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12tel Blick im November

Und dann stand er ganz plötzlich vor der Tür. Der Herbst! Mit Frost und sogar schon Schnee. Die Imkerin in mir freut sich da drüber. So kann ich drei Wochen nach dem ersten Frost, wenn die Völker brutfrei sind, die letzte Varroabehandlung durchführen in der Hoffnung das meine braven Immen so einen guten und möglichst gesunden Start ins neue Frühjahr haben.
Aber nicht nur für die Bienen ist der Frost gut. Auch für unsere Wiese brauchen wir dringend Minustemperaturen. Letzten Sommer hatten wir doch arg viel Lausemelle zwischen unseren tollen Blümchen. Nun versuchen wir das meiste an unerwünschten Ackerkräutern erst mal kaputtkriegen zu lassen. Der Boden wird vor dem ersten Frost umgegraben und gelockert. Somit kann der Frost in den Boden und friert hoffentlich einen Großteil an Gänsefuß, Ampfer und co kaputt. Ob das wirklich funktioniert wissen wir nicht. Wir bleiben gespannt.

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12tel Blick im (September und) Oktober

Das hat es aber auch noch nicht gegeben. Das ich einem Monat aussetzen musste. Aus Zeitmangel…? Man hätte sich die Zeit nehmen können. Aber Vieles war mir wichtiger und dann ist es auch O.K.
Dafür reiche ich jetzt hier den September nach. Und er ist so schön geworden.

Eine verträumte Abendstimmung direkt nach dem Mähen. Ja genau, wir haben Ende September die ganze schöne Blumenwiese gemäht und das Schnittgut eine Woche liegen lassen. Ich hoffe mal das sich einiges ausgesät hat und im hinteren Teil, den wir dieses Jahr nicht umbrechen werden, dann im nächsten Jahr wieder etwas wächst. Wir konnten die ganze Wiese mit unserem alten Trecker und dem dazugehörigen Mähbalken schneiden. Das hat ganz fabelhaft geklappt. Sogar das heuen, eine Woche später, konnten wir mit eigenen Geräten und einem gewissen Einsatz von Muskelkraft durchführen. Ich muss schon sagen, wenn man so etwas selber durchzieht ist man am Ende doppelt so stolz auf sich und die Arbeit gibt einem ein super gutes Gefühl.

Und hier seht ihr den ganzen Stolz meines Gatten. Der Pflug!

Lange haben wir nach einem passenden Pflug für unseren kleinen Trecker gesucht. Das ist bei so alten Geräten garnicht so einfach. Aber wer nicht aufgibt und auch bereit ist 250 Km durch die Republik zu gondeln, wird am Ende belohnt. Das ist nämlich genau der gleiche Pflug den auch mein Schwiegervater damals hatte. Der Haken bei dem musealen Stück ist, das kaum mehr einer weis, wie man die komplizierte Hebevorrichtung einstellt.
Aber Mein Mann wusste wenigstens noch in Grundzügen wie man so ein kleines Ungetüm benutzt. Den Rest hat er durch beharrliches rum fummel dann schon rausbekommen und siehe da… es funktioniert!

Wie schon mal erwähnt war ich diese Jahr etwas enttäuscht von der viel zu geringen Artenvielfalt der Saatmischung, die wir verwendet haben. Da ich aber auch neugierig bin was im nächsten Jahr wohl alles wiederkommt, haben wir uns dafür entschieden nur die Hälfte der Fläche neu einzusäen und zu beobachten wie sich die andere Hälfte im zweiten Jahr entwickelt.

Da ich mich auch so langsam auf die suche nach einem spannenden 12tel Blick für 2019 machen muss werde ich vielleicht mal schauen was so eine zweigeteilte Wiese fotographisch alles hergibt.

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12tel Blick im August

Endlich Regen! Zwar immer noch ein bisschen zu wenig für meinen Geschmack, aber unserer Blühmchenwiese scheint es zu reichen, um im Spätsommer noch mal durchzustarten. Vor allem der Ölrettich ist nicht zu bremsen. Der hat sich mittlerweile als stärkste Pflanze auf der Wiese durchgesetzt. Unsere Bienen finden das toll, da sie als blütenstehte Bestäuber Massentrachten lieben. Für meinen Geschmack hätten es auch ruhig noch ein paar mehr Arten sein können. Schließlich wollten wir nicht nur unserer Honigbienen ernähren, sondern auch die Artenvielfalt ankurbeln. Aber ich glaube das unsere Saatmischung einfach nicht sehr viel mehr her gibt. Darum haben wir beschlossen im nächsten Jahr auf eine etwas Artenreichere Saatmischung zu achten. Man lernt ja schließlich immer was dazu.

