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12tel Blick im März

Ein stressiger Monat endet nun. Ich habe es mit Ach und Krach geschafft die Hochbeet noch vor Ostern aufzustellen und heute am letzten Tag des Monats konnte ich auch erst das Bild mach. Ich wollte ja unbedingt das die Beet mit auf dem Märzbild sind. Und sie sind so schön geworden unsere neuen Hochbeet. Ich bin richtig verliebt. Ob ich diese beiden Giganten immer noch so toll find wenn ich sie in den nächsten Tagen befülle, bleibt abzuwarten. Das sind immerhin 4 Kubikmeter Erde die wir da bewegen müssen.

Was im März nicht so schön war, war der Ausbruch der Vogelgrippe in der Nachbargemeinde. So müssen unsere fleißigen Damen eingestallt bleiben und können im März nicht mit aufs Bild. Und sie sind gerade so fleißig. Pünktlich zu Ostern sind sie wieder in die Eierproduktion eingestiegen. Heute gab es bei viel Hennen 3 Eier. Sie sind wirklich sehr fleißig…

Ich hoffe mal das ich euch bis ende April die ersten Bilder mit befülten Beeten und auch schon den ersten Pflänzchen zeigen kann.

Diesen Artikel habe ich mit dem 12tel Blick von verfuchstundzugenäht verlinkt. Hier könnt ihr bei Interesse nochmal alles über diese tolle Projekt nachlesen

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Sprechen ist das neue schreiben.

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle bereits über Ewa´s fabelhaften Podcast berichtet. Letzte Woche durfte ich selber mal ans Mikro. Das war wirklich spannend. Ewa und ich haben uns ein bisschen über das Thema Nachhaltigkeit unterhalten und was so die Dinge sind die mich bewegen und begleiten.
Ich bin wirklich sehr glücklich wie schön diese Folge geworden ist und würde sie sehr gerne mit dir teilen.
Wenn du also ein Bisschen mehr über mich, meine aktuelle Situation und meine Einstellung zu Nachhaltigkeit und Kreisläufen erfahren möchtest, dann hör doch einfach mal rein.

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Ich mag keinen Schnee

Stell dir vor, du ziehst morgens die Rollos hoch und es ist draußen alles weiß.

Was denkst du dann? Ich kann dir sagen was ich gedacht habe.

Oh nein!

Wenn ich morgens die Rollo hochziehe und es schaut draußen so aus, bedeutet das für mich, das die Hühner sich die ganze Woche nicht aus dem Stall trauen und ich mehrmals täglich damit zu tun habe ihnen das Wasser aufzutauen, Futter zu bringen und nach ihnen zu schauen.

Es bedeutet, das die Kater sich alle Schnurrbarthaare abgefroren haben, weil sie nur ihre Nasen aus der Klappe gehalten haben. Auch sie sind freiwillig eine Woche in der Werkstatt geblieben. Die Kaninchen mussten in die Waschküche evakuiert werden. Das fanden sie zwar nicht witzig, aber immer noch besser als bis über beide Ohren eingeschneit zu werden. Das Kaninchengehege war bis zum Knie eingeschneit.

Dieses Wetterextrem bedeutet für uns auch viele viele Sorgen. Was machen die Temperaturen im Versorgungsraum? Hoffentlich frieren die Leitungen nicht zu. Wie kriegen wir diesen großen Hof und die lange Einfahrt geräumt? Wie kriegen wir den Schnee vom Dach und was machen wir wenn das mal alles wieder taut und und und.
Kurtz um, ich mag den Schnee nicht. Und ich kann ihm, wenn ich mir anschauen muss wie sehr unsere  Gartenvögel unter diesen extremen Temperaturen leiden müssen, auch nichts abgewinnen.

Zugegeben, es schaut bei Sonnenschein ganz hübsch aus. Aber wenn ich hübsche Schneelandschaften sehen will, dann kaufe ich mir ein Bildband von den Kitzbühler Alpen.

