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Der Zapfenkranz

Ob ihr es glaubt oder nicht, nächste Woche ist schon der erste Advent und bekanntlich wird dann auch das erste Lichtlein entzündet. Da diese Adventskranznummer für mich ein sehr wichtiges Ritual ist, haben wir natürlich auch immer einen Adventskranz. Und da ich ein Mensch bin der auf Wiederverwendbarkeit der Dinge achtet, haben wir meistens nur eine „Art“ Adventskranz. Eben einfach etwas, wo man vier Kerzen anzünden kann, das man aber jedes Jahr wieder verwenden kann. Ein Tablett, oder eine Holzscheibe oder so. Aber in diesem Jahr hat mich mal wieder die DIY-Lust gepackt und da kam mir der Workshop „Zapfenkranz-Binden“ im Werk-Raum-Natur gerade recht.
Ein echt toller Abend mit witzigen Leuten und einer extrem netten Kursleiterin in einer inspirierenden Floristenwerkstatt mitten auf dem Vaußhof. Volltreffer! Das tat mal wieder richtig gut. Einfach den Kopf ausschalten und etwas kreatives mit den Händen machen. Und wie man sieht ist auch wirklich was bei raus gekommen.
Vor lauter Begeisterung habe ich gleich den nächsten Workshop gebucht. Vielleicht sehen wir uns ja da…

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Moodboard im November

So langsam färbt sich alles von Grün über rot nach Gelb und vergeht dann. Ich finde das ist eine tolle Zeit im Jahr, die ich immer ganz besonders versuche zu genießen und fest zu halten. Wobei ich ja weis das man Zeit nicht festhalten kann. Aber ich kann versuchen sie mir gut zu merken und in meinem Gedächtnis zu speichern. Und wenn es dann im Ferbruar kalt schäbig und grau ist, dann kann ich alle meine gelbgoldigen Erinnerungen hervorholen und mich an ihnen wärmen. Ein bisschen so wie Frederik die Maus. Frederik ist eine sehr schlaue Maus.

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Moodbord im September

Die ersten leisen Herbsttöne schleichen sich mit ein. Die Tage werde kürzer, die Nächte kälter. Da kann ein warmes Schwedenrot, das uns den Sommer noch ein letztes mal in erinnerung ruft, nicht schaden.

Wobei ich auch zugeben muss das ich ein bisschen Sommermüde bin. Jetzt freu ich mich auf den Herbst. Auf Kaiminfeuer, Tee, den Geruch von feuchten Blättern und Ruhe…

Mal schauen was von wird.

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Nachhaltig wohnen – Was is`n das?

Am Anfang steht die Definition

Anfang des Jahres habe ich mir natürlich auch einige gute Vorsätze für das kommende Jahr überlegt und auch so einige Wünsche formuliert. Einer dieser wünschenswerten Vorsätze ist aus dem Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit in meinem Alltag und meiner Arbeit geschuldet.
Aber was ist Nachhaltigkeit eigentlich und warum sind da gerade alle so scharf drauf?
Nachhaltig ist ein Wort das aktuell in aller Munde ist und von jedem gerne benutzt wird. Aus den unterschiedlichsten Motiven, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
Aber ich denke mir, wenn man ein so wichtiges Wort schon benutzen möchte, dann sollte man auch wissen was es wirklich bedeutet. Also bin ich mal ein bisschen auf Definitions-forschung gegangen. Bei Wikipedia bin ich nicht so recht fündig geworden. Da gibt es zwar ne prima Begriffserklärung aber am Ende sind die sich da auch nicht so richtig sicher wie man diesen Begriff heute benutzt. Offiziell sei er zu einem „Gummiwort“ verkommen. Das Gefühl habe ich auch. Allerdings gibt es ein kleines Video. Das macht es für mich noch am anschaulichsten wie ich mein Leben und mein Arbeiten nachhaltig gestalten kann. Ich konnte für mich folgende Punkte ausarbeiten:

  • Nachhaltig bedeutet, Sorgsam mit der Natur umgehen
  • Nachhaltig heißt, die Rohstoffe unserer Erde verantwortungsvoll zu nutzen.
  • Nachhaltig verhalten wir uns wenn wir Dinge nicht wegschmeißen, sondern sie wiederverwenden.
  • Mit Ressourcen zu denen auch Geld gehört sparsam umgehen ist ebenfalls ein Aspekt der Nachhaltigkeit.
  • Wir verhalten uns Nachhaltig wenn wir bei allem was wir jetzt tun an die Zukunft denken und damit ist nicht nur die eigene Zukunft und der eigene Vorteil gemeint.

