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Allerliebstelieblingsglasur

Wenn ich bis hierhin eins gelernt habe beim töpfern, dann das das nicht immer so einfach ist mit den Glasuren. Da muss man schon viel Erfahrung haben. Etwas was ich noch lange nicht habe. Dafür habe ich aber Elke. Und Elke hat einen unendlichen vielfältigen Schatz an Erfahrungen, den sie zum Glück bereit ist, mit mir zu teilt. Und was mindestens genau so toll ist, Elke hat so viele Glasuren das sie manchmal selber etwas erstaunt ist was in ihren Schubladen so schlummert. Ich habe mich mal aufgemacht alle auszuprobieren. Dummerweise habe ich mich direkt schon verliebt in diese Schönheit mit dem passenden Namen „Herbstgold“. Passt ja auch irgendwie zum aktuellen Wetter.

Im Augenblick bin ich ganz versessen auf diese warmen erdigen Töne, die man so ganz nach Lust und Laune miteinander kombinieren kann. Ein Dunkler aber warmer Holzboden bildet die Basis. Weiße Wände geben Ruhe und Spielraum für viel Farbe in den Accessoires. Mehr braucht es oft nicht. Nur ein bisschen Mut zur Farbe, die man in Form von Kissen, Schalen und Stehrümchen wunderbar einsetzen kann.

Was die beiden Kaninchen da machen? Wer mich kennt der weis, das ich ein tiefe Leidenschaft für Schleichtiere habe und die kleinen Zeitgenossen überall bei uns in der Wohnung stehen. Still und leise reihen sie sich ein in unsere Art zu wohnen und bringen mich immer wieder zum schmunzeln. So hole ich uns ein Stück Leichtigkeit aus Kindertagen zurück.

Verlinkt mit Birgitts Monatscollage, Handmade on Tuesday,

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Bilderwände – Kein Problem

Große und ausladende Bilderwände sind im Augenblick schwer angesagt. Kein Wunder, helfen sie doch Leben in die Bude zu bringen und sind gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, sich mit mehr Individualität zu umgeben. Denn jede Bilderwand ist einzigartig und irgendwie auch Ausdruck deiner Persönlichkeit. Denn eine Bilderwand hat so viele Facetten der Gestaltungsmöglichkeiten wie ein Baum Blätter. Das fängt bei der Auswahl der Motive an, zieht sich über das Zusammenspiel der einzelnen Bilder und ihrer Wirkung zu einander bis hin zur Positionierung an der Wand. 

Und dabei ist das Thema nichts Neues. Aufwändige Hängungen gibt es schon sehr lange in der Geschichte der Innenraumgestaltung. Wenn man es genau nimmt, sind Höhlenmalereien die ersten bewusst gestalteten Wände. 

Aber zurück in unsere Zeit.
So leicht und locker diese Trendwände auf Pinterest immer ausschauen, so schwierig ist es im wahren Leben, eine harmonische Gestaltung an die Wand zu bringen. Meist hat man am Ende tausend Löcher vom vielen Umhängen und doch nicht das Ergebnis, das einem immer gerne mal in einschlägigen Wohnzeitschriften und Internetportalen vorgegaukelt wird. 

Letzte Woche noch hatte ich eine Kunden im Fotostudio, der gut gestaltete Bilderwände über alles liebt. Also stattete ich ein Set nach dem anderen mit ausladenden Hängungen aus. Aber selbst ich muss nach so viel Übung immer wieder mal das eine oder andere Bild umhängen. Im Studio kein Problem. Da kann man überflüssige Löcher ganz leicht retuschieren. Im wahren Leben schaut das schon anders aus. 

Hier kann es ein große Hilfe sein, die ausgewählte Wand inclusive aller in Frage kommenden Bilder und Einrichtungsgegenstände zu visualisieren. Dann kann ich ganz nach Herzenslust alle Bilder so lange hin und her schieben, bis ich das gewünschte Ergebnis habe und zu guter Letzt auch noch die exakten Maße ablesen. 
So leicht kann es sein mit ein bisschen guter Planung.

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Frühlingsfrisch im Gästebad

Heute möchte ich Euch zeigen, wie man selbst in eine so kleine Kammer wie dem Gästebad ein bisschen Frische zaubern kann, ohne das es kühl oder steril wirkt. 
Klar, durch den mutigen Einsatz von ein wenig dezenter Farbe hat man es gleich ein bisschen frischer im Raum. Aber kann das gerade bei einem Gästebad mit wenig Möglichkeiten für auflockernde Dekoration auch schnell kippen. Und schon hat man mit der weißen Keramik eine Art Medizinstimmung. Da geht kein Gast gerne mal auf`s Örtchen und man selber fühlt sich auch nicht wohl. 

Das finde ich immer sehr schade, denn das Gäste-WC sollte nicht nur für Gäste sein. Ich empfehle bei der Verwendung von so kühlen Tönen wie hier dem Salbei, kombiniert mit dem Aquaton in den Accessoires, immer einen warmen Gegenpol. Da bot sich der Waschtischunterschrank in Eiche direkt an. Auch das kleine Einbauregal und der Bilderrahmen sind aus Eichenholz gefertigt und runden die Gestaltung ab. Damit das Ganze aber noch ein bisschen mehr Grip und Halt bekommt habe ich mich für die modernen Drahtlampen als Highlight entschieden. Zum Schluß noch ein frischer Grüntupfer in Form einer Pflanze und schon haben wir es gleich ein wenig wohnlicher.