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Ein Blick in die Glaskugel

Seit einigen Wochen bin ich damit beschäftigt meinen Businessplan für meine bevorstehende Selbständigkeit zu schreiben. Das ist an und für sich nicht schlimm und ganz im Gegenteil sogar recht spannend. Zumindestens wenn es um den Textteil geht. Was will ich überhaupt genau machen und anbieten? Wie das alles Umsetzten? Und noch viel wichtiger, wer sollen meine Kunden sein. Wichtige Fragen, für die es sich lohnt, sich auch mal eine bisschen Zeit zu nehmen. Mir hat das Schreiben auf jeden Fall geholfen, meine Ideen und Vorstellungen noch mal besser auf den Punkt zu bringen. Das hat sich echt gelohnt. Bis dann der Finanzteil dran war. Eine Auflistung der Zahlen die ich „glaube“ in den ersten vier Jahren Umzusetzen. Na, da kann man sich ja ne ganze Menge wünschen. Aber wir sind hier doch nicht bei „wünsch dir was“. Hier wird von mir erwartet eine realistische Darstellung meiner zukünftigen beruflichen Umsetzung zu Papier zu bringen. Mit Wachstumsrate, Liquiditätsvorschau und Rentabilitätsansicht. Zum Glück gibt es Menschen die von der Materien mehr Ahnung haben als ich und mir geholfen haben das alles zu verstehen und zu durchschauen (ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die IHK). 

Aber wie ich da so meine Zahlen von links nach rechts jongliert habe, da dachte ich mir, sone Glaskugel wär jetzt schon was tolles… Dann bräuchte ich meine Kugel einfach nur Frage, „Wie stehe ich am Ende des Jahres da?“ und schwupp wär mein Finanzplan Wasserdicht und fertig. Und nicht nur der. Ich könnte ja alles Frage.  „Wird meine altes kleines Autochen noch eine Zeit lang halten“ „Wird es wieder so ein heißer Sommer?“ „Werde ich und alle die ich liebe Gesund bleiben?“ „Was bringt uns 2021?“ Ich glaube eine Frage die dieses Jahr niemanden kalt lässt. Die wir alle gerne beantwortet haben möchten. Aber was ist wenn mir die Antwort nicht gefällt? Will ich wirklich jetzt schon wissen wenn ein geliebter Mensch oder eines meiner Tiere am Ende des Jahres nicht mehr an meiner Seite ist? OK, man könnte die Zeit die einem noch bleibt besser nutzen. Mehr Zeit miteinander verbringen und sie so schön gestalten wie es nur geht. Aber kann man das nicht sowieso? Sollte man nicht aus jedem Tag das beste machen? 

Na klar sollte man. Und darum bin ich sehr froh, das ich keine Glaskugel habe. Und mich auf jeden neuen Tag freuen kann der vor mir liegt. Ich kann Pläne machen. Und wenn sie mal nicht gelingen, dann mache ich beim nächsten mal bessere Pläne. Und da ist es ganz egal ob es ein Businessplan, ein Finanzplan oder ein Plan für einen Hummelkasten ist. Was das für Pläne sind, die ich für 2021 habe hat tatsächlich neulich mal jemand gefragt. Aber das ist ein anderes Thema und will ein andermal beschrieben werden.

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Der Wal und das Ende der Welt

von

Johann Ironmonger

Man mag es nicht für möglich halten, aber ich bin tatsächlich mal wieder dazu gekommen ein Buch zu lesen. Und weil es ein absolutes Ausnahmebuch ist, wollte ich hier auch unbedingt davon erzählen. Warum es ein Ausnahmebuch ist? Es ist nicht nur ausgenommen gut, sonder diese Geschichte über einen Wal, ein Dorf eine Pandemie und einen Kirchturm ist so erschrecken nah an unserer aktuellen Realität, das man gar nicht glauben kann, das es schon 2015 veröffentlicht wurde. Aber der Reihe nach. 

Irgendwo im Nirgendwo an der Küste von Cornwall liegt an einer Bucht das kleine Örtchen St. Piran. Ein 300 Seelendorf, das so abgelegen liegt, das es fast gar nicht existiert. Eines nasskalten Herbstmorgens finden die Dorfbewohner einen nackten Mann am Strand. Keiner weis wer er ist, keiner weis wo er her kommt, keiner weis was er hier will und keiner weis was er mit dem Wal zutun hat der in der Bucht schwimmt. Ein Wal, der scheinbar durch diese Geschichte schwimmt und viel mehr ist als nur ein Wal. Mit diesem Wal fängt alles an und mit ihm hört auch alles auf. 

