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12tel Blick im August

Endlich Regen! Zwar immer noch ein bisschen zu wenig für meinen Geschmack, aber unserer Blühmchenwiese scheint es zu reichen, um im Spätsommer noch mal durchzustarten. Vor allem der Ölrettich ist nicht zu bremsen. Der hat sich mittlerweile als stärkste Pflanze auf der Wiese durchgesetzt. Unsere Bienen finden das toll, da sie als blütenstehte Bestäuber Massentrachten lieben. Für meinen Geschmack hätten es auch ruhig noch ein paar mehr Arten sein können. Schließlich wollten wir nicht nur unserer Honigbienen ernähren, sondern auch die Artenvielfalt ankurbeln. Aber ich glaube das unsere Saatmischung einfach nicht sehr viel mehr her gibt. Darum haben wir beschlossen im nächsten Jahr auf eine etwas Artenreichere Saatmischung zu achten. Man lernt ja schließlich immer was dazu.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

 

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12tel Blick im Juli

Selbst die Alten können sich an keinen Sommer wie diesen erinnern. Eine Hitzewelle jagt die nächste. Temperaturen bis 38Grad und kein Regen in Sicht. Der ein oder andere Städter mag sich über so einen Rekordsommer freuen und auch die Freibadbetreiber hören auch Nachts den Geldbeutel noch klingeln. Doch für Menschen wie uns, die im vermeintlich „Grünen“ wohnen und mit ansehen müssen wie ihre Pflanzen im Garten und auf dem Land langsam aber sicher vertrocknen ist dieser Sommer eine Qual. Erst denkt man sich man gießt am besten nur die Neuanpflanzungen. Die waren schließlich nicht billig und brauchen noch viel Wasser. Der alte Baumbestand hat sicherlich tiefe Wurzeln und kommt sonst ja auch alleine klar. Aber plötzlich merkt man das selbst die alte Buche, die hier schon länger steht als irgendein Bewohner dieses Hofes denekn kann, ihre Blätter zum Schutz vor der Trockenheit aufgibt und abwirft. Und dann bekommt man Panik. Neuanpflanzungen kosten Geld, aber man kann sie ersetzen. Alte Bäume nicht! Und an genau dem Punkt waren wir im Juli. Nicht auszudenken wenn die alte Hecke vertrocknet in der so viel Vögel ein zuhause haben. Oder die große Birke die hier schon so lange steht, plötzlich vertrocknet und nicht mehr da wäre. Also ist man fort an Tag und Nacht damit beschäftigt alles zu wässern was man nicht so leicht ersetzen kann. Leichter gesagt als getan. Das Wasser mit dem wir gießen ist das gleiche das auch uns zur verfügung steht. Es wird tief aus dem Boden gepumpt und niemand weis wann es leer ist… Wieviel können wir an wen verteilen und wie lange kommen wir damit hin? Wer bekommt kein Wasser damit jemand anderes genug bekommt um durchzuhalten und wann kommt endlich Regen?
Der eine oder andere wird jetzt wahrscheinlich den Kopf schütteln und sagen: „Die übertreibt doch maßlos!“ Aber genau so stellt es sich für uns da. Und ich befürchte das wird erst der Anfang sein. Heute Überlegen wir wer von unseren Pflanzen Wasser bekommt um diesen Sommer zu überstehen. Wer wird es Morgen sein der kein Wasser abbekommt? Ich Hoffe das dieser Sommer so einige Menschen wach gerüttelt hat und so mancher sein Konsumverhalten überdenkt. Denn ohne Wasser geht nix! Und wer jetzt meint das ich einfach nur einen schönen grünen und vorzeigbaren Garten haben möchte, der hat es nicht verstanden. Denn ohne Bäume, Blumen, Sträucher und Wiesen geht noch weniger.

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Blumenwiese

Wier nun also wie gestern versprochen ein bisschen mehr von unserer Blumenwiese.