Eigentlich schon mal eine gute Definition an die man sich in vielen Bereichen halten kann.
Auch hat mir die Definition von Marion Hellweg aus ihrem Buch „Mit Naturmaterialien wohnen“ sehr gut gefallen.

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.“

Langer schwerer Satz. Aber wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt kann man ihn auf fast alles anwenden. Mal schauen ob das auch für mein Leben und meine Arbeit funktioniert.

Für mein Berufsbild als Wohnberaterin und Interiorstylistin frage ich mich, wie kann ich die Wohnungen, Arbeitsplätze und Gärten meiner Kunden nachhaltig und trotzdem schön gestalten? Ist ein praktisches, gemütliches und wohnliches Heim auch mit möglichst wenig Schaden für die Umwelt umsetzbar? Kann ein Garten die Anspüche der Wildtiere die in ihm leben sollen erfüllen und doch strukturiert und für das menschliche Auge schön sein? Wie kann ich als Gestalterin es hinbekommen, dass diese meist gegensätzlichen Ansprüche erfüllt werden und ein zukunftsfähiges Leben möglich ist? Das ist die Aufgabe der ich mich stellen möchte und ich freu mich drauf Euch bei dieser spannenden Entdeckungstour mitzunehmen.

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Bestanden

Seit März 2021 arbeite ich als selbständige Interior-Sylistin für Foto, Film und Messedekoration. Ein Beruf den ich eigentlich schon mein Leben lang ausübe. Bis dahin in Festanstellung, jetzt für die eigene Tasche. Ich hab das gelernt und bin das geblieben. Bis heute. Aber ganz ehrlich? Da muss es doch noch etwas mehr geben als immer nur Werbung.


Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir die Frage gestellt die sich jeder stellen sollte der sich selbständig machen will. „Wie möchte ich mich und mein Gewerbe aufstellen und was möchte ich anbieten?“ Und da erschien mir der Bereich visuelles Marketing zu wenig. Ich wollte endlich mal etwas gestalten für das wirklich echte Leben und nicht immer nur virtuelle Welten ersinnen. Aber tatsächlich ist das wirkliche Leben genau das Gegenteil von dem was wir in der Werbung tun. In der Werbung haben wir immer ein Produkt um das sich alles dreht. In meinem Fall meistens ein Möbel das in Szene gesetzt werden möchte. Wir gestalten eine Raum passend zum Möbel. Im waren Leben hat man meistens erst den Raum, der so ist wie er ist und durch den geschickten Einsatz von verschiedenen Elementen wie Licht, Farbe, Materialien aber eben auch Möbel und Accessoires gestaltet und in Szene gestezt wird.
Um ein bisschen mehr Planungssicherheit für diese neue Aufgabe zu bekommen habe ich mich Mitte des Jahres für eine Weiterbildung entschieden. Denn Bildung schadet ja bekanntlich nie.
Diese Weiterbildung habe ich beim Institut für Innenarchitektur gebucht. Ein 12 teiliger Modullehrgang der online durchlaufen wird. Das hat mir besonders gut gefallen. Alles online, alles in meiner Geschwindigkeit und kein Terminstress. 12 spannende Modul die vor allem zum Weiterlernen und Horizonterweitern angeregt haben. Es hat viel Spaß gemacht einiges zu lernen was für mich ganz neu war aber auch anderes zu vertiefen das ich eigentlich schon kannte aber hier noch mal neu entdeckt habe.


Und so kann ich jetzt nach fast genau 6 Monaten Stolz und zufrieden sagen „Bestanden“.
Es macht mich immer sehr glücklich einen neuen Punkt in meine Vita schreiben zu können und mein Angebot für meine Kunden zu erweitern.
Wenn Ihr Fragen zu dieser Weiterbildung habt, oder euch generell das Thema erwachsenen- und nebenberuflich Bildung interessiert, dann schreibt mir gerne. Vor so etwas braucht man nämlich keine Angst habe, sondern sollte man einfach machen. Manchmla braucht es nur einen kleinen Schubs und ein bisschen Motivation.