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12tel Blick im Juli

Selbst die Alten können sich an keinen Sommer wie diesen erinnern. Eine Hitzewelle jagt die nächste. Temperaturen bis 38Grad und kein Regen in Sicht. Der ein oder andere Städter mag sich über so einen Rekordsommer freuen und auch die Freibadbetreiber hören auch Nachts den Geldbeutel noch klingeln. Doch für Menschen wie uns, die im vermeintlich „Grünen“ wohnen und mit ansehen müssen wie ihre Pflanzen im Garten und auf dem Land langsam aber sicher vertrocknen ist dieser Sommer eine Qual. Erst denkt man sich man gießt am besten nur die Neuanpflanzungen. Die waren schließlich nicht billig und brauchen noch viel Wasser. Der alte Baumbestand hat sicherlich tiefe Wurzeln und kommt sonst ja auch alleine klar. Aber plötzlich merkt man das selbst die alte Buche, die hier schon länger steht als irgendein Bewohner dieses Hofes denekn kann, ihre Blätter zum Schutz vor der Trockenheit aufgibt und abwirft. Und dann bekommt man Panik. Neuanpflanzungen kosten Geld, aber man kann sie ersetzen. Alte Bäume nicht! Und an genau dem Punkt waren wir im Juli. Nicht auszudenken wenn die alte Hecke vertrocknet in der so viel Vögel ein zuhause haben. Oder die große Birke die hier schon so lange steht, plötzlich vertrocknet und nicht mehr da wäre. Also ist man fort an Tag und Nacht damit beschäftigt alles zu wässern was man nicht so leicht ersetzen kann. Leichter gesagt als getan. Das Wasser mit dem wir gießen ist das gleiche das auch uns zur verfügung steht. Es wird tief aus dem Boden gepumpt und niemand weis wann es leer ist… Wieviel können wir an wen verteilen und wie lange kommen wir damit hin? Wer bekommt kein Wasser damit jemand anderes genug bekommt um durchzuhalten und wann kommt endlich Regen?
Der eine oder andere wird jetzt wahrscheinlich den Kopf schütteln und sagen: „Die übertreibt doch maßlos!“ Aber genau so stellt es sich für uns da. Und ich befürchte das wird erst der Anfang sein. Heute Überlegen wir wer von unseren Pflanzen Wasser bekommt um diesen Sommer zu überstehen. Wer wird es Morgen sein der kein Wasser abbekommt? Ich Hoffe das dieser Sommer so einige Menschen wach gerüttelt hat und so mancher sein Konsumverhalten überdenkt. Denn ohne Wasser geht nix! Und wer jetzt meint das ich einfach nur einen schönen grünen und vorzeigbaren Garten haben möchte, der hat es nicht verstanden. Denn ohne Bäume, Blumen, Sträucher und Wiesen geht noch weniger.

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12tel Blick im Juni

Nun sind wir mitten drin, im kalendarischen Sommer, wobei der phänologische schon fast rum ist. Sehr zum leid meiner Bienen. Denn mittlerweile sind so ziemlich alle Trachten abgeblüht und für die Mädels ist nichts mehr zu holen. Was sie sehr zickig macht, was wiederum zu meinem Leid ist. Ich habe in den letzten drei Wochen jede Menge Stiche einkassiert. Und dabei habe ich ihnen so eine schöne Blumenwiese vor die Haustür gestellt. Aber irgend wie wollen sie da nicht rein. Größten teils Hummel, Wildbienen und vor allem Schmetterlinge erfreuen sich an dem bunten Teppich aus allerlei. Na ja, so ist für die Wildlinge wenigstens auch gesorgt. Das einzige wirklich dramatische in diesem Jahr ist das ausbleiben von Regen. Mich wundert es das auf diesem trockenen Boden überhaupt was wachsen kann. Aber es wächst! Und um euch einen besseren Überblick über das, was da alles so wächst zu verschaffen, werde ich euch morgen noch mal einige Nahaufnahmen unserer tapferen Blümlein und Bienlein zusammengestellt. 