Wie bereits erwähnt kann man auf dem großen Bild garnicht genau erfassen was hier denn alles schönes wächst. Doch leider sind wir der Meinung das es ruhig etwas mehr der Artenvielfalt hätte sein dürfen. Ich denke aber auch das so einiges nicht aufgegangen ist. Ob es am fehlenden Wasser oder an den Dohlen lag, die direkt nach dem säen in Scharen über unser Feld hergefallen sind weis man nicht. Aber ich denke das wir im nächsten Jahr (in dem es dann hoffentlich mehr regnet) noch mal eine andere Mischung ausprobieren werden.

Mein Mann war so schlau und hat einen wunderbar geschwungenen Weg durch die Wiese gemäht. So steht man nicht nur als Außenseiter daneben, sondern kann mitten rein gehen ins bunte Treiben aus Bienen, Hummeln und vor allem Schmetterlingen, die sich aber leider nicht Fotografieren lassen wollten. Vielleicht beim nächsten mal-

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12tel Blick im Juni

Nun sind wir mitten drin, im kalendarischen Sommer, wobei der phänologische schon fast rum ist. Sehr zum leid meiner Bienen. Denn mittlerweile sind so ziemlich alle Trachten abgeblüht und für die Mädels ist nichts mehr zu holen. Was sie sehr zickig macht, was wiederum zu meinem Leid ist. Ich habe in den letzten drei Wochen jede Menge Stiche einkassiert. Und dabei habe ich ihnen so eine schöne Blumenwiese vor die Haustür gestellt. Aber irgend wie wollen sie da nicht rein. Größten teils Hummel, Wildbienen und vor allem Schmetterlinge erfreuen sich an dem bunten Teppich aus allerlei. Na ja, so ist für die Wildlinge wenigstens auch gesorgt. Das einzige wirklich dramatische in diesem Jahr ist das ausbleiben von Regen. Mich wundert es das auf diesem trockenen Boden überhaupt was wachsen kann. Aber es wächst! Und um euch einen besseren Überblick über das, was da alles so wächst zu verschaffen, werde ich euch morgen noch mal einige Nahaufnahmen unserer tapferen Blümlein und Bienlein zusammengestellt. 

Fürs erste bin ich jetzt mal gesapann wie lange es noch so schön blüht. Wenn ich mir den Wetterbericht nämlich mal anschau ist weit und breit kein Regen in Sicht. Das macht mir doch so langsam ein bisschen Angst. Sehen zu zukünftig unsere Sommer aus?

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12tel Blick im Mai

Also das mit dem daumendrücken und bitten um Regen hat im Mai ja noch nicht so toll geklappt. Das müssen wir aber noch mal üben. Dafür bin ich um so erstaunter über die exlosionsartige Entwicklung unsere Blühfläche. Trotz des erheblichen Wassermangels und der schirr endlosen Hitzeperioden des Wonnemonats Mai hat sie sich zu einem schönen dichten Teppich gemausert. Irgendwie haben alle Unwetter und Gewitter einen großen Bogen um unser Land gemacht. Ein besseres Bild hätte der letzte Tag im Monat mir nicht bescheren können rundherum Gewitter und Weltuntergang und bei uns, strahlender Sonnenschein. Na, ich will mich mal nicht beschweren. 

Am 9.5. wurde jedejfalls eingesät. Das ist jetzt also drei Wochen her. Ich finde dafür schaut es schon ganz ordentlich aus. Auch wenn ich beim besten Willen noch nicht erkennen kann was da alles so blühen wird, wenn was blühen wird. Wir lassen uns überraschen.

Wir haben auch schon unseren ersten Wiesengast. Der kleine Feldhase sitzt fast jeden Morgen auf unserer Fläche und frühstückt erst mal in aller Ruhe. O.K. Ich gebe zu am 21.5. war noch nicht all zu viel zum fressen da und über diesen Misstand scheint Meister Lampe auch nicht begeistert. Aber mittlerweile scheint es ihm bei uns schon ganz gut zu gefallen und wir bekommen von ihm so regelmäßig besuch das er sich inzwischen auch einen Namen verdient hat. Ich wollte schon immer mal einen Hasen „Rasputin“ nennen. Da drüber kann man jetzt denken was man will. Mir gefällt’s.

