Artikel

Nachhaltig wohnen – Was is`n das?

Am Anfang steht die Definition

Anfang des Jahres habe ich mir natürlich auch einige gute Vorsätze für das kommende Jahr überlegt und auch so einige Wünsche formuliert. Einer dieser wünschenswerten Vorsätze ist aus dem Bedürfnis nach mehr Nachhaltigkeit in meinem Alltag und meiner Arbeit geschuldet.
Aber was ist Nachhaltigkeit eigentlich und warum sind da gerade alle so scharf drauf?
Nachhaltig ist ein Wort das aktuell in aller Munde ist und von jedem gerne benutzt wird. Aus den unterschiedlichsten Motiven, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte.
Aber ich denke mir, wenn man ein so wichtiges Wort schon benutzen möchte, dann sollte man auch wissen was es wirklich bedeutet. Also bin ich mal ein bisschen auf Definitions-forschung gegangen. Bei Wikipedia bin ich nicht so recht fündig geworden. Da gibt es zwar ne prima Begriffserklärung aber am Ende sind die sich da auch nicht so richtig sicher wie man diesen Begriff heute benutzt. Offiziell sei er zu einem „Gummiwort“ verkommen. Das Gefühl habe ich auch. Allerdings gibt es ein kleines Video. Das macht es für mich noch am anschaulichsten wie ich mein Leben und mein Arbeiten nachhaltig gestalten kann. Ich konnte für mich folgende Punkte ausarbeiten:

  • Nachhaltig bedeutet, Sorgsam mit der Natur umgehen
  • Nachhaltig heißt, die Rohstoffe unserer Erde verantwortungsvoll zu nutzen.
  • Nachhaltig verhalten wir uns wenn wir Dinge nicht wegschmeißen, sondern sie wiederverwenden.
  • Mit Ressourcen zu denen auch Geld gehört sparsam umgehen ist ebenfalls ein Aspekt der Nachhaltigkeit.
  • Wir verhalten uns Nachhaltig wenn wir bei allem was wir jetzt tun an die Zukunft denken und damit ist nicht nur die eigene Zukunft und der eigene Vorteil gemeint.

Eigentlich schon mal eine gute Definition an die man sich in vielen Bereichen halten kann.
Auch hat mir die Definition von Marion Hellweg aus ihrem Buch „Mit Naturmaterialien wohnen“ sehr gut gefallen.

„Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht.“

Langer schwerer Satz. Aber wenn man sich mal ein wenig damit beschäftigt kann man ihn auf fast alles anwenden. Mal schauen ob das auch für mein Leben und meine Arbeit funktioniert.

Für mein Berufsbild als Wohnberaterin und Interiorstylistin frage ich mich, wie kann ich die Wohnungen, Arbeitsplätze und Gärten meiner Kunden nachhaltig und trotzdem schön gestalten? Ist ein praktisches, gemütliches und wohnliches Heim auch mit möglichst wenig Schaden für die Umwelt umsetzbar? Kann ein Garten die Anspüche der Wildtiere die in ihm leben sollen erfüllen und doch strukturiert und für das menschliche Auge schön sein? Wie kann ich als Gestalterin es hinbekommen, dass diese meist gegensätzlichen Ansprüche erfüllt werden und ein zukunftsfähiges Leben möglich ist? Das ist die Aufgabe der ich mich stellen möchte und ich freu mich drauf Euch bei dieser spannenden Entdeckungstour mitzunehmen.

Artikel

Bestanden

Seit März 2021 arbeite ich als selbständige Interior-Sylistin für Foto, Film und Messedekoration. Ein Beruf den ich eigentlich schon mein Leben lang ausübe. Bis dahin in Festanstellung, jetzt für die eigene Tasche. Ich hab das gelernt und bin das geblieben. Bis heute. Aber ganz ehrlich? Da muss es doch noch etwas mehr geben als immer nur Werbung.


Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir die Frage gestellt die sich jeder stellen sollte der sich selbständig machen will. „Wie möchte ich mich und mein Gewerbe aufstellen und was möchte ich anbieten?“ Und da erschien mir der Bereich visuelles Marketing zu wenig. Ich wollte endlich mal etwas gestalten für das wirklich echte Leben und nicht immer nur virtuelle Welten ersinnen. Aber tatsächlich ist das wirkliche Leben genau das Gegenteil von dem was wir in der Werbung tun. In der Werbung haben wir immer ein Produkt um das sich alles dreht. In meinem Fall meistens ein Möbel das in Szene gesetzt werden möchte. Wir gestalten eine Raum passend zum Möbel. Im waren Leben hat man meistens erst den Raum, der so ist wie er ist und durch den geschickten Einsatz von verschiedenen Elementen wie Licht, Farbe, Materialien aber eben auch Möbel und Accessoires gestaltet und in Szene gestezt wird.
Um ein bisschen mehr Planungssicherheit für diese neue Aufgabe zu bekommen habe ich mich Mitte des Jahres für eine Weiterbildung entschieden. Denn Bildung schadet ja bekanntlich nie.
Diese Weiterbildung habe ich beim Institut für Innenarchitektur gebucht. Ein 12 teiliger Modullehrgang der online durchlaufen wird. Das hat mir besonders gut gefallen. Alles online, alles in meiner Geschwindigkeit und kein Terminstress. 12 spannende Modul die vor allem zum Weiterlernen und Horizonterweitern angeregt haben. Es hat viel Spaß gemacht einiges zu lernen was für mich ganz neu war aber auch anderes zu vertiefen das ich eigentlich schon kannte aber hier noch mal neu entdeckt habe.


Und so kann ich jetzt nach fast genau 6 Monaten Stolz und zufrieden sagen „Bestanden“.
Es macht mich immer sehr glücklich einen neuen Punkt in meine Vita schreiben zu können und mein Angebot für meine Kunden zu erweitern.
Wenn Ihr Fragen zu dieser Weiterbildung habt, oder euch generell das Thema erwachsenen- und nebenberuflich Bildung interessiert, dann schreibt mir gerne. Vor so etwas braucht man nämlich keine Angst habe, sondern sollte man einfach machen. Manchmla braucht es nur einen kleinen Schubs und ein bisschen Motivation.

Bildergalerie

Töpfern

Im letzten Jahr habe ich viel töpfern können. Bei einer lieben Freundin Elke, über die ich hier schon vor einiger Zeit mal berichtet habe.

Töpfern ist ein wirklich schönes Hobby das einen ganz besondern Ausgleich schafft. Hier zeige ich euch Heute meine erste kleine Auftragsarbeit, auf die ich natürlich auch ein bisschen stolz bin.

Bildergalerie

Füttert die Vögel

Nach so einer grauen und verregneten Woche freue ich mich immer etwas Farbe im Garten zu haben.

Wenn Euch dieses Vogelfutterhäuschen gefällt und ihr auch ein wenig Rot in euer Grün bringen wollt, dann schreibt mir einfach eine Nachricht. Wenn euch die Farbe nicht gefällt, auch kein Problem. Nächste Woche gibt es was mit Rosa.

Bildergalerie

Blau gemacht

Blau ist eine Farbe, die mich persönlich sehr anspricht. Darum wollte ich euch heute mal eine Facette dieser Farbe zeigen.

Blau ist nämlich nicht immer gleich Blau. Für die Neugestaltung eines Gästezimmers habe ich mich entschieden ein frisches Graublau zu wählen. Der anthrazitfarbene Teppichboden und die Tür in Ahornoptik waren vorgegeben. Frisch und einladend sollte es werden. Hier sollen sich Gäste wohl fühlen. Ein helles Blau mit einer Tendenz ins Petrol schien mir da passend. Auch die Naturtöne von Ahorn und Sand passen sich ganz still und leise ein und bilden so ein harmonisches ganzes.

Ein perfekter Ort um mal ein paar Tage blau zu machen.