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Blau gemacht

Blau ist eine Farbe, die mich persönlich sehr anspricht. Darum wollte ich euch heute mal eine Facette dieser Farbe zeigen.

Blau ist nämlich nicht immer gleich Blau. Für die Neugestaltung eines Gästezimmers habe ich mich entschieden ein frisches Graublau zu wählen. Der anthrazitfarbene Teppichboden und die Tür in Ahornoptik waren vorgegeben. Frisch und einladend sollte es werden. Hier sollen sich Gäste wohl fühlen. Ein helles Blau mit einer Tendenz ins Petrol schien mir da passend. Auch die Naturtöne von Ahorn und Sand passen sich ganz still und leise ein und bilden so ein harmonisches ganzes.

Ein perfekter Ort um mal ein paar Tage blau zu machen.

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Rosa verbindet

Für mich ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Ein Thema das ich versuche in alle meine Lebensbereich zu integrieren. Da gehört natürlich auch mein Beruf als Interior-Designerin dazu.
Eigentlich ja nicht schwierig. Man sucht einfach ein paar passende Elemente wie Wandfarben, Möbel und Textilien in Bioqualität die Fair Trade gehandelt oder regional gefertigt wurden und Qualitativ so hochwertig und vom Design so zeitlos sind das sie Hundert Jahre halten, raus und schon ist alles „Nachhaltig“ und das schlechte Gewissen beruhigt. Nur leider sind diese ach so nachhaltigen Produkte oft so teuer, das sie sich nur die wenigsten leisten können. Und prinzipiell muss ja doch etwas für dich Produziert werden. Für eine wunderschöne Echtholzküche in Bioqualität muss ja doch ein Baum abgeholzt werden.
Also stellte ich mir die Frage, wie kann ich nachhaltige Raumgestaltung betreiben für Menschen die eben nicht den ganz großen Geldbeutel haben. Und was liegt da näher als Möbel zu verwenden die bereits schon ein Vorleben haben? Die bereits vor langer Zeit für jemand ganz anderen Produziert wurden.Wie dieser wunderschöne alte Schrank.

Sicher, gebrauchte oder antike Möbel passen nicht zu allem. Aber Genau an der Stelle beginnt mein Ansatz und meine Arbeit. Wie kann ich helfen bereits vorhandene Möbel (oder auch gebrauchte von Kleinanzeigen) stilgerecht zu Integrieren und somit ein harmonisches Ganzes zu schaffen. So braucht man bei einer Neugestaltung weniger Geld für Möbel ausgeben und kann, sollte man dadurch noch Geld über haben, dieses zum Beispiel für qualitativ hochwertigere Farben, die die Wohngesundheit positiv beeinflussen können, investieren.
Und in diesem Fall hilft mir die Farbe Rosa. Eine Farbe die mindestens so alt ist wie der Schrank und doch nie weg zu denken war. Und je nachdem wie man sie interpretiert und sie unterstreicht kann sie Wohnlich und Behaglich wirken mit einer warmen Kombination aus gedunkelter Eiche. Aber auch Modernität und Frische ausstrahlen, wenn man sie mit Weiß und Betongrau kombiniert.

Eben dadurch das Rosa ein Farbe ist die so viel Facetten hat und sich im Laufe unseren Geschichte immer wieder neu erfindet ist sie der Ideale Verbinder zwischen den Stilen und macht es Möglich eine Hundertjahre alten Schrank mit einer modernen Bettanlage in matt Weiß zu kombinieren.

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Allerliebstelieblingsglasur

Wenn ich bis hierhin eins gelernt habe beim töpfern, dann das das nicht immer so einfach ist mit den Glasuren. Da muss man schon viel Erfahrung haben. Etwas was ich noch lange nicht habe. Dafür habe ich aber Elke. Und Elke hat einen unendlichen vielfältigen Schatz an Erfahrungen, den sie zum Glück bereit ist, mit mir zu teilt. Und was mindestens genau so toll ist, Elke hat so viele Glasuren das sie manchmal selber etwas erstaunt ist was in ihren Schubladen so schlummert. Ich habe mich mal aufgemacht alle auszuprobieren. Dummerweise habe ich mich direkt schon verliebt in diese Schönheit mit dem passenden Namen „Herbstgold“. Passt ja auch irgendwie zum aktuellen Wetter.