21.5.2018

26.5.2018

30.5.2018

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12tel Blick im April

Ist das nicht ein toller Zufall? Jetzt wohne ich schon seit knapp 7 Jahren hier und genau in meinem ersten Bienenjahr steht auch zum ersten mal Raps auf dem Nachbarsfeld. Glück gehört zur Imkerei wohl auch ein bisschen dazu. Und ich deute das mal als Zeichen das meine Imkerei damit unter einem guten Stern steht.

Aber auch auf unseren Flächen hat sich ein bisschen was getan. Durch die vielen ungewöhnlich warmen Tage im April hat nicht nur die weiße Rosskastanie scheinbar über Nacht ihre Blätter explosionsartig aus den Blattknospen geschossen. Auch die anderen Bäume der Gegend wie Eiche Birke und Kopfweide haben bereits ihr frisch-grünes Frühlingskleid übergezogen. Nur unsere Buche lässt wie jedes Jahr auf sich warten. Sie ist halt schon eine alte Dame die sich nicht hetzen lässt.
Und auch ich habe das gute Wetter des letzten Monats genutzt und sage und schreibe 80 Stauden gesetzt. Von Aster über Küchenschelle bis Duffnessel ist alles dabei was Bienen, Hummeln und Co. schmeckt. Bei der Auswahl der Stauden wie auch der Sträucher unserer neuen Wildgehölzhecke, die wir schon einen Mont zuvor gepflanzt haben, habe ich mir sehr viel Mühe gegeben Pflanzen auszuwählen, die mit unserem sehr trockenen wie auch sandigen und nährstoffarmen Boden klar kommen. Außerdem sollten es einheimische Arten sein und einen angemessenen Pollen und Nektarwert haben. Ich war doch wirklich überrascht wie groß die Auswahl hier ist. Bis jetzt scheint sich auch alles in unserem Boden wohl zu fühlen. Bis auf die Frühlingsplatterbse. Der ist es wohl doch zu karg. Aber macht nix. Es gibt ja noch so viele andere tolle Stauden die ich probieren kann. Ich für meinen Teil bin aber jetzt schon gespannt wie sich meine Bepflanzungen über das Jahr entwickeln.

Was unser Blumenwiesenprojekt angeht, so hat sich hier auch schon einiges getan. Der Landwirt war vor drei Wochen bereits da und hat gepflügt und gegrubbert. Rechts der Auffahrt liegen schon Kartoffel in langen reihen im Boden. Es tut mir immer ein bisschen in der Seele weh zusehen zu müssen wie sich Hase und Fasan abmühen um auf den hohen Erdwellen zu laufen. Ich habe aber auch schon beobachtet wie ein Fasan von rechtskommend sich von Erdwall zu Erdwall gequält hat, dann die Zufahrt überquerte um dann glücklich und entspannt auf auf der Fläche links der Zufahrt anfing im Boden zu scharren. Wie Fasane das halt so tun. Also, erst mal alles richtig gemacht würde ich sagen.
Richtig scheint mir auch die Entscheidung gegen die Saatmischung die von der EU für Schon- und Blühflächen vorgegeben ist. Wir nehmen zwar prinzipiell diese Saatmischung, konnten aber noch ein bisschen mehr Sonnenblumen, Kornblumen, und sonstiges Blühgedöhns reinmischen lassen. Hätten wir uns für das Schon- und Blühstreifenprogramm entschieden, hätten wir diese Freiheiten nicht gehabt. Also auch hier erst mal alles richtig gemacht. Ich schätze mal das im Laufe der nächsten Woche eingesät wir und dann hei?t es Daumen drücken das es auch ab und an mal einen leichten Landregen gibt.

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