Humor: Es ist ganz sicher keine Komödie. Aber als Drama würde ich die diesen Roman auch nicht einstufen

Fesselfaktor: Diese Buch ist 470 Seiten stark und ich habe es in 3Tagen gelesen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. 

Lamour Tatsächlich gibt es eine Liebesgeschichte, die ich aber nicht verstanden habe. Sie ist in meinen Augen ein bisschen überflüssig. Tut aber auch nicht weh.

Fantasy Ich glaube das die Menschen die diese Buch 2015, oder auch 2016 gelesen haben, diese Geschichte für absolut utopisch gehalten haben. Wie kann es eine derartige Grippewelle geben, die alles lahm legt. Heute wissen wir es besser. 

Tiefgang Die eigentliche Kernaussage dieses Buches ist in meinen Augen, wie wir es schaffen können das unsere Gesellschaft überlebt. Das wird uns hier so deutlich vor Augen geführt das man nicht dran vorbeischauen kann. Gemeinschaft ist das Zauberwort. Aktueller geht es nicht.
Hier werden uns die Großen Zusammenhänge gezeigt. Wie hängt der Nackte Mann mit den Dorfbewohnern mit dem Trinkwasser, mit dem Kirchturm mit dem Benzien mit der Pandemie und letztendlich wieder mit dem Wal zusammen. Es sind die Zusammenhänge die wir erkennen lernen müssen. 

Schreibstil Am Anfang etwas holperig und gewöhnungsbedürftig. Aber man ist ja flexibel.

Cover/Titel: Na ja, es geht um einen Wal und um die Möglichkeit, das hier alles endet. Doch wäre ich weder durch den Titel noch durch das Cover auf den wirklich Inhalt des Romans gekommen. Ohne das ich es Empfohlen bekommen habe, hätte ich es wohl nicht gelesen.

Empfehlenswert Und genau darum empfehle ich diese grandiose Erzählung jedem, der die Nerven hat sich anzuschauen, wie es hätte laufen können und was wir tun können, damit wir besser dabei weg kommen. 

Außerdem ist es auch irgendwie eine Weihnachtsgeschichte. Es gab sogar einen Augenblick, in dem ich eine kleine Träne der vorweihnachtlichen Rührung verdrückt habe. Wer also noch ein Geschenk sucht… Das wäre ein wirklich heißer Tip.

Diesen Beitrag habe ich mit dem karminroten Lesezimmer  und der dortigen „Leseflucht im Dezember“ verlinkt.

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Mehr Schlupflöcher brauchen unsere Gärten.

Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über die Schluplochkompanie erinnern? Viele Freunde und Bekannte waren total begeistert von unseren Schlupflöchern und Futterstationen. Da dachte ich mir, warum sollen die Vögel in anderen Gärten nicht auch so exklusiv wohnen und speisen können. Also hab ich mich ans Werk gemacht und eine kleine Schlupfloch-Kollektion zusammengestellt, die ihr auf meinem Etsyshop kaufen könnt.

Wie man im Schlupflochartikel lesen kann lege ich sehr viel Wert darauf bei meinen Schlupfloch-Produkten so viel wie möglich wieder zu verwerten. zum Beispiel haben Freunde von uns ihre alte Terasse erneuert. Die Dielen sind aber noch viel zu schade für den Ofen. So werden sie jetzt in ihrem zweiten Leben Teil eines Schlupfloch-Produktes. Auch ausrangierte Gebrauchsgegenstände finden bei uns eine neue Aufgabe von der sie in ihrem ersten Leben als Kanne oder Tasse nicht mal geträumt haben. Das schont nicht nur die Umwelt, es verleiht auch jedem Produkt einen individuellen Charme.

Wenn du vielleicht ein ganz persönliches Schupfloch haben möchtest… Vielleicht aus einer Kanne die du mal geerbt hast, oder du dir eine Farbe wünschst die ich gerade nicht im Angebot habe, dann schreib mir einfach. Auch über Anregungen und neue Schlupfloch-Ideen freue ich mich immer sehr.

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Ein Paar sind noch da…

Und die Berg und Talbahn nimmt kein Ende. Ende letzte Jahres habe ich über die Hochs und Tiefs des Jahres 2019 geschrieben. In der Hoffnung das es bei uns mal etwas ruhiger wird.
Und dann habe ich einen Moment nicht aufgepasst. Eine meiner Bienen sticht mich ganz unschuldig in den Finger. Nichts ungewöhnliches für einen Imker. das passiert halt schon mal. Auch wenn es nicht schön ist. Weder für die Biene noch für den Imker. Aber das es so folgenschwer ausgeht hätte ich auch nicht gedacht. Auf diesen einen kleine Stich hat mein Immunsystem ganz plötzlich mit einem schweren Allergieschub reagiert.
Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, da sicher jeder der hier liest weiss, was das bedeuten kann. Dieser Vorfall hat mich auf jeden Fall dazu gezwungen mich von meinen Bienen zu trennen. Und das so schnell wie möglich. Die Situation was schlicht und ergreifend zu gefährlich. Zum Glück habe ich tolle Freunde im Imkerverein, die sofort zu Stelle waren, sich um den Abtransport der Völker gekümmert haben und auch um mich. Denn es war wirklich schlimm für mich.
Die Imkerei ist mehr als ein Hobby. Sie ist eine Aufgabe, die einen so umfangreich in Anspruch nimmt, das man nicht einfach nur jemand ist der Honig ernten kann. Imker zu sein bedeutet so viel mehr. Und ich war es mit Leib und Seele. Das ist, als würde dir jemand deine Identität weg nehmen. Ich glaube ich werde es nie vergessen wie es immer wieder in meinem Kopf hämmerte „ich bin kein Imker mehr, ich bin keine Imker mehr…“. Aber das ist Blödsinn. Vielleicht habe ich aktuell keine Honigbienen mehr in meiner Obhut. Doch sind sie nicht aus meinem Leben verschwunden. Die Bienen haben mir gezeigt, wie wichtig es ist sich um ein ganzheitliches Leben zu bemühen. Durch sie ist unser Hof zu einem großen Organismus geworden in dem jeder Baustein an dem anderen hängt und dadurch im Idealfall ein großer Kreislauf entsteht. So wie ein Bienenvolk ein in sich abgeschlossener Organismus ist, ist es unser Hof auch geworden. Nun sind die Honigbienen als Volk keine Teil mehr von uns, doch sind sie immer noch da. Sie kommen gerne vom Nachbarn rüber in unsere Garten und teilen sich das reichhaltige Angebot mit ihren artverwandten Schwestern, den Wildbienen. Jetzt ist das Kräfteverhältnis auch ausgeglichener. Jetzt kann man sie gut beobachten, die Sandbienen, die Wollbienen und Pelzbienen. Auch Hummel, Schmetterlinge und andere Insekten sind in diesem Jahr so zahlreich auf unserem Hof vertreten wie nie zuvor. Der Kreislauf beginnt zu laufen.

 

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Wir holen die Gartenmöbel raus.

Sommerzeit ist Biergartenzeit. Und Und da uns die erste Hitzewelle des Jahres bevorsteht holen wir die Gartenmöbel für euch raus. So könnt Ihr euer Biergartenflair diesen im eigenen Garten genießen.

Maße:
Höhe: 82cm
Breite: 38cm
Sitzhöhe: 46cm

Preis: 150€ incl Porto und Verpackung

Wenn ihr euch für dieses Produkt interessiert schaut doch einfach mal in meinem Etsyshop vorbei: https://www.etsy.com/de/listing/805470808/gartenstuhlbiergartenstuhleshabby-chic?ref=shop_home_feat_1&frs=1

Der Preis versteht sich für beide Stühle zusammen. 

Zum Lieferumfang gehören nur die zwei Stühle. Alle weiteren abgebildeten Gegenstände dienen der Dekoration.

Selbstabholung in Rietberg/NRW möglich