Fürs erste bin ich jetzt mal gesapann wie lange es noch so schön blüht. Wenn ich mir den Wetterbericht nämlich mal anschau ist weit und breit kein Regen in Sicht. Das macht mir doch so langsam ein bisschen Angst. Sehen zu zukünftig unsere Sommer aus?

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12tel Blick im Mai

Also das mit dem daumendrücken und bitten um Regen hat im Mai ja noch nicht so toll geklappt. Das müssen wir aber noch mal üben. Dafür bin ich um so erstaunter über die exlosionsartige Entwicklung unsere Blühfläche. Trotz des erheblichen Wassermangels und der schirr endlosen Hitzeperioden des Wonnemonats Mai hat sie sich zu einem schönen dichten Teppich gemausert. Irgendwie haben alle Unwetter und Gewitter einen großen Bogen um unser Land gemacht. Ein besseres Bild hätte der letzte Tag im Monat mir nicht bescheren können rundherum Gewitter und Weltuntergang und bei uns, strahlender Sonnenschein. Na, ich will mich mal nicht beschweren. 

Am 9.5. wurde jedejfalls eingesät. Das ist jetzt also drei Wochen her. Ich finde dafür schaut es schon ganz ordentlich aus. Auch wenn ich beim besten Willen noch nicht erkennen kann was da alles so blühen wird, wenn was blühen wird. Wir lassen uns überraschen.

Wir haben auch schon unseren ersten Wiesengast. Der kleine Feldhase sitzt fast jeden Morgen auf unserer Fläche und frühstückt erst mal in aller Ruhe. O.K. Ich gebe zu am 21.5. war noch nicht all zu viel zum fressen da und über diesen Misstand scheint Meister Lampe auch nicht begeistert. Aber mittlerweile scheint es ihm bei uns schon ganz gut zu gefallen und wir bekommen von ihm so regelmäßig besuch das er sich inzwischen auch einen Namen verdient hat. Ich wollte schon immer mal einen Hasen „Rasputin“ nennen. Da drüber kann man jetzt denken was man will. Mir gefällt’s.

21.5.2018

26.5.2018

30.5.2018

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12tel Blick im April

Ist das nicht ein toller Zufall? Jetzt wohne ich schon seit knapp 7 Jahren hier und genau in meinem ersten Bienenjahr steht auch zum ersten mal Raps auf dem Nachbarsfeld. Glück gehört zur Imkerei wohl auch ein bisschen dazu. Und ich deute das mal als Zeichen das meine Imkerei damit unter einem guten Stern steht.

Aber auch auf unseren Flächen hat sich ein bisschen was getan. Durch die vielen ungewöhnlich warmen Tage im April hat nicht nur die weiße Rosskastanie scheinbar über Nacht ihre Blätter explosionsartig aus den Blattknospen geschossen. Auch die anderen Bäume der Gegend wie Eiche Birke und Kopfweide haben bereits ihr frisch-grünes Frühlingskleid übergezogen. Nur unsere Buche lässt wie jedes Jahr auf sich warten. Sie ist halt schon eine alte Dame die sich nicht hetzen lässt.
Und auch ich habe das gute Wetter des letzten Monats genutzt und sage und schreibe 80 Stauden gesetzt. Von Aster über Küchenschelle bis Duffnessel ist alles dabei was Bienen, Hummeln und Co. schmeckt. Bei der Auswahl der Stauden wie auch der Sträucher unserer neuen Wildgehölzhecke, die wir schon einen Mont zuvor gepflanzt haben, habe ich mir sehr viel Mühe gegeben Pflanzen auszuwählen, die mit unserem sehr trockenen wie auch sandigen und nährstoffarmen Boden klar kommen. Außerdem sollten es einheimische Arten sein und einen angemessenen Pollen und Nektarwert haben. Ich war doch wirklich überrascht wie groß die Auswahl hier ist. Bis jetzt scheint sich auch alles in unserem Boden wohl zu fühlen. Bis auf die Frühlingsplatterbse. Der ist es wohl doch zu karg. Aber macht nix. Es gibt ja noch so viele andere tolle Stauden die ich probieren kann. Ich für meinen Teil bin aber jetzt schon gespannt wie sich meine Bepflanzungen über das Jahr entwickeln.

