötze oder Legosteine, sondern knallharte Fragen. Ja, ja, so ändern sich die Zeiten.
Das ganze nennt sich in Bloggerkreisen „Liebster Award“ und beinhaltet das beantworten von 11 Frage, die den drei Nominierten, also auch mir, gestellt werden. Und eins will ich euch sagen. Das war nicht leicht.

Ben möchte gerne wissen:

  • Was ist Dein Lieblingsgericht?
    Also das ist ja noch einfach: Königsberger Klopse so wie der Käpten sie macht.
  • Was ist Dein liebstes vegetarisches oder sogar veganes Gericht?
    Das ist auch nicht so schwierig. Meine Freundin Yvonne macht ein Veganes Chili, da lasse ich jedes Con Carne für stehen.
  • Was hat dir musikalisch 2015 am besten gefallen?
    Das ist zwar jetzt nicht mehr ganz brand aktuell, habe ich diese Jahr aber viel gehört. Mein Mann hat mir die neue Live-CD „Gib mir Musik“ von Reinhard May 2014 zu Weihnachten geschenkt. Ja, ich bin bekennender Reinhard May Fan und schäme mich kein Stück dafür! Die habe ich dieses ja wirklich viel gehört. An aktuellen Sachen hatte es mir die „Wolke 4“ im Sommer sehr angetan. Da konnte man die Füßen nicht still halten.
  • Welchen Fortschritt würdest Du mit Deinem Blog nächstes Jahr gerne machen.
    Ich glaube das für die Gute Stube das Wort „Fortschritt“ nicht das richtige ist. Ich würde es eher umzusetzende Projekte nennen. Fortschritt klingt so Gewinnorientiert.
    Ich Spiele schon länger mit dem Gedanken eine Serie zu schreiben in der es um die „Geschichten der Alten“ geht. Ich habe in letzter Zeit sehr viele ältere Menschen kennen gelernt, die so viele tolle Erinnerungen haben, sie aber nie aufschreiben werden. Und so werden dann diese Erinnerungen vergessen werden, was ich sehr schade finde. Das müsste man doch alles mal aufschreiben und festhalten. Außerdem kann man das ganze noch mit einer tollen Portaitserie verbinden. Ich trau mich nur noch nicht zu fragen, ob mir einer seine Geschichte erzählt, damit ich sie weiter erzähle. Na mal schauen…
  • Gibt es jemanden (kann auch schon tot sein) von dem Du Dir wünschen würdest, er oder sie würde Dein Blog lesen und kommentieren?
    Eine wirklich schwierige Frage, da ich ja gar nicht so genau weis wer hier alles mitliest. Und von denen die mir wichtig sind weis ich das sie diese Zeilen hier lesen.
    Schauen wir mal bei den Toten… Elvira Degering, Freundin meiner Eltern und nicht nur, aber vor allem in beruflichen Fragen, so eine Art Mentorin für mich. Wenn sie nicht gewesen wäre, hätte ich heute nicht den Beruf den ich seit 20 Jahren mit Freude ausübe. Ich glaube ihr hätte gefallen, was ich euch hier so alles zeige und schreibe.
    Danke liebe Elvira für diesen tollen Start.
  • Von wem (kann auch wieder schon tot sein, muss aber latürnich nicht) würdest Du Dir wünschen, dass er oder sie (mehr) bloggen würde?
    Meine Großeltern. Die die ich nicht mehr Fragen kann, wie das damals so alles war. Wenn die einen Blog wie ein Tagebuch geschrieben hätten, könnte ich all die alten Geschichten jetzt nochmal nachlesen.
  • Wenn Dir eine gute Fee jeden Monat 10.000 Euro überweisen würde, Du aber im Gegenzug Deinen Job an den Nagel hängen und „Gutes“ tun müsstest, was würdest Du dann Gutes tun?
    Jeden Monat 10.000 Euro? Das würde ich glaube ich aufteilen. Wenn ich nicht mehr in die alte Tretmühle müsste würde ich hier auf unserm Hof mich um alte und herrenlose Tiere kümmern wollen. Sone art Gnadenhof. Klar, das kostet Geld. Aber bestimmt keine 10.000€. Den Rest kann ich dann einer Kinderhilfsorganisation spenden. Man muss ja auch etwas für die armen Kinderlein tun. Sonst denken hier alle noch ich wäre Herzlos…
    Aber ein Hof voller Esel, Hühner, Hunden, Katzen, Schafen, Schweinen… Das wär toll.
  • Welche gedruckte Zeitung, Zeitschrift oder Magazin hast Du zuletzt wirklich gerne, mit Freude oder Interesse oder Genuss gelesen und warum?
    Die Schöner Wohnen Styling. Nicht zu verwechsel mit der herkömmlichen „Schöner Wohnen. Für Leute wie mich eine wirklich sehr schönes Druckerzeugnis, mit vielen interessanten Beiträgen zu Trends im Interieurbereich. Außerdem gefallen mir die Aufnahmen sehr gut und geben mir Anregungen zu eigenen Projekten. Auch das Papier und der Druck sind gut gewählt und haben eine tolle Haptik.
  • Welches Tier fasziniert Dich und warum?
    Mein Hund? Nein, nicht wirklich. Mensch Ben! Hättest du nicht fragen können „Welches Tier magst du am liebste?
    Also, faszinieren tun mich eigentlich alle Tiere die ohne uns Menschen ganz fabelhaft und meist noch besser zurecht kommen. Wenn ich mir so die Feldhasen anschaue, die bei uns rumhoppeln. Die kommen doch ganz fabelhaft ohne Handy, Supermark und Zentralheizung aus. Das würde von uns doch keiner länger als drei Tage aushalten.
  • Was ist schlimmer, Fussball oder Facebook?
    Ach, so schlimm finde ich Facebook ja gar nicht. Es ist in meinen Augen immer eine Frage, wie man damit umgeht und ich muss ja nicht allen Schund lesen, der da so geschrieben wird.
  • Was macht Dein Leben gerade lebenswert?
    Na super! Das beste immer zum Schluß. Da drüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Ich finde mein Leben im Augenblick fabelhaft so wie es ist und ich finde auch es hat sich nie besser angefühlt. Ich werte das mal aus Aufwärtstrend und freue mich auf die tollen Dinge die da in den nächsten 40 Jahren noch kommen werden. Ich glaube, die Neugier macht ein und vor allem mein Leben Lebenswert. Und die Hoffnung das es besser wird, oder alles so schön bleibt, wie es ist.

