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12tel Blick im Dezember

Und auch diese 12tel Blick Reihe kann ich mit einem Schneebild abschließen. Hat ja schon fast Tradition. Auch wenn ich nicht gerade behaupten kann, das das Jahr 2018 wie so viele war. Ich glaube wir alle können uns noch gut an den „Jahrhundertsommer“ mit einer Hitzewelle nach der anderen erinnern. Für Flora und Fauna war das kein Spaß. Aber wir haben versucht so viel wie möglich zu retten und unser bestes gegeben für alle die dursten mussten da zu sein. Was von Erfolg gekrönt sein wird zeigt sich dann erst im nächsten Frühjahr. Wir hoffen das beste.

Aber auf jeden Fall von Erfolg gekrönt war dieses Jahr der Start meiner Imkerei. Ich habe meine ersten Völker bekommen, meine ersten Ableger gebildet und meinen ersten Honig geerntet. Ja sicher habe ich auch eine Menge Fehler gemacht, aber das gehört irgendwie dazu. Denn aus Fehlern kann man lernen. Auch hier wird uns erst das Frühjahr zeigen wie gravierend diese Fehler waren. Und dann werde ich es nächstes Jahr besser machen. 

Sowieso habe ich für 2019 schon einiges auf dem Zettel stehen. Seien es Verbesserungen in meiner Imkerei und auf der Blumenwiese, oder seine es ganz neue Aufgaben und Herrausvorderungen. Was das alles im einzelnen ist werdet ihr im kommenden Jahr hier sicher noch lesen. Einfach immer schön dran bleiben. Aber eins kann ich verraten. Alle diese Pläne und Wünsche haben nur eins zum Ziel. Am Ende des Tages sagen zu können: „Das hast du gut gemacht.“

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

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12tel Blick im November

Und dann stand er ganz plötzlich vor der Tür. Der Herbst! Mit Frost und sogar schon Schnee. Die Imkerin in mir freut sich da drüber. So kann ich drei Wochen nach dem ersten Frost, wenn die Völker brutfrei sind, die letzte Varroabehandlung durchführen in der Hoffnung das meine braven Immen so einen guten und möglichst gesunden Start ins neue Frühjahr haben.
Aber nicht nur für die Bienen ist der Frost gut. Auch für unsere Wiese brauchen wir dringend Minustemperaturen. Letzten Sommer hatten wir doch arg viel Lausemelle zwischen unseren tollen Blümchen. Nun versuchen wir das meiste an unerwünschten Ackerkräutern erst mal kaputtkriegen zu lassen. Der Boden wird vor dem ersten Frost umgegraben und gelockert. Somit kann der Frost in den Boden und friert hoffentlich einen Großteil an Gänsefuß, Ampfer und co kaputt. Ob das wirklich funktioniert wissen wir nicht. Wir bleiben gespannt.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

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12tel Blick im (September und) Oktober

Das hat es aber auch noch nicht gegeben. Das ich einem Monat aussetzen musste. Aus Zeitmangel…? Man hätte sich die Zeit nehmen können. Aber Vieles war mir wichtiger und dann ist es auch O.K.
Dafür reiche ich jetzt hier den September nach. Und er ist so schön geworden.

Eine verträumte Abendstimmung direkt nach dem Mähen. Ja genau, wir haben Ende September die ganze schöne Blumenwiese gemäht und das Schnittgut eine Woche liegen lassen. Ich hoffe mal das sich einiges ausgesät hat und im hinteren Teil, den wir dieses Jahr nicht umbrechen werden, dann im nächsten Jahr wieder etwas wächst. Wir konnten die ganze Wiese mit unserem alten Trecker und dem dazugehörigen Mähbalken schneiden. Das hat ganz fabelhaft geklappt. Sogar das heuen, eine Woche später, konnten wir mit eigenen Geräten und einem gewissen Einsatz von Muskelkraft durchführen. Ich muss schon sagen, wenn man so etwas selber durchzieht ist man am Ende doppelt so stolz auf sich und die Arbeit gibt einem ein super gutes Gefühl.

Und hier seht ihr den ganzen Stolz meines Gatten. Der Pflug!

Lange haben wir nach einem passenden Pflug für unseren kleinen Trecker gesucht. Das ist bei so alten Geräten garnicht so einfach. Aber wer nicht aufgibt und auch bereit ist 250 Km durch die Republik zu gondeln, wird am Ende belohnt. Das ist nämlich genau der gleiche Pflug den auch mein Schwiegervater damals hatte. Der Haken bei dem musealen Stück ist, das kaum mehr einer weis, wie man die komplizierte Hebevorrichtung einstellt.
Aber Mein Mann wusste wenigstens noch in Grundzügen wie man so ein kleines Ungetüm benutzt. Den Rest hat er durch beharrliches rum fummel dann schon rausbekommen und siehe da… es funktioniert!

Wie schon mal erwähnt war ich diese Jahr etwas enttäuscht von der viel zu geringen Artenvielfalt der Saatmischung, die wir verwendet haben. Da ich aber auch neugierig bin was im nächsten Jahr wohl alles wiederkommt, haben wir uns dafür entschieden nur die Hälfte der Fläche neu einzusäen und zu beobachten wie sich die andere Hälfte im zweiten Jahr entwickelt.

Da ich mich auch so langsam auf die suche nach einem spannenden 12tel Blick für 2019 machen muss werde ich vielleicht mal schauen was so eine zweigeteilte Wiese fotographisch alles hergibt.

Diesen Artikel habe ich mit dem Blog von Eva verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen