Artikel

Bilderwände – Kein Problem

Große und ausladende Bilderwände sind im Augenblick schwer angesagt. Kein Wunder, helfen sie doch Leben in die Bude zu bringen und sind gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, sich mit mehr Individualität zu umgeben. Denn jede Bilderwand ist einzigartig und irgendwie auch Ausdruck deiner Persönlichkeit. Denn eine Bilderwand hat so viele Facetten der Gestaltungsmöglichkeiten wie ein Baum Blätter. Das fängt bei der Auswahl der Motive an, zieht sich über das Zusammenspiel der einzelnen Bilder und ihrer Wirkung zu einander bis hin zur Positionierung an der Wand. 

Und dabei ist das Thema nichts Neues. Aufwändige Hängungen gibt es schon sehr lange in der Geschichte der Innenraumgestaltung. Wenn man es genau nimmt, sind Höhlenmalereien die ersten bewusst gestalteten Wände. 

Aber zurück in unsere Zeit.
So leicht und locker diese Trendwände auf Pinterest immer ausschauen, so schwierig ist es im wahren Leben, eine harmonische Gestaltung an die Wand zu bringen. Meist hat man am Ende tausend Löcher vom vielen Umhängen und doch nicht das Ergebnis, das einem immer gerne mal in einschlägigen Wohnzeitschriften und Internetportalen vorgegaukelt wird. 

Letzte Woche noch hatte ich eine Kunden im Fotostudio, der gut gestaltete Bilderwände über alles liebt. Also stattete ich ein Set nach dem anderen mit ausladenden Hängungen aus. Aber selbst ich muss nach so viel Übung immer wieder mal das eine oder andere Bild umhängen. Im Studio kein Problem. Da kann man überflüssige Löcher ganz leicht retuschieren. Im wahren Leben schaut das schon anders aus. 

Hier kann es ein große Hilfe sein, die ausgewählte Wand inclusive aller in Frage kommenden Bilder und Einrichtungsgegenstände zu visualisieren. Dann kann ich ganz nach Herzenslust alle Bilder so lange hin und her schieben, bis ich das gewünschte Ergebnis habe und zu guter Letzt auch noch die exakten Maße ablesen. 
So leicht kann es sein mit ein bisschen guter Planung.

Bildergalerie

12tel Blick im April

Der April hatte es wirklich in sich. Viel Arbeit, wenig Zeit und doch fordert der Garten gerade in dieser Zeit seinen Tribut. Hier müssen die Dinge eben getan werden wenn sie dran sind. Und sei es nur, noch schnell Erde vom Acker nehmen bevor der Pächter Gülle fährt. Die will ich nämlich auf keinen Fall in meinen Hochbeeten haben. 

Aber wie ihr seht hat alles noch rechtzeitig geklappt und sogar die Kartoffeln (vorne links im großen Hochbeet) sind schon drin. Auch Kopfsalat, Radieschen, Erbsen, Möhren und Spinat sind bereits in der Erde und warten noch auf besseres Wetter. Denn der 12tel Blick täuscht. Dieser April ist der kälteste seit über 40 Jahren und leider auch zu trocken. Darum versuche ich mir an einigen Beeten mit einer dicken Mulchschicht aus Stroh zu helfen. Mulchen ist für mich ein wichtiges Thema, mit dem ich mich gerne mehr beschäftigen möchte. Hat jemand von euch da einen guten Tip? Bin für jede Anregung dankbar.

Diesen Artikel habe ich mit dem 12tel Blick von verfuchstundzugenäht verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

Artikel

Radio Activity

Von Karin Kalisa

Kiel hat eine neue Radiostimme. Eine die ins Ohr geht, bei der man nicht weghören mag. Aber es ist auch eine Stimme die etwas zu sagen hat. Etwas was die Welt vielleicht nicht hören will. Aber hören sollte. Denn bei diesem Thema sollte niemand weghören und schon garnicht wegschauen.

Karin Kalisa thematisiert in Ihrem Roman „ Radio Activity“ sexuellen Kindesmissbrauch und den schwierigen Umgang mit der juristischen Verjährung eines solchen Missbrauchs. Keine leichte Kost. Und kein Leichtes Thema. Wen wundert es das auch das Buch nicht leicht zu lesen ist. Genau wie die missbrauchten Kinder die nicht reden können über das, was da mit ihnen passiert ist.
Erst viel Jahre später kommt die Wahrheit ans Licht. Aber dann ist es oft zu spät für Gerechtigkeit. Und das nur, weil unsere Gesetzgebung das so vorsieht.

Humor: Ich überlege… nein, das ist alles nicht zum Lachen.

Fesselfaktor: Wenn man sich durch die ersten 100 Seiten gequält hat kann man es nicht mehr weg legen. Der Weg dahin ist aber etwas steinig.