Was unser Blumenwiesenprojekt angeht, so hat sich hier auch schon einiges getan. Der Landwirt war vor drei Wochen bereits da und hat gepflügt und gegrubbert. Rechts der Auffahrt liegen schon Kartoffel in langen reihen im Boden. Es tut mir immer ein bisschen in der Seele weh zusehen zu müssen wie sich Hase und Fasan abmühen um auf den hohen Erdwellen zu laufen. Ich habe aber auch schon beobachtet wie ein Fasan von rechtskommend sich von Erdwall zu Erdwall gequält hat, dann die Zufahrt überquerte um dann glücklich und entspannt auf auf der Fläche links der Zufahrt anfing im Boden zu scharren. Wie Fasane das halt so tun. Also, erst mal alles richtig gemacht würde ich sagen.
Richtig scheint mir auch die Entscheidung gegen die Saatmischung die von der EU für Schon- und Blühflächen vorgegeben ist. Wir nehmen zwar prinzipiell diese Saatmischung, konnten aber noch ein bisschen mehr Sonnenblumen, Kornblumen, und sonstiges Blühgedöhns reinmischen lassen. Hätten wir uns für das Schon- und Blühstreifenprogramm entschieden, hätten wir diese Freiheiten nicht gehabt. Also auch hier erst mal alles richtig gemacht. Ich schätze mal das im Laufe der nächsten Woche eingesät wir und dann hei?t es Daumen drücken das es auch ab und an mal einen leichten Landregen gibt.

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12tel Blick im März

Bei uns wird endlich geackert. Und zwar selber. Wie ich schon in den vorrangegangen 12tel Blicken im Januar und im Februar erwähnt habe wurden uns bei der Verwirklichung unseres Bienweidenprojekts einige Steine in den Weg gelegt. Wie man hier schön erkennen kann handelt es sich um keine kleine Fläche die man nicht mal eben mit Spaten und Grabegaben umpflügt. Wir sprechen hier von 2200 Quadratmeter Ackerland, für deren Bewirtschaftung man Maschinen braucht die wir leider nicht haben. Somit werden wir Lohnunternehmer beauftragen müssen die das ackern und einsähen und später auch schneiden für uns übernehmen werden. Aber die machen das leider auch nicht für umsonst und auch das Saatgut fällt nicht einfach so vom Himmel sonder möchte bezahlt sein. Alles in allem wird es sich um eine Summe handeln, die wir im Augenblick noch gar nicht so richtig absehen können. Nun wird der eine oder andere vielleicht sagen: „Aber das ist doch Umweltschutz. Da gibt es doch bestimmt Zuschüsse von der EU“. Haben wir auch gedacht. Aber leider sind wir Privatleute und für Privatleute gibt es leider Garnix! Und glaubt mir ich habe ne Menge versucht. Ausschließlich ein Landwirt der für ein „Blüh- und Schonstreifenprogramm der EU zugelassen ist kann für so eine Fläche Zuschüsse beantragen, die dann aber so gering sind das wahrscheinlich nicht mal die laufenden Kosten gedeckt sind. Außerdem gibt es für dieses Programm sehr strenge Vorgaben. Unter anderem legt man sich 5 Jahre fest und darf nichts anders mit dieser Blüh- und Schonfläche machen. Kein drauf rum laufen, keine Hühner drauf halten keine Blumen pflücken, keine Bienen rein stellen, nix. Und das fand ich jetzt nun wirklich nicht gut. Ich lass mir doch nicht verbieten mich in meine eigene Blumenwiese zu legen und mich von meinen Bienchen umschwirren zu lassen.
Und somit haben wir uns entschieden die Sache eben selber zu machen. Mein Mann hat den alten Trecker aus der Scheune geholt und die alte Löffelegge ausgemottet und ist hoch professionell über den Acker gelöffelt. Ich war wirklich sehr stolz auf ihn. Wer kann der kann. Aber leider war das auch fürs erste das Ende unserer Eigeninitiative mangels nötiger Gerätschaften. Pflügen, grubbern und einsähen tut dann ein befreundeter Landwirt, den wir aber selbst verständlich auch dafür bezahlen werden. Und das ist der wirklich traurige Aspekt an der Sache. Alle schreien sie „Die Insekten sterben, die Insekten sterben“ Dan will man was tun und zwar was richtig Großes und dann steht man plötzlich allein da und muss alles aus eigener Tasche zahlen. In Marienfeld und Langenberg werden dieses Jahr ähnliche Blühflächen angelegt. In der Zeitung standen Summen die in die Tausende gehen um solche Projekte umzusetzen. Alles schön von Steuergeldern und EU Zuschüssen finanziert die ja auch nichts anderes als Steuergelder sind. Und der kleine Privatmann? Der darf zusehen wie er das allein bezahlt.