Im Augenblick bin ich ganz versessen auf diese warmen erdigen Töne, die man so ganz nach Lust und Laune miteinander kombinieren kann. Ein Dunkler aber warmer Holzboden bildet die Basis. Weiße Wände geben Ruhe und Spielraum für viel Farbe in den Accessoires. Mehr braucht es oft nicht. Nur ein bisschen Mut zur Farbe, die man in Form von Kissen, Schalen und Stehrümchen wunderbar einsetzen kann.

Was die beiden Kaninchen da machen? Wer mich kennt der weis, das ich ein tiefe Leidenschaft für Schleichtiere habe und die kleinen Zeitgenossen überall bei uns in der Wohnung stehen. Still und leise reihen sie sich ein in unsere Art zu wohnen und bringen mich immer wieder zum schmunzeln. So hole ich uns ein Stück Leichtigkeit aus Kindertagen zurück.

Verlinkt mit Birgitts Monatscollage, Handmade on Tuesday,

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Bilderwände – Kein Problem

Große und ausladende Bilderwände sind im Augenblick schwer angesagt. Kein Wunder, helfen sie doch Leben in die Bude zu bringen und sind gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, sich mit mehr Individualität zu umgeben. Denn jede Bilderwand ist einzigartig und irgendwie auch Ausdruck deiner Persönlichkeit. Denn eine Bilderwand hat so viele Facetten der Gestaltungsmöglichkeiten wie ein Baum Blätter. Das fängt bei der Auswahl der Motive an, zieht sich über das Zusammenspiel der einzelnen Bilder und ihrer Wirkung zu einander bis hin zur Positionierung an der Wand. 

Und dabei ist das Thema nichts Neues. Aufwändige Hängungen gibt es schon sehr lange in der Geschichte der Innenraumgestaltung. Wenn man es genau nimmt, sind Höhlenmalereien die ersten bewusst gestalteten Wände. 

Aber zurück in unsere Zeit.
So leicht und locker diese Trendwände auf Pinterest immer ausschauen, so schwierig ist es im wahren Leben, eine harmonische Gestaltung an die Wand zu bringen. Meist hat man am Ende tausend Löcher vom vielen Umhängen und doch nicht das Ergebnis, das einem immer gerne mal in einschlägigen Wohnzeitschriften und Internetportalen vorgegaukelt wird. 

Letzte Woche noch hatte ich eine Kunden im Fotostudio, der gut gestaltete Bilderwände über alles liebt. Also stattete ich ein Set nach dem anderen mit ausladenden Hängungen aus. Aber selbst ich muss nach so viel Übung immer wieder mal das eine oder andere Bild umhängen. Im Studio kein Problem. Da kann man überflüssige Löcher ganz leicht retuschieren. Im wahren Leben schaut das schon anders aus. 

Hier kann es ein große Hilfe sein, die ausgewählte Wand inclusive aller in Frage kommenden Bilder und Einrichtungsgegenstände zu visualisieren. Dann kann ich ganz nach Herzenslust alle Bilder so lange hin und her schieben, bis ich das gewünschte Ergebnis habe und zu guter Letzt auch noch die exakten Maße ablesen. 
So leicht kann es sein mit ein bisschen guter Planung.

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Frühlingsfrisch im Gästebad

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man selbst in eine so kleine Kammer wie dem Gästebad ein bisschen Frische zaubern kann, ohne das es kühl oder steril wirkt. 
Klar, durch den mutigen Einsatz von ein wenig dezenter Farbe hat man es gleich ein bisschen frischer im Raum. Aber kann das gerade bei einem Gästebad mit wenig Möglichkeiten für auflockernde Dekoration auch schnell kippen. Und schon hat man mit der weißen Keramik eine Art Medizinstimmung. Da geht kein Gast gerne mal auf`s Örtchen und man selber fühlt sich auch nicht wohl. 

Das finde ich immer sehr schade, denn das Gäste-WC sollte nicht nur für Gäste sein. Ich empfehle bei der Verwendung von so kühlen Tönen wie hier dem Salbei, kombiniert mit dem Aquaton in den Accessoires, immer einen warmen Gegenpol. Da bot sich der Waschtischunterschrank in Eiche direkt an. Auch das kleine Einbauregal und der Bilderrahmen sind aus Eichenholz gefertigt und runden die Gestaltung ab. Damit das Ganze aber noch ein bisschen mehr Grip und Halt bekommt habe ich mich für die modernen Drahtlampen als Highlight entschieden. Zum Schluß noch ein frischer Grüntupfer in Form einer Pflanze und schon haben wir es gleich ein wenig wohnlicher.