Nachdem ich nun all diese kniffligen Fragen nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet habe, würde ich gerne von

Landlebenblog
epipa und
Findesatz

die Antworten zu folgenden Fragen erfahren.

01. Was bedeutet dir dein Blog und wie wichtig ist er dir?
02. Wie wichtig ist dir dein Beruf?
03. Was bedeutet dir Familie?
04. Wenn du ein Ereigniss aus den letzten 10 Jahren ungeschehen machen könntest, welches wäre das?
05. Dein bisher schönstes Weihnachtserlebnis.
06. Wer oder was motiviert dich?
07. Was verändert sich für dich positiv durch deinen Blog?
08. Hast du ein Lebensmotto und wenn ja welches?
09. Welche Fertigkeit würdest du gerne beherrschen können.
10. Hast du ein besonderes Talent und wie nutz du es?
11. Die Frage nach dem Wert des Lebens finde ich schon sehr spannend. Darum „Was macht Dein Leben     gerade lebenswert?“

Und hier die Regeln, die ich aufführen soll:
– Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser   Person mit deinem Beitrag
– Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
– Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
– Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
– Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Abschließen möchte ich mich natürlich noch bei Ben bedanken, das er mich dazu gebracht hat den wohl längsten Artikel meine bisherigen Bloggerdaseins zu verfassen. Im selben Zug möchte ich allen gratulieren, die hier unten angekommen sind. So einen Langen Artikel hatte ich wirklich noch nie.