L’amour: Vielleicht nicht im klassischen Sinne. Aber Liebe kann viel Gesichter haben.

Fantasy: Bedauerlicher weise nein. Diese Geschichte kann genau so überall in Deutschland passiert sein.

Tiefgang: Die Autorin schneidet hier ein Thema an, das trauriger weise immer wieder aktuell ist und tief unter die Haut geht. Wer diese Geschichte unter seine Haut lässt schau hoffendlich nicht mehr weg. Wir brauchen mehr Menschen die nicht wegschauen.

Schreibstil: Ich muss leider gestehen das ich noch nie ein Buch gelesen habe, das so lange Sätze hat. Die ersten 100 Seiten sind tatsächlich eine Herrausforderung. Und ich kenn Leute die dieser Sprache nicht gewachsen waren. Aber wenn man erst mal drinn ist in der Geschichte geht es ganz leicht. Und die Mühe Lohnt sich wirklich.

Cover / Tietel: Eigentlich nichts besonderes und wenig aussagekräftig. Glaubt mir, dahinter steckt mehr.

Empfehlenswert: Trotz all dieser nicht ganz so verlockenden Beschreibungen möchte ich hier eine eindeutige Empfehlung für dieses etwas andere Buch aussprechen. Es weckt auf. Und das ist wichtig.

Diesen Beitrag habe ich mit dem karminroten Lesezimmer und der dortigen Aprilbüchern verlinkt.

Bild

Frühlingsfrisch im Gästebad

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man selbst in eine so kleine Kammer wie dem Gästebad ein bisschen Frische zaubern kann, ohne das es kühl oder steril wirkt. 
Klar, durch den mutigen Einsatz von ein wenig dezenter Farbe hat man es gleich ein bisschen frischer im Raum. Aber kann das gerade bei einem Gästebad mit wenig Möglichkeiten für auflockernde Dekoration auch schnell kippen. Und schon hat man mit der weißen Keramik eine Art Medizinstimmung. Da geht kein Gast gerne mal auf`s Örtchen und man selber fühlt sich auch nicht wohl. 

Das finde ich immer sehr schade, denn das Gäste-WC sollte nicht nur für Gäste sein. Ich empfehle bei der Verwendung von so kühlen Tönen wie hier dem Salbei, kombiniert mit dem Aquaton in den Accessoires, immer einen warmen Gegenpol. Da bot sich der Waschtischunterschrank in Eiche direkt an. Auch das kleine Einbauregal und der Bilderrahmen sind aus Eichenholz gefertigt und runden die Gestaltung ab. Damit das Ganze aber noch ein bisschen mehr Grip und Halt bekommt habe ich mich für die modernen Drahtlampen als Highlight entschieden. Zum Schluß noch ein frischer Grüntupfer in Form einer Pflanze und schon haben wir es gleich ein wenig wohnlicher. 

Bildergalerie

12tel Blick im März

Ein stressiger Monat endet nun. Ich habe es mit Ach und Krach geschafft die Hochbeet noch vor Ostern aufzustellen und heute am letzten Tag des Monats konnte ich auch erst das Bild mach. Ich wollte ja unbedingt das die Beet mit auf dem Märzbild sind. Und sie sind so schön geworden unsere neuen Hochbeet. Ich bin richtig verliebt. Ob ich diese beiden Giganten immer noch so toll find wenn ich sie in den nächsten Tagen befülle, bleibt abzuwarten. Das sind immerhin 4 Kubikmeter Erde die wir da bewegen müssen.

Was im März nicht so schön war, war der Ausbruch der Vogelgrippe in der Nachbargemeinde. So müssen unsere fleißigen Damen eingestallt bleiben und können im März nicht mit aufs Bild. Und sie sind gerade so fleißig. Pünktlich zu Ostern sind sie wieder in die Eierproduktion eingestiegen. Heute gab es bei viel Hennen 3 Eier. Sie sind wirklich sehr fleißig…

Ich hoffe mal das ich euch bis ende April die ersten Bilder mit befülten Beeten und auch schon den ersten Pflänzchen zeigen kann.

Diesen Artikel habe ich mit dem 12tel Blick von verfuchstundzugenäht verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

Artikel

Sprechen ist das neue schreiben.

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle bereits über Ewa´s fabelhaften Podcast berichtet. Letzte Woche durfte ich selber mal ans Mikro. Das war wirklich spannend. Ewa und ich haben uns ein bisschen über das Thema Nachhaltigkeit unterhalten und was so die Dinge sind die mich bewegen und begleiten.
Ich bin wirklich sehr glücklich wie schön diese Folge geworden ist und würde sie sehr gerne mit dir teilen.
Wenn du also ein Bisschen mehr über mich, meine aktuelle Situation und meine Einstellung zu Nachhaltigkeit und Kreisläufen erfahren möchtest, dann hör doch einfach mal rein.