Nun ja, wie auch immer. Ich bin mir sehr sicher das unsere Finanzierung weit im dreistelligen Bereich bleiben wir. Und eigendlich sollte ja auch der Sinn dieser Unternehmung im Vordergrund stehen. Einen Platz zu schaffen in dem sich Insekten und Wildtiere wohl und heimisch fühlen können. Mal schauen ob wir das hinbekommen.

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12tel Blick im Februar

Regen, regen und nochmals Regen schien das Motte des Winters 2017/2018 zu werden. Doch der Februar scheint da ganz anderer Meinung zu sein. Stahlender Sonnenschein und klirrende Kälte und das nicht erst seit den letzten Tagen, wie dieses Bild beweist das ich bereits am 4ten des Monats geschossen habe. Ich war so früh im Februar ganz begeistert diesen Winter doch noch ein Sonnenfoto ergattert zu haben und hätte mir nicht träumen lassen das fast der gesamte Februar so sonnig bleibt. Doch so schön die Sonne auch ist, es ist halt auch kalt. Und das geht mir mittlerweile ein bisschen auf die Nerven. Ich möchte endlich wieder was tun können… draußen. Möchte anfangen den Garten zu gestallten den Bienenstand einrichten, den Kompost anlegen, die Benjeshecke aufstellen und noch so vieles mehr. Aber das geht halt bei der aktuellen Wetterlage noch nicht. Und so werde ich mich weiter gedulden müssen und versuche die Vorfreude auszukosten auf den tollen Sommer der da kommen wird.

Was unser Bienenweidenprojekt angeht, so sind wir schon mal einen kleinen Schritt weiter, auch wenn man es hier nicht sehen kann. Unser Pächter war schon mal so nett unser Fläche noch mal mit zu Mulchen (das heißt, das die alten Maisstoppel abgemäht und zerkleinert wurden). Sobald es wärmer wird kann man dann grubbern oder pflügen. Aber wie oben schon geschrieben. Im Augenblick geht halt nix. Und das nervt!

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12tel Blick im Januar 2018

So, das ist er nun also. Mein erster 12tel Blick für das Jahr 2018. Der ein oder andere mag vielleicht ein bisschen enttäuscht sein ob der nicht so spannenden oder künstelerischen Motivwal wie im letzen Jahr. Aber um Schönheit oder Gestaltung geht es mir in diesem Jahr gar nicht. Sondern viel mehr um unser Bienenweidenprojekt, das wir diese Jahr in Angriff nehmen werde.

Wie man gut erkennen kann stand im letzen Jahr wie auch in so vielen davor, rund um uns herrum Mais. Links der Zufahrt Mais, rechts der Zufahrt Mais. Und das ist nicht nur bei uns so. Da haben wir jetzt die Nase voll von. Da wir in der glücklichen Lage sind das das Land runm um uns auch uns gehört, haben wir uns überlegt das wir einfach mal eine Fläche von c.a. 2000qm aus der Bewirtschaftung nehmen und einfach mal was Gutes für die Bienen, die Hummel, die Schmetterling, die Insekten im allgemeinen, die Igel, die Mäuse (ja auch die Wühlmäuse), die Hasen, die Fasane, die Spatzen, die Kohlmaisen, die Blaumaisen, die Kleiber, den Specht, den Eichelheer, die Eichhörnchen… soll ich weiter machen!? Tun werden. Doch einfach ist einfach gesagt. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich bereits mit den Vorbereitungen oder besser gesagt der Organiesation. Und das ist nicht so leicht wie man sich das vostellt. Aber das würde hier an dieser Stelle bei weitem zu weit führen und ist vielleicht mal einen eigenen Artikel wert.

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema. Da dies ein Projekt ist, welches uns über das ganze Jahr begleiten wird und mir wirklich sehr am Herzen liegt, habe ich mir überlegt das ich es ganz toll als 12tel Blick verarbeiten kann und somit auch gleich alle meine fleißigen Leser an der Entstehung und Beobachtung teil haben lassen kann.

Es handelt sich übrigens um das Stück Ackerland links von der Zufahrt. Noch schaut es genau so aus wie das Stück rechts, auf dem dieses Jahr Kartoffeln angebaut werden. Noch ist es nicht gepflügt und auch noch lange nichts eingesät. Aber der Wille ist da und die Hoffnung etwas Gutes tun zu können. Und damit fängt ja bekanntlich alles an.

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